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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Parl. Initiative «Aufhebung der diskriminierenden Biersteuer»

Mittwoch 22. November 2017 von htm

SVP-Nationalrat Claudio Zanetti verlangt in der Parlamentarischen Initiative «Aufhebung der diskriminierenden Biersteuer»  die Aufhebung des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2006 über die Biersteuer. Er begründet die Forderung damit, dass die Biersteuer eine völlig willkürlich erhobene Steuer sei. Eine vergleichbare Steuer auf Wein, der einen höheren Alkoholgehalt aufweise, existiere nicht. Eine steuerliche Entlastung wäre zudem eine Anerkennung der Leistungen der Schweizer Brauereien und würde diese ermutigen, «… den Markt und die Kundinnen und Kunden weiterhin mit ihren ausgezeichneten Innovationen zu beleben und zu erfreuen.»Für den Fachverband Sucht ist die Parl. Initiative nach der Annahme der Motion «Für gleich lange Spiesse» (siehe weiter unten) ein weiterer Schritt zur Deregulierung des Alkoholmarktes, die bürgerliche Politiker derzeit zulasten der Prävention gezielt vorantreiben. Der Fachverband Sucht erarbeitet derzeit Strategien, um dieser neuen Parl. Initiative wirksam zu begegnen.

Quelle: Fachverband Sucht

Kommentar: Das wäre der richtige Moment, in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der WHO, eine seit langem fällige Weinsteuer einzuführen.

Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene | Keine Kommentare »

Leserbrief zu: „Das stille Leiden der Kinder“

Montag 20. November 2017 von htm

16.11.2017

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

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Leserbrief zu „Das stille Leiden der Kinder“ vom 14.11.17 und „Lasst Kinder Kinder sein!“ vom 16.11.17

Der „Wissen“-Redaktor hat sich grosse Mühe gegeben, die heutige schwierige Situation vieler Kinder zu beschreiben. Seine Analyse im zweiten Artikel wird an der Situation nicht viel ändern. Sie beruht, wie er schreibt, auf  tiefer liegenden, gesellschaftlichen Problemen. Eines hat er dabei nur am Rande erwähnt: Schwierige Familiensituationen. Da hätte er durchaus deutlicher werden können. In keinem der Artikel wird auf die über 100‘000 Kinder eingegangen, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen, oft dann auch noch als Scheidungskinder. Viele gehen durch die Hölle. Ihre Situation wird kaum erkannt, diese Familien halten nach aussen dicht.

Könnte man den Alkoholkonsum der im  Zunehmen begriffenen Risikokonsumenten merklich senken, würde langfristig die Zahl dieser behinderten Kinder abnehmen. Bundesrat und Parlament weigern sich leider, in dieser Richtung etwas zu unternehmen. Sie sind zufrieden, wenn der Gesamtkonsum leicht zurückgeht und liberalisieren im Gegenteil noch bewährte jahrzehntealte Präventionsgesetze. Wen wundert’s? Sie sind selber abhängig – von der Alkohollobby, von der Werbung, von der „Trinkkultur“, vom Verhalten ihrer Kolleginnen und Kollegen und, vielleicht sogar vom Suchtmittel.Dass das Thema Alkohol in diesen Artikeln nicht angesprochen wurde, ist besonders erstaunlich, fand doch gerade heute dazu eine gut besuchte Fachtagung statt. Die Pressemitteilung beginnt so: „Die heutige Fachtagung in Biel zum Thema psychische Erkrankungen von Eltern, Sucht und häusliche Gewalt sorgte für einen vielseitigen Austausch unter den rund 450 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz. Die Auswirkungen auf die Kinder und die Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Familien standen dabei im Fokus.“ „Alle Präsentationen zur Tagung sowie die Liste der präsentierten Angebote und Projekte aus der Praxis werden demnächst auf www.kinderschutz.ch zur Verfügung stehen.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(am 20.11.17 mit Kürzungen veröffentlicht)

 

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Leserbrief zur Diskussion über Sexismus

Dienstag 7. November 2017 von htm

26.10.2017

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „50 000 Shades of Grey“ vom 26.10.17

Seit Tagen wird in den Medien über sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen diskutiert. Noch nie fand ich einen Hinweis darauf, welche Rolle der Alkohol in diesen Zusammenhängen gespielt haben könnte. Wir haben ja einen entsprechenden Präzedenzfall in Politikerkreisen in Zug.

Bekanntlich sinkt die Hemmschwelle bei Alkoholkonsum recht bald. Und manche wissen am andern Morgen nicht mehr so genau, was sie am Vorabend getan oder gesagt haben. Und bis zum nächsten Mal ist es selbstverständlich ein einmaliger Ausrutscher gewesen. Es braucht schon ein gehöriges Mass an Charakterstärke, die Einsicht über das Versagen mit einer Änderung des Trinkverhaltens zu konkretisieren.

Auch Frauen, die im Zuge der Gleichberechtigung und der Alcopop-Verbreitung in den letzten Jahrzehnten beim geselligen Alkoholkonsum deutlich aufgeholt haben, führen sich bald einmal so „fröhlich“ auf, dass ein Mann sich möglicherweise aufgefordert fühlt, eine Annäherung zu versuchen.

Obwohl der Gesamtalkoholkonsum dank der Gesundheitswelle und der Immigranten leicht rückläufig ist, befindet sich der Risikokonsum im Aufwind. Dauerberieselung durch Werbung und Pressetexte sowie die, gemessen am Lebenskostenindex laufend sinkenden Preise, lassen den Alkoholkonsum als selbstverständlich erscheinen. So selbstverständlich, dass selbst die für unser Wohl zuständigen ParlamentarierInnen, Bundesräte und Bundesrätinnen ihre Verantwortung nicht mehr erkennen.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(nicht veröffentlicht)

 

Kategorie: Alcopops (de), Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Feste und Feiern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Konsumhaltung, Leserbriefe, Medien, Politik, Prominenz, Schweiz, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Werbung | Kommentare deaktiviert für Leserbrief zur Diskussion über Sexismus

Leserbrief: An Autobahnraststätten soll es Alkohol geben

Donnerstag 26. Oktober 2017 von htm

16.06.2017

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

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Leserbrief zu „In Raststätten soll es Alkohol geben“ vom 14.6.17

Was vor vier Jahren im Nationalrat noch keine Mehrheit fand, ist nun deutlich angenommen worden.
Die Alkohollobby hat offensichtlich gute Arbeit geleistet. Die neoliberalen Grundsätze wie „die Profite der Alkoholindustrie, die Schäden für die Allgemeinheit“ haben bis weit in die linke Ratshälfte Gehör gefunden.

Die Wirtschaftsfreiheit wird hochgejubelt und dabei vergessen, dass wir alle in den Klauen der Alkoholindustrie gefangen sind. Es wird verdrängt, dass die Sicherheit auf den Autobahnen nicht zuletzt auch durch das Alkoholverbot für die Raststätten erreicht wurde. Die Einschränkung der Erhältlichkeit ist die zweitwirkungsvollste Massnahme zur Reduzierung des Alkoholmissbrauchs. Deshalb ist dieses Verbot für die Alkoholindustrie ein solcher Dorn im Auge. Und darum liessen die Bürgerlichen im Parlament auch die neue Alkoholgesetzgebung scheitern, die ein Nachtverkaufsverbot vorgesehen hatte.

Diese Gesetzesänderung reiht sich ein in eine Flut von Liberalisierungen im  Alkoholsektor seit den 90er-Jahren. Einzige Verbesserungen waren die zu spät gekommene und ungenügende Alcopopsteuer sowie die Einführung der 0,5-Promillelimite im Verkehr. Die könnte man doch auch noch aufheben, denn alle sind sich ja ihrer Selbstverantwortung bewusst. Über entsprechende Schäden braucht man sich doch nicht zu kümmern. Die meisten Journalisten und ihre Verleger haben das Recherchieren auf diesem Gebiet aufgegeben. Die Parlamentarier brauchen also keine Kritik zu befürchten. Ob der Tages-Anzeiger vielleicht nach der Ständeratsdebatte etwas mehr als eine kurze Agenturmeldung bringt? (Vorher könnte ja die Debatte beeinflussen!)

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Leserbriefe, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Verschiedene | Keine Kommentare »

California’s 4 A.M. Last Call Bill 86’d for Now

Sonntag 24. September 2017 von htm

Public health & safety grassroots advocacy trumps
nightlife industry’s push for greater profit.
SAN FRANCISCO, CA (September 22, 2017) – California Alcohol Policy Alliance (CAPA), and Alcohol Justice are breathing a hard-fought sigh of relief as the 2017 California legislative session draws to a close because at least one bill was notably—and mercifully—absent—the 4 A.M. Bar Bill.

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Kategorie: adults, Alcohol industry, Alkoholindustrie, Allgemein, Availability, consumption, English Website, Internationales, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Violence and crimes, Watchdogs | Keine Kommentare »

Alkoholverkauf an Minderjährige soll nur noch ein Trinkgeld kosten

Samstag 5. August 2017 von htm

Alkoholverkauf an Minderjährige – Bundesrat ersetzt strafrechtliches Verfahren durch Ordnungsbusse in marginaler Höhe: Der Bundesrat schafft die Bestrafung von Händlern, die Alkohol an unter 16-Jährige und Spirituosen an unter 18-Jährige verkaufen faktisch ab: Anstatt strafrechtlichem Verfahren und Bussen bis zu 80’000.- Franken drohen fehlbaren Händlern in Zukunft nur noch Ordnungsbussen von 200.- Franken. So hält es der Bundesrat in der revidierten Ordnungsbussenverordnung fest, die derzeit in Vernehmlassung ist. Der Fachverband Sucht wehrt sich in seiner Stellungnahme (pdf, 3S.) vehement dagegen und verlangt, dass die betreffenden Punkte ersatzlos aus der Verordnung gestrichen werden.

Quelle: Newsletter Infoset August 2017

Kommentar: Sollte der Bundesrat an dieser Regelung festhalten, können die Testkäufe gleich ganz fallengelassen werden. Nachdem das Parlament es nicht fertig gebracht hat, für die Testkäufe eine genügende gesetzliche Grundlage zu schaffen, wäre diese angekündigte Bagatellisierung ein weiterer Schritt auf dem Weg, den Jugendschutz völlig auszuhebeln. Dabei war der Jugendschutz noch die einzige Alkoholprävention, für die sich Parlament und Regierung im Rahmen ihrer Alkoholliberalisierung einsetzen wollten. Also weiter freie Fahrt für die Alkoholindustrie!

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Dokumente, Erhältlichkeit, Jugend, Kinder, Politik, Schweiz, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verschiedene | Keine Kommentare »

Leserbrief betr. Velofahrer mit Kopfhörern

Samstag 15. Juli 2017 von htm

5.7.2017

Redaktion
St. Galler Tagblatt

St. Gallen

Per e-mail

Leserbrief zu „Keine Kopfhörer auf dem Velo“ vom 4.7.17

Als Auto- und Velofahrer finde ich die Idee von Nationalrat Giezendanner durchaus diskussionswürdig.

Erstaunt bin ich allerdings, dass ein Exponent der SVP ein präventives Gesetz anstrebt, wo doch für diese Partei Prävention sonst ein Greuel und Selbstverantwortung dagegen alles ist. Könnte es sein, dass die Köpfhörerindustrie weniger Sponsoren- sprich Schmiergelder aufwirft als die Alkoholindustrie mit ihren Lobbies?

Hermann T. Meyer
Effretikon

(nicht erschienen)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Leserbriefe, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene | Keine Kommentare »

Leserbrief betr. Alkohol an Autobahnraststätten

Samstag 15. Juli 2017 von htm

14.6.2017

Tages-Anzeiger              Der Landbote          Zürcher Oberländer
Leserforum
Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „In Raststätten soll es Alkohol geben“ vom 14.6.17

Was vor vier Jahren im Nationalrat noch keine Mehrheit fand, ist nun deutlich angenommen worden.
Die Alkohollobby hat offensichtlich gute Arbeit geleistet. Die neoliberalen Grundsätze wie „die Profite der Alkoholindustrie, die Schäden für die Allgemeinheit“ haben bis weit in die linke Ratshälfte Gehör gefunden.

Die Wirtschaftsfreiheit wird hochgejubelt und dabei vergessen, dass wir alle in den Klauen der Alkoholindustrie gefangen sind. Es wird verdrängt, dass die Sicherheit auf den Autobahnen nicht zuletzt auch durch das Alkoholverbot für die Raststätten erreicht wurde. Die Einschränkung der Erhältlichkeit ist die zweitwirkungsvollste Massnahme zur Reduzierung des Alkoholmissbrauchs. Deshalb ist dieses Verbot für die Alkoholindustrie ein solcher Dorn im Auge. Und darum liessen die Bürgerlichen im Parlament auch die neue Alkoholgesetzgebung scheitern, die ein Nachtverkaufsverbot vorgesehen hatte.

Diese Gesetzesänderung reiht sich ein in eine Flut von Liberalisierungen im  Alkoholsektor seit den 90er-Jahren. Einzige Verbesserungen waren die zu spät gekommene und ungenügende Alcopopsteuer sowie die Einführung der 0,5-Promillelimite im Verkehr. Die könnte man doch auch noch aufheben, denn alle sind sich ja ihrer Selbstverantwortung bewusst. Über entsprechende Schäden braucht man sich doch nicht zu kümmern. Die meisten Journalisten und ihre Verleger haben das Recherchieren auf diesem Gebiet aufgegeben. Die Parlamentarier brauchen also keine Kritik zu befürchten. Ob der Tages-Anzeiger vielleicht nach der Ständeratsdebatte etwas mehr als eine kurze Agenturmeldung bringt? (Vorher könnte ja die Debatte beeinflussen!)

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(wahrscheinlich nicht erschienen)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Leserbriefe, Medien, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Der Bundesrat will Alkohol auf den Autobahnraststätten zulassen.

Freitag 19. Mai 2017 von htm

Vereinzelte Medien berichten am 18.5.17, dass die Verkehrskommission des Nationalrates vorgeschlagen hat, dass auf Autobahnen das Alkoholverbot aus wettbewerbstechnischen Gründen fallengelassen werden sollte. Der Bundesrat hat den Vorstoss ohne Kommentar gutgeheissen und zur Behandlung an den Nationalrat weitergereicht. Die BfU ist natürlich alarmiert und besorgt.

Quelle: Tages-Anzeiger Online. Tagesschau des Schweizer Fernsehens.

Im gedruckten Tages-Anzeiger erschien der Artikel nicht. Ebenso wurde mein Online-Kommentar unterdrückt.

Kommentar:

Nun soll also wiederum eine vor langer Zeit in mühevollem Kampf erreichte Präventivmassnahme ersatzlos gestrichen werden. Die Alkohollobby wütet immer hemmungsloser in Bern. Die vom Bundesrat 2010 an der Generalversammlung der WHO in Genf mitunterzeichnete und einstimmig verabschiedete Globale Alkoholstrategie ruht unbearbeitet im Archiv. In ihr wird aufgezeigt, dass die Erhältlichkeit der zweitwichtigste Faktor bei der Reduzierung der Alkoholprobleme darstellt. Der Bundesrat sieht offenbar die Alkoholprobleme nicht mehr. Auch die permanent über 100‘000 Kinder in alkoholbelasteten Familien stören ihn nicht. Sie haben keine finanzkräftigen Lobbies. Das Leid und die Kosten der Schäden der Allgemeinheit, den Profit der Alkoholindustrie.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Medien, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Kommentar zu Artikel zur Kampagne und Dialogwoche

Sonntag 7. Mai 2017 von htm

«Wie viel ist zu viel?» Mit dieser traditionellen Kampagne vom 11. bis 21. Mai wollen das Bundesamt für Gesundheit und seine Partnerorganisationen zum Nachdenken anregen und Informationen über die Wirkung von Alkohol vermitteln. Dazu ein Artikel in der heutigen Sonntagszeitung: „Wenn die Mutter zur Flasche greift.“

Hier mein Kommentar:

Der Bundesrat und das Parlament lassen sich von der leichten Abnahme des Gesamtkonsums verleiten und wollen nichts mehr zur Verbesserung der Lage beitragen. Sie verdrängen, dass der Risikokonsum eher zunimmt. Vor allem verschliessen sie die Augen vor dem Drama der Kinder in alkoholbelasteten Familien. Seit Jahrzehnten über 100’000 permanent. Die Dramen der Kinder der Landstrasse oder der Verdingkinder wurden aufgearbeitet. Wie wollen sie je ihre ungleich grössere Schuld an den alkoholbehinderten Kindern abtragen?
Die Methode der Al-Anon mag für die Angehörigen stimmen. Sicher ist sie ein Segen für die Alkoholindustrie und ihre Lobbies. Für die Betroffenen bringt sie wenig. Es bräuchte den Aufstand der Gesellschaft und der Co-Alkoholiker. Die sind schlecht informiert. Fakenews der Werbung.

Kommentar auf Fremdkommentar

Mir ist klar, dass die individuellen Schicksale der Kinder nicht „aufgearbeitet“ werden können. Mir ging es darum, wie die Politik darauf reagieren müsste. Bei den jetzigen alkoholbehinerten Kindern könnte sie, wenn sie wollte. Die Zahl der Alkoholkranken könnte z.B. mit den von der WHO empfohlenen Massnahmen gesenkt und auch viel anderes Leid vermieden werden. Aber Parlament und Regierung liberalisieren weiter und betreiben das Geschäft der Alkoholindustrie.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Eltern, Jugend, Kinder, Leserbriefe, Medien, Meine Blogs, Politik, Rehabilitation, Schweiz, Sozialkosten, Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Verschiedene, Werbung, Wirtschaft | Keine Kommentare »

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