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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Mai 2009

Interview mit Spielern der deutschen U17 Nationalmannschaft

Sonntag 24. Mai 2009 von htm

Interview in BILD am SONNTAG mit Spielern der deutschen U17 Nationalmannschaft, die eben Europameister wurde: Mit welchem Getränk habt ihr auf den Titel angestoßen?
YABO: Ganz ehrlich: Mit Cola. BILD am SONNTAG: Im Ernst? YABO: Sie glauben gar nicht, wie laut der Jubel bei uns war, als die Kellnerin mit den Cola-Flaschen zum Essen kam. TRINKS: Wenn man während des ganzen Turniers nur Wasser und Saft bekommt, ist das wie eine Befreiung. BILD am SONNTAG: Müsst ihr sonst auch Opfer bringen? TER STEGEN: Keiner von uns trinkt Alkohol oder geht am Wochenende in die Disko. Das ist der Preis dafür, dass wir später mit Fußball viel Geld verdienen können. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.5.09) BILD am SONNTAG, 24.5.09 Kommentar: Konsequenz führte zum Erfolg. In vielen Klubs leider noch nicht in allen Köpfen angekommen.

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Binge Drinking In Childhood And Adolescence, Germany

Sonntag 24. Mai 2009 von htm

German adolescents are top at boozing! In the current edition of Deutsches Arzteblatt International (Dtsch Arztebl Int 2009; 106 (19): 323 – 8), Martin Stolle et al. of the German Center for Addiction Research in Childhood and Adolescence in Hamburg report that the main change has been the increase in the number of intoxicated girls. In their article, the authors present motivating short-term interventions to counteract secondary problems. (Source: Medical News Today, 5/23/09)

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Tieferes Mindestalter verschlechtert Ergebnisse bei Geburten

Sonntag 24. Mai 2009 von htm

In einer Zeit, in der immer wieder Rufe ertönen, das legale Mindestalter zu senken, findet eine neue Studie der Universität von Georgia, USA, dass eine Senkung des Mindestalters die Zahl ungeplanter Schwangerschaften und von Frühgeburten bei jungen Frauen erhöhen würde. Ein tieferes Mindestalter würde risikohaftes Sexualverhalten unter jungen Leuten fördern und dies würde zu mehr ungeplanten Schwangerschaften, zu mehr Geburten von Minderjährigen und zu niedrigerem Geburtsgewicht führen, sagte Studienautorin Angela Fertig, Assistenzprofessorin im UGA College of Public Health. „Die Botschaft zum Mit-nach-Hause-nehmen lautet, wenn es leichter ist für junge Leute, an Alkohol zu kommen, sind die Ergebnisse bei den Geburten schlechter.“ Die Lehre, die daraus zu ziehen ist: Das legale Mindestalter sollte so bleiben, wie es jetzt ist. (Bei 21) (Quelle: Medical News Today, 23.5.0909)

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Poor Birth Outcomes Increased By Lower Legal Drinking Age

Sonntag 24. Mai 2009 von htm

Amid renewed calls to consider reducing the legal drinking age, a new University of Georgia study finds that lower drinking ages increase unplanned pregnancies and pre-term births among young people. „Our findings suggest that a lower drinking age increases risky sexual behavior among young people, and that leads to more unplanned pregnancies that result in premature birth and low birth weight,“ said study author Angela Fertig, assistant professor in the UGA College of Public Health. „The take-home message is that when it’s easier for young people to get alcohol, birth outcomes are worse.“ The conclusion is: The drinking age should be where it is. (Source: Medical News Today, 5/23/09)

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Unsere Interventionen, Uebersicht

Samstag 23. Mai 2009 von htm

Kleiner Rechenschaftsbericht über unsere alkoholpolitischen Interventionen, Briefe, Mails, Gespräche, Anfragen, Beschwerden. Aus Diskretion nicht vollständig.
Die bisherige Übersicht finden Sie im Archiv bis 2008 hier
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23.10.2015 Brief an die Verbandspitzen des Schweizerischen -, Zürcher – und Effretiker Turnverbandes betr. Oktoberfeststimmung an Turnfesten

20.01.2012 Unsere Pressemitteilung an Schweizer Medien betr. Forschungsbetrug

16.8.2010 Totalrevision des Eidg. Alkoholgesetzes, Vernehmlassung; Unser Begleittext zum Fragebogen

16.9.09 Zur morgigen Debatte über ein Alkoholwerbeverbot am Schweizer Fernsehen im Ständerat

16.9.09 E-mail am 3.9.09 an Nationalrat Max Binder, Effretikon betr. Alkoholwerbung am Fernsehen/Media-Abkommen.

12.9.09 Stellungnahme des Schweizer Presserates zu unserer Beschwerde vom 30.3.09: „Der Presserat tritt nicht auf die Beschwerde ein.“

11.9.09 Zur bevorstehenden Debatte über ein Alkoholwerbeverbot am Schweizer Fernsehen im Nationalrat. E-mail an den Nationalrat.

17.8.09 Ein Brettspiel mit Glasplatte und 16 Gläsern in der Art des „Eile mit Weile“ wird vom Verlag „Weltbild“ für herabgesetzte 19.95 Franken angeboten. Ich habe der Kontaktakdresse kundendienst@weltbild.ch ein e-mail mit der Bitte, das Spiel aus dem Sortiment zu nehmen, gesandt.

23.5.09 Offener Brief an den Nationalrat betr. Sommersession, Debatte über das Media-Abkommen CH-EU und Alkoholwerbung am Fernsehen.

30.3.09 Beschwerde betr. Gesundheitsanpreisung für Rotwein in „Gesundheitstipp“ Nr. 3, März 2009 an den Schweizer Presserat Stellungnahme des Presserates vom 28.8.09

19.3.09 Wir veröffentlichen nachfolgend den Kommentar der Schweizer Werber auf den Entscheid des Ständerates vom 18.3.09 für ein Werbeverbot am Fernsehen. Darunter folgt unser Kommentar dazu. Die Numerierung entspricht den Abschnitten auf der Werberseite.
Aus: Klein Report – Der Mediendienst der Schweizer Kommunikationsbranche
Archiv – Mittwoch, 18. März 2009
Alkohol-Werbeverbot am TV ist «abstrus»
Unser Kommentar:
Alkohol-Werbeverbote am TV und überall sonst sind sinnvoll

16.3.09 Die Stiftung für Konsomentenschutz startet eine E-Mail-Kampagne zu Handen der Schweizer Werbung.
Hier unser Beitrag bei http://www.konsumentenschutz.ch/dienstleistungen/spezialaktionen/ (Ab Punkt 3)
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4.3.09 Kopie zur Kenntnisnahme unseres Leserbriefs an den Tages-Anzeiger betr. Artikel „Alkohol am Fernsehen regt zum Trinken an“, vom 4.3.09, gesandt an die National- und Ständeräte mit E-Mail-Adresse:
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5.2.09 An die Parteileitungen der grösseren schweizerischen Parteien
Projekt-Idee: IV-Zusatzfinanzierung durch verursachergerechte Abgabe auf alkoholischen Getränken
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1.2.09 Mail an Nationalräte, Ständeräte und die EKAL (Eidgen. Kommission für Alkoholfragen) betr.
Neue Zürcher Zeitung vom 20.1.09: „Wir stecken alle in einer ekelhaften Situation“ Sozialpartner zur bundesrätlichen Idee der IV-Zusatzfinanzierung.
Tages-Anzeiger vom 22.1.09: Bundesrat erwägt, bereits angesetzte IV-Abstimmung zu verschieben.

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Offener Brief an den Nationalrat

Samstag 23. Mai 2009 von htm

Sehr geehrte Nationalrätinnen, sehr geehrte Nationalräte,

Sie werden in der kommenden Sommersession die schwierige Aufgabe haben, entscheiden zu müssen, ob Sie Alkoholwerbung auf den Fernsehschirmen in unserem Land zulassen wollen oder nicht. Der Ständerat hat den mutigen Schritt getan und nein gesagt. Als Stimmbürger, als Vater und Grossvater, als pensionierter Lehrer, als Alkoholfachmann bitte ich Sie, schliessen Sie sich dem Ständerat an. Die Beweislast, dass Alkoholwerbung direkt den Konsum und das zukünftige Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflusst, ist derart erdrückend, dass einfach keine Argumentation offen bleibt, die eine gegenteilige Auffassung zulassen würde.
Sie können jederzeit die neusten Studien auf www.alkoholpolitik.ch abrufen, ich brauche sie Ihnen nicht aufzuzählen.
Dazu kommt, dass die EU auch in vertieften Verhandlungen zu diesem Thema steht und erwartet werden kann, dass sie für unsern Standpunkt Verständnis aufbringt, umso mehr, als in der EU die Regel gilt, dass sie sich nicht in die Regelungen der einzelnen Mitgliedsländer einmischt aber eine gemeinsame Strategie sucht.
Sehen Sie selber auf der EU-Webseite: European Alcohol and Health Forum
und auf dieser ganz unten: Science Group of the European Alcohol and Health Forum

In der Fernmeldekommission hat man die Millionen nicht auf der Strasse liegen lassen wollen, die mit dieser Werbung den Fernsehanstalten zugehalten werden könnten. Sie sollten aber auch an die Kehrseite der Medaille denken, die Jugend, die in einer Weise beeinflusst wird, dass unserem Gesundheitswesen und dem Steuerzahler daraus weit mehr Millionen an Schäden erwachsen, ganz abgesehen von den persönlichen Dramen, die mit Alkoholproblemen einhergehen, die ganze Familien zerreissen können und wieder unschuldige Kinder benachteiligen, die in solchen Familien aufwachsen müssen. Heute schätzt man sie auf 100’000 bis 150’000. Können Sie sich das vorstellen? Wenn nicht, dann glauben Sie mir bitte einfach, ich habe es selber erlebt, ich weiss, worüber ich schreibe.

Es ist nicht einfach einzugestehen, dass man bisher die falsche Seite unterstützt hat. Es ist aber immer noch viel einfacher, als wenn ein Alkoholabhängiger von seiner Sucht ablassen soll. Das ist eine unerhörte Willensleistung, oft verbunden mit einer notwendigen Abkehr vom bisherigen Freundeskreis, vom bisherigen Lebensstil und verdient höchste Anerkennung und Achtung. Auch diesem helfen Sie, wenn er oder sie nicht dauernd durch die Werbung in Versuchung geführt und zum Rückfall angeregt wird.

Wenn Sie Wirtschaftsinteressen vertreten, denken Sie daran, dass auch die Gesamtwirtschaft unter der Schadenslast leidet, Sie ihr keinen Dienst erweisen, wenn Sie in den alten Denkmustern verharren. Der frühere irische EU-Kommissär formulierte es so: Health brings Wealth. Gesundheit bringt Wohlstand.

Ich danke Ihnen für Ihr Engagement für unser Land.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

Lindenstr. 32
8307 Effretikon

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Alkoholwerbung zielt auf Jugendliche

Samstag 23. Mai 2009 von htm

Werbung wirkt – besonders Alkoholwerbung auf Jugendliche. Dieses Ergebnis einer Studie der Deutschen Angestelltenkrankenkasse hat vergangene Woche für Aufsehen gesorgt. Die Werbewirtschaft betont zwar immer wieder, dass sie mit ihren Spots Werbung für Alkohol und Zigaretten nicht auf Jugendliche zielt – die Wirklichkeit sieht aber anders aus: „Schauen Sie sich die grünen Schiffe an, die über den Ozean fahren oder schauen Sie sich die Partystimmung an den weißen Sandstränden an. Egal ob da jetzt fröhlich etwas getrunken oder geraucht wird, das zielt auf Menschen, denen das ein Vorbild ist, und die dem nacheifern wollen und das erreicht man dann natürlich auch bei jungen Leuten“, meint Jens Ade. Er weiß, wie Werbung gemacht wird und was die Kunden wollen. 22 Jahre lang hat er für große, internationale Agenturen Kunden und Kampagnen betreut: „Unter anderem gehörte in dieses Portfolio der gesamte Drogenbereich – wie ich heute immer sage“. Mit Drogenbereich meint Ade Werbung für Zigaretten, Bier, Schnaps und Wein.
Markenbindung entsteht früh. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.509) ndrinfo.de, 22.5.09 Kommentar: Und die Nationalrats-Fernmeldekommission will uns diese Werbung zumuten!

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Betrunkener Banker verwettet zehn Millionen Dollar

Samstag 23. Mai 2009 von htm

Eigentlich wollte sich David Redmond nur ein paar Drinks während der Mittagspause gönnen. Als er Stunden später an seinen Arbeitsplatz zurückkehrte, fasste er – durch Alkohol befeuert – den Entschluss, ein paar besonders gewinnträchtige Finanzwetten vorzunehmen. Jetzt muss sich der Brite einen neuen Job suchen.
(Quelle: Google Alkohol Alert, 23.5.09) WELT ONLINE, 22.5.09

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GAPA Chairman receives “Lifetime Achievement Award

Freitag 22. Mai 2009 von htm

During the Fourth National Conference on Alcohol organised by the Thai Health Promotion Foundation in Bangkok in December 2008 a special award from the Royal Thai Government was given to Derek Rutherford, we just learned from the new „>THE GLOBE, where we can read the citation given by Professor Udomsilp Srisangnam. Our hearty congratulations to our friend Derek!

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THE GLOBE, Issue 1, 2009

Freitag 22. Mai 2009 von htm

On the cover of this issue: * GAPA Chairman receives “Lifetime Achievement Award”
Also in this issue:
* Editorial. Advocacy for The Global Alcohol Strategy – The Task for NGOs
* Progress on Global Alcohol Strategy
* New Zealand Government supports Global Alcohol Strategy
* Chief Medical Officer for England calls for Minimum Pricing of Alcohol
* Action for a Sober South Africa
* Intoxicating Brands: Alcohol Advertising and Youth
* New Products for New Drinkers
* Report suggests affordability of alcohol is a driver of consumption and harm
* Conference on the prevention of alcohol-related harm in East Africa
etc. THE GLOBE is available online here.

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