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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Sonntag 6. Januar 2013 von htm

After 10 years of full and one year with reduced activity this website is working as an archive.

Nach 10 Jahren mit voller und einem Jahr mit reduzierter Aktivität wird diese Website zum Archiv.

Da mich das Thema immer noch nicht loslässt, werde ich meine Webseite zum Bloggen einsetzen. Ab und zu werde ich einen Kommentar aufschalten. Vielleicht schauen Sie gelegentlich hinein. Mit den besten Wünschen zum neuen Jahr.

Hermann T. Meyer

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Leserbrief zum Corona-Virus, Artikel im Tages-Anzeiger

Donnerstag 26. März 2020 von htm

26.03.2020

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

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Leserbrief zu „Der ignorante Deutschschweizer“ im Tagi vom 26.3.20

Genf, die Waadt und das Tessin weisen die höchsten Fallzahlen auf. Und das Wallis? Philippe Reichen schreibt: „Die Erklärungsversuche fallen dürftig aus, nach Gründen will man mancherorts nicht einmal mehr suchen.“ Wie wäre es mit diesem Erklärungsversuch? Die Nicht-deutschschweizer Kantone weisen den höchsten Alkoholkonsum in der Schweiz auf. Alkohol schädigt bekanntlich das Immunsystem. Bisher habe ich weder in den Medien noch von Behörden eine entsprechende Warnung an die Bevölkerung gesehen oder gehört.

Wohl ist der Alkoholkonsum im Gastgewerbe nun unterbunden worden. Doch wer in der verordneten Quarantäne zu Hause über einen Wein- oder Biervorrat verfügt, ist in dieser psychisch anspruchsvollen Zeit erst recht versucht, Trost im Alkohol zu suchen. Auch wird in Lebensmittelgeschäften der Alkoholsektor nicht abgesperrt. Für Nachschub ist also gesorgt. Singles und die ältere Risikogruppe sind besonders gefährdet.

Ist ein Grund für die fehlende Information wohl die Befürchtung, die Alkoholindustrie, als systemrelevant, könnte leiden? Auch in der Zeit darnach? Oder will man damit erreichen, dass möglichst viele Menschen vom Virus infiziert und dann hoffentlich immunisiert werden? Kollateralschäden bei den Risikogruppen werden in Kauf genommen? Die belasten ja doch nur die Rentenversicherungen und die AHV?

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(Am 27.3.20 vollumfänglich veröffentlicht.)  Der verlinkte Online-Artikel wurde für die Druckausgabe gekürzt.

Nachtrag: Artikel im Tages-Anzeiger vom 28.3.20: „Online blüht das Geschäft“, gemeint ist das Geschäft mit Wein. Überschrift zum letzten Abschnitt: „Rentner bestellen fleissig.“ Letzte Sätze: “ Gleich doppelt so viel wie vor einem Jahr, so verraten ihm seine Statistiken, bestellen die über 65-Jährigen, die zu Hause blieben. Eigentlich eine gute Nachricht.“
Kommentar: Gut für den Weinhändler, schlecht für jene Kunden, die nicht masshalten können und den schon bestehenden Altersalkoholismus noch anheizen.

 

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Alter, Aufruf, Dokumente, Erhältlichkeit, Gesundheit, Internationales, Leserbriefe, Medien, Politik, Prävention, Schweiz, Senioren, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Verschiedene, Vorsorge, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Picture Me Drinking: Alcohol-Related Posts by Instagram Influencers Popular Among Adolescents and Young Adults

Sonntag 2. Februar 2020 von htm

Research has shown that young people post a lot of alcohol-related posts (i.e., alcoholposts) on social media and these posts have been shown to increase drinking behaviors. Because social influencers (i.e., individuals with the potential to influence large audiences on social media) may have a strong influence on young people, it is important to know whether and how often they post about alcohol. Furthermore, because by using influencers alcohol brands may have found a way to circumvent regulations that prohibit advertising for minors, it is important to understand whether alcohol brands are visible in influencers’ posts and whether influencers use disclosures (e.g., “#ad”) to notify viewers. In a content analysis of Instagram posts of 178 popular influencers, we investigated: (1) how many and how often influencers post about alcohol, (2) what type of influencers post about alcohol, (3) what the characteristics of influencers’ alcoholposts are, and (4) to what extent these alcoholposts are commercialized (e.g., by showing brands and sponsorship disclosures).  …..

Source: http://eucam.info/2020/01/23

 

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Leserbrief zu Bestrebungen, Cannabis in der Schweiz zu legalisieren

Freitag 31. Januar 2020 von htm

31.01.2020

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Verantwortungsvoller Umgang mit Cannabis ist möglich“. TA vom 28.1.20

Ohne den Artikel gelesen zu haben, wird man sofort zustimmen und beipflichten, der verantwortungsvolle Umgang mit Cannabis ist möglich. Genauso möglich wie mit andern Drogen; es heisst ja immer wieder, es komme auf die Dosis an. Sogar mit Alkohol, der gefährlichsten Droge, wenn man die sozialen Kriterien mitberücksichtigt, ist ein „verantwortungsvoller Umgang“ möglich, was immer das heisst. Vergleicht man die bei Cannabis zu erwartenden Schäden mit denen des Alkoholkonsums in der Schweiz müsste man bei Cannabis von Bagatellen sprechen. Dass die Cannabis-Lobby trotzdem eine regulierte Abgabe befürwortet, ist lobenswert.

Wenn man bedenkt, dass in der vielfach gefährlicheren Alkoholfrage die Alkohollobby es mit ihren unbegrenzten Mitteln geschafft hat, unsere Regierungen und Parlamente dermassen lahmzulegen, dass von Prävention kaum mehr die Rede sein kann, ist es allerdings fraglich, ob diese Regulierung die erhoffte Wirkung im präventiven Bereich erreichen würde.

Mit Cannabis werde bereits jetzt ein Jahresumsatz von einer Milliarde Franken erzielt. Ist Cannabis einmal legalisiert, wird dieser Umsatz massiv ansteigen, denn sowohl die Tabak- wie auch die Alkoholindustrie wird massiv in diese Wachstumsindustrie investieren und mit ihrer Erfahrung auch in diesem Drogenproblem Regierungen und Parlamente unter ihren Einfluss bringen. Das Ergebnis kennen wir von Alkohol und Tabak: Die Kosten und die immateriellen Schäden trägt der Steuer- und Prämienzahler, die Bevölkerung; die Profite gehen an die Drogenindustrie.

Wer ein bisschen nachdenkt, kommt zum Schluss, dass die Parlamentarier und die Regierungen zuerst ihr Augenmerk auf die vernachlässigten Alkohol- und Tabakfragen richten, und ein Abgabe- und Steuersystem für alle Drogen einführen sollten.

Freundliche Grüsse

Hermann Meyer
Effretikon

(nicht veröffentlicht)

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Leserbrief zu „Alkohol als Killer Nr. 1 bei 15-24-Jährigen

Mittwoch 23. Oktober 2019 von htm

12.10.2019

Neue Zürcher Zeitung
Redaktion Leserbriefe
8001 Zürich

Per e-mail

Betr. «Alkohol ist bei 15- bis 24-Jährigen der Killer Nummer eins», NZZ vom 12.10.19

Es freut mich sehr, dass Herr Gmel den Jellinek-Award erhalten hat. Ich möchte ihm auf diesem Weg dazu herzlich gratulieren. Er ist einer der wenigen Fachleute, die bei diesem so wichtigen Thema geblieben sind, obwohl dabei kaum Lorbeeren zu ernten sind. Sehr viel Knowhow ist in den letzten zehn Jahren so verloren gegangen. Die geballte Macht der Alkohollobby hat Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dermassen in Geiselhaft genommen, dass nur ausnahmsweise (wie hier) über die negativen Seiten des Alkohols berichtet wird.

Der im Interview ein wenig auftauchende Gegensatz zwischen Wissenschaft und Präventionsfachleuten ist erklärbar: Seit der Einführung der 0,5 Promillegrenze und der Alcopop-Steuer ohne wirksame Begleitmassnahmen wurden praktisch alle möglichen präventiven Schritte abgewürgt und bestehende, altbewährte Massnahmen aufgehoben. Das hat viele Fachleute gezwungen, neue Wege der Prävention stärker zu betreiben, d.h. weg von der Verhältnis- hin zur Verhaltensprävention, die leider nur wenig erreichen kann.

Seriöse Wissenschafter auf dem Gebiet des Alkohols sind sich natürlich über die Wirksamkeit möglicher Gegenmassnahmen im klaren. Sie haben ja, wie Herr Gmel, zu den Vorbereitungen zur WHO-Resolution von 2010 in Genf über eine globale Alkoholstrategie beigetragen. Dass die Schweiz als Mitunterzeichnerstaat, diese Resolution in den Schubladen verschwinden liess, ist nur die Bestätigung des oben erwähnten Zustandes.

(veröffentlicht am 22.10.2019)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Dokumente, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Leserbriefe, Medien, Politik, Schweiz, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

Leserbrief zu „Gegen Alzheimer kann man was tun“

Mittwoch 21. August 2019 von htm

21.8.2019

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

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Leserbrief zu „Gegen Alzheimer kann man was tun“, Tages-Anzeiger vom 20.8.19

„Auf den Blutdruck achten, nicht rauchen, Übergewicht vermeiden – mit solchen und weiteren Massnahmen kann man einer Demenzerkrankung vorbeugen…“ Drei grosse aktuelle Studien sollen dies belegen.

Erstaunlich nur, dass auf der ganzen Artikelseite der bedeutende Risikofaktor Alkohol mit keinem Wort erwähnt wird. Ganz anders als im Artikel vom 7. Mai 2018 in dieser Zeitung, wo es in der Überschrift hiess: „Alkohol schlägt auch aufs Gehirn. Wer immer wieder zu viel trinkt, erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, später an Demenz zu erkranken. Helfen könne nur Prävention – und eine höhere Steuer auf alkoholische Getränke.“

Weiteres Zitat aus jenem Artikel:Eine der grössten Studien zu diesem Thema kommt nun zum Schluss: Starker Alkoholkonsum wird als Risikofaktor für Demenz deutlich unterschätzt. «Alkohol sollte als einer der Hauptrisikofaktoren für alle Arten von Demenz anerkannt werden», fordert Michaël Schwarzinger von der Universität Paris Diderot und Mitautor der Studie, die kürzlich im Fachblatt «Lancet Public Health» erschienen ist. Dreifach erhöhtes Risiko In ihrer landesweiten Beobachtungsstudie werteten die Forscher die Krankenakten von mehr als 31 Millionen Franzosen aus, die zwischen 2008 und 2013 in französischen Krankenhäusern behandelt worden waren. Die Daten zeigen: Männer oder Frauen, die regelmässig viel Alkohol trinken, haben ein dreifach höheres Risiko, an einer Demenz zu erkranken als der Durchschnitt. Bei jenen, die früh an einer Demenz erkranken, also vor dem 65. Lebensjahr, tranken mehr als die Hälfte, nämlich 57 Prozent, regelmässig viel Alkohol. …“

Warum Alkohol in den neuen Studien oder vom Artikelschreiber ausgeklammert wurde, darüber lässt sich nur spekulieren. Vielleicht aus dem selben Grund, der dazu geführt hat, dass vor rund hundert Jahren der damalig führende Alkoholforscher, Prof. Dr. Auguste Forel, von seinen Professoren-Kollegen aus der Uni Zürich weggemobbt worden war.

Freundliche Grüsse

Hermann  T. Meyer
Effretikon

Link zum Artikel: https://www.tagesanzeiger.ch/zeitungen/alkohol-schlaegt-auch-aufs-gehirn/story/20283875#mostPopularComment

Link zu meinem veröffentlichten Leserbrief: https://www.alkoholpolitik.ch/2018/05/09/leserbrief-zu-alkohol-schlaegt-auch-aufs-gehirn/

(nicht veröffentlicht, Anfrage beim Tages-Anzeiger-Ombudsmann am 29.8.19)

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Alter, Gesundheit, Leserbriefe, Medien, Politik, Senioren, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Leserbrief zum Artikel über das Fête des Vignerons im Tages-Anzeiger

Mittwoch 21. August 2019 von htm

5.8.2019

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

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Leserbrief zu „Zürich schampar joli an der Fête des Vignerons in Vevey“, Tages-Anzeiger vom 5.8.19

Man lese und staune: Unsere Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh, die Liberale von der Partei mit der Eigenverantwortung, bei der das Recht auf Rausch zu den zivilisatorischen Grundwerten zählt, bekennt sich (wahrscheinlich zum ersten Mal) zur Prävention. Sie rät der andächtig zu ihr aufschauenden Bevölkerung: „Wichtige Geschäfte soll man immer zweimal besprechen – zuerst betrunken und dann nüchtern“.

Warum fällt mir da sofort die Affäre ihres Parteikollegen BR Cassis ein mit dem Tabaksponsoring für den Schweizer Pavillon an der nächsten Weltausstellung? Nur muss da die zweite Besprechung erst nach den empörten Protesten stattgefunden haben. Verzögert sich die Einigung mit der EU wohl auch deshalb, weil die Schweizer Verhandlungspartner immer noch bei der ersten Besprechung stehen geblieben sind?

Unserer Regierungspräsidentin gebührt jedenfalls grosser Dank für diesen Einblick in die politischen Meinungsbildungsprozesse. Dass Alkohol dabei eine wichtige Rolle spielt, wissen wir zwar schon lange, aber von so kompetenter Stelle wurde uns dieser Sachverhalt noch kaum je erläutert.

Freundliche Grüsse

Hermann  T. Meyer
Effretikon

(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Europaparlament / EU-Kommission, Feste und Feiern, Geschichten, Kultur, Leserbriefe, Medien, Politik, Prominenz, Schweiz, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Zitate | Keine Kommentare »

Leserbrief über Artikel zur amerikanischen Prohibitionszeit

Sonntag 27. Januar 2019 von htm

18.1.2019

Tages-Anzeiger
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Leserbrief zu „Die gosse Trockenheit“ am 17.1.19

Ein grosses Kompliment an Berit Uhlmann, die wahrscheinlich als Erste im Tages-Anzeiger einen ausgewogenen Bericht über die Alkohol-Prohibition in den USA gewagt und geschrieben hat. Man könnte direkt denken, dies sei ein Produkt der neuen Ehrlichkeit eines verantwortungsbewussten Journalismus.

Es wäre interessant zu wissen, wie viele Fälle von Leberzirrhose in absoluten Zahlen vermieden werden konnten. Es heisst „die Hälfte“. Dazu müsste man noch die vielen andern Erkrankungen rechnen, vor allem Krebs, die vom Alkohol verursacht wurden, was man damals noch nicht wusste.

Die drei Lehren, die das NIAAA damals zog, gelten auch heute noch: Die wirksamsten Massnahmen, den Alkoholkonsum (und damit die alkoholbedingten Schäden) zu reduzieren sind steigende Preise und die Einschränkung der Verfügbarkeit. Diese anzuwenden wären eigentlich alle WHO-Mitgliedsländer moralisch verpflichtet. Damals haben die Politiker die Prohibition aufgehoben, um den Staat zu schonen und ihm die Steuermilliarden wieder zu schenken, auf Kosten der Volksgesundheit. Heute schonen die Politiker in der Schweiz die milliardenschweren Alkoholmultis auf Kosten der Volksgesundheit und der Öffentlichkeit, welche die Alkoholschäden trägt.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Alkoholsteuern, Allgemein, Erhältlichkeit, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Leserbriefe, Medien, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

Leserbrief zur Meldung in der Coopzeitung „Junge Frauen im Alkoholrausch“

Sonntag 11. November 2018 von htm

An die Redaktion
der Coopzeitung

coopzeitung@coop.ch

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Junge Frauen im Alkoholrausch“

Ihre Kurznachricht an vorderer Stelle in der letzten Nr. 45 vom 6. Nov. 18 muss für Sie wie eine Erfolgsstory, ein Triumpfgesang tönen: Gemäss der aktuellen Gesundheitsbefragung des Bundesamtes für Statistik hat sich die Zahl der jugendlichen Rauschtrinkerinnen zwischen 2007 und 2017 verdoppelt. Bei den männlichen Jugendlichen gab es einen Anstieg von 19% auf ebenfalls 24%. Ihre Mitwirkung bei der Einführung der Alcopops hat sich somit ausgezahlt. Die Frauen und die Jugendlichen wurden damit für den Alkoholkonsum gewonnen, für Nachwuchs bei den Alkoholschäden haben Sie massgeblich, als grösster Alkoholhändler in der Schweiz mitgesorgt. Mindestens die heutigen über 100’000 Kinder und Jugendliche, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen, und die kommenden Generationen werden es Ihnen hoffentlich danken.

Freundliche Grüsse

Hermann Meyer

(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alcopops (de), Allgemein, Erhältlichkeit, Geschlechtspezifische, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Jugendliche, Kinder, Leserbriefe, Medien, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Veröffentlichungen, Werbung, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Leserbrief zu Zürcher Studie über Suchtmittelkonsum Jugendlicher

Sonntag 28. Oktober 2018 von htm

27.10.2018

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Jeder zehnte 11-jährige trinkt Alkohol“ vom 27.10.2018

Bisher erfuhr man aus Polizeiberichten und Zeitungsartikeln ab und zu, dass bei Delikten, verübt durch Jugendliche, Alkohol im Spiel war. Forderungen nach wirksamen Gegenmassnahmen liefen ins Leere. Nun kommt diese Langzeitstudie mit Zürcher Kindern und Jugendlichen, die zeigt, warum diese kriminell werden.

Die grosse Überschrift auf der Titelseite weckt die Erwartung, dass im Innern der Zeitung die Details zu erfahren sein würden. Weit gefehlt. Die ganze Seite 3 wird nur über die Folgen des Rauchens in diesem Zusammenhang berichtet, was an sich auch lesenswert, aber eigentlich schon lange bekannt ist. Es fehlt noch der Hinweis auf die retardierte Entwicklung des nikotingeschädigten Kindes als eine der Folgen der Hirnschädigung.

Auf die Folgen des Alkoholkonsums wird mit keinem Wort eingegangen. Das lässt erahnen, dass die Medien auch in Zukunft dieses Thema tabuisieren werden. Als ausgleichende Schlusspointe ist wohl der letzte Artikel dieser Tagi-Nummer anzusehen: „29 Milliarden Liter weniger Bier“. Als Ergebnis der Klimaerwärmung würde in Zukunft in einigen Ländern weniger Bier produziert, also auch weniger getrunken, was als weitere schlimme Folge des Klimawandels gewertet wird. Immerhin kann die Alkohollobby nun beruhigt sein, an Konsumenten-Nachwuchs wird es auch in Zukunft nicht fehlen.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

PS

Irgendwie einleuchtend, dass auf der Internetseite die Kommentarfunktion nach vier die Studie kritisierende Meinungen blockiert wurde.
Sie wurde am Sonntag wieder ermöglicht. Vielleicht nach meinem Leserbrief.

(nicht veröffentlicht)

 

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Foetales Alkohol Syndrom, Jugendliche, Schweiz, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

WHO Global Status Report on Alcohol and Health 2018

Freitag 21. September 2018 von htm

PRESS RELEASE

Brussels, Belgium, 21st September 2018

We are still number one but hopefully not for long – Europe’s alcohol consumption
WHO Global Status Report on Alcohol and Health 2018

More than 3 million people died as a result of harmful use of alcohol in 2016, according to a report released by the World Health Organization (WHO) today. This represents 1 in 20 deaths. More than three quarters of these deaths were among men. Overall, the harmful use of alcohol causes more than 5% of the global disease burden.

Europe continues to have the highest per capita consumption in the world. The good news is that per capita consumption has decreased by more than 10% since 2010. However, Europe has the highest rates of current drinking among 15–19-year-olds, followed by the Americas (38%) and the Western Pacific (38%). School surveys indicate that, in many countries, alcohol use starts before the age of 15 with very small differences between boys and girls.

European Alcohol Policy Alliance (Eurocare) wants to remind the European Institutions of the Council Conclusions on Cross-border aspects in alcohol policy – tackling harmful use of alcohol during the Estonian Presidency in December 2017.

Mariann Skar, Secretary General of Eurocare said:
“Juncker’s Commission has neglected and ignored alcohol policy. We are still waiting for decision on such, one might imagine, simple issue as whether consumers should have calories on the labels. Not to mention the missed opportunity of Audiovisual Media Services Directive to reduce exposure to alcohol advertising. Last but not least, we still have minimum excise duties from 1992. The progress we are seeing in Europe is because of courageous actions at a Member States level, countries such as Estonia, Lithuania, Poland, Scotland, Finland have implemented progressive alcohol policy solutions’‘.

Member States have clearly shown that there is a will to do more to tackle alcohol related harm. Juncker’s Commission has to quickly increase its efforts to find a way to actualise these Council Conclusions.
Conclusions highlighted several areas of action and call on the European Commission to:

  • Produce and adopt a new EU Alcohol Strategy
  • Monitor and evaluate the adequacy of the current measures in the online advertising of alcoholic beverages
  • Support Member States in the framework of a new Joint Action – RARHA
  • Support research and studies in areas such as for instance cross-border purchases
  • Propose better provisions for alcohol labelling by the end of 2019

WHO’s Global status report on alcohol and health 2018 presents a comprehensive picture of alcohol consumption and the disease burden attributable to alcohol worldwide. It also describes what countries are doing to reduce this burden.

Source: Eurocare, 18/09/21

Kategorie: Advertising, Alcohol taxes, Alerts, Allgemein, consumption, Documents, English Website, Global, Health, Labels, mortality, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Publications, Research, Social Costs, Statistics, Watchdogs, WHO, Youth | Keine Kommentare »

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