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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Februar 2015

Leserbrief zu „Migros die Welt Nr. 1“

Dienstag 17. Februar 2015 von htm

03.02.2015

Migros Magazin
Postfach
8031 Zürich

per e-mail: redaktion@migrosmagazin.ch

Leserbrief zu „Weltweit die Nummer eins“ vom 2.2.15

Unter Punkt 5 Produkte und Dienstleistungen ging die wichtigste und nachhaltigste Leistung der Migros und vor allem ihres Gründers Gottlieb Duttweiler vergessen: Der Verzicht, in der Migros alkoholische Getränke zu verkaufen. Wenn man weiss, dass die Erhältlichkeit von Alkohol neben der Preisgestaltung das zweitwichtigste Kriterium ist, das den Gesamtkonsum von Alkohol beeinflusst, kann diese Leistung nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Auch wenn die Migros-Leitung in den Tochtergesellschaften, unter Missachtung des Gründerwillens, den Verkauf alkoholischer Getränke durchgesetzt hat, und die migroseigenen alkoholführenden Denner-Filialen seit einiger Zeit neben den Migros-Supermärkten platziert werden, hat unser Volk doch während Jahrzehnten von dieser segensreichen Geschäftspraxis profitieren dürfen. Und die Migros hat bewiesen, dass es möglich ist, auch ohne den lukrativen Alkoholhandel im heutigen erbarmungslosen Wettbewerb bestehen zu können. Dies wäre auch eine Feier wert.

Mit freundlichen Grüssen

Hermann T. Meyer

(nicht veröffentlicht)

 

Kategorie: Alkoholfreies, Allgemein, Erhältlichkeit, Geschichten, Leserbriefe, Medien, Prominenz, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Leserbrief betr. K.-o.-Tropfen und der Sex-Skandal in Zug

Sonntag 15. Februar 2015 von htm

30.01.2015

NZZ am Sonntag
Leserbriefe
per e-mail

Betr. „Sie löschen die Erinnerung aus“ am 25.1.15

Die Autorin Gordana Mijuk hat einen recht umfassenden Artikel zur Problematik der K.-o.-Tropfen geschrieben. Die von ihr erwähnten Untersuchungen finden sich übrigens seit ihrem Erscheinen auf www.alkoholpolitik.ch. Die Quintessenz war, in den meisten Fällen spielte halt doch der Alkohol die Hauptrolle und K-o.-Tropfen wurden als Ausrede vorgeschoben.

Nun könnte man zur Tagesordnung übergehen. Denn dass der Alkohol in unserer Gesellschaft eine unrühmliche Rolle spielt, wissen wir längstens. Und den Beteiligten in Zug wäre damit sicher auch gedient. Ich meine, dies wäre wieder einmal der Moment innezuhalten und zu überdenken: Wollen wir wirklich, dass wir derart von König Alkohol beherrscht werden, dass wir solche Dramen wie in Zug als gottgegeben einfach immer wieder hinnehmen?

Dieses Drama ist nur eines unter vielen, die sich laufend alkoholbedingt meist im Verborgenen abspielen. Bald ist wieder Fasnachtszeit, dann hat diese Art Volksbelustigung wieder Hochkonjunktur. Leidtragende sind in erster Linie die betroffenen Kinder. Welcher Journalist beschreibt ihre Not? Und fordert die Politik auf, Abhilfe zu schaffen? Beide Seiten versagen ständig.

Die Presse ortet die Verlierer in Zug auf beiden Seiten. Tatsache ist, dass wir alle Verlierer sind, solange wir Politiker wählen, die nicht wahrhaben wollen, dass die Alkoholindustrie uns beherrscht und dass ihrem Wirken dringend Grenzen gesetzt werden müssten.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer

(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Feste und Feiern, Geschichten, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Leserbriefe, Medien, Parlamente/Reg., Politik, Prominenz, Schweiz, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Kommentar zu Blog über „die Droge der Frauen“

Freitag 6. Februar 2015 von htm

Ich finde es sehr löblich, dass für einmal ein Lifestyle-Magazin die Alkoholfrage thematisiert und eine interessante Diskussion hervorruft. Normalerweise sind heute in jeder Zeitung Lifestyle-Rubriken, die meistens Alkoholwerbung betreiben. Was heute als Lifestyle daherkommt, ist nichts anderes als das offensichtliche Zeichen dafür, dass die Alkoholindustrie mit ihren Werbekomplizen ihr Ziel praktisch erreicht haben. Was in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts mit “Ein Bier mit dir” begann, kulminierte mit der Erreichung der Mädchen mit Alcopops. Wir sind fremdbestimmt durch die Alkohollobby.

Kategorie: Alcopops (de), Alkoholindustrie, Allgemein, Feste und Feiern, Fetales Alkohol Syndrom (FAS), Geschlechtspezifische, Gesundheit, Jugend, Konsumhaltung, Leserbriefe, Medien, Schweiz, Werbung | Keine Kommentare »

Research: Alcohol Consumption at Midlife and Risk of Stroke

Donnerstag 5. Februar 2015 von htm

Original Contribution
Alcohol Consumption at Midlife and Risk of Stroke During 43 Years of Follow-Up
Cohort and Twin Analyses
Pavla Kadlecová, MSc,
Ross Andel, PhD,
Robert Mikulík, PhD,
Elizabeth P. Handing, BA and
Nancy L. Pedersen, PhD
STROKE AHA.114.006724
Published online before print January 29, 2015, doi: 10.1161/STROKEAHA.114.006724

From the International Clinical Research Center, Neurology Department, St. Anne’s Hospital, Brno, Czech Republic (P.K., R.A., R.M.); School of Aging Studies, University of South Florida, Tampa (R.A., E.P.H.); Department of Neurology, St. Anne’s University Hospital and Medical Faculty of Masaryk University, Brno, Czech Republic (R.M.); Department of Medical Epidemiology and Biostatistics, Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden (N.L.P.); and Department of Psychology, University of Southern California, Los Angeles (N.L.P.).
Correspondence to Pavla Kadlecová, MSc, Pekařská 53, 656 91 Brno, Czech Republic. E-mail kadlecovap{at}fnusa.cz

Abstract

Background and Purpose—Although alcohol–stroke association is well known, the age-varying effect of alcohol drinking at midlife on subsequent stroke risk across older adulthood has not been examined. The effect of genetic/early-life factors is also unknown. We used cohort and twin analyses of data with 43 years of follow-up for stroke incidence to help address these gaps.

Methods—All 11 644 members of the population-based Swedish Twin Registry born 1886 to 1925 with alcohol data aged ≤60 years were included. The interaction of midlife alcohol consumption by age at stroke was evaluated in Cox-regression and analyses of monozygotic twins were used. Covariates were baseline age, sex, cardiovascular diseases, diabetes mellitus, stress reactivity, depression, body mass index, smoking, and exercise.

Results—Altogether 29% participants developed stroke. Compared with very-light drinkers (<0.5 drink/d), heavy drinkers (>2 drinks/d) had greater risk of stroke (hazard ratio, 1.34; P=0.02) and the effect for nondrinkers approached significance (hazard ratio, 1.11; P=0.08). Age increased stroke risk for nondrinkers (P=0.012) and decreased it for heavy drinkers (P=0.040). Midlife heavy drinkers were at high risk from baseline until the age of 75 years when hypertension and diabetes mellitus grew to being the more relevant risk factors. In analyses of monozygotic twin-pairs, heavy drinking shortened time to stroke by 5 years (P=0.04).

Conclusions—Stroke-risk associated with heavy drinking (>2 drinks/d) in midlife seems to predominate over well-known risk factors, hypertension and diabetes, until the age of ≈75 years and may shorten time to stroke by 5 years above and beyond covariates and genetic/early-life factors. Alcohol consumption should be considered an age-varying risk factor for stroke.

Kategorie: adults, Allgemein, consumption, Education, English Website, Global, Health, mortality, Non-communicable diseases, Research, Statistics | Keine Kommentare »

Eurocare_Press_Release re World Cancer Day (4th of Febr.)

Donnerstag 5. Februar 2015 von htm

Eurocare_Press_Release_Alcohol_can_cause_cancer

_limit_your_intake_4th_Feb_2015

Kategorie: Alerts, Allgemein, consumption, drinking guidelines, English Website, Events, Health, morbidity, mortality, Non-communicable diseases, Publications, safe level, WHO | Keine Kommentare »

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