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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für März 2015

Forschung: Folgen des niedrigen Alkoholkonsums

Donnerstag 5. März 2015 von htm

Folgen des niedrigen Alkoholkonsums: Die Publikation „Alcohol and Society 2014; Theme: The Effects of Low-Dowse Alcohol Consumption“ steht zum Download bereit. Ein Forschungsbericht der IOGT-NTO Schweden und der Schwedischen Gesellschaft für Medizin. In English and Swedish.
Kommentar: Die bisher ausführlichste Zusammenstellung der Forschungsergebnisse zu diesem Thema. Die Medien, die vor Jahren nicht genug über angeblich alkoholpositive gesundheitliche Vorteile berichten konnten, werden dazu wie bisher grösstenteils schweigen.
Quelle: Infoset

 

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Leserbrief zu: mässiger Alkoholgenuss sei nicht lebensverlängernd

Donnerstag 5. März 2015 von htm

12.02.2015
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

Leserbrief zu „Verzerrte Alkoholstudien“ am 12.2.15

(Link: http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Ein-Glas-Wein-am-Tag-verlaengert-das-Leben-wohl-doch-nicht/story/22858268)

Als ums Jahr 2004 herum massenhaft Studien veröffentlicht wurden, die herausgefunden haben wollten, dass mässiger Alkoholkonsum lebensverlängernd wirke, haben Wissenschafter des University College London eine 10-jährige Langzeitstudie begonnen, über deren Ausgang der Tages-Anzeiger freundlicherweise auf der Wissenseite berichtet.
Bereits 2006 wurde eine grosse Meta-Analyse von 54 Untersuchungen veröffentlicht, die aufzeigte, dass diese alkoholpositiven Ergebnisse durch systematische Fehler zustande gekommen waren. (Prof. Kaye Middleton Fillmore, u.a., Department of Social and Behavioral Sciences, University of California, San Francisco) (siehe: http://www.alkoholpolitik.ch/archiv08/forschue/forsc117.htm) Ich hatte schon früher über die möglichen Unstimmigkeiten in diesen Untersuchungen auf meiner Webseite geschrieben und nach dieser bahnbrechenden Untersuchung auch die Schweizer Presse gebeten, nun fairerweise diese Studie ebenfalls zu verbreiten. Aber nichts geschah.
Sogar Gesundheits-Blätter liessen sich nicht erweichen und hielten an der werbewirksamen, meist von der Alkoholindustrie finanzierten Mär fest, mässiger Alkoholkonsum sei gesund. Die Wein- und Bierfabrikanten eiferten weiter um die Wette, dass nur ihr Produkt diese lebensverlängernde Wirkung aufweise und unsere Medien machten willfährig mit.
Das Resultat kennen wir. Die Alkoholindustrie ist stark wie nie zuvor. Regierung und Parlament wagen es nicht, König Alkohol zu bremsen. Im Gegenteil, es werden immer neue Liberalisierungsmassnahmen beschlossen und die Empfehlungen der WHO in den Wind geschlagen. Ob die Schweizer Wirtschaft nun merkt, wieviel Einsparungen möglich wären, würde der Alkoholkonsum sinken? Oder ist es einfacher zu jammern und Leute zu entlassen?

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon

(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Leserbriefe, Medizin, Politik, Schweiz, Weltgesundheits-Org. | Keine Kommentare »

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