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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Newsletter Januar 2010 – deutsch –

Samstag 30. Januar 2010 von htm

www.alkoholpolitik.ch Newsletter Januar 2010 (per 30.1.10)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Wir freuen uns, Ihnen den neuen Newsletter unterbreiten zu dürfen und hoffen, dass er für Sie nützlich ist. Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben, sind wir für Ihr Feedback dankbar, und wir werden deren technische Umsetzung gerne versuchen. Wir haben nur noch wenige Unterteilungen vorgenommen und eine kleine Auswahl mit gekürzten Meldungen getroffen. Mit Hilfe der Links in den Ueberschriften, können Sie die ausführlichere und verwandte Meldung leicht finden. Um den Newsletter weiter zu kürzen, haben wir zwei getrennte Ausgaben nach den Sprachen Deutsch und Englisch verfasst. Wir würden uns über ein Feedback freuen, ob diese Form für Sie nützlich ist. Auf der Webseite finden Sie weitere Kapitel, z.B. Leserbriefe, Interventionen, Zitate. In der englischen Abteilung sind mehrheitlich Artikel notiert, die in der deutschen Version nicht vorhanden sind. Es lohnt sich, auch dort zu stöbern.

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Begleittext des Newsletter-Versandes:

Das neue Jahr hat mit drei guten Nachrichten begonnen, auf die ich Sie gerne hinweise:

Das WHO Executive Board hat an seiner 126. die Resolution EB126.R11 mit leichten Aenderungen angenommen, die an die WHO-Generalversammlung im Mai 2010 weitergeleitet wird. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass diese Alkohol Strategie zur Verminderung der alkoholbedingten Schäden ohne Abstriche durchkommt und von den Mitgliedstaaten umgesetzt wird. Dahinter verbirgt sich eine grosse, mühevolle Arbeit von engagierten Fachleuten, die es verdienten, dass ihr Einsatz für die Gesundheit der Weltbevölkerung belohnt wird.

Zwei bahnbrechende neue Studien könnten wesentlich beitragen, das Alkoholproblem zu entschärfen. Vorausgesetzt natürlich, dass sie die nötige Beachtung finden werden:

Seit Jahren wird von gewissen Seiten, Alkoholindustrie, Gesundheitsförderung, propagiert, die Eltern müssten ihre Kinder zu verantwortungsbewusstem Alkoholkonsum erziehen und ihnen den Konsum zu Hause erlauben. Nun ist gerade eine Studie aus Holland veröffentlicht worden, die zeigt, dass diese Teenager ausserhalb des Heims ebensoviel trinken und nach zwei Jahren ein erhöhtes Risiko haben, Alkoholprobleme zu entwickeln. Die These, der Erstkonsum sei so lang wie möglich hinauszuzögern, behalte ihre Gültigkeit.

In einer grossen Langzeitstudie haben Forscher, die 22000 Männer während mehr als zwei Jahrzehnten untersuchten, festgestellt, dass Alkoholkonsum weder mit den Risiken, einen Herzinfarkt zu erleiden, noch mit dem Schweregrad von Infarkt-Symptomen im Zusammenhang steht. Sogar mässiger Konsum hatte keinen Einfluss.

Helfen Sie bitte mit, an Ihrem Ort diese guten Nachrichten zu verbreiten, Vielleicht gelingt es doch einmal, beim Alkoholproblem einen Schritt weiterzukommen.
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TOP NEWS

Die Gesundheit in Krisenzeiten 18. Januar 2010

Nachlese: Der Tages-Anzeiger stellte im Dezember die Frage, ob Krisen die Gesundheit förderten. Dabei wurde erwähnt, dass während der Wirtschaftskrise in den USA zwischen 1929 und 1936 die Lebenserwartung eines Bürgers von 57,1 auf 63,3 Jahre angestiegen sei. Als Grund wird vermutet, dass wirtschaftlich gute Zeiten mehr Arbeitsunfälle und Stress brächten und der Konsum ungesunder Produkte zunehme. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.12.09) Kommentar: Logisch ist, dass weniger Konsum ungesunder Produkte die Lebenserwartung steigert. Bekanntlich war die Wirtschaftskrise auch die Zeit der Alkoholprohibition. Womit die Legende von deren Unwirksamkeit, die von der Alkohollobby und deren hörige Presse ständig kolportiert wird, einmal mehr widerlegt ist.

Arte-Themenabend „Der Geist aus der Flasche“ 16. Januar 2010

Der Fernsehsender „arte“ sendet am 31. 1. 2010 einen Themenabend „Der Geist aus der Flasche“. Dabei befasst er sich in erster Linie mit dem Schaffen von Künstlern und deren Alkoholkonsum. Die Vorschau ist hier einzusehen: http://www.arte.tv/de/programm/242,date=31/1/2010.html

Grosse Langzeit-Studie: Mässiger Alkoholkonsum ohne Einfluss auf Herzinfarkt-Risiko! Dienstag 12. Januar 2010

Forscher, die 22000 Männer während mehr als zwei Jahrzehnten untersuchten, haben festgestellt, dass Alkoholkonsum weder mit den Risiken, einen Herzinfarkt zu erleiden, noch mit dem Schweregrad von Infarkt-Symptomen im Zusammenhang steht. Reuters berichtete am 5.1.10. Früher haben kleinere Studien nahegelegt, dass mässiger Alkoholkonsum gegen Herzinfarkt schützen könnte, aber Forscher Tobias Kurth und Kollegen fanden, dass diese Annahme schwach begründet sei und mit der Zeit sogar schwächer werde. Die Studie fand, dass sehr mässige Konsumenten – jene, die gerade einen Drink wöchentlich zu sich nahmen – leicht weniger gefährdet waren, einen Infarkt zu erleiden, aber mässiger Konsum hatte keinen Einfluss. (Quelle: Join Together, 8.1.10) Kommentar: Ob das der Durchbruch ist? Wie reagiert wohl die alkoholfreundliche Presse darauf?

TOP NEWS: Kinder, die von den Eltern zu verantwortungsvollem Alkoholkonsum erzogen werden, haben trotzdem Alkoholprobleme 29. Januar 2010

Eltern, die versuchen, verantwortungsbewusstes Trinken zu lehren, indem sie ihre Teenager den Konsum zu Hause erlauben, haben wohl gute Absichten, aber sie liegen wahrscheinlich falsch, gemäss einer neuen Studie in der letzten Ausgabe des Journal of Studies on Alcohohol and Drugs. In einer Studie mit 428 holländischen Familien haben Forscher gefunden, dass je mehr Teenagern erlaubt wurde, zu Hause Alkohol zu konsumieren, sie desto mehr auch ausserhalb des Heimes tranken. Dazu kam, dass Teens, die unter elterlicher Aufsicht oder alleine tranken, ein erhöhtes Risiko hatten, Alkoholprobleme zu entwickeln. (Quelle: Medical News Today, 28.1.10) Kommentar: Diese Studie ist ausserordentlich wichtig. Sie widerlegt eine auch von der Alkoholindustrie vielverbreitete Theorie und stützt die alte These, dass der Erstkonsum so lange wie möglich hinausgezögert werden sollte. Hoffentlich schlucken die Psychologen diese Kröte möglichst bald.

SCHWEIZ

Wahrscheinlicher Suizid des Kommandanten der Bündner Kantonspolizei 28. Januar 2010

Markus Reinhardt leitete über ein Vierteljahrhundert (1984-2010) die Geschicke der Kantonspolizei Graubünden mit rund 400 Angestellten. Jetzt ist er tot. Der langjährige Kommandant hat sich vermutlich das Leben genommen. Man hat ihn gestern Morgen leblos in seinem Zimmer im Kongresshotel gefunden. Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat eine Untersuchung eingeleitet. Es heisst, er habe Alkoholprobeme gehabt; er geriet kürzlich angetrunken am Steuer in eine Polizeikontrolle. Er sei längere Zeit in ärztlicher Behandlung gewesen und seine Chefin, die Justizministerin, habe ihn intensiv begleitet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 28.1.10) Kommentar: Trauer um ein weiteres Opfer von König Alkohol. Wann und wie hat das Unheil seinen Lauf begonnen? In der Studentenzeit, bei den Militärkollegen, bei den Behördenanlässen? Alkohol ist immer dabei. Oft zerbrechen die Feinfühligen. Aber die Gesellschaft hat kein Einsehen. Der Alkoholrubel muss rollen.

Stadt Zürich verzichtet auf Präventionsauftritt von Raser-Stanic 26. Januar 2010

Die Stadt Zürich verzichtet künftig auf die Unterstützung von Kresimir Stanic. Der zweimal beim Rasen erwischte Ex-FCZler hätte im Rahmen eines Alkohol-Präventionprogrammes vor Oberstufenschülern auftreten sollen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) blick.ch, 25.1.10

Nur Leichtbier an Fussballspielen 23. Januar 2010

In den Fussballstadien und deren Umgebung soll mittelfristig nur noch Leichtbier ausgeschenkt werden. Alkoholfreie Getränke müssen zudem billiger sein als Bier, und für Hochrisikospiele wird ein komplettes Alkoholverbot geprüft. Diese Massnahmen sind Teil eines Pakets, auf das sich der 7. Runde Tisch gegen Gewalt im und um den Sport am Freitag geeinigt hat, wie Sportminister Ueli Maurer vor den Bundeshausmedien sagte. (Quelle: Tages-Anzeiger, 22./23.1.10) Kommentar: Es ist schon eindrücklich, zu welchen Verrenkungen die Alkohollobby die Behörden und den Sport zwingt.

Zitat: Mut zum Ungewöhnlichen 20. Januar 2010

Dies forderte Bundesrat Ueli Maurer vor rund 950 Kader-Mitarbeitern seines Departementes am Ort der Schlacht von Laupen, 1339. Es brauche Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen. (Quelle: NZZ, 19.1.10) Kommentar: Die dramatische Inszenierung à la Rütlirapport erinnert an Pfadfinderübung. Wenn Maurer und seine SVP auch in der Alkoholfrage so denken würden, wäre ein heutiger, wichtiger Feldzug im Inland zu gewinnen.

Barstreet Festival: Wer Alkoholfreies trinkt, verliert Geld 19. Januar 2010

«Sensationeller Eintrittspreis von nur fünf Franken»: Mit diesem günstigen Angebot lockte das Barstreet-Festival am Freitag Tausende von Besuchern auf das Berner Bea-Gelände. Der Haken: Zusätzlich zum Ticket mussten die Ausgänger einen zehnfränkigen Gutschein kaufen, den sie an einer Bar gegen ein Getränk bis zum selben Wert eintauschen konnten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) 20minuten ONLINE, 18.1.10 Kommentar: Das sollte verboten sein. Anstiftung zum Konsum von teuren, starken Alkoholika.

CH: Neues Jugendförderungsgesetz unter Beschuss 18. Januar 2010

Die Kantone fürchten um ihre Autorität, der Rechten geht es zu weit. Die Bundesbeiträge sollen von 6.6 Mio. auf 10.3 Mio. Franken erhöht werden. (Quelle: NZZ, 18.1.10) nicht online. Kommentar: Die Jugend sei unser grösstes Kapital, wird immer wieder schön getönt. Lieber zahlt man an die Schäden, statt dass man die positive Lebensqualität fördert. Es hat ja auch Jahre gedauert, bis die Jugendverbände endlich staatliche Unterstützung erhielten. Und erst mussten Unruhen die Problematik sichtbar machen. Immer wieder die gleiche Kurzsichtigkeit unserer Politik.

Ostschweiz: «Checkpoint» beim Alkohol- und Tabak-Verkauf 16. Januar 2010

Bisher hatte jeder Kanton eigene Plakate, Kleber und Broschüren, um das Verkaufspersonal und Jugendliche auf die geltenden Jugendschutzbestimmungen hinzuweisen. Das Ausgang- und Einkaufsverhalten von Jugendlichen kennt aber keine Kantonsgrenzen. Deshalb schlagen jetzt die verantwortlichen Präventionsfachleute der Kantone St. Gallen, Thurgau, Graubünden und Appenzell Ausserrhoden einen gemeinsamen Weg ein und verwenden dieselben Materialien. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) suedostschweiz.ch, 15.1.10

Die SAJV in der Vernehmlassung Revision Lebensmittelgesetz 16. Januar 2010

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV hat im letzten Herbst einen Vernehmlassungstext ins Internet gesetzt, der es verdient, breiter bekannt zu werden. Leider ist er uns damals entgangen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) SAJV, 7.10.09

Parlament. Initiat. Lobbying und Transparenz im Bundeshaus 15. Januar 2010

Schweiz: …Nationalrätin Edith Graf-Litscher (SP/TG) verlangt mit ihrer parlamentarischen Initiative (09.486 Pa.Iv. Lobbying und Transparenz im Bundeshaus), dass der Zugang von Lobbyisten zum Parlamentsgebäude und ihre Akkreditierung neu zu regeln ist. Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates beantragt mit 11 zu 11 Stimmen und Stichentscheid des Präsidenten, der Initiative Folge zu geben. Wenn auch die Schwesterkommission des Ständerates zustimmt, so kann eine gesetzliche Neuregelung ausgearbeitet werden. (Quelle: Medienmitteilung SPK-N, 15.1.10)

Gewalt in den Zürcher Stadien 15. Januar 2010

Nachdem die Grossklubs von der Stadt stärker zur Kasse gebeten werden, wollen sie intensiver mit der Polizei zusammenarbeiten. Randalierer sollen noch im Stadion abgeurteilt werden. Wie Polizeisprecher Reto Casanova in einem Interview mit Radio 24 erklärte, kann sich das Polizeidepartement eine Mitarbeiter in der geforderten Task Force derzeit nicht vorstellen. Die Klubs müssten zuerst detailliert ihre Erwartungen an die Polizei formulieren. Zudem sei die Forderung nach Polizeipräsenz im Stadion besser national zu lösen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.1.10) Kommentar: In der Print-Ausgabe vom 14.1.10 heisst es, die Stadt würde einen Rabatt von mehr als 50% gewähren, wenn die Clubs vorbeugende Massnahmen träfen. Diese haben nun eine Sicherheits-Charta beschlossen, … Eine unendliche Geschichte. Der Steuerzahler ist weiterhin der Dumme. Siehe auch Leserbriefe heute.

120′000 Franken für die Alkohol-Prävention in Nidwalden 15. Januar 2010

Der Schweizer Kanton Nidwalden hat 2009 Präven­tionsprojekte mit knapp 120′000 Franken unterstützen können. Die Mittel stammen aus dem Reingewinn der Eidgenössischen Alkoholverwaltung. (sogen. Alkoholzehntel) (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) zisch.ch, 13.1.10

Aufräum-Patrouillen des Zürcher Sozialamts 12. Januar 2010

Jedes Wochenende strömen bis 80′000 Jugendliche in die Partystadt Zürich. Die Nebenwirkungen ihrer Feiern im öffentlichen Raum sind beträchtlich: Sachbeschädigungen, übermässiger Alkoholkonsum, Lärm oder Gewalt. Mit Patrouillen soll dies vermindert werden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 11.1.10) swissinfo.ch, 7.1.10 Online-Kommentar: Übernehmen wohl der Wirteverband und die Alkoholhändler die Kosten für diesen “Aufräum”-Service?

Der Einfluss der Wirtschaftsinteressen auf die Demokratie 11. Januar 2010

Die NZZ bespricht ein Buch zur Finanzkrise: Philippe Mastronardi/Mario von Cranach: Lernen aus der Krise. Personelle Verflechtungen, Lobbying, Spenden und eine subtile Definitionsmacht. Über diese Kanäle steuert gemäss dem Politikwissenschafter Hanspeter Kriesi die Ökonomie die Politik. Sein Beitrag im oben erwähnten Buch. (Quelle: NZZ, 5.1.10) (nicht online) Kommentar: Seine Analysen decken sich mit den Erfahrungen in der Alkoholfrage.

CH: RADIX aktuell 11. Januar 2010

Informationen über aktuelle Aktionen in der gemeindenahen Suchtprävention. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.1.10) RADIX

Zitat: Kein Alkohol – kein Berufssport in der Schweiz 9. Januar 2010

Marc Lüthi, CEO des SC Bern, erklärte, der Übergang zu reinen Sitzplatzstadien und ein totales Alkoholverbot würden aus finanziellen Gründen das Aus für den Berufssport in der Schweiz bedeuten. (Quelle: NZZ, 9.1.10) Kommentar: Wenn der Berufssport in der Schweiz zu einem grossen Teil vom Alkohol abhängt, wäre es doch höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Z.B. unsere Projekt-Idee unterstützen, dann wäre das Problem gelöst. Diese Alkoholabhängigkeit ist ein Skandal! siehe auch Das Hooliganismus-Konkordat ist in Kraft

Das Hooliganismus-Konkordat ist in Kraft 9. Januar 2010

Polizeidirektoren hoffen auf rasche Umsetzung ihres Massnahmenpakets gegen Gewalt im Sport. Anfang Jahr ist das Konkordat der Kantone über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen in Kraft getreten. …Marc Lüthi, CEO des SC Bern, erklärte, der Übergang zu reinen Sitzplatzstadien und ein totales Alkoholverbot würden aus finanziellen Gründen das Aus für den Berufssport in der Schweiz bedeuten. (Quelle: NZZ, 9.1.10) Kommentar: Wenn der Berufssport in der Schweiz zu einem grossen Teil vom Alkohol abhängt, wäre es doch höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Z.B. unsere Projekt-Idee unterstützen, dann wäre das Problem gelöst. Diese Alkoholabhängigkeit ist ein Skandal!

CH-Präventionsprogramm: “Die Gemeinden handeln!” 9. Januar 2010

RADIX bietet interessierten Kantonen, Städten und Gemeinden Support in gemeindeorientierter Alkoholprävention an. Wir erarbeiten für Sie massgeschneiderte Lösungen. “Die Gemeinden handeln!” – ein Programm im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit im Rahmen von “Alles im Griff?”, 2000 bis 2007. 143 Gemeinden aus 19 Kantonen haben im Rahmen des Programms ihre lokale Alkoholpolitik entwickelt. Informationen dazu sind auf der programmeigenen Website www.diegemeindenhandeln.ch dokumentiert. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10)

Zur Armutsdiskussion in der Schweiz 7. Januar 2010

Tages-Anzeiger, 6.1.09: TV-Kritik: Armselige Lösungen für die Armen: Der gestrige «Club» hat gezeigt: Ansätze zur Bekämpfung der Armut gibt es viele – doch scheint sich kaum jemand ernsthaft um die Umsetzung zu bemühen.

Weltwoche 1/10: Agitprop mit Steuergeldern: Unter dem Titel «Armutsbekämpfung» propagiert die Soziallobby eine Allzweckrente mit Vollkaskogarantie. Finanziert wird die hochpolitische Kampagne aus der Staatskasse. Über Alternativen wird nicht gesprochen. Wir stellen deshalb an dieser Stelle einen 10-Punkte-Gegenvorschlag zur Debatte.

Neue Zürcher Zeitung, 4.1.10: Soziale Auffangnetze besser verknüpfen: Armut soll in der Schweiz aus der Gesamtschau bekämpft werden. Die Langzeitarbeitslosen sollen speziell unterstützt werden. Nach der Caritas nimmt sich auch die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) dem Thema Armut in der Schweiz an. … Kommentar: Ich wundere mich, dass in der ganzen Armutsbekämpfungs-Debatte ausser Acht gelassen wird, dass ein beträchtlicher Teil der Armut alkoholbedingt ist. Würden die Hilfswerke und die öffentliche Hand einen Teil ihrer Anstrengungen in eine wirksame Alkoholpolitik investieren, würde uns allen geholfen: Weniger alkohohlbedingte Armut, weniger alkoholbehinderte Kinder, weniger Fürsorgekosten, weniger alkoholbedingte Sozialkosten, mehr Lebensqualität für alle. Die Hilfswerke sollten ihre Argumente der Alkoholprävention zur Verfügung stellen und keine Angst vor dem heissen Eisen haben.

Infoset Newsletter Januar 2010 6. Januar 2010

Der Newsletter mit Informationen zu allen Suchtbereichen ist erschienen. Be-abbestellen

Wenn Mama oder Papa trinkt 6. Januar 2010

Das häufig vergessene Leiden der Kinder. Fortbildungsangebot für Fachpersonen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich 25. Januar 2010 Infos: Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme (ZFA), Josefstrasse 91, 8005 Zürich, Tel. 043 444 77 00, Programm (pdf, 2S., 80Kb) und Anmeldeformular auf der Website der ZFA.

Der “Beobachter” zum alkoholbehinderten Kind 6. Januar 2010

Wenn der Alkohol den Familienalltag bestimmt, gerät die Welt der Kinder ins Wanken. Die Anklage eines Geschwisterpaars – und das Schuldeingeständnis einer Mutter, die dem Treiben ihres Mannes zu lange zugesehen hat. (Quelle: Infoset Newsletter Januar 2010) Beobachter, 26/09 Online-Kommentar: Das hier gut geschilderte Problem ist lange missachtet worden, obwohl es wahrscheinlich das schlimmste Teilproblem in der ganzen Alkoholproblematik darstellt. Obwohl nun einzelne Schicksale durch solche Angebote gemildert werden können, ist eine Verbesserung der Situation im Grossen nur denkbar, wenn der Alkohol-Gesamtkonsum zurückgedämmt werden kann. Dazu bräuchte es eine griffige Alkoholpolitik. Leider hat sich bisher der Beobachter in diesem Gebiet stets vornehm zurückgehalten und seine Werbungs-Interessen bevorzugt.

Bilanz der 20. Ausgabe der Aktion Nez Rouge 6. Januar 2010

Die Freiwilligen von Nez Rouge haben am Jahresende 23’812 (3% mehr als im Vorjahr) Personen sicher nach Hause gebracht. Während der ganzen Aktionsperiode vom 4. Dezember 2009 bis am 1. Januar 2010 nahmen 7442 Freiwillige an der Präventionskampagne teil und führten insgesamt 11’025 Transporte durch. (Quelle: Infoset Newsletter Januar 2010 Medienmitteilung (pdf, 4S., 104Kb) von Nez Rouge.

Leitfaden für Alkoholprävention in der Gemeinde 6. Januar 2010

Die Alkoholprävention des Kantons Zürich hat einen Leitfaden für Alkoholprävention in der Gemeinde herausgegeben. Schrittweise wird das Vorgehen beim Aufbau einer lokalen Alkoholpolitik beschrieben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.1.10) Broschüre, pdf, Oktober 09

Fortsetzung der Alkoholwerbung im Migros-Magazin 5. Januar 2010

Nachdem in der letzten Nummer vor einer Woche für Schaumwein geschrieben wurde, ist gestern unter der gleichen Rubrik BESSER LEBEN unter Kulturgeschichte ein Artikel mit grossem Farbbild mit dem Titel “Der Schwips des Pharao” erschienen. Schon die alten Ägypter hätten den Pharaonen hölzerne Bierbrauer ins Grab mitgegeben, usw. (Quelle: Migros-Magazin, 4.1.10, S. 73) Kommentar: Wir hatten letzten Herbst 12 Kleininserate im Migros-Magazin laufen, um die Webseite bekannter zu machen. Offenbar muss nun die Migros Gegensteuer geben. Das spricht eigentlich für unsere Bedeutung. Unsern Leserbrief hat sie natürlich nicht gebracht.

“Prosit Neujahr” mit Feuerwerken und viel Alkohol 5. Januar 2010

Bern – Hunderttausende haben in der Schweiz das neue Jahr auf öffentlichen Plätzen begrüsst. In Basel und Zürich stiegen grosse Feuerwerke. In St. Gallen hinterliessen Feiernde viel Abfall. Die Polizei griff vor allem bei alkoholbedingten Zwischenfällen ein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.1.10) swissinfo.ch, 1.1.10

In Schaffhausen ist in der Silvesternacht viel Alkohol geflossen 2. Januar 2010

Die Schaffhauser Polizei hat in der Silvesternacht viele Personen in Schaffhausen überprüft. Bei beinahe allen Personen stellte sie einen erhöhten Alkoholpegel fest. Eine stark betrunkene Person musste in Ausnüchterungshaft, ein 16-jähriges Mädchen am Rande der Bewusstlosigkeit ins Kantonsspital. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.1.10) schaffhausen.ch, 1.1.10

INTERNATIONAL

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien in Deutschland 29. Januar 2010

In Deutschland wird 2010 zum ersten Mal vom 14. bis zum 20. Februar die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien durchgeführt. In den USA findet diese „National Awareness Week“ jährlich in der Woche statt, in der der Valentinstag liegt. In Großbritannien ist die „Children of Alcoholics Week“ 2009 eingeführt worden. Ziel ist es, in Gemeinden, Städten, Bundesstaaten und landesweit Aufmerksamkeit für die Kinder suchtkranker Eltern zu schaffen und zur Hilfe für diese oft vergessenen Kinder aufzurufen. Die Teilnehmer/innen der Strategiekonferenz „Hilfe hat viele Gesichter“, zu der NACOA Deutschland vom 22.-24.1.2010 nach Berlin eingeladen hatte, haben die Einführung der Aktionswoche beschlossen. (Quelle: kaioo opennetworx, 29.1.10)

Alkohol im Jugendhaus von Blumberg, D 28. Januar 2010

Rund 40 Jugendliche stärkten Blumbergs Stadtjugendpfleger Daniel Stengele gestern im Gemeinderat den Rücken, als es um den Alkoholausschank im Jugendhaus ging. Und die jungen Gäste und ihr engagierter Jugendpfleger fanden im Gemeinderat und bei Blumbergs Bürgermeister Markus Keller viel Verständnis… (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.1.10) suedkurier.de, 27.1.10 unser Online-Kommentar: Es ist nachvollziehbar, dass die Politiker dem Druck des Jugendhausleiters nachgeben wollen. Immerhin bestehen sie auf der Einhaltung des Mindestalters. Viel besser wäre allerdings, sie würden dafür sorgen,

D: Experten fordern Videoprotokoll beim “Idiotentest” 28. Januar 2010

Jährlich müssen rund 100.000 Verkehrssünder ihren Führerschein abgeben. Dann wartet auf sie ein Psychotest, dessen Sinn und Zweck seit Jahren umstritten ist; z.B. wer mit 1,6 Promille am Steuer erwischt wird. 35 Prozent bekommen ihren Führerschein nicht zurück. Immer mehr Fachleute fordern Änderungen des Verfahrens. Der Gesetzgeber wird dem Druck kaum länger standhalten können. (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.1.10) welt.de, 27.1.10

Alkohol am Steuer in Deutschland langfristig rückläufig 27. Januar 2010

Die gute Nachricht: Deutschlandweit nimmt die Zahl der Toten durch Alkohol-Unfälle seit 30 Jahren ab. Auch die Anzahl der Schwerverletzten wird immer geringer. Das liegt aber nur zum Teil daran, dass die Deutschen seltener zur Flasche greifen, bevor sie sich ans Steuer setzen. Auch die Autos sind in den letzten 30 Jahren deutlich sicherer geworden: …Trotzdem wurden bei Alkohol-Unfällen 2008 immer noch 523 Menschen getötet. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.1.10) bild.de, 26.1.10

GR: Korrektur der Steuererhöhung bei Tabak und Alkohol 27. Januar 2010

Mit einem am 15. Januar 2009 (2010?) dem Parlament vorgelegten Gesetzentwurf wird das Ausmaß der anfänglich angekündigten Erhöhung der Tabaksteuer und Getränkesteuer in Griechenland korrigiert. Die Ratifizierung wird am 19. Januar 2009 (2010?) erwartet. Mit dem selben Gesetzesentwurf wird auch die Erhöhung der Sondersteuer auf Äthylalkohol und alkoholische Getränke geregelt. …(Quelle: Google Alkohol Alert, 26.1.10) go2hellas.net, 15.1.10

Mechthild Dyckmans (FDP) will härtere Strafen 26. Januar 2010

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung kündigt eine neue Taktik im Kampf gegen das Komasaufen an. Sie will, dass Händler, die Alkohol an Minderjährige verkaufen, deutlich härter bestraft werden. Sie erinnert daran, dass die Höchststrafe für diesen Verstoß bei 50.000 Euro liegt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) welt.de, 25.1.10

Keith Richards seit 4 Monaten trocken 26. Januar 2010

Der ‘Rolling Stones’-Gitarrist war bisher für seine trunkenen Ausschweifungen bekannt, scheint sich nun aber vom Fusel abgewandt zu haben. Seit vier Monaten habe er keinen Drink mehr angerührt, behauptet ein Freund des 66-jährigen Altmusikers, der zu einem vergangenen Zeitpunkt eigentlich geschworen hatte, dass ein alkoholfreies Leben für ihn nicht in Frage käme. “Es gibt keine Garantie dafür, dass er die Finger weiterhin von ihm lässt”, verrät der Insider…..” (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) gala.de, 26.1.10

Minister P. Ramsauer gegen Lebertests bei Alkohol-Sündern 26. Januar 2010

“Keine Gnade”. Oder eben doch?. Halbherziger Kurs des Bundesverkehrsminister Ramsauer. Der CSU-Minister macht eine Rolle rückwärts – der Alkohol-Lobby wegen? Der neue Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat sich im Vorfeld des Verkehrsgerichtstages gegen automatische Lebertests bei Promillesündern hinter dem Steuer ausgesprochen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) techfieber.de, 25.1.10 mit unserem Online-Kommentar: Ganz abgesehen vom Vorteil für die Gesellschaft, wenn Alkoholkranke vorzeitig erkannt werden könnten, so ist es doch auch für den Betroffenen selber eine wichtige Erkenntnis, die am Anfang eines Umdenkprozesses stehen könnte. Viele brauchen ein solch starkes Signal, um an eine Therapie zu denken. Und Leber-Transplantate sind bekanntlich schwer erhältlich. Ob eine andere Ursache in Frage kommt, kann ja der Arzt abklären.

Die Stadt Regensburg setzt auf Testkäufe 26. Januar 2010

Sich wegrichten, zuschütten, Komasaufen: Die Zahl der Jugendlichen, die diesem „Hobby” frönen nimmt seit Jahren zu, so die Erfahrung von Jugendamtsleiter Günter Tischler. Harter Alkohol ist dabei die bevorzugte Methode, um schon vorm Weggehen entsprechend „vorzuglühen”. Den Stoff bekommen die Jugendlichen entweder von Freunden, die schon über 18 sind oder – in einigen Regensburger Geschäften – problemlos über die Ladentheke. …(Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) regensburg-digital.de, 25.1.10 mit unserem Online-Kommentar: Testkäufe haben sich vielerorts bewährt. Sicher sind sie nicht das Allheilmittel, aber gegen Alkoholprobleme braucht es sowieso ein ganzes Paket an Massnahmen. Wer auf Aufklärung und Beeinflussung der Eltern setzt, entlässt sich und die Gesellschaft aus der Verantwortung zu Gunsten einer Alibilösung. Übrigens, wem von den Abgebildeten würden Sie mehr Kompetenz in Sachen Alkoholprävention zubilligen?

Flugpassagier wollte unterwegs die Flugzeugtür öffnen 25. Januar 2010

Wegen eines randalierenden Passagiers hat ein US-Flugzeug auf einem Inlandflug eine ungeplante Zwischenlandung einlegen müssen. Der Mann habe versucht, eine Außentür zu öffnen, so ein Sprecher des Flughafens von Denver. Dorthin war die Maschine der United Airlines nach dem Zwischenfall umgeleitet worden. Nach der Landung wurde der Mann festgenommen. Er hatte vor und während des Fluges Alkohol getrunken. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.1.10) bild.de, 24.1.10 Kommentar: Wer hat ihm denn den Alkohol im Flugzeug verkauft?

Hochprozentigen Alkohol an Jugendliche ausgeschenkt 25. Januar 2010

In einer Diskothek im schleswig holsteinischen Amt Haddeby hat die Polizei in der gestrigen Nacht zahlreiche betrunkene Jugendliche aufgegriffen. Mehrere 16-Jährige gaben an, hochprozentigen Alkohol getrunken zu haben, der ihnen am Tresen ausgeschenkt worden sei, wie ein Polizeisprecher in Kropp mitteilte. Zudem fanden die Beamten auch 14- und 15-jährige Jugendliche in der Diskothek vor. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.1.10) www3.e110.de, 24.1.10

Kein Nikotin, keinen Alkohol und viel Arbeit 25. Januar 2010

Groß Schierstedterin Else Meier feiert ihren 100. Geburtstag. Das noch bestens aufgelegte Groß Schierstedter Urgestein Else Meier feierte am Sonntag seinen 100. Geburtstag. Die Jubilarin hatte am 24. Januar 1910 in Groß Schierstedt das Licht der Welt erblickt. In ihrem Heimatort besuchte sie die Schule, schloss den Bund der Ehe und brachte fünf Kinder zur Welt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.1.10) mz-web.de, 24.1.10

Alkohol und Sport 23. Januar 2010

Interviews über Alkohol und Sport auf Radio Campus Jena, 22.1.10 mit unserem Online-Kommentar: Der Schlusssatz lässt darauf schliessen, dass sich Klara noch keine grossen Gedanken über Alkohol in der Gesellschaft gemacht hat. Dass sich die Alkoholindustrie mit Hilfe des Sponsoring in der Sportswelt einnisten konnte, ist ein wesentlicher Grund, warum die Gesellschaft zu weiten Teilen heute alkoholabhängig ist, d.h. sich aus den Klauen der Industrie nicht befreien kann.

Behörden setzen bei Fastnachtsumzügen auf freiwilliges Alkoholverbot 23. Januar 2010

Keine Abgabe von Alkohol an Zuschauer der Fastnachtsumzüge: Das wäre eine Auflage, die in den Genehmigungen für die närrischen Spektakel drinstehen könnte. Angesichts von Alkoholexessen hält das die Polizeiinspektion Wittlich für sinnvoll. Die Verwaltungen halten eine solche Reglementierung für überflüssig. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.1.10) volksfreund.de, 22.1.10 Online-Kommentar: Positiv: Das Problem wurde erkannt. Negativ: Der Alkohol und die Alkoholindustrie sind den Behörden wichtiger als die Jugend. Freiwillige Regulierungen haben sich noch nie bewährt, haben reine Alibifunktion, die Verantwortung wird abgeschoben.

Berlin: 852 betrunkene Kinder und Jugendliche aufgegriffen 23. Januar 2010

Sie trinken an Haltestellen, irren hilflos durch Parks oder brechen auf Partys zusammen – 852 betrunkene Kinder und Jugendliche hat die Polizei 2009 in Berlin aufgegriffen. An Bier, Wein oder Schnaps gelangten die jungen Leute leicht: Bei 809 Kneipenkontrollen stellten die Beamten 459 Mal fest, dass der Wirt ihnen Alkohol gegeben hatte. Im Vorjahr hatte die Polizei 1209 betrunkene Minderjährige aufgegriffen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.1.10) newsticker.welt.de, 22.1.10

Jugend-Fastnacht ohne Alkohol in Koblenz 23. Januar 2010

Die Stadt Koblenz hat dem Alkoholmissbrauch von Jugendlichen an Fastnacht den Kampf angesagt. So wird es am Rosenmontag in einer Disco in der Innenstadt erstmals eine Party ohne Alkohol für 12- bis 17-Jährige geben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.1.10) swr.de, 22.1.10

Im Alkohol-Rausch reisst einer dem Freund die Hoden ab 23. Januar 2010

Weil er einem Bekannten mit der bloßen Hand die Hoden abgerissen hat, muss ein 46-Jähriger aus Neuss in eine geschlossene Psychiatrie. Das entschied das Düsseldorfer Landgericht. Der “minderbegabte” Angeklagte habe eine “dissoziale Persönlichkeitsstörung” entwickelt und neige unter Alkoholeinfluss zu Gewalttaten. Die Bluttat an einem 48-Jährigen sei lebensgefährlich gewesen – das Opfer hätte leicht verbluten können. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.1.10) n-tv.de, 22.1.10

EU-Kommission beinahe komplett 22. Januar 2010

25 der 26 neuen EU-Kommissare haben die Hearings im EU-Parlament überstanden. Wie die Fraktionsvorsitzenden des Parlaments am Donnerstag mitteilten, erhielten sie von allen beteiligten Ausschüssen positive Berichte. Die einzige gescheiterte Kandidatin bleibt damit die Bulgarin Rumjana Schelewa, die einer drohenden Wahlschlappe mit dem Rückzug ihrer Kandidatur zuvorgekommen war. (Quelle: NZZ, 22.1.10) Kommentar: Damit scheint der Wahl von John Dalli, Malta, als Kommissar für Gesundheit und Konsumentenschutz nichts mehr im Wege zu stehen.

Pornografie, Gewalt, Alkohol: zahlreiche TV-Inhalte unzulässig 22. Januar 2010

Die Kommission für Jugendmedienschutz meldete Verstöße unter anderem in den TV-Formaten “Cold Case” und “Erwachsen auf Probe”. Die Privatsender RTL, RTL II, das DSF und ProSieben haben gegen die Jugendschutzbestimmungen verstoßen. Das teilte die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) der Landesmedienanstalten am Donnerstag mit. Die KJM registrierte im vierten Quartal des vergangenen Jahres 26 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) in Fernseh-, und 14 Verstöße in Telemedienangeboten (Internet). (Quelle: Google Alkohol Alert, 21.1.10) abendblatt.de, 21.1.10

Alkohol in der Literatur 21. Januar 2010

…Statistiken zufolge sind Schriftsteller nach Barkeepern die Berufsgruppe, die am zweithäufigsten von der Todesursache der Leberzirrhose betroffen ist. Eine Erkrankung, die meistens auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen ist. Unter den amerikanischen Literaturnobelpreisträgern macht Goodwin sogar einen Alkoholikeranteil von über 70 Prozent aus. In seinem Buch fragt er zunächst, warum es interessanter sein soll, sich mit dem Alkoholismus von Schriftstellern zu beschäftigen als mit dem Trinkverhalten von Klempnern, Ärzten oder jeder beliebigen anderen Berufsgruppe. Für sich selbst findet er eine einfache Erklärung:…(Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) weilwirunslieben.wordpress.com, 20.1.10 Online-Kommentar: Diese fleissigen Sprachforscher könnten sich doch einmal der Aufgabe widmen herzauszufinden, warum in der Bibel im Originaltext ca 11 verschiedene Ausdrücke vorkommen, die alle mit Wein übersetzt wurden, obwohl sie alles mögliche bedeuten, z.B. alkoholfreier Traubensaft, vergorenener Traubensaft (Wein), oder beides, getrocknete Trauben, frische Trauben, Traubenmus. Und dann die berühmten Stellen darauf kontrollieren, was jetzt wirklich gemeint war. …

Ratgeber: Kinder vor Alkohol schützen 21. Januar 2010

Die Bilder in den Medien von haltlos betrunkenen Jugendlichen erschrecken viele Eltern. Es scheint, dass das exzessive Komasaufen bei Kindern und Jugendlichen äußert populär ist. Hundertprozentig können Eltern ihre Kinder nicht vor Alkohol schützen. Aber mit unseren Tipps helfen Sie Ihren Kindern, den Verlockungen des Alkohols selbstbewusst zu widerstehen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) vnr.de, 20.10.10 Online-Kommentar: 1981 gab ich als wahrscheinlich erster eine Eltern-Information heraus mit solchen Ratschlägen, weil die entsprechenden Eltern-Abende der Suchtprävention die Eltern ziemlich ratlos zurückliessen. Hier ein paar Punkte daraus:  Sie werden nie Gewissheit haben, dass Ihr Kind vom Drogenkontakt verschont bleibt, aber Sie können Ihrerseits die Möglichkeiten vorzubeugen, 100prozentig ausnützen und das in Ihrer Macht Liegende tun, wenn Sie nur wollen! …

Ethiker fordern IVF-Verbote bei Alkohol, etc. 21. Januar 2010

Frauen, die nicht bereit sind, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren, sollten nicht für eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder andere Formen der künstlichen Befruchtung zugelassen werde. Dies fordert eine Arbeitsgruppe der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) in Human Reproduction Journal (2010; doi: 10.1093/humrep/dep458). (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) aerzteblatt.de, 20.1.10

Saufgelage im Schauspielhaus Frankfurt 20. Januar 2010

Darsteller des Stücks haben bei der Lesung der “Reise nach Petuschki”, einer aberwitzigen Beschreibng einer Sauftour, etwas zu realitätsnah agiert und Wodka gebechert, bis sie lallten und stolperten. Einer von ihnen musste ins Spital gebracht werden. Der Intendant war nicht “amused”, er fühle sich wie im Kindergarten. (Quelle: Zürcher Oberländer, 20.1.10)

Großbritannien verbietet Flatrate-Partys und Trinkspiele 20. Januar 2010

Die britische Regierung will so genannten Flatrate-Partys und exzessiven Trinkspielen in den Pubs und Clubs des Landes ein Ende setzen. Ab April seien “verantwortungslose” Alkoholangebote verboten, sagte Innenminister Alan Johnson in London. Dies betreffe Flatrate-Partys mit unbegrenztem Trinken zum Festpreis ebenso wie Wettbewerbe im Kampftrinken. Zugleich sollen Wirte verpflichtet werden, Leitungswasser gratis anzubieten und auch kleinere Gläser Bier oder Wein auf die Karte zu setzen. Erlaubt sein sollen aber weiterhin Happy Hours mit günstigeren Getränkepreisen sowie Sonderangebote für große Mengen Alkohol im Supermarkt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.1.10) google.com, 19.1.10 Kommentar: Aus Angst immer nur kleine Schrittchen.

Jugendschutz auch während des Faschings 19. Januar 2010

Das Landratsamt Main Spessart weist daraufhin, dass auch in der „närrischen Saison“ die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten sind. Erwachsene, Eltern, Veranstalter und Vereine müssen dafür Sorge tragen, dass auch an diesen Tagen die Regeln eingehalten werden und die Freude für den Nachwuchs an den närrischen Tagen ungetrübt bleibt. Denn besonders an Fasching wird erfahrungsgemäß ausgiebig gefeiert und viel Alkohol und Zigaretten konsumiert. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) tvtouring.de, 18.1.10 Kommentar: Der Aufruf ist löblich und natürlich zu unterstützen. Nur wirken aufklärende Appelle bekanntlich sehr wenig. Wenn man schon überzeugt ist von der Gefährlichkeit des Alkoholkonsums und dass die Gesellschaft eine Vorbildfunktion hat, sollte man politisch aktiv werden, damit die wirksamen Massnahmen ergriffen werden. Dann ist uns Passivtrinkern allen geholfen.

D: Kosten für Unfall auf dem Arbeitsweg steuerlich absetzbar 19. Januar 2010

Wer auf dem Weg zur Arbeit einen Verkehrsunfall hat, kann die Kosten steuerlich absetzen. Voraussetzung für die Anerkennung als Werbungskosten ist, dass der Unfall bei einer beruflich veranlassten Fahrt passiert ist. Darauf weist der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine hin. Wer hingegen aus privaten Gründen einen größeren Umweg gefahren ist oder Alkohol getrunken hat, verliert den Anspruch auf die Steuerminderung. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) welt.de, 18.1.10

WHO berät über Strategie gegen Alkohol 16. Januar 2010

Steuern erhöhen, Beschränkung der Verfügbarkeit und Werbeverbote. So läßt sich der Entwurf für die Fortschreibung der Alkohol-Politik der Weltgesundheitsoranisation der UNO (WHO) zusammenfassen. Das Papier soll bei der Gesundheitsministerkonferenz im Mai verabschiedet werden, berichten die Kollegen von Wine and Spirits Daily aus New York. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) Weinakademie Berlin, 15.1.10 Online-Kommentare: Ihr Artikel ist vorsichtig gemässigt ausgefallen. Es wäre wirklich an der Zeit, dass die Alkoholindustrie sich auf ihre Verantwortung besinnen würde, indem sie Hand zu wirksamen Massnahmen bietet. …

Putin unterschreibt Zehn-Jahres-Plan gegen den Wodkakonsum 16. Januar 2010

Jedes Jahr fließen laut Statistik durchschnittlich 18 Liter Wodka durch russische Kehlen. Der von der Weltgesundheitsorganisation angegebene Grenzwert des gesundheitlich Zuträglichen wird um das Doppelte überschritten. Premierminister Putin will nun den Wodkakonsum innerhalb von zehn Jahren halbieren. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) welt.de, 15.1.10

Alkoholpolitik müsse sich kulturellen Gegebenheiten stellen 16. Januar 2010

.. heisst es in Wein – aktuell 7/2009 7  “Mit seiner ersten wissenschaftlichen Konferenz startete das Wine Information Council (ein Baustein der europäischen Präventionskampagne WINEinMODERATION) Ende Oktober in Brüssel furios.

Kulturell geprägte Trinkmuster stehen in Zusammenhang mit dem Missbrauchspotential alkoholischer Getränke. Man trinkt von Land zu Land unterschiedlich, weshalb die EU-Politik zur Reduzierung alkoholbedingter Schäden die nationalen Gegebenheiten berücksichtigen muss. … (Quelle: DWA) (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) cms.ihk-trier.de Kommentar: Von wegen risikoärmer im Süden: Spanien hat uns die Botellónes geschenkt. Steuererhöhungen reduzieren den Konsum und damit die Schäden. Davon profitieren die mässig Konsumierenden neben den Nicht-Konsumierenden am meisten. Sie bezahlen wenig Alkoholsteuern, profitieren aber voll von sinkenden Sozialkosten und steigender Lebensqualität. Aufklärungs- und Erziehungsprogramme bewirken praktisch nichts, ausser Alibis und gleichbleibende Umsätze der Alkoholindustrie, was für diese zu erstreben ist.

Kommentar zur Anhörung des designierten EU-Kommissars Dalli 15. Januar 2010

“Die heutige Anhörung des designierten Kommissars John Dalli hat gezeigt, dass die Gesundheits- und Verbraucherschutzpolitik der Europäischen Union bei ihm in den richtigen Händen sein wird” so die Europaabgeordnete der Region Trier und Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen und Lebensmittelsicherheit Christa Klaß nach dessen Anhörung heute vor dem Europäischen Parlament.

… (Quelle: Google Alkohol Alert, 15.1.10) christa-klass.de, Pressemitteilung Kommentar: Christa Klass, CDU/EVP, ist Weinbauunternehmerin und weit vernetzt. Ihr Optimismus hinsichtlich der kommenden EU-Alkoholpolitik mit John Dalli ist verständlich, wenn auch für die Volksgesundheit verheerend.

Jugendrat ist angeblich gegen Alkohol-Testkäufe 15. Januar 2010

Die Überlegung der Wählergemeinschaft Remscheid (W.i.R), dem Alkoholmissbrauch von Jugendlichen mit so genannten Testkäufen Einhalt zu gebieten, hat im Jugendrat eine heftige Diskussion ausgelöst. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) rp-online.de, 14.1.10 Online-Kommentar: Ich habe dem Artikel nicht entnommen, dass der Jugendrat gegen Testkäufe sei. Allerdings gibt es einige Wenn und Aber. Das finde ich ziemlich lächerlich, nachdem die Frage der Testkäufe seit Jahren behandelt und vielerorts Testkäufe praktiziert werden. Natürlich braucht es weitere Massnahmen, vor allem auf Gesellschaftsebene. Und viel kritische Information, z.B. bei www.alkoholpolitik.ch.

Neue MPU Richtlinien für Laboruntersuchungen (Alkohol/Drogen) 15. Januar 2010

Ab dem 1. Januar 2010 lichtete sich der MPU-Dschungel für Kraftfahrer, die ihren Führerschein wegen Drogen oder Alkohol am Steuer verloren haben und nun eine medizinisch-psychologische Untersuchung ( MPU ) ablegen müssen. Alle Labore, die im Rahmen der MPU Alkohol- und Drogenscreenings durchführen, müssen nun den neuen allgemein gültigen Beurteilungskriterien zur Fahreignungsdiagnostik der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) genügen. Diese wurden bereits am 1. Juli 2009 veröffentlicht und sind nun mit dem Ende der Übergangsfrist für alle Laboratorien bindend. Die Labore müssen für jede getestete Substanz und jedes angewendete Nachweisverfahren nach DIN ISO/IEC 17025 für forensische Toxikologie akkreditiert sein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) pressemitteilungen-online.de, 13.1.10

Niki Lauda in Kampagne gegen Alkohol am Steuer 15. Januar 2010

Verkehrsministerin Doris Bures hat einen prominenten Mitstreiter für ihre Kampagne gegen Alkohol am Steuer gefunden: Motorsport-Legende und dreifacher Weltmeister Niki Lauda erklärte sich sofort bereit mitzumachen, berichtet das Magazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe: “Weil es mich jeden Tag, an dem ich so etwas wieder lese, so wurmt, dass die Menschen so deppert sind, betrunken Autozufahren – Fremde umzubringen und sich selber umzubringen. So leichtfertig sein Leben zu gefährden, ist das Dümmste, das man tun kann.” (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) unternehmerweb.at, 13.1.10

Der Versicherungsschutz wackelt bei Alkohol auf der Skipiste 15. Januar 2010

Nach ein paar Stunden im Schnee und mehreren Abfahrten gönnt sich mancher Hobbysportler einen Jagertee oder andere alkoholische Getränke. Ob es sich damit „besser“ fahren lässt, ist eher fraglich. Denn Alkohol im Blut ist nicht nur den Versicherungen ein Dorn im Auge, sondern wirkt in Kombination mit Kälte auch nicht gerade gesundheitsfördernd. Das scheint viele aber nicht zu interessieren. Für sie gehört ein Schlückchen zum guten Ton. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) ansahl.com, 13.1.10

Alkohol am Steuer: Verschärfungen wirken in Österreich 15. Januar 2010

Härtere Strafen, Werbekampagnen und mehr Kontrollen bringen endlich eine Trendwende bei den Promille-Fahrten. Alkohol-Vortestgeräte werden von Verkehrspolizisten als „kleine Wunderwaffe“ gegen Promille-Lenker bezeichnet…. Dieser Mix führt laut Experten dazu, dass die Zahl der Promille-Fahrten erstmals seit Einführung der 0,5er-Grenze (im Jahr 1998) wieder merklich zurückgeht. “In der Vorweihnachtszeit waren 2008 fünf Prozent der Lenker bei einer Anhaltung alkoholisiert, im Vorjahr waren es nur noch 2,8 Prozent”, freut sich Verkehrsministerin Doris Bures über die positive Entwicklung. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) kurier.at, 13.1.10

Alkoholproblem bei Bottroper Jugend 15. Januar 2010

Pro Jahr kommt einer von 200 Bottroper Jugendlichen nach Alkoholkonsum ins Krankenhaus. Von 54 Kreisen und kreisfreien Städten schneidet in NRW nur Hamm schlechter ab. Versagt die Prävention? 4 405 Jugendliche von elf bis unter 18 Jahren mussten in NRW 2008 „wegen alkoholbedingter Verhaltensstörungen” stationär in einem Krankenhaus behandelt werden, vermeldet die Agentur ddp mit Verweis auf die aktuellsten Zahlen des Statistischen Landesamtes. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) derwesten.de, 13.1.10 Online-Kommentar: Die Mehrheit der Kommentare ist ziemlich eindeutig. Die Gesellschaft, die Politik, hat ihre Verantwortung noch nicht wahrgenommen. Wir alle, die Passivtrinker, sind weiterhin die Dummen, wir zahlen die heute schon horrenden alkoholbedingten Sozialkosten und “geniessen” die durch Alkohol verminderte Lebensqualität….

Heineken übernimmt Bier-Sparte von mexikanischem Rivalen 15. Januar 2010

Heineken übernimmt das Biergeschäft des mexikanischen Getränkeherstellers Femsa. Mit dem Kauf im Wert von 3,8 Mrd. Euro sichert sich der Konzern nicht nur eine starke Marktstellung in Mexiko, sondern auch in Brasilien. In Brasilien findet in vier Jahren die Fussballweltmeisterschaft statt. (Quelle: NZZ, 11.1.10 online, in Printausgabe am 12.1.10 ausführlicher)

Argumente für Debatte gegen höheres Mindestalter 14. Januar 2010

gute argumente für eine debatte; gefragt von JodSalz

wir müssen (wie ich erst heute erfahren hab) morgen eine debatte in deutsch machen es geht darum, ob das trinken von alkohol nicht erst ab 18 o. höher erlaubt werden soll ich bin dagegen also brauch ich ein paar gute argumente, warum dies nicht durchgesetzt werden soll

Antwort von Kontrabass:  Ich finde es positiv, dass die Kommentare hier mehrheitlich für höheres Mindestalter votieren. Auf www.alkoholpolitik.ch findet man Berichte über solche Diskussionen in Neuseeland und USA. Wenn du schon für tiefere Limiten votieren musst, könntest du z.B. so argumentieren:

– Die Alkoholindustrie hat Mühe, die Mütter zu überzeugen, dass sie ihre Säuglinge mit Alkopop am Schnuller zum Schweigen bringen sollen. …

Bayern: Auf der Dult gilt ein eigenes Gesetz 13. Januar 2010

Alkohol gehört zur Dult, aber mit Maß und Sitte soll es sein. Als ein Problem, das Trink-Exzesse gerade Jugendlicher fördert, haben die Dult-Verantwortlichen mitgebrachte Schnapsflaschen ausgemacht. Um dagegen so konsequent vorgehen zu können wie immer wieder verlangt und auch angekündigt, bedarf es einer rechtlichen Handhabe. Die soll der Erlass einer Platzordnung schaffen. Die Event-Gesellschaft als Dultveranstalter bereitet dieses Regelwerk derzeit vor. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.1.10) pnp.de, 13.1.10

Oberndorf – Ein Tropfen gegen den Alkohol 13. Januar 2010

Komasaufen und Co. – Probleme, »die auch in Oberndorf regelmäßig vorkommen«, wie die Jugendsachbearbeiter des Polizeireviers am Montag bei einer Informationsveranstaltung Gastronomen aus dem Raum Oberndorf, Dornhan und Sulz erklärten. Georg Völkle und Dieter Haist hatten keine Mühe, gleich sieben Fälle von exzessivem Alkoholkonsum Jugendlicher aus den vergangenen eineinhalb Monaten aufzuzeigen. Da war der 15-Jährige, der am Rande des Oberndorfer Weihnachtsmarkts nach dem Genuss einer dreiviertel Flasche Wodka mit 2,01 Promille im Blut und Schürfwunden im Gesicht im Schnee liegend gefunden wurde. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.1.10) schwarzwaelder-bote.de, 12.1.10

Im Suff am Skalpell – Ärzte und Suchtmittel 13. Januar 2010

Viele Ärzte sind süchtig nach Tabletten, Alkohol oder Nikotin – eine besondere Therapieform hilft den Menschen, von denen sich alle Rat und Stärke erwarten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.1.10) sueddeutsche.de, 12.1.10 Online-Kommentar: Ein Aspekt könnte auch sein, dass das Thema Alkohol bei der Arzt-Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu kurz kommt. Ihre Motivation könnten sie auch selber stärken, indem sie sich politisch mit ihren Verbänden für eine effektive Alkoholpolitik einsetzen würden, wie es die britischen tun. Bei weniger Alkoholkonsum, d.h. weniger Alkoholschäden würde auch die Belastung für das Spitalpersonal stark abnehmen und sich damit dessen Wohlbefinden und Gesundheitszustand verbessern.

Alkoholkonsum-Verbot in der Öffentlichkeit 12. Januar 2010

Der Alkoholkonsum wird in festgelegten Bereichen der Stadt Kreuztal, D künftig verboten sein. Dem Rat liegt zu seiner Sitzung am Donnerstag, 14. Januar, eine Änderung der Ordnungsbehördlichen Verordnung vor, die die alte Fassung von 2004 ersetzen soll. Damals waren Fußgängerzone, Marktplatz und der verkehrsberuhigte Bereich der Marburger Straße und die dort befindlichen Bänke und Grünanlagen für öffentliche Trinker tabu, wenn es mehr als zwei Personen waren. Doch diese Vorschrift war unbestimmt und auslegungsbedürftig. Mitarbeiter des Ordnungsamtes und ermahnte Passanten stritten sich immer wieder. In manchen Fällen stellte das Amtsgericht auch aus diesem Grund das Bußgeldverfahren ein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 11.1.10) derwesten.de, 11.1.10

Deutsche Schnapsbrenner kämpfen für ihr Monopol 11. Januar 2010

Das Branntweinmonopol ist zur Subvention verkommen. Sie kostet die Staatskasse jährlich 80 Millionen Euro. Trotzdem will Berlin eine Gnadenfrist für die Brennereien und das eigentlich für 2010 geplante Ende der Regelung noch ein wenig aufschieben – wenn die EU es erlaubt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.1.10) spiegel.de, 10.1.10 Kommentar: In den Kommentaren ist von Gesundheit kaum die Rede.

D: Top Model Barbara Meier wirbt nicht für Alkohol 11. Januar 2010

Germany’s Next Topmodel-Siegerin Barbara Meier wählt ihre Werbeangebote sehr genau aus. Anfragen für Alkoholwerbung lehnt sie rigoros ab. “Solange ich auf meiner Homepage jeden Tag Nachrichten von sehr jungen Mädchen finde, die mir schreiben, dass sie so sein wollen wie ich, werde ich nicht sagen, Alkohol trinken ist gut. Für kein Geld der Welt”, sagte die 23-Jährige. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.1.10) rp-online.de, 10.1.10 Kommentar: Zur Nachahmung empfohlen.

Erlebnisbericht eines Studenten: Alkohol vs. Anstand 10. Januar 2010

Ich bin kein Moralapostel. Ich trinke selber gerne Alkohol. Doch fehlt mir jedes Verständnis für Leute, die nicht wissen, wo ihre Grenzen sind. So geschah es mir, als ich neulich einem völlig betrunkenen Kommilitonen gegenüber saß. Die Kommunikation zwischen uns beiden war nicht besonders detailliert. Genauer gesagt, bestand unser Dialog aus einer monologen non-verbalen Kommunikation seinerseits. …(Quelle: Google Alkohol Alert, 9.1.10) tangentenuniversum.de, 9.1.10 Online-Kommentar: Nette Schilderung, aber mir fehlt der weitergehende Geist eines Akademikers, der hinter die Fassade sehen möchte. Bei http://www.alkoholpolitik.ch finden sich entsprechende Denkanstösse. Z.B. die Antrittsvorlesung von Prof. von Bunge an der Uni Basel, ca 1905, worin er einen Aufruhr entfachte mit der Bemerkung, (Kurzfassung) die Mässigen sind die Verführer.

Alkoholisierte Störenfriede im Luftbetrieb 10. Januar 2010

Nicht nur das Winterwetter, sondern auch der Alkohol im Zusammenhang mit erhöhter Terror-Alarmstimmung sorgt derzeit für Zwischenfälle im Luftverkehr: Auf dem Londoner Flughafen Heathrow sind drei Menschen festgenommen worden, die in einem Flieger nach Dubai Unruhe gestiftet hatten. Laut einem TV-Bericht handelte es sich um betrunkene Engländer. Wegen eines betrunkenen Passagiers ist zudem am Freitag ein US-Flugzeug auf dem Weg von Atlanta nach San Francisco umgeleitet worden. (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.1.10) kurier.at, 9.1.10

Standardwerk: Alkohol – Kein gewöhnliches Konsumgut 9. Januar 2010

von Sally Casswell, Raul Caetano, Thomas Babor, Untertitel: Forschung und Alkoholpolitik, 2005  ISBN 10: 3801719235, ISBN 13: 9783801719234, Erschienen bei: Hogrefe-verlag, EUR 59,95

Aus der Perspektive der Gesundheitsforschung ist Alkohol kein gewöhnliches Konsumgut. Alkohol hat weltweit Folgen für Individuen und Gesellschaften bis hin zu Krankheit und vorzeitigem Tod. …. Der deutschen Ausgabe sind drei Kapitel zur Alkoholpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz beigefügt. Diese Beiträge diskutieren u.a. die Frage ob und wie die Ergebnisse auf den deutschen Sprachraum übertragen und welche Maßnahmen umgesetzt werden können. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10) cgi.ebay.de, 8.1.10 Kommentar: Dies ist das Standardwerk der Alkoholpolitik. Alle Politiker sollten dieses gelesen haben. Englisches Original: Alcohol – No ordinary commodity, 2003

Partyspass ohne Alkohol und Qualm 9. Januar 2010

Strumpfsockig und promillefrei – DJ Shima erprobts in der «Tanzfabrik«. Alkoholexzesse bei Jugendlichen haben Folgen: Polizeikontrollen vor Diskotheken, ein Verbot von Flatrate-Partys – aber auch Veranstaltungen, die Spaß ganz ohne Alkohol versprechen. Hartwig Gehrlicher alias «DJ Shima« organisiert alkoholfreie Partys in der Nürnberger «Tanzfabrik«. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10) Nürnberger Nachrichten, 8.1.10 Kommentar: Solche Anlässe sollte es in allen Städten und Regionen geben.

Frierende sollten keinen Alkohol trinken 9. Januar 2010

Wer friert, sollte keinen Alkohol trinken. Bier und Glühwein zum Beispiel wärmten nur kurzfristig, warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10) Märkische Allgemeine, 8.1.10

Berliner Ordnungsämter sollen nachts verstärkt kontrollieren 8. Januar 2010

Berlins Ordnungsämter können den illegalen Verkauf von Alkohol an Jugendliche und das Rauchverbot in der Gastronomie voraussichtlich schon vom Frühjahr dieses Jahres an wesentlich wirksamer kontrollieren. Senat und Hauptpersonalrat stünden kurz vor einer Vereinbarung, dass künftig alle Außendienstmitarbeiter länger als bis 22.00 Uhr arbeiten dürften und auch in Zivil unterwegs sein könnten, berichtet der «Tagesspiegel» (Donnerstagausgabe). (Quelle: Google Alkohol Alert, 7.1.10) berlinonline.de, 7.1.10

Finanzieller Kollaps drohe bei der Polizei Baden-Württembergs 8. Januar 2010

STUTTGART. Vom Rotstift bedroht sieht die Polizeigewerkschaft die Innere Sicherheit im Land: Weniger Polizisten auf Streife, weniger Kontrollen und weniger Schießübungen seien die Folge der Sparpolitik der Landesregierung. Alkoholkontrollen würden unterlassen, um die Kosten für eine Blutprobe zu sparen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 7.1.10) Pforzheimer Zeitung, 7.1.10

D: Betrunkene 13-Jährige vor Kältetod gerettet 7. Januar 2010

Rettung in letzter Sekunde: Eine stark betrunkene 13-Jährige ist in Göppingen bei Stuttgart fast erfroren. Auch zwei Männer brachten sich durch ihre Unvernunft in Lebensgefahr. Es gab auch schon mehrere Erfrorene. (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.1.10) focus.de, 6.1.10 Online-Kommentar: Verantwortlich sind wir alle. Sicher ist die Frage berechtigt, wer den Stoff besorgt hat. Viel wichtiger wäre die Frage nach der Verantwortung der Gesellschaft, die es nicht für nötig findet, das Alkoholproblem grundsätzlich anzugehen. …

An Fussball-Fan-Turnier auch Trinkpokal, sei üblich 7. Januar 2010

Bochum. Im Prozess wegen eines Gewaltexzesses bei einem Fan-Turnier in Wattenscheid haben die vier Angeklagten (20 bis 29) am Mittwoch im Grunde Geständnisse abgelegt.

Vier Fans (20 bis 29) von Wattenscheid 09, die wegen eines Gewaltexzesses bei einem Fußball-Fan-Turnier angeklagt sind, spielten bei dem Turnier am 13. Juni 2009 alle in einer Mannchaft….Weiter wurde bekannt, dass das Turnier ein heftiges Trinkgelage war. Es wurde ein „Trinkpokal” ausgelobt für die Mannschaft, die am meisten Alkohol schluckt – schon während des Turniers. Zum Ausloben des „Trinkpokals” auf Fanclub-Turnieren hieß es auf der Anklagebank: „Das ist gang und gäbe.” (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.1.10) derwesten.de, 6.1.10 Kommentar: Da spielt das Sponsoring wohl auch eine trübe Rolle. Wie steht es mit der Veranwortung der Club-Vorstände, der Fan-Betreuer und der Turnier-Organisatoren?

Alkoholtestkäufe durch Jugendliche 6. Januar 2010

Die Aktion mit den Testkäufen in Erftstadt zeigt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Je mehr über verbotenen Alkoholverkauf aufgeklärt und je stärker den Geschäftsleuten auf die Finger geschaut wird, desto größer sind die Erfolge. Bloße Appelle an Kioskbetreiber und Kassierer von Supermärkten und Tankstellen, beim Verkauf aufzupassen, hatten in früheren Jahren nur wenig gebracht. Das hat sich inzwischen geändert. Doch Kontrollen alleine reichen nicht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.1.10) Kölner Stadt-Anzeiger, 5.1.10 Online-Kommentar: Richtig ist, dass nur kontrollierte Gesetze auch nützen. Aber Kontrollen ohne Einsatz von jugendlichen Testkäufern sind kaum erfolgversprechend. Andernorts wird dies seit Jahren praktiziert. …Bis die Politiker genug Rückendeckung verspüren und den Mut aufbringen, das Nötige zu tun. Das wäre der Durchbruch und wir Passivtrinker könnten aufatmen.

Polizisten-Frage nach Alkohol am Steuer noch keine Vernehmung Januar 2010

Die Frage eines Polizisten an einen Autofahrer, ob dieser Alkohol getrunken habe, ist noch keine formelle Vernehmung, die eine Rechtsbelehrung voraussetzt. Entsprechend kann die Antwort auch im weiteren Verfahren gegen den Betroffenen verwertet werden und den Ausgangspunkt für seine Verurteilung bilden, entschied das Bayerische Oberste Landesgericht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.1.10) kostenlose-urteile.de, 4.1.10

EU: Parlament-Hearing mit John Dalli, designiertem EU-Komm. 4. Januar 2010

Das parlamentarische Hearing mit dem designierten EU-Kommissär für Gesundheit und Konsumenten-Politik, John Dalli, wird am 14.1.10 um 13.00 Uhr stattfinden. Es steht unter Leitung des Komitees für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit. Auch Parlamentsmitglieder der Komitees für Internen Markt und Konsumentenschutz und Landwirtschaft und ländliche Entwicklung nehmen teil. … Weitere Informationen auf: http://www.europarl.europa.eu/

Die deutsche Bundesregierung informiert 4. Januar 2010

In ihrem Online-Magazin für Soziales, Familie und Bildung, Nr. 083, 1/2010 setzt die neue Drogenbeauftragte, Mechthild Dyckmans, den Schwerpunkt “Alkoholismus und Alkoholprävention”. Alkohol ist ein gesellschaftlich anerkanntes Genussmittel, ein Genussmittel, das allerdings abhängig machen kann. Das Glas Wein zum Essen, das Glas Bier in gemütlicher Runde gehört für viele Menschen zum Lebensstil. Wird aber viel Alkohol getrunken und dies regelmäßig, steigt das Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen. … (Quelle: Online-Magazin für Soziales, Familie und Bildung, Nr. 083, 1/2010) Kommentar: Viele schöne Worte über Selbstverantwortung, und was bereits getan wird. Die Verantwortung der Gesellschaft, der Politik, wird kaum angetönt.

Schnaps-Krise in Frankreich 2. Januar 2010

Armagnac mit Ahornsirup, Cognac mit Kakao, Calvados im Fruchtdrink: Die französische Schnaps-Industrie wartet mit skurrilen Innovationen auf. So will die Luxusbranche die Wirtschaftskrise überwinden – und gegen das angestaubte Image ihrer Getränke kämpfen. (Quelle: spiegel.de, 17.11.09)

Ukraine: Verbot für Alkohol- und Tabakwerbung in Printmedien 2. Januar 2010

Vom heutigen 1. Januar an ist in ukrainischen Printmedien Werbung für Alkohol- und Tabakwaren verboten.

Ausgenommen vom Verbot sind auf diese Warengruppen spezialisierte Printmedien. Das entsprechende Gesetz wurde von der Werchowna Rada im März 2008 beschlossen. Bereits seit dem 1. Januar 2009 trat der erste Teil des entsprechenden Gesetzes in Kraft, wonach die Außenwerbung für Alkohol- und Tabakwaren verboten wurde. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.1.10) ukraine-nachrichten.de, 1.1.10 Kommentar: Die positive Meldung zum Jahresbeginn. Dabei spricht man immer von Korruption in östlichen Ländern….

Gefährliches Silvester: Alkohol, Böller und Unachtsamkeit 1. Januar 2010

Ausgebrannte Partyräume, schwer verletzte Gäste und tragisches Ende ausgelassener Feten: Beim Jahreswechsel kommt es erfahrungsgemäß zu zahllosen Zwischenfällen bei Silvesterfeiern. „Gefährlich ist die Kombination von Alkohol, Feuerwerkskörpern und Unachtsamkeit”, warnt Dr. h. c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). .. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) cop2cop.de, 31.12.09 Online-Kommentar: Der Aufruf des Feuerwehr-Vizepräsidenten ist sicher unterstützenswert. Ob er aber gehört wird? In meinem Erfahrungsbereich habe ich im Zusammenhang mit Feuerwehrübungen immer vor allem von der nachfolgenden Löschübung im Restaurant gehört, wo der Sold in Alkoholika umgesetzt wurde. Damit spielt die Feuerwehr eine nicht unwesentliche Rolle im Aufbau und bei der Aufrechterhaltung einer feuchtfröhlichen Gesellschaft, deren schlechtes Vorbild wir heute als Abbild bei einem zu grossen Teil der Jugend erleben.

Urteil: Alkohol in der Silvesternacht während der Arbeitszeit 1. Januar 2010

Tödlicher Unfall nach Schichtende verwirkt Anspruch auf Hinterbliebenenrente der Ehefrau. Trinkt ein Schiffslotse in der Silvesternacht während seiner Schicht Alkohol und verunglückt auf der anschließenden Nachhausefahrt tödlich und erwiesenermaßen aufgrund von Trunkenheit am Steuer, hat die hinterbliebene Ehefrau keinen Anspruch auf Hinterbliebenenrente durch die Unfallversicherung. Dies entschied das Bundessozialgericht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) recht-gehabt.de, 31.12.2009

Kein Verkauf von Bier an russischen Kiosken 1. Januar 2010

Die Feiern zum russischen Neujahrs- und Weihnachtsfest am 31. Dezember und 6. Januar werden wie immer feucht ausfallen. Krankenhäuser stellen sich auf eine erhöhte Zahl von Alkoholvergiftungen und halb erfrorenen Trinkern ein. …Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel hat die russische Duma nun in zweiter Lesung ein Gesetz verabschiedet, das den Verkauf von Bier und leicht alkoholischen Getränken in Straßenkiosken verbietet. …Wie die Leiterin des Duma-Gesundheitskomitees, Olga Borsowa, berichtete, ist 2008 im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren, die Alkohol trinken, um 15,4 Prozent gestiegen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) nachrichten.rp-online.de, 31.12.09

Sicherheitsmängel auf Deutschlands Flughäfen 1. Januar 2010

Duty-free-Shops auf Flughäfen könnten laut Polizisten und Piloten ein gravierendes Sicherheitsrisiko darstellen. Rasierklingen, Parfums und hochprozentiger Alkohol wären für mögliche Terroristen jenseits der Sicherheitsschleusen frei verfügbar. Dementsprechend hat sich der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft nun für ein Verkaufsverbot an Deutschlands Flughäfen eingesetzt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) focus.de, 31.12.09 Kommentar: Ein solches Alkoholverkaufsverbot würde den Gesamtkonsum und damit die Schäden merklich senken. Entsprechende Bemühungen von Seiten der Prävention blieben bis jetzt erfolglos.

FORSCHUNG

Was das Rauschtrinken Jugendlicher beeinflusst 26. Januar 2010

Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) hat das Verhalten der Geschwister und Eltern in Bezug auf das Rauschtrinken der Jugendlichen näher angeschaut. … Fazit: Je häufiger die älteren Geschwister sich betrinken und je kleiner die elterliche Fürsorge ist, desto eher trinken auch die jüngeren Geschwister auf problematische Weise. Selbst bei guter Fürsorge der Eltern zeigte sich, dass die jüngeren Kinder eher zum Rauschtrinken neigen, wenn dies die älteren Geschwister auch tun. (Quelle: SFA-Medienmitteilung, 25.1.10

Reis sei schuld an der Alkoholunverträglichkeit der Asiaten 21. Januar 2010

Der Genuss von Alkohol bekommt Japanern, Chinesen und Koreanern oft nicht besonders gut: Anders als Europäer reagieren sie häufiger mit starken körperlichen Symtomen wie Gesichtsrötung oder Herzrasen. Die Ursachen sind in der Wissenschaft umstritten. Doch ein chinesisches Forscherteam glaubt nun, die Erklärung gefunden zu haben. Die Alkoholunverträglichkeit vieler Asiaten geht auf die Ernährung ihrer Vorfahren zurück. Den Wissenschaftlern zufolge soll die Unverträglichkeit zur gleichen Zeit entstanden sein, als sich im südlichen China der Ackerbau mit Reis entwickelte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) welt.de, 20.1.10 (unser engl. Beitrag) Kommentar: Jetzt warten wir auf unsere Mutation. Das würde viele Probleme verringern.

Wissenschaftliche Studie über Schweizer Randständige 20. Januar 2010

Randständige wecken Betroffenheit, stossen aber auch auf Gleichgültigkeit. Sozialwissenschaftliche Untersuchung zum Alkoholkonsum im öffentlichen Raum. Alkoholabhängige Menschen, die sich vorwiegend in Gruppen im öffentlichen Raum aufhalten, sind meist männlich und schweizerischer Herkunft. Sie leiden oft an physischen und psychischen Krankheiten. Mehr als ein Drittel dieser Randständigen wurde im Verlauf seines Lebens sexuell missbraucht. Zum diesem Schluss kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte sozialwissenschaftliche Untersuchung in fünf Deutsch- und Westschweizer Städten. (Quelle: nichttrinker.com, 19.1.10) Schweizerischer Nationalfonds, Medienmitteilung, 19.1.10

Gesundheit und Lebensstil Jugendlicher in der Stadt Zürich 19. Januar 2010

Der Schulärztliche Dienst der Stadt Zürich befragte erstmals alle 2.-Sekundarschüler und -schülerinnen der Stadt Zürich zu Gesundheit und Lebensstil. Die Befragung zeigt: Die meisten Jugendlichen fühlen sich wohl in ihrer Haut, verfügen über ein gutes soziales Netzwerk und sind mit ihrer Gesundheit und Lebenssituation zufrieden. Bei einer Minderheit von Jugendlichen können gesundheitliche Risiken festgestellt werden. Um Trends bei gesundheitlichen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, wollen die Schulgesund-heitsdienste ein periodisches Monitoring starten. Eines der Teilergebnisse:

* Der Probierkonsum von Alkohol, Tabak und Cannabis beginnt in der Stadt Zürich früher als im Schweizer Durchschnitt, insgesamt wird aber weniger konsumiert. …(Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) schweizmagazin.ch, 18.1.10 Tages-Anzeiger, 19.1.10 mit Online-Kommentar: Es ist bekannt, dass allgemein der Alkoholkonsum bei Jugendlichen zurückgeht, die verbleibenden Konsumenten aber mehr konsumieren, was hier nicht zum Ausdruck kommt. Hingegen ist das frühe Eintrittsalter sehr alarmierend. Wenn die Fachleute einen Erfolg sehen und ihn teilweise der flächendeckenden Suchtprävention zuschreiben, die ich in Frage stelle, können sie das kaum als Erfolg ansehen.

UK: Schotten sind die stärksten Alkoholkonsumenten 18. Januar 2010

Ein erwachsener Schotte trinke durchschnittlich eine Alkoholmenge, die 46 Flaschen Wodka entspreche. Nach einer neuen Studie sei der Alkoholkonsum in Schottland etwa 25% höher als in England und Wales. (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.1.10) Zeit online, 17.1.10

Plötzlicher Herztod mit Kokain, Alkohol und Rauchen 15. Januar 2010

Kokain spielt in mehr als drei Prozent der Fälle von plötzlichem Herztod eine Rolle. Das hat eine Studie spanischer Mediziner ergeben. „Unsere Untersuchung zeigt, dass der Kokainkonsum Änderungen am Herzen und an den Arterien auslöst, die zum plötzlichen Tod führen können“, erklärt Joaquín Lucena vom Institut für Gerichtsmedizin in Sevilla. Dabei spiele es keine Rolle, ob jemand viel oder wenig Kokain konsumiere. „Jede Menge dieses Rauschgifts ist potenziell schädlich.“ Tabak oder Alkohol würden die negative Wirkung von Kokain noch verstärken. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) focus.de, 13.1.10

UK: Alkoholbedingte Spitalkosten in 5 Jahren verdoppelt 7. Januar 2010

Eine massive Zunahme von Leuten die viel Alkohol konsumieren und die Behandlungskosten für diese schafft eine unhaltbare Belastung für die Spitäler des nationalen Gesundheitssystems, aber es könnte mehr getan werden, um den bestehenden Druck zu verkleinern, sagt ein kürzlicher NHS Confederation Bericht: Zu viel der harten Tatsachen: Wieviel Alkohol das nationale Gesundheitssystem kostet, von der NHS Confederation und dem Royal College of Physicians zeigt, dass die Kosten des unmässigen Alkoholkonsums für das NHS in den letzten 5 Jahren sich verdoppelt haben, wobei die meisten Kosten für Spital- und ambulante Dienste anfielen. (Quelle: Medical News Today, 6.1.10) Kommentar: Wann schlagen unsere Spitäler und Krankenkassen Alarm? Es würde auch Druck von ihnen nehmen.

Mehrheit der Betriebe hat Regeln zum Alkoholkonsum 6. Januar 2010

Eine repräsentative Umfrage der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) zeigt: Gut zwei Drittel der Betriebe in der Schweiz haben interne Vorschriften zum Alkoholkonsum formuliert. Doch nur wenige bilden ihre Vorgesetzten zum Umgang mit Alkoholproblemen aus; meist wird von „Fall zu Fall“ entschieden. … (Quelle: Infoset Newsletter Januar 2009) SFA-Medienmitteilung

137 Berliner seien in 11 Monaten an Drogen gestorben(?) 2. Januar 2010

Berlin (dpa/bb) – 137 Berliner sind von Januar bis Ende November 2009 an Drogenmissbrauch gestorben. Durchschnittlich wurden sie gut 36 Jahre alt, wie eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit der dpa sagte. Der Jüngste wurde 21-jährig, der Älteste 62. Männer 118, Frauen 19. Ein Viertel erlag laut Senatsverwaltung einer Überdosis Heroin. Die zweithäufigste Todesursache war Alkohol, gefolgt von Methadon und Kokain. Im Vorjahr hatte es in Berlin 152 Drogentote gegeben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.1.10) welt.de, 1.1.10 Kommentar: Diese Zahlenverhältnisse scheinen unglaubwürdig: Danach würden Alkohol und Heroin weniger als die Hälfte ausmachen und die übrigen Drogen mehr als die Hälfte.

Werbung und leichter Zugang erhöhen Alkoholkonsum bei Jugendlichen 1. Januar 2010

Leichte Verfügbarkeit von Alkohol sowie die Werbung für alkoholische Getränke haben einen deutlich verstärkenden Effekt auf das Trinkverhalten von Jugendlichen. „Höhere Preise für alkoholhaltige Getränke, eine stärker begrenzte Verkaufszeit sowie eine stärkere Kontrolle der Alkoholwerbung bewirken hingegen, dass weniger Jugendliche Alkohol trinken und dabei auch weniger Alkohol konsumieren. Dies zeigt eine aktuelle Studie. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) neurologen-und-psychiater-im-netz.de, 1.1.10
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Hermann T. Meyer, Projekte und Dienstleistungen, Lindenstr. 32, CH-8307 Effretikon, Schweiz
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Letzter Eintrag 29.01.2010

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 30. Januar 2010 um 09:12 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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