Freitag 22. Mai 2009 von htm
„Nur ein Narr macht keine Experimente.“
(Quelle: NZZ campus, Mai 2009) Kommentar: Unsere Projekt-Idee wäre eines mit grossem Potenzial.
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Freitag 22. Mai 2009 von htm
Interview im Tages-Anzeiger vom 22.5.09: Das vom Stadtrat verordnete Verbot, bei Hochrisikospielen rund um den Letzigrund Alkohol zu verkaufen, hat der Statthalter kürzlich aufgehoben. Hat dies zur Eskalation beigetragen?
Davon bin ich überzeugt. Alkoholkonsum erhöht eindeutig die Gewaltbereitschaft. Ich bedaure ausserordentlich, dass der Statthalter eingeschritten ist. Die Einschränkungen hatten sich sehr positiv ausgewirkt. Am Mittwoch hat der Stadtrat deshalb die neue Allgemeine Polizeiverordnung verabschiedet. Sie schafft die gesetzliche Grundlage, um diese wirkungsvolle Massnahme wieder umzusetzen. Kommentar: Der Wirteverband ist natürlich wieder dagegen. Das sei reine Symptombekämpfung. – Als ob er schon je für Ursachenbekämpfung gewesen wäre. (siehe auch unser Online-Kommentar; noch pendent)
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Freitag 22. Mai 2009 von htm
Ein betrunkener Mann mit einer Schlange um den Hals hat an einer Bushaltestelle in Binningen im Baselbiet, CH, für Aufsehen gesorgt. Wie die Behörden mitteilten, fand die alarmierte Patrouille den Mann am vergangenen Mittwoch schlafend neben der Haltestelle des Bruderholzspitals vor. (Quelle: NZZ, 22.5.09)
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Freitag 22. Mai 2009 von htm
Wer angetrunken, aber mit weniger als 0,8 Promille Alkohol im Blut ein Auto lenkt, wird mit einer Busse bestraft, die stets unbedingten Charakter hat und daher in jedem Fall bezahlt werden muss. Trinkt der Blaufahrer dagegen ein paar Gläser mehr, dann kann er mit einer bedingten Geldstrafe davonkommen, die er nie zu bezahlen braucht, wenn er sich fortan korrekt verhält. Das geht aus einem neuen Urteil des Bundesgerichts hervor und ist eine weitere merkwürdige Konsequenz des mittlerweile immer heftiger kritisierten neuen Strafrechts. (Quelle: NZZ, 22.5.09)
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Freitag 22. Mai 2009 von htm
Abhängigkeit ist keine Krankheit, sondern eher ein Verhalten, das kontrolliert werden kann, gemäss Harvard Psychologe, der auf die Tatsache hinweist, dass einige Abhängige freiwillig auf die Droge verzichten können und damit diese These unterstützen. Der Toronto Star berichtete am 16.5.09, dass Gene M. Heyman, Autor des neuen Buches „Addiction: A Disorder of Choice“, schreibt, dass sich die Oeffentlichkeit von Abhängigkeitsexperten habe täuschen lassen. Er stimmt zu, dass Individuen genetisch für Abhängigkeit vorbelastet sein können, und dass in den Gehirnen von Abhängigen Veränderungen stattfinden, besteht aber darauf, dass der Entscheid zu gebrauchen oder aufzuhören, freiwillig bleibe. (Quelle: Join Together, 21.5.09)
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Freitag 22. Mai 2009 von htm
Addiction is not a disease but rather a behavior that can be controlled, according to a Harvard psychologist who points to the fact that some addicts can voluntarily quit using to support his hypothesis. The Toronto Star reported May 16 that Gene M. Heyman, author of the new book, Addiction: A Disorder of Choice, writes that the public has been deceived by addiction experts. He agrees that individuals can be genetically predisposed to addiction, and that changes occur in the brains of addicts, but contends that the decision to use or quit remains voluntary. (Source: Join Together, 5/21/09)
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Freitag 22. Mai 2009 von htm
Use Science To Convince Teens A Sober Prom Is Better, American Association for the Advancement of Science Says. This is the time of year when even teens who have never tried a drop of alcohol may be tempted. Middle and high school proms and graduation are big events and there will be multiple parties to attend and a wide array of opportunities for alcohol to be served. Instead of just asking your teen not to drink, the Science Inside Alcohol Project suggests explaining how alcohol can affect his or her body. Here are five ways alcohol can ruin prom night or graduation: … (Source: Medical News Today, 5/21/09)
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Freitag 22. Mai 2009 von htm
Fröhliche Vatertagsausflüge unternahmen am gestrigen Himmelfahrtstag die Schaumburger. Dabei wurde zwar jede Menge Alkohol genossen – insgesamt gab es aber keine größeren Probleme. (Quelle: Google Alkohol Alert, 22.5.09) Schaumburger Zeitung.de, 22.5.09 mit unserem Kommentar.
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Donnerstag 21. Mai 2009 von htm
In Russland ist eine Frau zu einem Jahr Haft bedingt verurteilt worden, weil sie Anfang April in der sibirischen Kleinstadt Sretensk nach dem Konsum von fast einem halben Liter Schnaps ihren fünfmonatigen Sohn gestillt hatte. Dieser starb an Alkoholvergiftung. (Quelle: Google Alkohol Alert, 21.5.09) WELT ONLINE, 20.5.09
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Mittwoch 20. Mai 2009 von htm
Leserbrief zu „Nationalräte für Wein- und Bierwerbung“, im Tages-Anzeiger, 20.5.09
Vorweg: Dieser Titel ist falsch. Die Debatte im Nationalrat findet erst in der Sommersession statt. Geäussert hat sich die Fernmeldekommission. Ob es eine Entschuldigung bedeutet, dass die Medienmitteilung des Bundesrates ebenso falsch ist, sei dahingestellt. Dazu kommt, dass die angegebenen Stimmverhältnisse im Tages-Anzeiger und in der Medienmitteilung unterschiedlich sind.
Es ist erstaunlich, dass der sonst eher konservativ und reformkritisch eingestellte Ständerat die Alkoholwerbung verbieten will, während die Nationalrats-Kommission dem Bundesrat folgt. Man möchte die deutsche Bundespräsidentin-Kandidatin Gesine Schwan zitieren, die heute im grossen Interview im Tages-Anzeiger sagte: „Politik ist das Sichkümmern um das Gemeinwohl – und nicht nur eine Sache der Parteien“. Politiker (und Parteien), die heute noch für Alkoholreklame votieren, sind schlicht unverantwortlich und handeln ihrem Amtsgelübde zuwider. Laufend werden neue Studien publiziert, die nachweisen, wie die Alkoholreklame sich auf den Konsum (auch den von Jugendlichen) fördernd auswirkt, und die Politiker können nicht lesen oder foutieren sich einfach um die Schäden, die sie im Volk verursachen. Gerade heute zelebrierte das Schweizer Radio DRS1 während zwei Stunden die Verherrlichung des Bieres. Die einzige kurze Erwähnung von Alkoholschäden war falsch. Ob diese Nationalräte denken, wenn Radio und Fernsehen ohnehin stundenlange Alkoholwerbung im Programm senden dürfen, sei es doch schade, das Geld, das da auf der Strasse liegt, nicht zu kassieren? Weder der Ombudsmann, noch die Unabhängige Beschwerdeinstanz noch das BAKOM regen sich deswegen auf. Das Gemeinwohl hat wirklich keine grosse Bedeutung und keine massgeblichen Fürsprecher mehr. Dabei müssten alle das grösste Interesse haben, in der Zeit massiv steigender Gesundheitskosten und Krankenkassenprämien, die Alkoholschäden ebenso massiv zu reduzieren.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(bis 17.6.09 nicht veröffentlicht, die falschen Formulierungen per e-mail zugegeben aber nicht richtiggestellt)
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