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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für November 2013

Leserbrief zur Stiftung Roadcross: Fahrtest mit betrunkenen Junglenkern

Dienstag 12. November 2013 von htm

B12.11.2013

 

Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
8004 Zürich

 

Leserbrief zu „Saufen und Fahren erlaubt“ am 11.11.13

Ich teile die Ansicht von Liliane Minor. Dieser Fahrtest hätte nicht stattfinden dürfen.

Die Stiftung Roadcross, deren Arbeit ich bis anhin schätzte, stellt sich mit dieser Aktion in die Linie mit den Flatrate-Parties- und Happy Hours-Anbietern, sowie den Grossverteilern mit ihren sich überbietenden Rabatt-Aktionen für Alkoholika. Die Zwecke sind wohl verschieden: Hier falsch verstandene, reisserische Prävention, dort Gewinnstreben um jeden Preis. In beiden Fällen heiligen sie die Mittel nicht.

Menschen zum Besäufnis zu drängen, ist ein moralisches Vergehen zu Lasten der Gesundheit und der Menschenwürde der Betroffenen. Unabhängig davon, dass sich die Jugendlichen auch ohne diese Aktion besoffen hätten.  Leider ist unserer Gesellschaft das Gerechtigkeitsempfinden in dieser Hinsicht weitgehend abhanden gekommen.

Freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Erhältlichkeit, Gesundheit, Jugend, Konsumhaltung, Leserbriefe, Schweiz, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv., Verkehr | Keine Kommentare »

Leserbrief zu den Unfällen unter Alkoholeinfluss

Montag 11. November 2013 von htm

29.10.2013

Migros Magazin
Postfach
8031 Zürich

per e-mail: redaktion@migrosmagazin.ch

Leserbrief zu „Walliser sind doch nicht alles  Alkoholiker“ vom 28.10.2013

Wenn im Jahr 2012 bei 40 tödlichen Unfällen Alkohol die Hauptrolle spielte, davon gemäss Freysinger bei „unter 20“ im Wallis, so sind das fast die Hälfte. Es wäre doch gut, wenn er sich die anerkannten Statistiken gründlicher ansehen würde.

Dass er abhängig sei, wurde im Interview nicht behauptet. Die von ihm angegebene persönliche Trinkmenge würde diesen Schluss auch nicht zulassen. Seine Abhängigkeit ist wohl mehr gesellschaftlicher Art. Deshalb ist von ihm auch keine nüchterne Analyse zu erwarten.

Von vielen Wallisern muss allerdings davon ausgegangen werden, dass sie chronisch einen hohen Alkoholpegel aufweisen, aus Gewöhnung aber nicht als alkoholisiert auffallen. Dazu kommen noch die vielen Gelegenheiten, bei denen es nicht bei ein, zwei Gläsern bleibt. Bei einem Open Air oder bei vielen andern Festen käme die Polizei gar nicht nach mit Kontrollieren, so lässt sie es wohl ganz bleiben.

Aufklärung sei auf Gymnasiasten beschränkt. Da der Erfolg bei diesen minim ist, wird wohl davon ausgegangen, dass es bei den andern Schülern sowieso hoffnungslos ist. Das dürfte sogar stimmen, denn die gesellschaftliche Wirklichkeit besonders im Wallis widerspricht jeglicher Verhaltensprävention und macht sie zunichte.

Mit freundlichen Grüssen

Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Jugend, Konsumhaltung, Leserbriefe, Medien, Prominenz, Statistik, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

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