www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Aids'

Joint Open Letter: Civil Society Concern Regarding The Global Fund Partnering With Heineken

Samstag 3. Februar 2018 von htm

To:

Hon. Mrs Aida Kurtovic, Chair of the Board

Hon. Mr Peter Sands, Incoming Executive Director

Hon. Mrs Marijke Wijnroks, Interim Executive Director

The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria
Chemin de Blandonnet 8
1214 Vernier
Geneva, Switzerland

Dear Mrs Kurtovic, Mr Sands and Mrs Wijnroks,

It is with tremendous appreciation and respect for the work and mission of the Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria  that we write to you today to voice our deep concern with the newly announced partnership with Heineken, and to respectfully urge you to immediately end this partnership.

The era of sustainable development should be all about partnerships; to address cross-cutting drivers and determinants of ill-heath and poverty, to mobilize resources, to unlock synergies across sectors, and to galvanize truly sustainable efforts to implement evidence-based good practice for transformational change.

We understand the need to seek new financing mechanisms for global health and see the apparent benefits of building on the logistics developed by commercial enterprises. However, we respectfully point out the dangers inherent in partnerships with the producers and marketers of hazardous products such as alcohol.

Read more: http://iogt.org/open-letters/joint-open-letter-concern-regarding-global-fund-partnering-heineken/

signed by:

Kristina Sperkova, International President, IOGT International

Sally Casswell, Chair, Global Alcohol Policy Alliance

Katie Dain, CEO, NCD Alliance

New York, Auckland, London, February 1, 2018

Kategorie: adults, Aids, Alcohol industry, Alerts, Allgemein, consumption, Documents, Dokumente, English Website, Global, Health, HIV, Internationales, Non-communicable diseases, Prevention, societal effects, Watchdogs | Keine Kommentare »

CH: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative

Dienstag 15. Februar 2011 von htm

htm: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative wird von der Bundesrätin Sommaruga betont, dass nun vermehrte Anstrengungen auf dem Gebiet der Suizid-Prävention unternommen würden. In der Frühlings-Session der Eidgen. Räte soll das Präventions-Gesetz behandelt werden, das diese Suizid-Prävention enthalten würde.

Kommentar: Wird dann von der Politik berücksichtigt, dass Alkohol-Prävention auch Suizid-Prävention bedeutet? Gerade im Zusammenhang mit einem Waffeneinsatz wirkt Alkohol oft als Hemmungslöser, der die Tat erst möglich macht. Daneben ist Suizid unter Alkoholabhängigen auch ein häufiges Ereignis, wenn trotz Therapien der Wiedereinstieg in die Gesellschaft nicht gelingen will.

Wirksame Alkoholprävention würde aber nicht nur die in der Schweiz hohe Suizidrate senken, sondern in vielen Problembereichen in unserer Gesellschaft spürbare Verbesserungen bringen. Alkohol ist, gemäss der kürzlichen Meldung der WHO für weltweit 2,5 Millionen Todesfälle jährlich mitverantwortlich, die meisten in den industrialisierten Ländern. Unfälle im Verkehr, am Arbeitsplatz, im Haushalt, in der Freizeit; 60 verschiedene, zum Teil tödliche Krankheiten (Krebs, Herz, Leber, Alkoholismus, Delirium Tremens), plötzlicher Kindstod wegen alkoholisierter Eltern, HIV-Übertragung, Gewalt und Vandalismus in der Öffentlichkeit, beim Sport, sexuelle Gewalt, unerwünschte Kinder, Gewalt in der Familie, Scheidungen, Kinder, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen und deshalb schlechtere Lebenschancen haben, Armut, Jugendalkoholismus, Alkohol am Arbeitsplatz mit ökonomischen Folgen für die Firma und die Wirtschaft, Schädigung der Interessen von Staat und Bevölkerung durch die Korruption bei Politik und Medien, die sich dem Druck der Alkoholindustrie ergeben haben.

Die daraus entstehenden Sozialkosten belasten Staat und Bevölkerung jährlich mit Milliarden, die ungefragt bezahlt werden müssen. Leider muss befürchtet werden, dass sich auch mit den neuen kommenden Gesetzen (Präventionsgesetz, Alkoholgesetz) nicht viel ändern wird, weil der Bevölkerung die nötigen Informationen fehlen, um die Mehrheit der Politiker zur Umkehr zu zwingen. Ob die vom Bundesamt für Gesundheit angekündigte Diskussionswoche einen Fortschritt bringt, wird davon abhängen, ob die zielführenden Fragen diskutiert werden können, d.h. auch, ob die benötigten Informationen zur Verfügung stehen, die seit Jahren von der Fachwelt bereitgestellt werden.

Kategorie: Aids, Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Armut, Eltern, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Sozialkosten, Sport, Statistik, Verhaltens-Präv., Verkehr, Verschiedene, Wirtschaft | Keine Kommentare »

Alkohol beschleunigt den Verlauf von HIV/Aids

Sonntag 16. Mai 2010 von htm

HIV-Patienten, die tägliche mehr als zwei Gläser Alkohol trinken, müssen damit rechnen, dass sich ihre Infektion schneller ausbreitet als bei Abstinenten.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern verschiedener US-Universitäten hat in einer Studie mit 241 HIV-Patienten den Einfluss von Alkohol auf deren Krankheitsentwicklung untersucht. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Infektion sich schneller im Körper ausbreitet, wenn der Betroffenen regelmäßig Alkohol trinkt, und zwar mehr als zwei Gläser täglich. (Quelle: Google Alkohol News, 16.5.10) focus.de, 15.5.10

Kategorie: Aids, Allgemein, Gesundheit, Medizin | Keine Kommentare »

Powered by Gb-rugs.com - Rugs & Carpets

Get Adobe Flash player