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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Selbstunfall mit Alkohol und Drogen, aber ohne Ausweis

Montag 24. Mai 2010 von htm

St. Gallen: Warum darf die Öffentlichkeit nicht erfahren, wer solche Straftaten begeht? Am Samstag, 22.05.2010, um 0147 Uhr, verursachte ein Fahrzeuglenker auf der Zürcher Straße einen Selbstunfall. Das Auto wurde stadteinwärts gelenkt. Auf Höhe der Zürcher Straße Nr. 82 prallte der Wagen ungebremst gegen ein parkiertes Auto. Dabei wurden zwei weitere parkierte Fahrzeuge beschädigt. Beim Fahrzeuglenker stellte sich heraus, daß er den Personenwagen trotz Alkohol- und Drogenkonsum gelenkt hatte. Es wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Da er keinen Führerausweis besaß, konnte dieser auch nicht eingezogen werden. Es entstand beträchtlicher Sachschaden, verletzt wurde niemand. (Quelle: Google Alkohol News, 24.5.10) polizeibericht.ch, 23.5.10 Kommentar: Die Redaktion stösst sich daran, dass die Öffentlichkeit offenbar kein Recht habe, zu erfahren, wer auf diese Weise die Strassen unsicher mache. Dabei ist die St. Galler Justizdirektorin als „scharfer Hund“ bekannt. Offenbar kommt Datenschutz vor Prävention. Immerhin wurde eine Blutprobe entnommen. Der Verdacht bleibt natürlich bestehen, dass hier jemand von Bedeutung geschützt wird. Vielleicht waren auch nur die kompetenten Beamten im wohlverdienten Pfingsturlaub.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 24. Mai 2010 um 10:43 und abgelegt unter Allgemein, Prominenz, Schweiz, Verkehr. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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