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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Newsletter April – Mai 2010 – d –

Montag 31. Mai 2010 von htm

www.alkoholpolitik.ch Newsletter April/Mai 2010 (per 31.5.10)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Wir freuen uns, Ihnen den neuen Newsletter unterbreiten zu dürfen und hoffen, dass er für Sie nützlich ist. Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben, sind wir für Ihr Feedback dankbar, und wir werden deren technische Umsetzung gerne versuchen. Wir haben nur noch wenige Unterteilungen vorgenommen und eine kleine Auswahl mit gekürzten Meldungen getroffen. Mit Hilfe der Links in den Ueberschriften, können Sie die ausführlichere und verwandte Meldung leicht finden. Um den Newsletter weiter zu kürzen, haben wir zwei getrennte Ausgaben nach den Sprachen Deutsch und Englisch verfasst. Wir würden uns über ein Feedback freuen, ob diese Form für Sie nützlich ist. Auf der Webseite finden Sie weitere Kapitel, z.B. Leserbriefe, Interventionen, Zitate. In der englischen Abteilung sind mehrheitlich Artikel notiert, die in der deutschen Version nicht  vorhanden sind. Es lohnt sich, auch dort zu stöbern.

Bitte überprüfen Sie, ob unsere Adresse in der Liste der akzeptierten Adressen enthalten ist, damit Ihr Spam-Filter unsern Newsletter nicht zurückweist.

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Um das Mail leicht zu halten, verzichten wir auf die pdf-Beilage.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer

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Begleittext zum E-Mail-Versand:

Nun ist eine Schlacht geschlagen aber der Krieg noch lange nicht gewonnen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am 20. Mai 2010 die Resolution zur globalen Alkohol-Strategie einstimmig mit 193 Länderstimmen angenommen. Nur, deren Umsetzung in den Mitgliedsländern ist freiwillig. Entwicklungs- und Schwellenländer sind wahrscheinlich froh um diese Hilfestellung und werden versuchen, ihre Alkoholpolitik zu verbessern. (Wir haben dazu einen Artikel aus Indien.) In den Industrieländern mit einer starken Alkohollobby ist dies viel schwieriger. Die meisten Massenmedien haben auf Druck der Alkoholindustrie diesen historischen Beschluss gar nicht erst weiterverbreitet. Das ist Medienfreiheit, wie sie sie verstehen. Das Volk soll unwissend bleiben, damit es sich nicht gegen die von der Alkoholindustrie aufgezwungene Alkoholpolitik der Regierungen erhebt.

Als Lachnummer könnte man noch vermerken, dass die auf ihre Objektivität so stolze Neue Zürcher Zeitung einen halbseitigen Artikel über die ganze Woche der WHO-Generalversammlung gebracht hat und ganz am Schluss unter dem Untertitel „Empfehlungen gegen Fast Food“ in einem kleinen Abschnitt die historische Alkohol-Strategie doch noch erwähnte. Wie werden sich diese Leute einmal für ihre Mitschuld an den vielen alkoholbedingten Toten, Invaliden und Kranken, den Vergewaltigten, den Kindern, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen, rechtfertigen wollen? Nicht zu reden von den Milliarden, die von allen für ihre Untätigkeit, ihre Falschheit,  an Sozialkosten bezahlt werden müssen! Wo ist die Medienkritik?

Es wäre nun der beste Zeitpunk, dass die professionellen Suchtpräventionsstellen diesen „Steilpass“ aufnehmen und ihre Verhaltensprävention darauf ausrichten würden, dass das Volk diese WHO-Strategie kennenlernt und versteht, dass alle Passivtrinker sind und Mitverantwortung übernehmen müssen, damit diese in den Ländern in ihrem Interesse politisch umgesetzt werden kann. Es gäbe natürlich noch andere Institutionen, die dabei mithelfen sollten: Die Kirchen, die Ärzteschaft, die Jugendorganisationen, die Lehrerschaft, gemeinnützige NGO’s und Stiftungen, die Krankenkassen, die Gesundheitsminister und -Direktoren, etc. Nur – auch diese müssen zuerst die Informationen erhalten. Dies hier ist ein kleiner Beitrag dazu. Übrigens: Weder das Schweizer Bundesamt für Gesundheit noch das deutsche oder österreichische Bundesgesundheitsministerium haben auf ihrer Webseite die Resolution erwähnt, obwohl ihre Regierungen dieser zugestimmt haben! (Einstimmigkeit)

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TOP NEWS

4. Europäischen Konferenz für Alkoholpolitik, unterstützt durch die EU-Kommission – 30. Mai 2010
Eurocare, der Zusammenschluss von nationalen Verbänden der Suchthilfe und Vorreiter einer Alkoholpolitik in Europa, wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Äußerlicher Ausdruck ist die Durchführung der 4. Europäischen Konferenz für Alkoholpolitik, unterstützt durch die Europäische Kommission. 21./22.6.2010 in Brüssel.
Sie steht unter dem Thema: „Vom Wissen zur Aktion“. Hintergrund der Themenwahl ist, dass die Erkenntnisse der negativen Konsequenzen des Alkoholkonsums (fast) alle bekannt sind, dass jedoch die Umsetzung dieser Erkenntnisse in praktische Politik – bis auf Aktionspläne – aussteht. Was kann hier, auf der nationalen als auch auf der europäischen Ebene, getan werden?
Sie sind herzliche eingeladen, mit zu diskutieren und bei der Umsetzung zu helfen. Einzelheiten zur Konferenz im Netz unter: http://www.eurocare.org/press/upcoming_events/4th_european_alcohol_policy_conference_21_22_june_2010_brussels
WHO-Erklärung über

Jugend und Alkohol von 2001 – 28. Mai 2010
Europäische Ministerielle Konferenz der WHO über Jugend und Alkohol, Stockholm (Schweden), 21. Februar 2001
(Diese englische Fassung enthält auch die französische, deutsche und russische Übersetzung) pdf. Kommentar: Dass die WHO diese Erklärung wieder verbreitet, wird ihren Grund haben. Jedenfalls ist ihr Inhalt auch heute noch sehr aktuell. Man hat nicht den Eindruck, dass sich seither viel verändert hat. Besonders dieser Abschnitt sollte von den nationalen Regierungen endlich mehr beherzigt werden: “Public-Health-Konzepte in Bezug auf Alkohol müssen im Interesse der öffentlichen Gesundheit formuliert werden, ohne dass kommerzielles Interesse dabei eine Rolle spielt.” Auch dieser Satz wurde leider nicht beherzigt: “Anlass zu großer Besorgnis geben die Bemühungen der Alkoholindustrie und des Gastgewerbes, Sport und Jugendkultur durch extensive Förderung und Sponsorentum zu kommerzialisieren.”

Das Elend der Medienkritik – 26. Mai 2010
Fünfte Gewalt. Ein Wirrwarr. Von Prof. Roger Blum, Medienwissenschafter, Präsident der UBI (Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen) Im Tages-Anzeiger, 26.5.10. (nicht online)
“Die Medien kontrollieren und kritisieren die Akteure in Politik und Wirtschaft. Sie stellen eine Art “vierte Gewalt” dar, einen Wachhund der Demokratie. Wer aber kontrolliert die Medien? Es ist offensichtlich, dass es Instanzen braucht, die auch die Medien kritisieren und kontrollieren, gewissermassen eine “fünfte Gewalt”. Denn die Medien verfügen über beträchtliche Macht. Grosse Medienunternehmen wie Google, SRG, Tamedia (…) entscheiden weitgehend darüber, wie die Bevölkerung informiert wird. Kommentar: Er zählt die verschiedenen Gremien auf, die Medienkritik betreiben, allesamt ziemlich ineffektiv. Auch seine eigene UBI kritisiert er. Hat er dort so viel Gegenwind, dass er selber die nötigen Verbesserungen nicht durchbringt? Zum Schluss sagt er: “Es gäbe Wege aus dem Elend. Man muss sie nur gehen.” Der Satz passt genau auch aufs Alkoholproblem. …

Eurocare begrüßt die Alkoholpolitik der WHO – 23. Mai 2010
Auf ihrer sechsten Weltgesundheitstagung haben die 193 Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 20. Mai 2010 die ungeduldig erwartete Globale Strategie zur Senkung des schädlichen Gebrauchs von Alkohol einmütig angenommen. In der zweistündigen Debatte wurde der schädliche Alkoholkonsum als wesentliches Gesundheitsproblem von allen Mitgliedsstaaten anerkannt. Die Delegierten betonten die weltweiten Aspekte dieses Problems und forderten die WHO zu einer höheren Priorisierung der alkoholbedingten Schäden auf und verlangten mehr Mittel zu ihrer Bewältigung und der Umsetzung der neuen globalen Strategie… (Quelle: Eurocare/zeitschrift-rausch, 20.5.10) Kommentar: Wir bedanken uns bei der “Rausch”-Redaktion für die Übersetzungsarbeit.)

D: Aktionsplan zur Stärkung des Jugendschutzes – 20. Mai 2010
Im Zweifel generelle Ausweiskontrolle: Der Einzelhandel und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung haben eine Vereinbarung geschlossen, durch die der Jugendschutz gestärkt werden soll. Das erklären heute in Berlin die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, und der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser. … (Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, 19. Mai 2010) Kommentar: Oft wurden bisher Alkoholika trotz Ausweiskontrolle abgegeben. Ob sich das nun ändert? Externe Kontrollen müssten weitergehen.

CH: Grundsätze der NAS-CPA über Alkoholpolitik – 4. Mai 2010
Die NAS-CPA erweitert ihren traditionell auf die illegalen Drogen ausgerichteten Tätigkeitsbereich auf die legalen Substanzen sowie die Herausforderungen der Verhaltenssüchte. Im Zentrum dieses Papiers steht die
Alkoholpolitik. Es werden sowohl die strategische Ausrichtung der Alkoholpolitik definiert als auch die konkreten
Themen benannt und die Forderungen der NAS-CPA formuliert. (Quelle: Google Alkohol News, 3.5.10) fachverbandsucht.ch, 11.3.10

Die SFA mit neuem Namen: Sucht Info Schweiz – 4. Mai 2010
Anfang Mai 2010 ändert die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) ihren Namen. Neu tritt sie als Sucht Info Schweiz auf. Mit der neuen Bezeichnung bringt sie zum Ausdruck, dass die Aufgaben der bisherigen SFA im Laufe der Jahre breiter geworden sind und komplexe Suchtthemen einschliessen. Mit dem Namenswechsel erhält die Internetseite eine neue Adresse: www.sucht-info.ch. Die E-Mail-Adressen erhalten die Endung @sucht-info.ch. Sämtliche Telefonnummern und Ansprechpersonen bleiben gleich.

SCHWEIZ

Testkäufe im Kanton Zug: Super Ergebnis – 29. Mai 2010
In den vier Enntesee-Gemeinden Cham, Hünenberg, Risch Rotkreuz und Steinhausen wurden am Mittwoch, 26. Mai 2010 zwischen 17.00 und 18.00 Uhr Alkohol-Testkäufe durchgeführt. Es wurden 20 Verkaufslokale und Restaurantbetriebe überprüft. In zwei Betrieben (10%) wurden alkoholische Getränke verkauft, was eine Anzeige zur Folge hat. Anlässlich der Kontrollen wurde gleichzeitig überprüft, ob Tabakwaren verkauft werden, was erfreulicherweise nicht der Fall war. Tabakwaren dürfen im Kanton Zug seit 1. März 2010 nicht mehr an Personen unter 18 Jahren verkauft werden. (Quelle: Google Alkohol News, 29.5.10) zio.ch, 28.5.10

CH: Caritas-Ausstellung zum Thema Armut – 27. Mai 2010
100 000 Menschen leben allein im Kanton Zürich in Armut. Auch in Effretikon gibt es Arme. Mit einer Kampagne macht Caritas auf das Problem aufmerksam. Ziel von Caritas Zürich ist es, nicht nur in der Stadt Zürich, sondern auch flächendeckend in der Agglomeration und in den ländlichen Regionen aktiv zu sein. Wir haben anhand von Sozialhilfe- und Arbeitslosenquoten versucht, herauszufinden, wo wir möglichst viele Menschen mit unserer Arbeit ansprechen können. (Quelle: Tages-Anzeiger, 26.5.10) Kommetar: Die Ausstellung zeigt Sätze aus Gesprächen mit Betroffenen. Das Alkoholproblem wird auf keiner der Texttafeln angesprochen,… Alkohol weiter tabuisiert. Der Leiter der Caritas ZH will darüber nachdenken.

Nach dem tödlichen Bootsklau auf dem Pfäffikersee – 26. Mai 2010
Der Sicherheitsvorstand von Pfäffikon ZH, Martin Hirschi, hält wenig von einem Alkoholverbot, wie zum Beispiel rund um den Eiffelturm in Paris. Auch das nächtliche Baden im See möchten sie nicht verbieten. Vielmehr wolle man nun in Pfäffikon über Prävention und Aufklärung reden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 26.5.10) Der Konsum von Alkohol erhöhe das Risiko für Wasserunfälle enorm, sagt Soziologe Fischer, und nimmt das Autofahren zum Vergleich. Risikoverhalten: Gefahren werden ausgeblendet, Selbstüberschätzung. Selbstrettungskompetenz werde eingeschränkt: Betrunken ist man schneller erschöpft. (Quelle: Der Landbote, 26.5.10, online nur gegen Bezahlung) Kommentar: Pfäffikon will Aufklärung betreiben. Schönes Alibi und Beruhigungspflaster. Beruhigung vor allem für Pfäffikons Laden- und Lokalbesitzer. Was getan werden müsste, sagt uns die WHO mit ihrer Resolution vom letzten Donnerstag zu einer globalen Alkohol-Strategie.

Unterrichtsmittel-Video: Restalkohol – 25. Mai 2010
Restalkohol: Kein Problem! Dieser Meinung sind auch die vier jungen Leute, die sich für den Beitrag des WDR-Magazins Servicezeit Mobil als Probandinnen und Probanden zur Verfügung gestellt haben. Nach einem feucht-fröhlichen Abend und der Erprobung der Fahrtüchtigkeit am nächsten Morgen ist das Ergebnis im wahrsten Sinn des Wortes: ernüchternd. (Quelle: www.medienladen.ch/, 25.5.10)

Nächtlicher Ruderplausch in Partylaune endet tödlich – 24. Mai 2010
Vier betrunkene Männer klauen in der Nacht auf Pfingstmontag ein Boot, rudern auf den Pfäffikersee. Das Boot kentert. Drei Männer werden gerettet. Ein 22-Jähriger wird immer noch vermisst. … (Quelle: blick.ch, 24.5.10) mit unserem Online-Kommentar: In Nantes gab es auf 10′000 Teilnehmer am Apéro-Géant einen Toten. Eine Woche später hier einen in “bester Partylaune” ertrunkenen jungen Schweizer aus der Gegend. Bei wahrscheinlich viel weniger Partygästen. Ist das auch nicht so schlimm? Nach den ersten Sensationsberichten geht man wieder zur Tagesordnung über. Man kann ja doch nichts machen! Doch, man könnte, wenn man wollte!

Selbstunfall mit Alkohol und Drogen, aber ohne Ausweis – 24. Mai 2010
St. Gallen: Warum darf die Öffentlichkeit nicht erfahren, wer solche Straftaten begeht? Am Samstag, 22.05.2010, um 01.47 Uhr, verursachte ein Fahrzeuglenker auf der Zürcher Straße einen Selbstunfall. Das Auto wurde stadteinwärts gelenkt. Auf Höhe der Zürcher Straße Nr. 82 prallte der Wagen ungebremst gegen ein parkiertes Auto. Dabei wurden zwei weitere parkierte Fahrzeuge beschädigt. Beim Fahrzeuglenker stellte sich heraus, daß er den Personenwagen trotz Alkohol- und Drogenkonsum gelenkt hatte. …(Quelle: Google Alkohol News, 24.5.10) polizeibericht.ch, 23.5.10 Kommentar: Die Redaktion stösst sich daran, dass die Öffentlichkeit offenbar kein Recht habe, zu erfahren, wer auf diese Weise die Strassen unsicher mache. Dabei ist die St. Galler Justizdirektorin als “scharfer Hund” bekannt. Offenbar kommt Datenschutz vor Prävention. Immerhin …

WHO-Generalversammlung in Genf – 22. Mai 2010
Debatte über den Umgang mit Generika. Die WHO erkennt den Handel mit unzuverlässigen Medikamenten als wachsendes Problem. Die WHO-Generalversammlung hat neue Strategien zur Bekämpfung von Alkoholmissbrauch und ungesunder Nahrung erarbeitet. Eine Entschliessung gegen illegal produzierte Medikamente führte zu einem Streit um die Berechtigung von Generika. Die Weltgesundheitskonferenz WHA, die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation WHO, hat am Freitagabend in Genf nach einwöchiger Arbeit die letzten Entschliessungen verabschiedet. Sie legen Strategien und Empfehlungen für die WHO fest und setzen den Budgetrahmen für die Arbeit der Organisation. …Die WHO sieht als grossen Erfolg die Verabschiedung ihrer ersten Richtlinien zur Eindämmung des Alkohol-Missbrauchs. … (Quelle: NZZ, 22.5.10) Kommentar: Nun hat die NZZ wenigstens im letzten Abschnitt auf die Alkohol-Strategie kurz hingewiesen. Unter dem Untertitel “Empfehlung gegen Fast Food”. Die Alkohollobby muss einen gewaltigen Druck auf die Medien ausüben, dass diese sich kaum getrauen, das Thema aufzugreifen.

SBB will Fussballclubs für Schäden zur Kasse bitten – 20. Mai 2010
Es soll nach einer gemeinsamen Lösung gesucht werden. Gedacht wird an Charterzüge, die eine zwischen SBB und Clubs geschaltete Organisation buchen und auch für Schäden haftbar sein soll. (Quelle: NZZ, 19.5.10) Kommentar: Vom Alkohol in Zügen ist nicht die Rede. Ob sie von der Metronom-Gesellschaft in Deutschland gehört haben?

CH: Der Bundesrat vertagt Behandlung des Alkoholgesetzes – 20. Mai 2010
An seiner gestrigen Sitzung hat der Bundesrat die von Finanzminister Merz vorgebrachte Behandlung des Alkoholgesetzes vertagt. Der Entwurf enthielt Bestimmungen für Mindestpreise, die aber auf Grund der starken Opposition der Alkohollobby wieder entfernt worden seien. (Quelle: Schweizer Fernsehen, “10 vor 10″, 19.5.10) Kommentar: Diese Vertagung muss nicht unbedingt schlecht sein. So kann der Bundesrat die WHO-Resolution zur Alkohol-Strategie abwarten und verinnerlichen, die diese Woche an der WHO-GV verabschiedet werden soll. Mindestpreise für Alkoholika sind wichtig in Verbindung mit einer generellen Alkoholsteuer, damit diese nicht unterlaufen werden kann. Dass sich der Bundesrat von der Alkohollobby immer noch unter Druck setzen lässt, zeigt, dass er vom Primat der Politik über die Wirtschaft noch immer nicht überzeugt ist. Interessant, dass die beiden grossen Zeitungen kein Wort darüber verloren haben.

CH: Roger de Weck wird neuer SRG-Generaldirektor – 19. Mai 2010
Die Ernennung des ehemaligen Tages-Anzeiger-Chefredaktors wird als grosse Überraschung aufgenommen. Von Journalisten und von links bis Mitte links begrüsst, von rechts abgelehnt. (Quellen: Tages-Anzeiger, 19.5.10 / NZZ, 18.5.10 Kommentar: Im TA-Interview zitiert er aus dem Programmauftrag der SRG: “Die Vielfalt der Ereignisse und Ansichten muss angemessen zum Ausdruck kommen. Ansichten und Kommentare müssen als solche erkennbar sein.” “..ich wäre nicht Generaldirektor geworden, wenn ich nicht voll und ganz hinter diesem Gundsatz stehen würde.” Beim Alkoholproblem ist die Vielfalt der Ansichten jedenfalls bisher nicht berücksichtigt worden. Es wäre schön, wenn dies jetzt ändern würde.

Bündner Polizeikommandant deckte koksenden Polizisten – 17. Mai 2010
Laut der Bündner Regierung funktionierte die Polizei trotz der Alkoholsucht des Ex-Kommandanten Markus Reinhardt einwandfrei. Jetzt zeigt sich: Im Korps wurde gekokst, und es herrschte ein Klima der Begünstigung.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 17.5.10) Kommentar: Der Co-Alkoholismus innerhalb der Bündner Regierung und der GPK hat offenbar noch einen ziemlichen Sumpf unter dem Deckel halten wollen. Die Einstellung der Behörden zum Alkohol wird das kaum ändern.

CH: Gemeinderat Uster revidiert Polizeiverordnung – 12. Mai 2010
Dabei erliess er Bestimmungen, die den öffentlichen Konsum von Alkohol durch Jugendliche verbieten. Die Bürgerlichen und die SP fanden, damit würden die Eltern in die Verantwortung genommen. Ein sogenannter Botellon-Artikel verbietet die Teilnahme an nicht bewilligten aber bewilligungspflichtigen Veranstaltungen. Die Grünen lehnten die Verordnung gesamthaft als einzige ab. (Quelle: NZZ, 11.5.10)

Alkohol und Medikamente im Alter – 12. Mai 2010
Alkoholprobleme sind auch im Alter eine Realität. Fachleute schätzen, dass ungefähr jede dritte alkoholabhängige ältere Person dies erst nach der Pensionierung wurde. Alkohol wirkt im Alter stärker. Zudem nehmen ältere Menschen oft mehr Medikamente ein. Sich informieren ist daher wichtig. Sucht Info Schweiz und die ZüFAM, Zürcher Fachstelle zur Prävention des Alkohol- und Medikamenten-Missbrauchs, orientieren Menschen ab 60 Jahren und Personen aus deren Umfeld über wenig bekannte Risiken. Sie haben dazu Faltblätter und eine Broschüre herausgegeben. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 11.5.10)

CH: Sessionsprogramme Nationalrat – 8. Mai 2010
Sommersession, 31. Mai – 18. Juni 2010

CH: Sessionsprogramme Ständerat – 8. Mai 2010
Sommersession, 31. Mai – 18. Juni 2010

CH: Der Nachtzug veränderte das Nachtleben in Uster ZH – 8. Mai 2010
Ein Ustermer untersuchte als Maturitätsarbeit, wie der Nachtzug nach Zürich das Nachtleben in Uster veränderte. Es gibt praktisch keines mehr. (Quelle: Tages-Anzeiger, 7.5.10) Kommentar: Ein Unternehmen des Bundes als Förderer des Nachtlebens mit all seinen Nebenwirkungen. Die SBB hat sich auch immer geweigert, auf Alkoholwerbung in den Bahnhöfen zu verzichten.

Jugendanwaltschaften Statistik 2009 aus dem Kanton Zürich – 8. Mai 2010
12′361 neue Untersuchungen haben die Jugendanwaltschaften im Kanton Zürich im vergangenen Jahr eröffnet. Das waren drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. 4047 Jugendliche (Vorjahr 4003) wurden verurteilt. 6,1 Prozent aller Taten, und damit 0,5 Prozent weniger als 2009, waren Delikte gegen Leib und Leben (vom Raufhandel bis zum Tötungsdelikt). Polizeirapporte wegen Körperverletzung, Tätlichkeit oder Raufhandel stiegen um 10.2%. (Quelle: NZZ, 6./7.5.10)

CH: Alkoholverwaltung büsst Veranstalter von Happy Hours – 8. Mai 2010
Viele Wirte locken trotz Verbot mit vergünstigten Alkoholika Kundschaft an. Nun intensivieren die eidgenössischen Alkoholverwalter ihre Kontrollen. Die Anzahl Verfahren wegen Versprechens von Vergünstigungen bei Spirituosen hat sich von 2008 auf 2009 mehr als verdoppelt. Ein St. Galler Clubbesitzer ging bis vor Bundesverwaltungsgericht und verlor. Grossveranstalter würden gleich Fr. 10′000.- für Bussen im Wiederholungsfall einkalkulieren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 8.5.10)

Infoset Newsletter Mai 2010 – 6. Mai 2010
Der Newsletter bringt Informationen zu allen Suchtgebieten vor allem aus der Schweiz. Hier bestellen

CH: Der Baselbieter Harassenlauf 2010 – 4. Mai 2010
Die Behörden kündigten rigoroses Durchgreifen an gegen die Teilnehmer des Baselbieter Harassenlaufes. Dennoch kamen um 300 Menschen. Die Polizei war überall präsent. Die herkömmliche Route entlang der Birs war von den Behörden mit einem Alkoholverbot belegt worden. Das Grossaufgebot von 420 Polizisten und einem Armee-Helikopter soll 450′000 Franken kosten. Rund 20 Sozialarbeiter begleiteten den 2 1/2 stündigen Spaziergang im Dauerregen. Grössere Zwischenfälle soll es nicht gegeben haben. (Quelle: Basler Zeitung, 2.5.10) Kommentar: Am Abend zogen dann 120 Vandalen durch Basel und richteten grosse Sachschäden an. Die Erwachsenengesellschaft ist kein Vorbild. Ihre Prävention ist unglaubwürdig, also wirkungslos. Der Passivtrinker und Steuerzahler zahlt weiter.

Der Alkoholkonsum in der Schweiz 2009 – 21. April 2010
Der Weinkonsum sank um 0.9% auf 2.7 Mio. hl, wobei Schweizer Wein um 4.5% zurückging. Importe nahmen dafür um 3.4% zu und erreichten einen Marktanteil von 63%. Die Rebfläche ging minim zurück. (-0.15%) Der Bierabsatz blieb bei 4.48 Mio. hl praktisch gleich. Der Konsum von Spirituosen ist ebenfalls gleich hoch geblieben. Wir berichteten am 2.3.10. (Quelle: NZZ, 21.4.10) Kommentar: Die Alkoholindustrie und ihre Lobbies haben es wieder geschafft, den Konsum hoch zu halten. Die ganzen Präventionsbemühungen haben höchstens dazu geführt, dass der Konsum nicht anstieg. Das ist eindeutig ungenügend. Die zuständigen Behörden sollten sich dessen endlich bewusst werden.

Internationaler Kongress der Recherchierjournalisten in Genf – 21. April 2010
Kommentar: Morgen beginne dieser Kongress, schreibt Constantin Seibt im Tages-Anzeiger. (nicht online) Das sei ein Grund, die Profis an alle offenen Recherchen zu erinnern. Und dann zählt er auf 56 Zeilen einer Spalte massenhaft offene Skandale und Skandälchen auf, die noch der Aufklärung harren würden. Zum Teil recht originelle Fragestellungen. Aber kaum mehr als zwei, drei echte Fragen, die für unsere Welt relevant wären. Auch das ungelöste, sehr relevante Alkoholproblem ist ihm nicht bekannt. Da drängt sich doch die Zusatzfrage auf, warum nicht?

Volksinitiative der Wirte für gleiche Mehrwertsteuersätze – 19. April 2010
Wer in einem Restaurant Nahrungsmittel konsumiert, zahlt dafür eine deutlich höhere Mehrwertsteuer als bei Detailhändlern oder Take-Away-Anbietern. Nun wehren sich die Wirte und fordern gleich lange Spiesse für beide Bereiche. Zum ersten Mal in der 120-jährigen Geschichte von Gastrosuisse sammelt der Verband Unterschriften für ein politisches Anliegen. Die Wirte haben heute in Bern die eidgenössische Volksinitiative «Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung des Gastgewerbes» lanciert. Wirte aus der ganzen Schweiz waren anwesend, um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Ausgenommen von dieser Verfassungsänderung sind alkoholische Getränke, Tabak und andere Raucherwaren, die bei Gastwirten abgegeben werden. (Quelle: NZZ, 19.4.10)

GPK-Bericht zum Fall des WEF-Sicherheitschefs – 18. April 2010
Die Bündner Regierung hat im Umgang mit dem Alkoholproblem des Polizeikommandanten Markus Reinhardt zu wenig konsequent gehandelt. Dies gab der Sonderausschuss der Geschäftsprüfungskommission bekannt. Dennoch sei es kein Fehler gewesen, ihn im Amt zu belassen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16./17.4.10) Kommentar: Die Regierung und sein Umfeld haben sich als Co-Alkoholiker verhalten. Das Wissen um diese Problematik sollte wirklich weiter verbreitet werden. Vielleicht nützt es ja im einen oder andern Fall. (Siehe auch: Schlussstrich unter Fall Reinhardt in der Online-NZZ vom 19.4.10)

Kantone erhöhen Druck auf Fussballklubs, nur Leichtbier – 18. April 2010
Die Schweizer Vereine müssen mehr gegen randalierende Fans unternehmen und enger mit den Behörden zusammenarbeiten, sonst flattern ihnen bald hohe Rechnungen ins Haus. Kantone, der Schweizerische Fussballverband (SFV) und die Swiss Football League (SFL) präsentierten in Bern als Resultat der Einigung eine Mustervereinbarung, die sämtliche SFL-Klubs bis Ende Juni, also vor Beginn der Saison 2010/11, unterzeichnen sollen. Die Vereinbarung, die lokal angepasst werden kann, ermöglicht ein repressiveres Vorgehen gegen gewalttätige Fussballfans und nennt auch einige präventive Massnahmen. Je mehr die Vereine unternehmen, desto weniger müssen sie bezahlen. Im Stadion dürfen ausser Leichtbier keine alkoholischen Getränke konsumiert werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16./17.4.10)

Neue Alkohol-Tagesklinik in Zürich bereits ausgebucht – 18. April 2010
Die 10 Plätze der vor wenigen Tagen eröffneten suchtmedizinischen Tagesklinik am Zürcher Sihlquai sind bereits ausgebucht. Bis Mitte Jahr sollen 20 Plätze zur Verfügung stehen, wie es in einer Mitteilung der Forel-Klinik vom Freitag heisst. Die ärztlich geleitete Tagesklinik richtet sich an Menschen mit Alkoholproblemen, allenfalls in Kombination mit Tabletten- oder Tabaksucht. …Die Kosten für eine Behandlung in der Tagesklinik werden von den Krankenkassen übernommen. (Quelle: NZZ, 16.4.10) Kommentar: Ob sich die Leser der NZZ bewusst sind, dass sie diese Einrichtung mit ihren Krankenkassenprämien finanzieren – dass sie von der WHO u.a. deshalb “Passivtrinker genannt werden? Bezahlen müsste eigentlich die Alkoholindustrie, die den Konsum ihrer Produkte als harmlos, ja sogar als erstrebenwert anpreist. Diese Einrichtung ist abgesehen davon natürlich nützlich.

INTERNATIONAL

Zur Debatte über den Alkoholkonsum von Minderjährigen – 30. Mai 2010
Können wir Minderjährige besser vor Alkoholmissbrauch schützen?
Minderjährige Jugendliche können immer noch trotz Jugendschutzgesetz problemlos Alkohol bekommen. Entweder kaufen Sie das Zeug in kleineren Läden selbst oder sie schicken einen Älteren vor, der den Alkohol legal kaufen kann. Immer wieder erlebe ich in Supermärkten – immerhin wird dort mittlerweile der Ausweis kontrolliert, wenn junge Leute Alkohol kaufen wollen-, dass Gruppen von Jugendlichen, die offensichtlich noch keine 16 Jahre alt sind, sich in der Spirituosenabteilung bedienen, einen älteren dabeihaben, der dann an der Kasse den Gesamteinkauf bezahlt. Die ersten Flaschen werden dann meist noch vor dem Supermarkt geöffnet. Das muss endlich ein Ende haben. …
Antwort von Prof. Michael Klein, Köln, Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP) an der Katholischen Hochschule NRW:
Sie machen sich berechtigte Sorgen um die Kinder und Jugendlichen, die exzessiv Alkohol trinken und sich damit in Gefahr für Leib und Leben bringen. Auch wenn der Alkoholkonsum unter Jugendlichen insgesamt seit vielen Jahren leicht rückläufig ist, gibt es auf der anderen Seite Subgruppen von Kindern und Jugendlichen, die immer härtere Konsumstile, im Volksmund „Komasaufen“ genannt, zeigen. Diese Jugendlichen sind zwar eine Minderheit – Untersuchungen gehen von bis zu 15 Prozent der 16- bis 18-Jährigen aus, die regelmäßig exzessives Trinken zeigen. Aber trotz der Tatsache, dass die Mehrheit der Jugendlichen mit Alkohol angemessen umzugehen vermag, sind Alkoholexzesse, bei denen junge Menschen zu Schaden kommen, tragisch und dürfen nicht passieren. … (Quelle: Google Alkohol News, 30.5.10) tagesspiegel.de, 29.5.10 mit unserem Online-Kommentar

Test: In sechs von sieben Betrieben Alkohol und Tabak 29. Mai 2010
“Das Ergebnis ist erschreckend, denn mit sechs von sieben überprüften Betrieben ist das Ergebnis der Testkäufe so schlecht wie nie zuvor.” Mit diesen Worten reagierte Landrat Michael Wickmann auf die jüngsten Alkoholtestkäufe mit Schwerpunkt in Uslar. Es war die fünfte Testreihe im Landkreis. Getestet wurde auf Spirituosen und Tabak. (Quelle: Google Alkohol News, 29.5.10) hna.de, 28.5.10 Kommentar: Wie wäre der Test wohl ausgefallen, wenn auch vergorene Getränke gekauft worden wären? Das Ergebnis ist Zeugnis für die large Haltung der Behörden. Mit diesen Bussen ist keine Abschreckung zu erzielen.

Alkoholfreies Weizenbier ist kalorienarmer Durstlöscher – 29. Mai 2010
Stiftung Warentest hat 20 alkoholfreie Weizenbiere getestet. Das Ergebnis: Durstlöscher ja. Sportlergetränk nicht unbedingt. Nur 2 Hefeweizen ohne Alkohol waren mangelhaft. In Deutschland liegt alkoholfreies Bier im Trend. Besonders beliebt ist Hefeweizen ohne Alkohol. Stiftung Warentest hat deshalb 20 alkoholfreie Weißbiere untersucht. Die meisten getesteten Biere erhielten das Urteil “gut” bzw. “befriedigend”…. (Quelle: Google Alkohol News, 29.5.10) ratgeberbox.de, 28.5.10

Keine Teilschuld trotz Alkohol am Steuer – 28. Mai 2010
Wer alkoholisiert Auto fährt, muss nicht unbedingt für einen Unfall haften. Das hat das Landgericht Landstuhl im Falle eines Autofahrers entschieden, der schuldlos in einen Unfall verwickelt wurde. Der Unfall wäre auch passiert, wenn der Autofahrer nüchtern gewesen wäre. Im zugrunde liegenden Fall fuhr ein Autofahrer mit 1.58 Promille im Blut. Er befuhr eine vorfahrtsberechtigte Straße. Aus einer Seitenstraße fuhr ein anderer Autofahrer in die Straße hinein und verursachte einen Unfall. Der (betrunkene) Autofahrer klagte vor Gericht auf Ersatz der ihm durch den Unfall verursachten Schäden (Reparaturkosten, Wertminderung, Sachverständigengutachten etc.). Das Gericht sprach ihm den Schadensersatz zu. (Quelle: Google Alkohol News, 28.5.10) camping-kultur.de, 27.5.10

Sottrumer Einzelhändler: Alkohol an Kinder und Jugendliche – 28. Mai 2010
Nach zahlreichen Hinweisen hat ein Sottrumer Einzelhändler seit Jahren Alkohol und Zigaretten an Kinder und Jugendliche verkauft. Die Sottrumer Polizei nahm anhand dieser Tipps die Ermittlungen auf und konnte mehrere Jugendliche ausfindig machen, die geständig waren, sich bei dem Händler mit Zigaretten und Alkohol versorgt zu haben. Zum Teil konnten die “Kunden” auch zur Nachtzeit erfolgreich einkaufen. Nach Ausweisen sei nie gefragt worden, berichteten sie der Polizei. …(Quelle: Google Alkohol News, 28.5.10) presseportal.de, 27.5.10

Werbespot für WM-Public Viewings ohne Alkohol – 27. Mai 2010
Sport und Besäufnisse passen nicht zusammen – das ist die zentrale Botschaft eines Kurzfilms, den Jugendliche pünktlich zur Fußball-WM produziert haben. Der etwa fünf Minuten lange Streifen zeigt, wie Jugendliche aus dem Kinder- und Jugendheim Linzgau und der Kaspar-Hauser-Jugendhilfe zum Thema Jugend und Alkohol recherchieren.
Wer sich als Fan oder TV-Zuschauer für sportliche Ereignisse begeistert, solle auf übermäßiges Alkoholtrinken verzichten, so der Tenor des Kurzfilms, der mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands entstanden ist.
Kneipenwirte, Sportvereine, Jugendeinrichtungen, Schulen und andere Organisationen, die in den kommenden Wochen auf Leinwänden und Großbildschirmen so genannte Public Viewings (öffentliches Zeigen von TV-Übertragungen) anbieten, können diesen Kurzfilm jetzt auf DVD beim Landratsamt anfordern. Die DVD „Jugend und Alkohol“ zur Fußball-WM gibt’s ab sofort kostenfrei beim Landratsamt Bodenseekreis E-Mail: annabel.eisele@bodenseekreis.de. (Quelle: Google Alkohol News, 27.5.10) see-online.info, 26.5.10

Im Online-Handel: Alkohol und Tabak für Jugendliche? – 27. Mai 2010
Gerade bei Waren wie Alkoholika oder Tabak gibt es in Deutschland aber eine Gesetzeslücke. Im Jugendschutzgesetz sind keine besondere Regelung zum Versandhandel für Tabakwaren oder Alkohol aufgelistet. Die einschlägigen Vorschriften in den §§ 9 und 10 JuSchG verbieten es nicht, Tabak oder Alkohol online an Jugendliche zu verkaufen. Diese Waren dürfen offline, also im Ladengeschäft, nicht an Jugendliche verkauft werden. Es fehlt aber seit Jahren an einer entsprechenden Regelung für den Online-Versand. (Quelle: Google Alkohol News, 27.5.10) e-recht24.de

Kampagne in Norditalien schockt mit Fötus im Cocktailglas – 27. Mai 2010
Dieses Bild schockt Italien! Ein brauner Cocktail mit Eis und Zitrone, in dem sich ein menschlicher Fötus krümmt. Mit einer Kampagne der besonders unappetitlichen Art wollen die Behörden im norditalienischen Treviso Schwangere vom Alkohol abhalten, berichtet „AOL News“. „Die Mutter trinkt, das Baby trinkt“, steht über der Fotomontage. Sie ist derzeit in Straßen, Krankenhäusern und auf Toiletten in Bars und Clubs in Treviso zu sehen. Das Gesundheitsamt in Treviso hat die Kampagne gestartet. Alarmiert wurden die Behörden offenbar durch die Statistik. Demnach sollen zwei Drittel aller schwangeren Frauen in Italien Alkohol trinken. (Quelle: Google Alkohol News, 27.5.10) bild.de, 26.5.10

Nürnberg: Arbeitskreis “Alkohol und Gewalt im Stadion” – 27. Mai 2010
Alkoholisierte und gewaltbereite Fußballfans bei Spielen des 1. FC Nürnberg bereiten der Polizei regelmäßig Sorgen. Die Stadt Nürnberg hat nun einen Arbeitskreis gegründet, der sich mit dem Thema Sport und Sicherheit beschäftigen soll. (Quelle: Google Alkohol News, 27.5.10) bild.de, 26.5.10

Die 14-jährige Schülerin in Berlin starb nicht am Alkohol – 27. Mai 2010
Der Tod einer 14-jährigen Schülerin am Wochenende ist nicht auf eine Alkoholvergiftung zurückzuführen, obwohl ein Facebook-Eintrag anderes vermuten ließ. An ihrem Steglitzer Gymnasium wird getrauert. Die Blutentnahme am andern Vormittag ergab 0.5 Promille. Die Todesursache wird untersucht. (Quelle: Google Alkohol News, 27.5.10) tagesspiegel.de, 26.5.10

Alkohol: Der OB von Fürth, D, fordert Restriktionen – 30. Mai 2010
Oberbürgermeister Thomas Jung schließt sich der Forderung an, den Verkauf von Alkohol an Tankstellen ab 22 Uhr zu verbieten. Dadurch könne der zunehmende Missbrauch durch Jugendliche wirksam eingedämmt werden.
Mit seinen OB-Kollegen aus Nürnberg, Erlangen und Schwabach, Ulrich Maly (SPD), Siegfried Balleis und Matthias Thürauf (beide CSU), sei er sich darüber einig, dass der Kampf gegen den übermäßigen Alkoholkonsum auch städteübergreifend verstärkt werden muss. »Kein Autofahrer muss nach 22 Uhr noch Alkohol kaufen können« sagt Jung. …Er halte »in diesem Fall eine große Koalition der Vernunft zwischen CSU und SPD« für angemessen.
(Quelle: Google Alkohol News, 30.5.10) fuerther-nachrichten.de, 28.5.10

Bayern: Polizei schlägt Alarm, Bürgermeister wiegelt ab – 26. Mai 2010
Alkoholmissbrauch bleibt ein Riesen-Thema bei der Dult. Die Polizei schlug jetzt Alarm, doch die Stadt wartet ab. REGENsBURG. Die Stadtverwaltung sieht sich außerstande, die Alkoholexzesse rund um die Dult allein in den Griff zu bekommen. Rechtsreferent Dr. Wolfgang Schörnig forderte eine bayernweit einheitliche Regelung, was das Verbot von Alkohol auf öffentlichen Plätzen anbelangt. Bürgermeister sagte bei einer Pressekonferenz: „Ich will das Problem nicht kleinreden. Aber es ist kein Problem der Dult, sondern wird in die Dult hineingetragen.“ (Quelle: Google Alkohol News, 26.5.10) mittelbayerische.de, 25.5.10 Kommentar: Das Vorbild der Erwachsenen ist auch auf der Dult nicht zu übersehen. Egal woher der Stoff kommt.

Keine Lockerung des Alkoholverbots zur Fußball-WM – 26. Mai 2010
Fußball-WM hin oder her – das gesetzliche Alkoholverkaufsverbot von 22.00 Uhr an gilt in Baden-Württemberg auch in Ausnahmesituationen. Die Polizei werde im Umfeld von Public-Viewing «stark darauf achten», dass etwa von Kiosken oder Tankstellen nach 22.00 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werde, teilte Innenminister Heribert Rech (CDU) am Dienstag mit. (Quelle: Google Alkohol News, 26.5.10) bild.de, 25.5.10 Kommentar: Die internen Bierstände sind davon nicht betroffen. Tolles Geschäft.

D: 14-jährige Gymnasiastin starb nach Trinkgelage – 26. Mai 2010

Polizei bestätigte Tod der Steglitzer Schülerin und ordnete Obduktion an. Die Hälfte aller Jugendlichen mit Alkoholvergiftung ist inzwischen weiblich. Ein 14-jähriges Mädchen wurde am Samstagvormittag in Steglitz im Haus ihrer Eltern tot aufgefunden. Möglicherweise starb sie an den Folgen einer Alkoholvergiftung. Nach Aussage von Bekannten, soll die Neuntklässlerin am Abend zuvor bei einer privaten Schülerparty in einem Einfamilienhaus im brandenburgischen Kleinmachnow erhebliche Mengen an Alkohol getrunken haben. Mitschüler berichten, dass das Mädchen noch in der Nacht auf ihrem Facebook-Profil geschrieben hatte: „So betrunken war ich noch nie“. Am nächsten Morgen war sie tot. … (Quelle: Google Alkohol News, 26.5.10) tagesspiegel.de, 25.5.10 unser Online-Kommentar:
Es ist wirklich tragisch. Da werden laufend neue Präventionskampagnen ausgeheckt, der Konsum geht leicht zurück und das Komasaufen nimmt zu, immer wieder auch mit tödlichen Folgen. Der Politik seien die Hände gebunden. Das stimmt natürlich. Die Alkoholindustrie hat die Politik im Griff. …

Pariser Polizei bereitet sich auf Massenparty unter Eiffelturm vor 24. Mai 2010
Die Polizei in Paris hat sich am Sonntag auf eine Massenparty am Fuße des Eiffelturms vorbereitet, die über das Internet-Netzwerk Facebook organisiert wurde. Mit mobilen Einsatzkommandos solle ein Ausufern der Party verhindert werden, teilte die Polizeipräfektur mit. Die Initiatoren des sogenannten “Apéro géant” (“Riesenumtrunk”) erwarten bis zu 50.000 Menschen auf dem Marsfeld. Die Präfektur hatte die Massenparty und den Alkoholkonsum auf dem Platz zwar verboten, die Planungen bei Facebook wurden jedoch fortgesetzt. (Quelle: Google Alcohol News, 24.5.10) freiepresse.de, 23.5.10

Volvo-Alcoguard soll Trunkenheitsfahrten verringern (Test) – 23. Mai 2010
Schnapsidee oder sinnvolles Extra? Volvo bietet jetzt seine Autos mit eingebauter Alkoholkontrolle an. Wer den Alcoguard (850 Euro Aufpreis) an Bord hat, muss erst per Atemtest beweisen, dass er nüchtern ist. Falls nicht, bleibt der Motor aus. BILD.de hat das System getestet. Knapp 130 Unfälle unter Alkoholeinfluss gibt es in Deutschland täglich. 2008 starben zwölf Prozent aller Verkehrstoten in Deutschland an den Folgen eines Alkoholunfalls. Ist Volvos Alcoguard die Lösung für das Problem „Alkohol am Steuer”? (Quelle: Google Alkohol News, 23.5.10) bild.de, 22.5.10 Kommentar: Es scheint, als ob das Angebot vor allem für jene sinnvoll ist, die sich ohnehin selbstverantwortlich verhalten. …

Neue Strategie gegen Alkohol – 22. Mai 2010
Alkohol steht an dritter Stelle der Risikofaktoren für einen vorzeitigen Tod. Die Weltgesundheitsorganisation kämpft nun gegen die weltweit anerkannte Droge und setzt auf Werbebeschränkung und Verkaufshindernisse. Im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Verbot von Sonderangeboten für alkoholische Getränke. Auch müsse ausdrücklich an Jugendliche gerichtete Alkoholwerbung untersagt werden, heißt es in einer von der UN-Organisation in Genf verabschiedeten Strategie. In dem nicht bindenden Dokument werden die 193 Mitgliedstaaten aufgefordert, die Verbote auf nationaler Ebene umzusetzen. (Quelle: Google Alkohol News, 22.5.10) n-tv.de, 21.5.10

Lehrer/Schüler Saufgelage im Internat – 21. Mai 2010
Ein Lehrer des reformpädagogischen Internats Dahlem-Marienau ist wegen ausufernder DVD-Abende mit Schülern fristlos entlassen worden. Dabei kam es auch zu Körperkontakt. Wegen Alkoholgelagen mit Schülern und körperlichen Übergriffen hat die Internatsschule Marienau in Dahlem im Landkreis Lüneburg Anzeige gegen einen Lehrer erstattet. Das sagte Schulleiterin Heike Elz und bestätigte damit Berichte der Lüneburger Landeszeitung. (Quelle: Google Alkohol News, 21.5.10) sueddeutsche.de, 20.5.10

TOP NEWS: WHO will nun auch gegen Alkohol vorgehen – Resolution angenommen – 21. Mai 2010
Höhere Preise und Steuern für alkoholische Getränke und striktere Vorgaben für die Vermarktungsstrategien der Alkoholkonzerne sowie kürzere Öffnungszeiten für Bars und Clubs sieht der neueste Beschluss der WHO vor. Damit will die WHO gegen das weltweite Problem des Alkoholmissbrauchs vorgehen. Weltweit an dritter Stelle steht Alkohol als Grund für vorzeitiges Ableben und Behinderungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Donnerstag eine globale Strategie gegen Alkoholmissbrauch beschlossen. Die insgesamt 193 Mitgliedstaaten einigten sich auf eine Fülle unverbindlicher Maßnahmen gegen gefährliches Trinkverhalten. (Quelle: Google Alkohol News, 21.5.10) focus.de, 20.5.10 Kommentar: Dies ist ein Meilenstein im globalen Bestreben für eine lebenswertere Welt. Herzliche Gratulation und grosser Dank für all die Wissenschafter und Public Health Fachleute, die mit unendlicher Geduld und unermüdlichem Einsatz dieses Ergebnis ermöglicht haben. Hoffen wir nun, dass diese Empfehlungen in den Ländern aufgenommen und umgesetzt werden, damit möglichst bald weltweit die Lebensqualität steigen kann.

Alkoholverkäufe an Jugendliche: Schulung der Verkäufer – 19. Mai 2010
Im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch von Jugendlichen will die Caritas im Kreis Osnabrück Verkäufer gezielt schulen. Der Verband habe dafür ein spezielles Programm entwickelt, das bereits an einer Berufsschule getestet worden sei, teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit. Testkäufe im Kreis hatten ein unbefriedigendes Ergebnis gezeigt. (37%) (Quelle: Google Alkohol News, 19.5.10) bild.de, 18.5.10

Fraktion der Grünen fordert null Promille am Steuer – 19. Mai 2010
Berlin. Die Grünen fordern in einem Positionspapier der Fraktion ein Alkoholverbot am Steuer, so dass man nur noch mit 0,0 Promille fahren darf. Sie wollen den Einsatz unter 16-jähriger Testkäufer gesetzlich verbieten und stärkere Beschränkungen für die Alkohol-Werbung wie für die Tabakwerbung.
Nach den Erfahrungen mit dem Alkopop-Gesetz, das alkoholische Mischgetränke verteuert hat, wollen die Grünen weitere Sondersteuern auf Alkoholika prüfen. Jugendliche sollen nicht auf billigere Alkoholika ausweichen können. (Quelle: Google Alkohol News, 19.5.10) pressemitteilungen-online.de / derwesten.de, 18.5.10 mit unserem Online-Kommentar: 0.0 Promille, Steuern auf weiteren alkoholischen Getränkn und Werbeeinschränkungen wären sicher effektive Massnahmen. Ein Verbot von Testkäufen durch Jugendliche hingegen wäre ein falsches Signal an die Verkäufer….

D: Am Fest Alkohol an Jugendliche ausgeschenkt – 18. Mai 2010
Bad Berleburg. Vier 15-Jährige und ein 16-Jähriger wurden am Samstagabend gegen 23.20 Uhr von der Polizei stark alkoholisiert angetroffen. Sie waren auf einem Fest, bei dem unkontrolliert Alkohol an Jugendliche ausgeschenkt wurde. Gegen den Veranstalter wurde Anzeige erstattet. (Quelle: Google Alkohol News, 18.5.10) derwesten.de, 17.5.10

Wie gesund ist (alkoholfreies) Bier? – 17. Mai 2010
Fußball und Alkohol. Zwei Begriffe, die – nicht nur in der Werbung – oft in einem Atemzug genannt werden. Im Amateurfußball ist der kühle Gerstensaft am Spielfeldrand und nach dem Abpfiff immer präsent. Unterschätzt werden dabei oft die negativen Auswirkungen von Alkoholkonsum auf die Leistungsfähigkeit und die Regenerationsfähigkeit nach dem Spiel. (Quelle: Google Alkohol News, 17.5.10) fussifreunde-hamburg.de, 16.5.10 mit unserem Online-Kommentar: Guter Artikel bis auf den letzten Abschnitt. Es ist nicht einzusehen, warum regelmässige Alkoholzufuhr nötig ist, um in gute Stimmung zu kommen. …

Geschwister bauen, jeder für sich, Alkoholunfälle – 17. Mai 2010
Das hatten die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen wohl noch nicht erlebt: Ein 27 Jahre alter Mann aus Waldeck und seine vier Jahre ältere Schwester verursachten nahezu zeitgleich bei Bad Wildungen und in Affoldern Unfälle unter Alkoholeinfluss. (Quelle: Google Alkohol News, 17.5.10) hna.de, 16.5.10

D: Peer-Aktion klärt Jugendliche über Alkohol-Risiken auf – 15. Mai 2010
Deutsche Jugendliche trinken zu viel Alkohol. Darauf hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Vorfeld ihrer diesjährigen Peer-Aktion hingewiesen. So konsumieren 16- bis 17jährige Jungen laut der aktuellen BZgA-Drogenaffinitätsstudie durchschnittlich fast 130 Gramm reinen Alkohol pro Woche.
„Das entspricht rund drei Litern Bier, womit sogar die Grenze des risikoarmen Alkoholkonsums für Erwachsene überschritten wird“, warnte die BZgA. Obwohl Mädchen dieser Altersgruppe mit durchschnittlich 46 Gramm pro Woche deutlich weniger tränken, seien sie ebenfalls gesundheitlich gefährdet. Denn der weibliche Körper baut laut BZgA Alkohol anders ab, so dass geringere Mengen zu einem Rausch oder einer Alkoholvergiftung führen können. (Quelle: Google Alkohol News, 15.5.10) aerzteblatt.de, 14.5.10

Sri Lanka: Viele Busfahrer trinken und rauchen Marihuana – 15. Mai 2010
Die Busfahrer in der srilankischen Hauptstadt Colombo frönen laut einer Studie oftmals Alkohol und Drogen. Eine Untersuchung habe ergeben, dass rund 30 Prozent der Fahrer privater Busgesellschaften vor Fahrtantritt Marihuana rauchten oder Alkohol tränken, sagte der Präsident des Verbandes privater Busgesellschaften, Gemunu Wijeratne, am Freitag. Einige Fahrer seien sogar abhängig von Heroin. Wijeratne machte die Konsumenten von Alkohol und Drogen unter den Busfahrern für die häufigen Unfälle verantwortlich. “Wir haben die Polizei aufgefordert, die Ermittlungen zu verschärfen, weil diese Fahrer den Privatbussen einen schlechten Ruf verschafft haben”, fügte der Verbandspräsident hinzu. (Quelle: Google Alkohol News, 15.5.10) rp-online.de, 14.5.10

Testkäufe im Westen Deutschlands? – 15. Mai 2010
Essen. Die CDU fordert: Minderjährige sollen Kioske, Kneipen und Tankstellen überprüfen . Bier ist Bier und Schnaps ist Schnaps, sagt der Volksmund. Wenn es darum geht, dass Jugendliche zum Glas greifen, lässt der Staat eine solche Laissez-Faire-Haltung nicht gelten. Das Jugendschutzgesetz definiert genau, ab welchem Alter Alkohol erlaubt ist. Der CDU geht ein bloßer Hinweis aufs Gesetzbuch nicht weit genug. Sie fordert den Einsatz jugendlicher Testkäufer und reagiert damit auf den jüngsten Bericht des Ordnungsamtes zum Jugendschutz: Testkäufe mit Minderjährigen seien „derzeit nicht beabsichtigt“, heißt es dort. Der Aufwand sei schlichtweg zu hoch. (Quellen: Google Alkohol News, 15.5.10) derwesten.de, 14.5.10

Facebook-Partys in Frankreich, 1 Toter in Nantes – 15. Mai 2010
Die sogenannte Facebook-Party endete für einen 21- Jährigen mit dem Tod. Mit 2,4 Promille Alkohol im Blut stürzte der Franzose am Freitag in Nantes um 3.00 Uhr morgens von einer fünf Meter hohen Brücke.
Das Drama rief sofort die französische Regierung auf den Plan. Innenminister Brice Hortefeux kündigte «präzisere Maßnahmen» an, «die es erlauben, sich solchen spontanen Ereignissen entgegenzustellen» und die jugendlichen Teilnehmer vor Risiken zu schützen. Er will schnell handeln: Am 23. Mai werden unter dem Eiffelturm 50 000 Menschen zu einer solchen Party erwartet. (Quelle: Google Alkohol News, 15.5.10) zeit.de, 14.5.10

D: Rauschtrinken bleibt größtes Problem bei jungen Leuten – 14. Mai 2010
Brandenburgs Schüler haben in den vergangenen Jahren weniger regelmäßig Alkohol getrunken und Tabak geraucht. Zugleich ist aber das exzessive Rauschtrinken, das auch in der Klinik enden kann, noch immer unter Jugendlichen verbreitet. Das ist ein Ergebnis des Suchtberichts, den Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) am Mittwoch vorstellte. Wenn junge Menschen völlig betrunken und hilflos in der Notaufnahme landen, sei das eine „dramatische Situation“, sagte Tack. „Es ist uns nicht gelungen, den Trend zum exzessiven Trinken zu brechen.“ (Quelle: Google Alkohol News, 14.5.10) maerkischeallgemeine.de, 14.5.10 Siehe auch dort: MAZ-Kommentar vom 14.05.2010: “Prävention allein reicht nicht aus”
mit unserem Online-Kommentar: Prävention sei das A und O. Die Frage ist nur – welche? Sich auf die üblichen aufklärenden Aktionen berufen, die praktisch nichts bringen, genügt wohl nicht….

5000 neue elektronische Alkohol-Testgeräte in Frankreich – 13. Mai 2010
Mit einer Reihe von Maßnahmen will Frankreichs Regierungschef Francois Fillon dazu beitragen, binnen zwei Jahren die Zahl der Verkehrstoten im Land auf unter 3000 zu drücken, berichtet der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) in Bad Windsheim. Ganz vorne stehe dabei die Bekämpfung von Alkohol- und Drogenmissbrauch am Steuer. 5000 neue elektronische Alkohol-Testgeräte sollen noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden, um die Kontrolldichte und -zuverlässigkeit zu erhöhen. (Quelle: Google Alkohol News, 13.5.10) techfieber.de, 12.5.10

D: Trend zum Rauschtrinken bei Teenagern setzt sich fort – 13. Mai 2010
Der Trend zum exzessiven Rauschtrinken bei Teenagern setzt sich offenbar fort. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Hamburg mitteilte, stieg die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte von TK-versicherten Kindern und Jugendlichen 2009 im Vergleich zum Vorjahr erneut an, und zwar auf 2.550. (Quelle: aerzteblatt.de, 12.5.10) mit unserem Online-Kommentar: Es ist ja auch kein Wunder, denn geändert hat sich ja im gesellschaftlichen Umfeld nichts.

D: Statistiker warnen vor zu viel Alkohol am Vatertag – 12. Mai 2010
Männer, die grölend ihre Bierkisten im Leiterwagen hinter sich her ziehen, sind vielerorts ein bekanntes Bild am Vatertag. Dass zu viel Alkohol am bevorstehenden Feiertag auch schlimme Folgen haben kann, darauf machen die Statistiker aufmerksam. Denn die Zahl der alkoholbedingten Unfälle verdoppele sich an Christi Himmelfahrt nahezu. (Quelle: Google Alkohol News, 11.5.10) bild.de, 11.5.10

Lübecker Schüler in London unter Vergewaltigungsverdacht – 12. Mai 2010
Schwere Vorwürfe gegen zwei Gymnasiasten aus Lübeck: Sie sollen eine 15-jährige Realschülerin während der Klassenfahrt in London vergewaltigt und ihre Tat gefilmt haben. Die britische Polizei nahm die jungen Männer in Untersuchungshaft. Angeblich trafen sie das Mädchen auf einer Party – und gaben ihr Alkohol. Ihnen droht bis 10 Jahre Haft. (Quelle: Google Alkohol News, 11.5.10) welt.de, 11.5.10

Video: Warum Mami, Alkohol und Drogen am Steuer – 12. Mai 2010
Alkohol am Steuer, Video einer amerikanischen Schule. (auf Deutsch) Dies ist eine Warnung an alle, die mit Alkohol und Drogen leichtfertig am Straßenverkehr teilnehmen; und das Leben anderer Unschuldiger und ihr eigenes Leben auf Spiel setzen. Wenn dieses Gedicht nur ein Menschenleben rettet, hat es seinen Zweck erfüllt!!! Es soll Warnung und Anregung zugleich sein.

Bild: Alkohol macht aus der Leber Hackfleisch – 11. Mai 2010
… und aus unserem Gehirn ein Sieb!
Fotos einer zirrhotischen Leber nach etwa 2 bis 10 Jahren Alkoholmissbrauch. Bei diesen Fotos vergeht einem die Lust aufs Trinken… zumindest sollte sie das. Denn diese Bilder zeigen eindrucksvoll, wie jahrelanger Alkoholmißbrauch eine gesunde Leber in ein undefinierbares Etwas verwandelt, dass eher an zwei Kilo Hackfleisch erinnert, als an den wichtigsten Schadstoff-Filter unseres Körpers. (Quelle: Google Alkohol News, 11.5.10) bild.de, 11.5.10 mit unserem Online-Kommentar

D: Respect yourself: Fete ohne Alkohol und Nikotin – 11. Mai 2010
Die Botschaft des Präventionsprojekts „Respect Yourself“ ist auch in der siebten Auflage bei den Jugendlichen im Schwarzwald-Baar-Kreis angekommen. Zum Abschluss der zwei durchweg gelungenen Aktionswochen mit über 30 Veranstaltungen, feierten mehrere tausend Jugendliche von Blumberg bis St. Georgen am Sonntag eine tolle Party in der Donaueschinger Diskothek „Okay“ – und dies ohne Alkohol und Zigaretten. Leider machte das Wetter den Verantwortlichen einen Strich durch die Rechnung. „Wir können dennoch sehr zufrieden sein“, so Blumbergs Stadtjugendpfleger Daniel Stengele, der die Aktion 2004 ins Leben rief und inzwischen kreisweit viele Mitstreiter gefunden hat. (Quelle: Google Alkohol News, 11.5.10) suedkurier.de, 10.5.10

Ö: Initiative gegen Alkohol- und Tablettensucht im Betrieb – 11. Mai 2010
Experten zufolge hat jeder zehnte Arbeitnehmer ein Problem mit Suchtmitteln. Damit es nicht so weit kommt, wendet sich nun eine neue Initiative, das “SuchTeam NÖ” speziell an Vorgesetzte und Betriebsräte.
“164.000 Menschen sind nikotin-, 64.500 alkohol-, 21.000 medikamentensüchtig”, so Scheele.Vor allem in kleinen und mittelgroßen Firmen werde zu oft weggeschaut, sagen die Experten des Sucht-Teams. Meist sei es falsch verstandenes Mitleid mit den Kollegen, die heimlich zur Flasche greifen oder Tabletten nehmen. Sie sind besonders oft krank und überdurchschnittlich häufig in Arbeitsunfälle verwickelt. (Quelle: Google Alkohol News, 11.5.10) noe.orf.at, 11.5.10

Alkoholverbot an Himmelfahrt am Untreusee und Quellitzsee – 9. Mai 2010
An Christi-Himmelfahrt sind am Hofer Untreusee und am Quellitzsee Glasflaschen und Alkohol verboten. Einen entsprechenden Erlass haben die Stadt Hof und die Gemeinde Döhlau verabschiedet und der Öffentlichkeit vorgestellt. (Quelle: Google Alkohol News, 8.5.10) kanal8.de, 7.5.10

Düsseldorf, D: Alkohol-Testkäufe abgesagt – 9. Mai 2010
Minderjährige Auszubildende der Verwaltung sollen Händler dabei ertappen, wie sie ihnen Alkohol verkaufen. Eine unzulässige Praxis, glaubt der Personalrat. Auch die Azubis sind wenig begeistert und machen nicht mit. “Wir glauben, dass die Idee zu den Testkäufen durch unsere minderjährigen Azubis gegen das Berufsbildungsgesetz verstößt”, erklärt Robert Wollborn, Vorsitzender des Personalrats der Landeshauptstadt. (Quelle: Google Alkohol News, 8.5.10) rp-online.de, 7.5.10

Polizei warnt auf Facebook vor “Riesenumtrunk” am Eiffelturm – 8. Mai 2010
Paris — Die Pariser Polizei warnt vor einem geplanten “Riesenumtrunk” am Eiffelturm, zu dem auf Facebook im Internet geladen wird. Wer zu einer Massenveranstaltung aufrufe, müsse auch für die Sicherheit der Teilnehmer sorgen, erklärte die Hauptstadtpolizei. Eine Versammlung von mehreren tausend Menschen – wie die am Marsfeld geplante Trinkparty – trage “große Gefahren” in sich. (Quelle: Google Alkohol News, 8.5.10) Google, 7.5.10

Kein Alkohol in den Zügen beim Nordderby der 1. Bundesliga – 8. Mai 2010
Verbot von Alkohol, Glasflaschen und Getränkedosen auf der Schiene am 08.05.2010 – Bundespolizei beugt möglicher alkoholbedingter Randale vor. – Das Nordderby der 1. Bundesliga zwischen Werder Bremen und dem HSV am 08.05.2010 im Bremer Weserstadion soll nach dem Willen der Bundespolizei ohne Alkohol, Glasflaschen und Getränkedosen in den Zügen stattfinden. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) presseportal.de, 6.5.10

Testkäufe: erschreckende Bilanz in Hückeswagen, D – 8. Mai 2010
Weil in der Stadt immer wieder volltrunkene Jugendliche aufgefallen sind, schickte die Stadt jetzt zwei junge Testkäufer in neun Geschäfte: In sechs davon bekamen sie Alkohol, ohne den Ausweis zeigen zu müssen. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) rp-online.de, 7.5.10

Alkohol am Arbeitsplatz – 8. Mai 2010
Was kann der Unternehmer tun, wenn Mitarbeiter im Job berauscht sind? Pausen sind Freizeit – Alkohol darf hier nicht ohne weiteres verboten werden. Kein generelles Verbot von Suchtmitteln im Job. Fragen nach Konsum müssen nicht beantwortet werden. Alkohol, Drogen und Medikamentenmissbrauch verursachen jährlich enorme Kosten durch verminderte Arbeitsleistung, Entgeltfortzahlung oder Sachschäden. Aber was können Unternehmen dagegen tun? (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) wienerzeitung.at, 6.5.10, mit unserem Online-Kommentar

Laura Bush über die Alkoholsucht ihres George – 8. Mai 2010
Jetzt legte Bush bei Oprah Winfrey noch einen drauf: Sie plauderte über die Alkoholsucht ihres Mannes:
Drei B bestimmten das Leben ihres geliebten George: Bier, Bourbon und B&B. „Er war in den Alkohol verliebt“, gibt Laura Bush zu. Es ging wüst zu bei den Feiern im Hause Bush. „Der Alkohol war ein akzeptierter Teil unseres sozialen Lebens in Texas“, berichtet Laura Bush. Besonders wild war George W. Bushs 40. Geburtstag. Da habe ihr Gatte wirklich alles getrunken, was eben ging – und wachte am nächsten Tag mit dem Kater seines Lebens auf. Der war so mies, dass George W. Bush von einem auf den anderen Tag dem Alkohol entsagte. „Cold Turkey“, nennt Laura Bush das – von einem Tag auf den anderen. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) ovb-online.de, 6.5.10

Droge oder Genuss? – Alkohol spaltet Maischbergers Talk – 8. Mai 2010
Das Thema geht immer. „Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?“, fragt Sandra Maischberger in ihrem Talk am Dienstagabend gewohnt provokant. Ein Bierbrauer versucht sich verzweifelt als Verteidiger. Schwer macht ihm das auch ein offenbar angetrunkener Schauspieler. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) derwesten.de, 5.5.10 mit vielen Kommentaren. Wir kommentierten bereits.

Dänen schieben 200 Sauftouristen aus Schweden ab – 8. Mai 2010
“Halte Dänemark sauber, bring einen betrunkenen Schweden zur Fähre”, besagt eine böse Weisheit, die die Vorurteile gegen Schweden belegt. Vorurteil? In der norddänischen Kleinstadt Helsingør, die mit ihrer mächtigen Renaissance-Burg Kronborg am äußersten Ende des Öresunds gelegen ist, wurden am Wochenende gleich 200 betrunkene Schweden auf die Fähre abgeschoben. In puncto Lebensart trennen Helsingør und Helsingborg Welten. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) abendblatt.de, 4.5.10

D: SPD will öffentliche Trinkverbote in Stuttgart 6. Mai 2010
Freiburg hat gute Erfahrungen mit dem Trinkverbot in der Innenstadt gemacht. Die Polizei verzeichnete 16 Prozent weniger Gewaltdelikte und führte dies darauf zurück, dass auf öffentlichen Straßen und Plätzen kein Alkohol getrunken werden durfte. Die Freiburger Verordnung hielt aber der juristischen Prüfung nicht stand. Im Juli 2009 kippte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg die Polizeiverordnung der Stadt. Für das Alkoholverbot fehle die rechtliche Grundlage. (Quelle: Google Alkohol News, 5.5.10) stuttgarter-zeitung.de, 4.5.10 unser Online-Kommentar: Das Problem ist doch, dass die Regierungsparteien mit der Alkoholindustrie dermassen vernetzt sind und/oder nicht über den eigenen Alkoholverbrauch hinwegsehen können. Deshalb interessiert es sie nicht, dass mit 16% weniger Gewaltfälle doch ein respektabler Erfolg verzeichnet wurde. …

D: Stark sein gegen Alkohol, Prävention in Augsburg – 6. Mai 2010
Landkreis Augsburg. Noch in diesem Monat werden wohl die ersten minderjährigen Auszubildenden des Landratsamtes zum Testkauf von Alkohol in Geschäfte des Landkreises geschickt. Das ist Teil des Alkoholpräventionskonzepts im Augsburger Land, das Doris Stuhlmiller jetzt im Jugendhilfeausschuss vorgestellt hat. Laut Stuhlmiller haben solche Testkäufe etwa in Regensburg Erschreckendes gezeigt: Ausnahmslos alle jugendlichen Käufer bekamen den Alkohol dort auch. …(Quelle: Google Alkohol News, 4.5.10) augsburger-allgemeine.de, 4.5.10

D: Grüne nehmen Alkohol-Werbung ins Visier – 6. Mai 2010
Die Grünen wollen Alkohol-Werbung im Fernsehen einschränken. Der Jugendexperte der Fraktion, Gehring, sagte, Werbespots für Bier und Schnaps sollten nicht so aufgemacht sein, dass sie Jugendliche ansprechen. Außerdem sollten sie nicht rund um Sendungen ausgestrahlt werden, die vor allem Jugendliche sehen. (Quelle: Google Alkohol News, 4.5.10) domradio.de, 3.5.10

Bussen für Alkohol- und Tabakverkauf an Jugendliche steigen – 4. Mai 2010
Wer Alkohol und Tabak rechtswidrig an Jugendliche verkauft, muss in Berlin demnächst mit höheren Bußgeldern rechnen. Im Sommer will Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) dazu einen verschärften Katalog empfehlen. (Quelle: Google Alkohol News, 30.4.10) newsticker.welt.de, 29.4.10

In Griechenland sind Preiserhöhungen auf Alkohol geplant – 4. Mai 2010
EU und IWF wollen den Griechen im Gegenzug für die geplante Geldspritze erneut harte Einschnitte zumuten.
Die Beschäftigten des öffentlichen Sektors sollen nach Angaben der Gewerkschaft vom Donnerstag auf Zulagen im Volumen von zwei Monatsgehältern verzichten. Außerdem sollen die Gehälter jahrelang eingefroren und die Mehrwertsteuer erneut erhöht werden. Auch bei Benzin, Zigaretten und Alkohol müssen sich die Griechen auf saftige Preiserhöhungen einstellen. (Quelle: Google Alkohol News, 29.4.10) de.reuters.com, 29.4.10

Markhausen, D: Betrunkener rast in Menschenmenge – 4. Mai 2010
Ein betrunkener Autofahrer ist am frühen Sonnabendmorgen bei Markhausen (Landkreis Cloppenburg) in eine Menschenmenge gerast, die eine Mai-Wanderung machte. 15 Menschen sind nach Angaben der Polizei verletzt worden. Eine 19 Jahre alte Frau befand sich zunächst in Lebensgefahr, zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Der Fahrer flüchtete anschließend. Er wurde nach einer Fahndung, an der auch ein Hubschrauber beteiligt war, gefasst. Er hatte über 2 Promille Alkohol im Blut. (Quelle: Google Alkohol News, 3.5.10) ga-online.de, 2.5.10 Kommentar: Wie lautet doch der Titel eines vorherigen Artikels: “Der ganz normale 1. Mai-Wahnsinn”. Und wann wird der geändert?

Der normale 1. Mai-Wahnsinn: Schnapsleichen und Schlägereien – 4. Mai 2010
Warendorf/Sassenberg – Tatzeit: 1. Mai. Tatort: Feldmarksee in Sassenberg. Das Ergebnis: Hunderte Personen, die am See lagerten und zum Teil stark betrunken waren. „Am See war die Hölle los“, skizzierte ein Beobachter das Bild. „Der Alkohol floss in Strömen. Die kamen mit Zehnerpack, Ghetto-Blaster und Einweg-Grill.“ Anlaufstellen waren in erster Linie der Grillplatz und das Strandbad. Die traurige Bilanz: 15 Mal rückte der Rettungswagen am 1. Mai aus. Trinken bis zur Bewusstlosigkeit. Und was auch auffiel: Die Jugendlichen, die am See zur Flasche griffen, waren erstaunlich jung. (Quelle: Google Alkohol News, 3.5.10) westfaelische-nachtrichten.de, 2.5.10

Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind? ARD heute – 4. Mai 2010
Menschen bei Maischberger Dienstag, 4. Mai 2010, 22.45 Uhr, im Ersten Zu Gast Wolfgang Völz (Schauspieler) Harald Glööckler (Modedesigner) Christine Kröning (Mutter und Alkoholikerin) Dr. Dieter Geyer (Neurologe und Suchttherapeut) Sebastian Priller (Brauer) Peter Nissen (Jurist und Ex-Politiker, war alkoholabhängig) Wolfgang Völz Der Schauspieler ist gegen eine Verteufelung des Alkohols. (Quelle: Google Alkohol News, 3.5.10)infocomma.net, 2.5.10 (Wir haben einen Kommentar gesandt.) Wieder wurde das übliche Procedere abgehandelt: Die beiden Seiten traten gegeneinander an, die Moderatorin versuchte das Gleichgewicht zu halten. Die Alkohollobby erhielt wieder eine Plattform, die Harmlosigkeit des Alkoholkonsums zu betonen und damit alle Alkoholkonsumenten in ihrem Konsum zu bestärken. Damit wurde eine historische Chance vertan, die WHO-Resolution, die diesen Monat in Genf von der WHO-GV beschlossen werden wird, unters Volk zu bringen.

Der 1. Mai: Mit Lärm und Alkohol, aber friedlich – 4. Mai 2010
Gigantomanie im Grünen: Der einfache Bollerwagen mit einer Kiste Bier reicht vielen Jugendlichen heute nicht mehr aus, um in den Wonnemonat Mai zu starten. Stattdessen zogen sie mit aufgemotzten Riesenkarren durch das Nettetal, die vom Grill bis zur groß dimensionierten Musikanlage allerlei zu bieten hatten. (Quelle: Google Alkohol News, 3.5.10) Neue Osnabrücker Zeitung, online, 2.5.10 Kommentar: Offenbar ein von den Behörden tolerierter traditioneller Saufanlass für Jugendliche. Die Austauschaktion Alkohol gegen alkoholfreie Cocktails ist ja gut gemeint, aber mutet schon etwas weltfremd an.

D: Alkohol- und Maibaumkontrollen in der Nacht zum 1.Mai – 30. April 2010
Bonn (ots) – In der Nacht zum 1. Mai 2010 wird die Bonner Polizei verstärkt die Autofahrer und Autofahrerinnen kontrollieren. Neben den Alkoholkontrollen werden auch die zahlreichen nächtlichen “Maibaum-Transporte” im Focus der Überprüfungen stehen.
Erfreulicher Weise gab es in den vergangenen Jahren keine Unfälle im Bonner Bereich, trotzdem möchte die Polizei im Vorfeld der Mainacht einige Hinweise aussprechen, die einen Baumtransport sicherer gestalten.. (Quelle: Google Alkohol News, 29..4.10) presseportal.de, 28.4.10

D: Alkoholprävention in der Schule – 30. April 2010
Havixbeck – Immer mehr Minderjährige betrinken sich mit den verschiedensten Sorten von Alkohol, weil sie nicht gut genug über die Folgen aufgeklärt sind. Um dem Vorzubeugen, fand am Montag und Dienstag im siebten Jahrgang der Anne-Frank-Gesamtschule ein Projekt zur Sucht- und Drogenprävention statt. (Quelle: Google Alkohol News, 29.4.10) ahlener-zeitung.de,

D: Kontrollen in Lünen mit Wirkung – 30. April 2010
Mit verstärkten Jugendschutzkontrollen hat die Polizei versucht, das Problem stark alkoholisierter Jugendlicher in der Öffentlichkeit und die daraus entstehende Gewalt besser in den Griff zu bekommen. Dabei war sie, eigenen Angaben zufolge, durchaus erfolgreich. Insgesamt 4973 Jugendliche hat die Polizei von Februar bis Dezember in Lünen kontrolliert, manchmal mit einzelnen Beamten, manchmal auch mit großem Aufgebot. 628 der Kontrollierten waren alkoholisiert, 49 davon waren so betrunken, dass sie direkt zu den Eltern gebracht wurden. …„Wir haben ihnen gezeigt, was wir tolerieren, und was wir nicht tolerieren” (Quelle: Google Alkohol News, 29.4.10) derwesten.de, 28.4.10

D: Bundesweite Kampagne gegen Alkohol und Zigaretten – 29. April 2010
In Düsseldorf hat am Dienstag eine bundesweite Kampagne begonnen, um Jugendliche vor den Gefahren von Alkohol und Zigaretten zu warnen. Mit Kinoproduktionen soll bei Kindern und Jugendlichen eine kritische Haltung zu den legalen Suchtmitteln gefördert werden, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mitteilte.
Die Jugendfilmtage werden in diesem Jahr bundesweit in 17 Städten durchgeführt. Mehr als 20.000 Schüler werden mit ihren Lehrkräften zu Filmen und Mitmachaktionen in Kinos erwartet. Unterstützt wird die BZgA-Kampagne vom Verband der privaten Krankenversicherung. (Quelle: aerzteblatt.de, 27.4.10)

D: Kirchen mahnen gerechtes Gesundheitswesen an – 19. April 2010
Für ein gerechteres Gesundheitswesen setzen sich die beiden großen Kirchen in Deutschland mit ihrer aktuellen bundesweiten „Woche für das Leben“ ein. Sie steht unter dem Motto „Gesunde Verhältnisse“ und wurde am Samstag mit einem ökumenischen Gottesdienst im Frankfurter Kaiserdom eröffnet. Die diesjährige „Woche für das Leben“ ist die 20. Mit einer Vielzahl an Veranstaltungen stellt sie die Frage nach einer gerechten Verteilung der Mittel im Gesundheitsbereich. (Quelle: aerzteblatt.de, 19.4.10) Kommentar: Ob sie das Alkoholproblem als Teil des Gesundheitswesens erkannt haben? Das wäre doch ein sinnvoller Schritt.

In Bayern vorerst kein nächtliches Alkohol-Verkaufsverbot – 19. April 2010
Die CSU ist mit ihrem Plan gescheitert, den Alkoholverkauf an Tankstellen nachts zu verbieten – vorerst. Innenminister Joachim Herrmann konnte sich gegen die FDP im Koalitionsausschuss nicht mit seinen Plänen durchsetzen, ein nächtliches Verkaufsverbot für Hochprozentiges einzuführen.
Abgehakt ist das Vorhaben deswegen nicht. Die Staatsregierung soll jetzt einen Bericht über die Situation im Freistaat erarbeiten und darin auch die Erfahrungen aus Baden-Württemberg einfließen lassen…. (Quelle: Google Alkohol News, 19.4.10) sueddeutsche.de, 18.4.10 Kommentar: Die FDP und die Jungliberalen haben immer noch nicht gemerkt, dass die Alkoholindustrie sie schon immer ihrer Freiheit beraubt. Auch sie sind Passivtrinker.

Drei junge Menschen sterben bei Auto-Unfall – 19. April 2010
Drei junge Menschen sind in der Nacht zum Sonntag bei einem Verkehrsunfall im Kreis Diepholz ums Leben gekommen, drei weitere wurden schwer verletzt. Ein 16- und ein 21-Jähriger sowie eine 21 Jahre alte Frau starben noch am Unfallort an ihren Verletzten, teilte die Polizei mit. Vermutlich war Alkohol im Spiel. Wahrscheinlich kamen die sechs von einer privaten Party. Sie waren nicht angeschnallt, als der Wagen auf einer geraden 30 km/h-Strecke von der Fahrbahn abkam und in einen Baum raste. Quelle: Google Alkohol News, 19.4.10) bild.de, 18.4.10

Kampf gegen den Alkohol im Zwickauer Nachtleben (D) – 18. April 2010
Komasaufen und Flatratepartys sollen aus dem Zwickauer Nachtleben verbannt werden. Darauf einigten sich Discothekenbesitzer, Ordnungsamt und der Hotel- und Gaststättenverband Zwickau. Das Freizeitverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener werde zunehmend durch Alkoholkonsum geprägt, hieß es von der Stadt. Die Discothekenbetreiber wollen durch die Unterzeichnung und die Einhaltung dieser Vereinbarung den ihnen möglichen Teil zur Lösung des Problems übermäßigen Alkoholkonsums durch Jugendliche und junge Erwachsene beitragen und ebenfalls ihre Verantwortung wahrnehmen. (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.10) tv-zwickau.de, 16.4.10

Nun ist auch der deutsche Brauer-Bund im Rennen – 18. April 2010
“Unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) haben die Stiftung für das behinderte Kind und der deutsche Brauer-Bund eine Aufklärungskampagne gegen Alkohol in der Schwangerschaft gestartet. Die Aktion „0,0 Promille in der Schwangerschaft“ wendet sich an Frauen im gebärfähigen Alter und will über die drohenden lebenslangen Folgen des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft aufklären.” (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.10) fasd-zentrum.blogspot.com, 16.4.10 (Mit unserem Online-Kommentar) Kommentar: Was der Spirituosenverband kann, liegt auch dem deutschen Brauer-Bund nicht fern. Er unterstützt das neue FASD-Zentrum der Charité in Berlin gegen Alkohol in der Schwangerschaft. Wie schon erwähnt, eine Art pervertiertes Social Marketing. Wer evaluiert den eventuellen Nutzen gegenüber dem zusätzlich angerichteten Schaden?

Das Jugendschutzgesetz gilt auch zu Hause 18. April 2010
Der Präventionsexperte Rogler stellt fest, dass der Konsum von Bier, Wein und Schnaps zur Alltagskultur gehört. Deshalb sei die Begleitung der Jugendlichen wichtig. Die Weichen für den späteren Umgang mit Alkohol werden vielfach in der Familie gelegt: sei es zum Geburtstag der Oma, zur eigenen Konfirmation oder an Silvester. In Stadt und Landkreis Hof ist die Zahl der Alkoholvergiftungen von Jugendlichen zwischen 2006 und 2009 um fast zwei Drittel gesunken. Das stellt die Techniker Krankenkasse nach Auswertung einer Krankenhausstatistik der Ersatzkassen fest. Im vergangenen Jahr wurden tatsächlich im Sana-Klinikum in Hof exakt 21 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren erfasst, die wegen einer Alkoholvergiftung in die Klinik eingewiesen wurden. (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.10) frankenpost.de, 17.4.10

Baden-Württemberg ermöglicht jugendliche Testkäufer – 18. April 2010
Im vergangenen Jahr vereinbarten die Jugend- und Familienminister der Länder, dass der Einsatz jugendlicher Testkäufer zumindest „ein Mittel“ im Kampf für die Einhaltung des Jugendschutzes sein kann.
Baden-Württemberg setzt diese Möglichkeit nun um. „Jugendliche können künftig unter bestimmten, eng gefassten Voraussetzungen im Auftrag von Kommunen oder der Polizei für Testkäufe eingesetzt werden“, heißt es in einem … (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.10) Südwest Presse, 16.4.10 Kommentar: Offenbar dürfen Wein und Bierverkäufe noch nicht getestet werden. Vielleicht gibt’s dafür einen Bonus von der einheimischen Alkoholindustrie?

D: Symposium zum Thema Alkohol am Steuer auf der AMI – 18. April 2010
Bei der Automobilmesse AMI in Leipzig kommen heute Verkehrssicherheitsexperten aus ganz Deutschland zusammen. Während eines Symposiums im Congress Center wollen sie über vorsätzliche Trunkenheitsfahrten und deren rechtliche Folgen diskutieren. (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.10) bild.de, 16.4.10

Die Lebenshaltungskosten in den Euro-Ländern steigen – 18. April 2010
Alkohol, Energie und Schuhe werden teurer. Die Lebenshaltungskosten in den Euro-Ländern steigen: Die Inflationsrate lag im März um 1,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Schuld sind gestiegene Preise für Heizöl, Alkohol, Tabak und Bekleidung. Auch die Handelsbilanz fiel schlechter aus als erwartet.
Für Alkohol und Tabak mussten die Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat vier Prozent mehr bezahlen. (Quelle: Google Alkohol News, 17.4.10) spiegel.de, 16.4.10 Kommentar: Dass die Alkoholpreise steigen, ist an sich positiv. Besser wäre es, wenn sie wegen Alkoholsteuern steigen würden, mit denen ein Beitrag an die Deckung der Alkoholschäden bezahlt werden könnten.

FORSCHUNG

Zigarettenwerbung verführt Jugendliche zum Rauchen – 21. Mai 2010
Jugendliche werden durch Zigarettenwerbung zum Rauchen verführt. Das ist das Ergebnis einer Studie der DAK und des Instituts für Therapie und Gesundheits­forschung (IFT-Nord). Demnach neigen Jugendliche umso mehr dazu, selbst zu rauchen, je besser sie die Zigarettenwerbung kennen.
„Das Risiko wenigstens schon einmal geraucht zu haben, verdoppelte sich bei den Jugendlichen der Studie, wenn sie die Zigarettenwerbung gut kannten im Vergleich zu denjenigen, die die Werbung gar nicht oder kaum kannten“, erklärte DAK-Suchtexperte Ralf Kremer. Die Anzahl der aktuellen Raucher war in diesem Vergleich sogar dreimal so hoch. (Quelle: aerzteblatt.de, 20.5.10) Kommentar: Das selbe lässt sich sicher auch von der Alkoholwerbung sagen. Warum wird diese nicht ebenso stark eingeschränkt?

Jugendliche reduzieren Rauschtrinken nach Kurzintervention – 17. Mai 2010
Jugendliche mit einem problematischen Alkoholkonsum können in Gruppensitzungen dazu motiviert werden, weniger zu trinken. Dies zeigt eine Studie der Fachstelle Suchtprävention Mittelschulen und Berufsbildung Zürich, welche im 2008 mit der damaligen Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme – heute Sucht Info Schweiz – gestartet wurde. Die Untersuchung ist eine der ersten, welche die Wirksamkeit einer solchen präventiven Massnahme bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen analysierte. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 17.5.10)

Alkohol beschleunigt den Verlauf von HIV/Aids – 16. Mai 2010
HIV-Patienten, die tägliche mehr als zwei Gläser Alkohol trinken, müssen damit rechnen, dass sich ihre Infektion schneller ausbreitet als bei Abstinenten.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern verschiedener US-Universitäten hat in einer Studie mit 241 HIV-Patienten den Einfluss von Alkohol auf deren Krankheitsentwicklung untersucht. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Infektion sich schneller im Körper ausbreitet, wenn der Betroffenen regelmäßig Alkohol trinkt, und zwar mehr als zwei Gläser täglich. (Quelle: Google Alkohol News, 16.5.10) focus.de, 15.5.10

Wenn Alkohol müde macht: Gen schützt vor Abhängigkeit – 8. Mai 2010
Eine Genvariante, die den Alkoholabbau beeinflusst und dabei Müdigkeit verursacht, verringert die Gefahr des Alkoholismus. Menschen reagieren unterschiedlich auf Alkohol. Ob die Wirkung eher anregend oder beruhigend ist, hat genetische Ursachen, berichten amerikanische Forscher. Menschen mit einer bestimmten Variante eines Gens, das die Information für ein Alkohol abbauendes Enzym trägt, werden bei Alkoholkonsum schneller müde als andere. Damit verbunden sinkt das Risiko einer Alkoholabhängigkeit. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) wissenschaft-aktuell.de, 5.5.10

Sponsored by . . .? An Universitäten – 7. Mai 2010
Wenn private Geldgeber Schweizer Hochschulen unterstützen – eine Liaison mit Tücken
Stiftungen, Unternehmen und Private engagieren sich an Schweizer Hochschulen. Diese beteuern, dass die Freiheit von Lehre und Forschung nicht gefährdet sei. Doch auch an der Uni gilt: Wer zahlt, befiehlt. (Quelle: NZZ, 3.5.10) Kommentar: Dies zur Erinnerung.

Alkohol kann Asthma und Heuschnupfen verstärken – 5. Mai 2010
Allergiker und Asthma Patienten sollten Alkohol eher meiden, sagen Mediziner der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Denn Beschwerden wie Husten, Juckreiz, Niesen oder Kopfschmerzen können nach dem Konsum von Alkohol verstärkt werden. Dabei ist Alkohol als solches nicht das Problem, sondern die enthaltenen Histamine die zur Herstellung von alkoholischen Getränken gebildet werden. So erklärte Professor Dieter Köhler von der DGP: “Histamine sind bekanntlich auch diejenigen Signalstoffe, die während einer allergischen Reaktion ausgeschüttet werden und die typischen allergischen Symptome verursachen. Weine und Biere enthalten aber auch Schwefelverbindungen (Sulfite), von denen wir ebenfalls wissen, dass sie Asthma und andere allergische Beschwerden auslösen können”. (Quelle: Google Alkohol News, 4.5.10) heilpraxis.de, 3.5.10

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Herausgeber:
Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Schweiz
Tel. +41 (0)52 343 58 75, Fax: +41 (0)52 343 59 29             e-mail

Copyright © 2001-2010: Hermann T. Meyer. Alle Rechte vorbehalten. Texte von Drittpersonen geben nicht in jedem Fall unsere Meinung wieder.
Wenn Sie unsere Texte weiterverwenden, bitten wir um Quellenangabe.
Letzter Eintrag 30.5.2010

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 31. Mai 2010 um 11:40 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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