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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Europaparlament / EU-Kommission'

Leserbrief zu Der Bund hat 2018 den Notvorrat von 10’000 Tonnen Ethanol liquidiert

Dienstag 7. April 2020 von htm

07.04.2020

Tages-Anzeiger
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Leserbrief zu „Es mangelt an Desinfektionsmitteln – und der Bund trägt Mitschuld“ im Tagi vom 6.4.20, sowie „Dieses Krisen-Amt ist nicht krisenfest“ im Tagi vom 7.4.20

2018 hat der Bund seine Pandemie-Notreserve von 10‘000 Tonnen Ethanol im Zuge der Privatisierung der Eidgenössischen Alkoholverwaltung aufgegeben. Jetzt herrscht akuter Mangel an Desinfektionsmitteln, wofür der hochprozentige Alkohol gebraucht würde.

Christoph Lenz hat den Schuldigen gefunden: Das Amt für wirtschaftliche Landesversorgung. Es sollte deshalb gründlich erneuert oder aufgelöst werden.

Ich denke, diese Betrachtungsweise fasst zu kurz. Müsste man sich nicht fragen, wie so etwas möglich sein konnte? Wer die Politik im Bundes-Bern verfolgte, wird sich erinnern, wie in den letzten ca 10 Jahren die bürgerlichen Parteien systematisch alle politischen Bemühungen in Sachen Alkoholprävention im Keim erstickten und so die fahrlässige Haltung gegenüber einem so wichtigen Notvorrat ermöglichten:

Keine Erneuerung der uralten Alkoholgesetzgebung mit Stärkung des Jugendschutzes;
kein Vorsorge-Gesetz;
die Eidgenössische Alkoholverwaltung wurde systematisch aufgegliedert und aufgelöst, wobei das wertvolle Know-How der Präventionsabteilung verloren ging;
die Abteilung Alkohol beim Bundesamt für Gesundheit wurde laufend geschwächt und schliesslich einer allgemeinen Suchtabteilung einverleibt;
die ausserparlamentarische Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen wurde gestrichen;
das Schweizer Fernsehen durfte erstmals in seiner Geschichte Alkoholreklame senden;
die ausländischen Fernsehsender durften in ihrem Schweizer Werbefenster Alkoholreklame einfügen, damit im Gegenzug unsere Filmindustrie EU-Subventionen erhalten konnte. Als die EU diese Subventionen als Druckmittel strich, zog die Schweiz nicht nach und beliess die ausländische Alkoholreklame;
obwohl in der Zeit des Corona-Lockouts Alleinstehende und Alte Gefahr laufen, ihren Trost im Alkohol zu suchen, wurde der Online-Handel von Alkoholika nicht unterbunden und die Lebensmittelhändler mussten die Alkoholabteilung im Laden nicht absperren.
usw.

Wie gefährlich diese neo-liberale Haltung ist, die das „Recht auf Suff“ über das Allgemeinwohl stellt, erleben wir nun an diesem Beispiel. Dass nun die einzige Konsequenz für die Politik es sei, das Amt für wirtschaftliche Landesversorgung aufzulösen oder zu erneuern, würde ich nicht befürworten. In Bern müsste ein Umdenken hin zu mehr Prävention und weg von der Alkohol-Abhängigkeit stattfinden.

Ein Lichtblick mag es sein, dass Anne Lévy neue Chefin des Bundesamtes für Gesundheit wird. Sie wechselte während der oben erwähnten Krisenzeit im BAG vom Leiterposten in der Alkoholabteilung nach Basel. Jetzt ist sie zurück. Ich gratuliere und wünsche ihr viel Kraft und Erfolg.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(nicht veröffentlicht)

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Leserbrief zum Artikel über das Fête des Vignerons im Tages-Anzeiger

Mittwoch 21. August 2019 von htm

5.8.2019

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

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Leserbrief zu „Zürich schampar joli an der Fête des Vignerons in Vevey“, Tages-Anzeiger vom 5.8.19

Man lese und staune: Unsere Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh, die Liberale von der Partei mit der Eigenverantwortung, bei der das Recht auf Rausch zu den zivilisatorischen Grundwerten zählt, bekennt sich (wahrscheinlich zum ersten Mal) zur Prävention. Sie rät der andächtig zu ihr aufschauenden Bevölkerung: „Wichtige Geschäfte soll man immer zweimal besprechen – zuerst betrunken und dann nüchtern“.

Warum fällt mir da sofort die Affäre ihres Parteikollegen BR Cassis ein mit dem Tabaksponsoring für den Schweizer Pavillon an der nächsten Weltausstellung? Nur muss da die zweite Besprechung erst nach den empörten Protesten stattgefunden haben. Verzögert sich die Einigung mit der EU wohl auch deshalb, weil die Schweizer Verhandlungspartner immer noch bei der ersten Besprechung stehen geblieben sind?

Unserer Regierungspräsidentin gebührt jedenfalls grosser Dank für diesen Einblick in die politischen Meinungsbildungsprozesse. Dass Alkohol dabei eine wichtige Rolle spielt, wissen wir zwar schon lange, aber von so kompetenter Stelle wurde uns dieser Sachverhalt noch kaum je erläutert.

Freundliche Grüsse

Hermann  T. Meyer
Effretikon

(nicht veröffentlicht)

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Leserbrief zu „Kulturverlust durch Abstinenz? Aber nein!

Freitag 21. September 2018 von htm

21.09.2018

Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich

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Betr. Meinungen

Leserbrief zu „Kulturverlust durch Abstinenz? Aber nein! Vom 21.9.2018

Um auf die Frage im Titel genauer zu antworten: Aber nein, sonst hätte die Mehrheit der Erdenbewohner keine Kultur! Und unsere alkoholische Scheinkultur wäre das Mass aller Dinge.

Zum Glück lesen die meisten Leute nur das Fettgedruckte. Immerhin hat Redaktor Hesse im ersten Teil richtige Fakten aufgetischt, aber gegen den Schluss wird er richtig komisch-ironisch. Damit bedient er die offenbar jetzt angesagte Masche, das Alkoholproblem zu verharmlosen. Jetzt, wo die Fakten derart erdrückend wurden, macht man sich lustig und verdeckt das bisherige Versagen.

Dazu wird das Schreckgespenst der totalen Nüchternheit als Ziel von WHO und EU-Kommissär an die Wand gemalt. Dabei war und ist das Ziel der Suchtprävention immer die Reduktion der suchtbedingten Schäden. Das kann erreicht werden, indem möglichst viele Massnahmen grossflächig getroffen werden, die den Konsum senken. Erstmals hat die WHO an ihrer Generalversammlung im Mai 2010 mit ihrer einstimmig verabschiedeten Globalen Alkohol Strategie die wirkungsvollsten Möglichkeiten für eine Konsumreduktion aufgelistet. Dies nach jahrelangen Verhandlungen auch mit der Alkoholindustrie auf allen Kontinenten. Die Schweiz hat mitunterzeichnet und den Beschluss sofort schubladisiert.

Die im Text erwähnte Konsumminderung ist natürlich nicht von selbst eingetreten. Während des ganzen letzten Jahrhunderts tobte ein dauernder Kampf zwischen der Alkoholindustrie, ihrer Lobby in Parlamenten, Regierungen und Medien und der Gesundheitslobby verschiedenster Schattierungen. Einiges wurde erreicht, einiges wurde in diesem Jahrhundert wieder aufgegeben. Begründung: Der Konsum geht ja zurück. Dabei wird verschwiegen, dass der Risikokonsum steigt. Die Schäden sind nach wie vor vorhanden. Von denen spricht niemand.

Bei der Untersuchung der Lebenszufriedenheit wurden sicher nicht die Opfer des übermässigen oder fahrlässigen Alkoholkonsums befragt: Die leidenden Ehepartner, die über 100‘000 Kinder und Jugendlichen in alkoholbelasteten Familien, die vergewaltigten Frauen, die ungeliebten, im Rausch erzeugten Kinder, die Hinterbliebenen von Gewalt- und Unfallopfern, die Invaliden, die Krebskranken, die sexuell ausgebeuteten, die von Hooligans verletzten Polizisten und Rettungsmannschaften, ganz zu schweigen von den Milliarden Franken, die uns diese Droge jährlich kostet. Sie ist die gefährlichste,  wenn man ihre gesellschaftliche Relevanz mitberücksichtigt.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
Effretikon

(nicht veröffentlicht)

Siehe auch WHO Global Status Report on Alcohol and Health 2018

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Das EU-Parlament fordert eine neue Alkohol-Strategie

Donnerstag 7. Mai 2015 von htm

European Parliament Resolution calls for new EU Alcohol Strategy

29 April, Brussels– Today, the European Parliament (EP) adopted a Resolution calling on the European Commission to present a new EU Alcohol Strategy to tackle health harm for 2016-2022. The clear message from MEPs comes just a week after EU Health Ministers meeting in Riga called on the Commission (1) to take action on the health impacts of alcohol. Both MEPs and Ministers have criticized the Commission for failing to update the previous EU Alcohol Strategy which expired in 2012.

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1st European Alcohol Policy Youth Conference

Dienstag 7. August 2012 von htm

Eurocare on behalf of the Alcohol Policy Youth Network informs: We are very happy to announce the date of the 1st European Alcohol Policy Youth Conference that is going to happen between 8th and 14th November 2012 in Bled, Slovenia. APYN is currently welcoming applications for participation, which will then undergo a selection process.

Thanks to the European Commission’s Youth in Action Programme, food and accommodation costs are 100% covered, while the travel will be 70% refunded. First twenty (20) selected applicants will have no participation fee (50,00 eur).

Deadline for online applications: 20th August 2012.

More information about the conference and the application process can be found on www.apyn.org/conference.
If you have more questions, feel free to contact info@apyn.org.
Feel free to forward this call to all interested youth between 18 and 30 years.

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EU: Neue Deklaration auf Weinetiktten

Dienstag 7. August 2012 von htm

EU – Die Wahrheit ist nicht im Wein, sondern steht in Zukunft auf dem Etikett: Eine neue Vorschrift aus Brüssel bringt es ans Licht: Im Wein sind nicht nur Weintrauben und Alkohol, sondern es können darin ganz legal Substanzen wie Ei und Milch sowie deren Derivate enthalten sein. Allerdings muss dies ab Juni 2012 auf dem Etikett deklariert werden.
Hinter der für alle EU-Mitgliedsländer bindenden Durchführungsverordnung mit der Nummer 579/2012 (pdf, 4S., 780Kb) verbirgt sich quasi eine Revolution. Erstmals müssen die europäischen Weinproduzenten neben Sulfiten bzw. Schwefeldioxid auch Allergien auslösende Zusatzstoffe wie Ei und Milch auf den Etiketten ihrer Erzeugnisse deklarieren. Medienmitteilung (pdf, 2S., 34Kb) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. Artikel im deutschen Ärzteblatt: „Prävalenz der Weinunverträglichkeit: Ergebnisse einer Fragebogenerhebung in Mainz“
(Quelle: Infoset Newsletter August 2012)

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Etiketten, Europaparlament / EU-Kommission, Gesundheit, Internationales, Politik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Werbung | Keine Kommentare »

UK: Tories seek European legal challenge to Alcohol Minimum Pricing Bill

Dienstag 22. Mai 2012 von htm

The Tories are urging legal action against minimum alcohol pricing, despite supporting the Scottish Government plan.
The party wants other EU states to challenge the policy to ensure a quick decision on whether it meets free trade rules.
The Alcohol Minimum Pricing Bill will enforce a 50p per unit floor price on units of alcohol, pushing up the cost of cheaper, stronger drinks.
The bill is expected to clear the final parliamentary hurdle in a vote at Holyrood on Thursday.
Conservative health spokesman Jackson Carlaw said: „This is not an attempt to thwart the Bill but rather to ensure that every effort is made to determine whether the measure is legal.“
His party agreed to back the policy after securing a voluntary commitment by the Scottish Government to notify the European Commission (EC) of its plan.
The EC might not give a ruling unless there is a challenge from one of the 27 EU member states, said Mr Carlaw. …
(Source: Alcohol Reports, News, 05/21/12) news.stv.tv, 05/20/12

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Event: Alcohol harms you, others and the society. Why does EU need an alcohol strategy?

Dienstag 15. Mai 2012 von htm

June 27th, 2012 9:00 AM to 12:00 PM, Location: Rue Wiertz 60, European Parliament, Brussels, B 1047, Belgium

The current EU Alcohol Strategy is coming to an end in 2012. However Europe is still the world’s heaviest drinking region-

– Alcohol is the world’s number one risk factor for ill-health and premature death amongst the 25 – 59 year old age group, a core of the working age population

– Alcohol related harm is 1 of the 4 risk factors for developing NCDs such as cancer and cardiovascular disease

– Social costs attributable to alcohol account for €155.8 billion

Due to the size of the problem and universal impact this problem requires a comprehensive, coordinated response from policy and decision makers at the European and national levels

This event will build on the Call for Action from 88 health and social NGOs from across Europe and will be an opportunity to address the issue in the European Parliament to ensure continuation of the efforts to tackle alcohol related harm.

For more informaiton please contact Eurocare Secretariat, aleksandra.kaczmarek@eurocare.org

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HEIDI : A new way of sharing and storing health information in the EU!

Freitag 4. Mai 2012 von htm

Today, HEIDI – an internet based wiki that presents reliable and comparable data about health in the EU – has been launched by the European Commission’s Directorate-General for Health & Consumers. Although Heidi has been set up by the Commission, the content is written by European health experts – who are responsible for their contributions and can directly upload and edit information.

HEIDI stands for Health in Europe: Information and Data Interface. It is a dynamic tool that collects, updates and shares information about health in Europe, for example on health status, health determinants, systems and policies. Keep up-to-date by bookmarking the site!

The abundance of health data and indicators in the HEIDI wiki is constantly being added to and updated. The data can be sorted per year, by country and by region, allowing at-a-glace comparisons across the years and between Member States and regions in the EU. For a selection of health topics, the tool allows for the data to be presented in a variety of graphs – line chart, bar chart, map chart and table chart.

For more information on EU health indicators:
http://ec.europa.eu/health/indicators/policy/index_en.htm

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D: Steuern wir in eine Gesundheitsdiktatur?

Dienstag 1. Mai 2012 von htm

Am Anfang war eine Festlegung. „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen“, heißt es in der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Vereinfacht gesagt: Gesundheit ist das Paradies auf Erden. Und die WHO, die oberste Sachwalterin des globalen öffentlichen Gesundheitsdienstes, ist gekommen, um es einzurichten – mithilfe der Regierungen.

Beispiel Krebs. Mehr als die Hälfte aller Tumorleiden ließen sich verhüten, haben Experten für öffentliches Gesundheitswesen (Public Health) der Washington-Universität in St. Louis kürzlich in einer Studie im Fachblatt „Science Translational Medicine“ festgestellt. …

Darum haben die Public-Health-Fachleute inzwischen einen neuen Übeltäter ins Visier genommen: den Alkohol. Anders als das puritanische Amerika zu Zeiten der Prohibition argumentieren sie jedoch nicht moralisch, sondern medizinisch. Weltweit seien vier Prozent aller Todesfälle auf den Alkohol zurückzuführen, die Belastung durch alkoholbedingte Krankheiten sei ebenso groß wie die durch Tabak, stellte das Fachblatt „Lancet“ 2009 fest. Fürs Erste erhoffen sich Gesundheitsexperten, durch Preiserhöhungen den Konsum zurückzudrängen. In England und Schottland plant die Regierung einen Mindestpreis von rund 50 Cent pro Alkoholeinheit um, wie es heißt, das Komasaufen zurückzudrängen. Eine Flasche Rotwein würde dann nicht unter vier Euro 60, eine Büchse des beliebten Lager-Starkbiers nicht unter ein Euro 40 zu haben sein. …
(Quelle: Google Alkohol News, 29.4.12) tagesspiegel.de, 29.4.12
unser Online-Kommentar: Im Abschnitt Alkohol wird vernachlässigt, dass die Alkoholschäden in einer Gesellschaft nicht nur die Gesundheit betreffen. Neben den [b]horrenden Sozialkosten[/b], die wir alle ungefragt ein Leben lang bezahlen, gibt es ein lange [b]Liste von Leiden[/b], die von Unbeteiligten getragen werden müssen. Opfer von Gewalt, sexueller Gewalt, Kinder in alkoholbelasteten Familien, Ehepartner, Unfallopfer. Würden alkoholische Getränke heute neu erfunden und eingeführt, würden sie umgehend verboten. Die Politik müsste, unabhängig von den Druckversuchen der Alkoholindustrie, sofort wirksame Massnahmen ergreifen, um den Konsum zu reduzieren. Die Massnahmen sind bekannt. Die EU ringt gegen starken Widerstand der Industrie um eine Alkoholstrategie. Die Interessen der alkoholproduzierenden Länder stemmen sich dagegen.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Gesundheit, Internationales, Politik, Sozialkosten, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Weltgesundheits-Org., Wirtschaft | Keine Kommentare »

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