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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Die Stadt Regensburg setzt auf Testkäufe

Dienstag 26. Januar 2010 von htm

Sich wegrichten, zuschütten, Komasaufen: Die Zahl der Jugendlichen, die diesem „Hobby” frönen nimmt seit Jahren zu, so die Erfahrung von Jugendamtsleiter Günter Tischler. Harter Alkohol ist dabei die bevorzugte Methode, um schon vorm Weggehen entsprechend „vorzuglühen”. Den Stoff bekommen die Jugendlichen entweder von Freunden, die schon über 18 sind oder – in einigen Regensburger Geschäften – problemlos über die Ladentheke. Neben Aufklärungskampagnen, einer seit zwei Jahren gültigen Selbstverpflichtung der Regensburger Gastronomie und Jugendschutzkontrollen in Kneipen und Discos will die Stadt Regensburg deshalb ab sofort auch jugendliche Testkäufer einsetzen, um des Problems herr zu werden. Freiwillige im Alter zwischen 16 und 18 Jahren wird die Jugendschutzstelle dafür unter den Azubis bei der Stadt Regensburg rekrutieren. Damit folgt man einer Empfehlung der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU). (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.1.10) regensburg-digital.de, 25.1.10 mit unserem Online-Kommentar: Testkäufe haben sich vielerorts bewährt. Sicher sind sie nicht das Allheilmittel, aber gegen Alkoholprobleme braucht es sowieso ein ganzes Paket an Massnahmen. Wer auf Aufklärung und Beeinflussung der Eltern setzt, entlässt sich und die Gesellschaft aus der Verantwortung zu Gunsten einer Alibilösung. Übrigens, wem von den Abgebildeten würden Sie mehr Kompetenz in Sachen Alkoholprävention zubilligen?

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 26. Januar 2010 um 11:12 und abgelegt unter Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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