Dienstag 20. Juni 2023 von htm
Leserbrief zu «Warnkleber helfen nur Politikern» Tages-Anzeiger vom 8.6.23
Jean-Martin Büttner hat wieder einmal viel Fachkenntnis bewiesen. Bei den nötigen Massnahmen hebt er eine Möglichkeit, die Verfügbarkeit einzuschränken und den Jugendschutz hervor. Wahrscheinlich, weil er dem wirksamsten Mittel, den Konsum zu senken, nämlich die Preisgestaltung, kaum Chancen einräumt.
Seine dritte Massnahme, eine bessere Betreuung der Angehörigen, wurde noch kaum je in der Öffentlichkeit hervorgehoben. Dass 100’000 Kinder und Jugendliche in alkoholbelasteten Familien die Hölle erleben, sollte die PolitikerInnen wachrütteln.
Der kurze Schlussabschnitt «Wer sich nicht helfen lässt, handelt egoistisch. Wer den Süchtigen nicht helfen will, verhält sich skrupellos.» müsste noch ergänzt werden: Wer die Alkoholprävention nicht unterstützt schädigt sich und unser Land.
(veröffentlicht am 20.06.2023)
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Dienstag 7. August 2012 von htm
EU – Die Wahrheit ist nicht im Wein, sondern steht in Zukunft auf dem Etikett: Eine neue Vorschrift aus Brüssel bringt es ans Licht: Im Wein sind nicht nur Weintrauben und Alkohol, sondern es können darin ganz legal Substanzen wie Ei und Milch sowie deren Derivate enthalten sein. Allerdings muss dies ab Juni 2012 auf dem Etikett deklariert werden.
Hinter der für alle EU-Mitgliedsländer bindenden Durchführungsverordnung mit der Nummer 579/2012 (pdf, 4S., 780Kb) verbirgt sich quasi eine Revolution. Erstmals müssen die europäischen Weinproduzenten neben Sulfiten bzw. Schwefeldioxid auch Allergien auslösende Zusatzstoffe wie Ei und Milch auf den Etiketten ihrer Erzeugnisse deklarieren. Medienmitteilung (pdf, 2S., 34Kb) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. Artikel im deutschen Ärzteblatt: „Prävalenz der Weinunverträglichkeit: Ergebnisse einer Fragebogenerhebung in Mainz“
(Quelle: Infoset Newsletter August 2012)
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Danach soll in Zukunft die Herkunft aller Fleisch- und Milchprodukte auf der Packung vermerkt werden. Und auch der Geburts- und Schlachtort der Tiere. Allergie-auslösende Stoffe gehören dann in die Liste der Inhaltsstoffe – und zwar auch bei nicht-verpackten Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel im Restaurant. Die allgemeine Information ‘Pflanzliches Fett’ reicht nicht mehr aus. In Zukunft muss vermerkt werden von WELCHER Pflanze. Und es gilt 100 Gramm oder 100 Milliliter als Vergleichsgrundlage
Aber: Alkoholische Getränke sind ausgenommen – in Bier, Schnaps und Wein muss auch in Zukunft nicht aufgelistet werden, was alles drin steckt – zum Unmut von Verbraucherschutzorganisationen. Marianne Skar von Eurocare von der ‘European Alcohol Policy Alliance’ fragt sich, warum die Alkohol-Industrie nicht mit macht. “Wenn Wein solch ein natürliches Produkt ist, warum dann diese Geheimniskrämerei?” … (Quelle: Google Alcohol News, 7.7.11) euronews.net, 7.7.11
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Dienstag 1. Februar 2011 von htm
Kommt jetzt der Alkohol-Warnhinweis auf Lebensmitteln und Getränken? Die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Dorothee Bär (7. Monat schwanger) fordert gegenüber BILD: „Auf angeblich alkoholfreiem Bier sowie Lebensmitteln, die selbst geringe Alkoholmengen enthalten, muss eine entsprechende Warnung aufgedruckt werden. (Quelle: Google Alkohol News, 30.01.11) bild.de, 30.01.11
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