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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Alkoholtestkäufe durch Jugendliche

Mittwoch 6. Januar 2010 von htm

Die Aktion mit den Testkäufen in Erftstadt zeigt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Je mehr über verbotenen Alkoholverkauf aufgeklärt und je stärker den Geschäftsleuten auf die Finger geschaut wird, desto größer sind die Erfolge. Bloße Appelle an Kioskbetreiber und Kassierer von Supermärkten und Tankstellen, beim Verkauf aufzupassen, hatten in früheren Jahren nur wenig gebracht. Das hat sich inzwischen geändert. Doch Kontrollen alleine reichen nicht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.1.10) Kölner Stadt-Anzeiger, 5.1.10 Online-Kommentar: Richtig ist, dass nur kontrollierte Gesetze auch nützen. Aber Kontrollen ohne Einsatz von jugendlichen Testkäufern sind kaum erfolgversprechend. Andernorts wird dies seit Jahren praktiziert. Die andern empfohlenen Massnahmen sind gut und schön, verändern das Verhalten aber kaum, nur der Wissensstand wird verbessert. Oder aber die Wissensvermittlung zielt auf den mündigen Bürger, dem gezeigt wird, wie die Politik endlich die wirksamen Massnahmen bringen könnte. Dann beginnt im Volk mit der Zeit ein Umdenken und es wird Druck gegenüber der Politik aufbauen. Bis die Politiker genug Rückendeckung verspüren und den Mut aufbringen, das Nötige zu tun. Das wäre der Durchbruch und wir Passivtrinker könnten aufatmen.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 6. Januar 2010 um 13:50 und abgelegt unter Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Internationales, Jugend, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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