Archiv für die Kategorie 'Zitate'
Donnerstag 4. Juni 2009 von htm
Nationalrat Caspar Baader, SVP, in der Debatte um verschärfte Strafen: „Wir sind gewählt, um zu handeln und nicht um zu warten. „ Kommentar: Wie gut für unser Volk wäre es doch, wenn die sogenannte Schweizer Volkspartei wirklich für das Volk handeln würde. Dann wäre das Alkoholproblem in den Griff zu bekommen und die Gesundheitskosten würden sinken. Wortbulletin Nationalrat, 3.6.09 SF Tagesschau, 3.6.09
Add to Technorati Favorites
Add to Mr.Wong
Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Gewalt/Kriminalität, Politik, Schweiz, Verschiedene, Zitate |
Keine Kommentare »
Freitag 22. Mai 2009 von htm
On the cover of this issue: * GAPA Chairman receives “Lifetime Achievement Award”
Also in this issue:
* Editorial. Advocacy for The Global Alcohol Strategy – The Task for NGOs
* Progress on Global Alcohol Strategy
* New Zealand Government supports Global Alcohol Strategy
* Chief Medical Officer for England calls for Minimum Pricing of Alcohol
* Action for a Sober South Africa
* Intoxicating Brands: Alcohol Advertising and Youth
* New Products for New Drinkers
* Report suggests affordability of alcohol is a driver of consumption and harm
* Conference on the prevention of alcohol-related harm in East Africa
etc. THE GLOBE is available online here.
Add to Technorati Favorites
Kategorie: Allgemein, Global, Internationales, Politik, Prevention, Publications, Research, Schweiz, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Zitate |
Keine Kommentare »
Freitag 22. Mai 2009 von htm
„Nur ein Narr macht keine Experimente.“
(Quelle: NZZ campus, Mai 2009) Kommentar: Unsere Projekt-Idee wäre eines mit grossem Potenzial.
Add to Technorati Favorites
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Internationales, Prominenz, Zitate |
Keine Kommentare »
Mittwoch 20. Mai 2009 von htm
„Politik ist das Sichkümmern um das Gemeinwohl – und nicht nur eine Sache der Parteien.“ Zitat von Gesine Schwan, Kandidatin für das Amt der deutschen Bundespräsidentin, im Tages-Anzeiger vom 20.5.09.
Kategorie: Allgemein, Global, Internationales, Politik, Prominenz, Verschiedene, Zitate |
Keine Kommentare »
Mittwoch 13. Mai 2009 von htm
Drei Professoren der Betriebswirtschaftslehre, der Unternehmensethik und der praktischen Philosophie äussern sich in der Neuen Zürcher Zeitung ausführlich über „Die Aufregung um den Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann.“ Sie schreiben am Schluss über die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung, die gesellschaftliche Aufgabe der Universität, „die allein an der Wahrheit und der Erkenntnis orientiert ihren Beitrag leisten kann. In einem Klima, in dem unbequeme Positionen mit Sanktionen belegt werden, kommt nur allzu leicht das kritische Denken zum Erliegen. Dann werden Opportunisten produziert, die wir weder in der Schweiz noch anderswo zur verantwortlichen Lösung der anstehenden Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft gebrauchen können.“ (Quelle: NZZ, 13.5.09, nicht online) Kommentar: Nähme man die Behandlung der Alkoholfrage in der Wirtschaftsethik als Massstab, müsste man sagen, die Wirtschaftsethik existiert gar nicht. Oder anders gesagt, wann nimmt sich endlich die Wirtschaftsethik der Alkoholfrage an?
Kategorie: Abhängigkeit, Allgemein, Diverse, Schweiz, Zitate |
Keine Kommentare »
Freitag 27. März 2009 von htm
Das Bundesamt für Gesundheit will die gesellschaftlichen Dynamiken um die bisweilen kritisierten Präventionsmassnahmen analysieren. In den 90er-Jahren scheine eine bessere Abstützung bestanden zu haben. Iwan Reinhard, Geschäftsleiter der vom BAG gegründeten „Expertengruppe Weiterbildung Sucht“ will mit dem Dialog über das „sozietale Lernen“ unter anderem erreichen, dass „die verschiedenen Sucht- und Präventionsfachleute für ihre Rolle in der öffentlichen Diskussion sensibilisiert sind, dass sie die fachliche Perspektive besser vertreten und so zu einer kohärenteren Suchtpolitik und Suchtarbeit, basierend auf der Vier-Säulen-Drogenpolitik des Bundes, beitragen können.“ (Quelle: NZZ, 27.3.09) Kommentar: Das wäre sehr zu begrüsse, wenn die Suchtfachleute den Fokus nicht nur auf ihr kleines Gebiet, sondern auch auf die nationalen Belange, und dort auf die Verhältnisprävention richten würden. Die Abstützung in den 90er-Jahren bezog sich auf die Cannabisfrage. Beim Alkoholproblem herrscht natürlich ein ganz anderer Gegenwind von der Alkoholbranche. Dazu wurden die Abstinentenverbände, das naturgegebene Fussvolk, von den neuen staatlichen Präventionsstellen ins Abseits gestellt, deren politische Arbeit aber nicht übernommen.
Kategorie: Allgemein, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Zitate |
Keine Kommentare »
Mittwoch 25. März 2009 von htm
Dieses Bulletin ist gerade erschienen. Jedes Bulletin enthält Details über die letzten Aktivitäten der 4000 Mitglieder des Health and Social Campaigners’ Network International und gibt Informationen über kommende Treffen von Leitern von Gesundheitskampagnen, neuen Kampagnen, Veranstaltungen, Finanzierungsmöglichkeiten, Publikationen, Forschung und Webseiten. Alle Artikel sind so ausgewählt, dass sie weltweit für Leiter von Gesundheits-Kampagnen interessant sein sollten. Es wird auch an eine ausgewählte Anzahl von Journalisten verschickt, die eine Kopie gewünscht haben.
Unter Member news findet man: (auf Englisch)
28. Februar 2009. Schweiz, Schottland, und England
Der monatliche Newsletter der in Effretikon beheimateten „Alkoholpolitik“ ist fast sicher die erste Quelle weltweit für die letzten News zu alkoholbezogenen Themen. Zwei interessante Artikel, die in der Februar 2009 Ausgabe des Newsletters enthalten sind: (Dann folgen zwei Beispiele von Eintragungen über England und Schottland mit dem entsprechenden Link. Wir waren schon in früheren Bulletins erwähnt.
Kategorie: Allgemein, Internationales, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Zitate |
Keine Kommentare »
Donnerstag 26. Februar 2009 von htm
Hermann Striebel in grossem Interview im Tages-Anzeiger vom 26.2.09:
Zu Präventionsbemühungen der Regierung und Antitabak-Lobbies: „Wir versuchen, einen offenen Dialog zu führen, um unsere Position darzustellen. Wir haben keine andere Möglichkeit, als uns mit den Anliegen dieser Gruppen auseinanderzusetzen. Sie repräsentieren Reflexionen der Gesellschaft. Und wir können nicht gegen diese Gesellschaft bestehen.“
Das Ergebnis sind oft Regulierungen:Wir unterstützen regulierende Massnahmen, solange sie alle Wettbewerber und Produkte gleichermassen teffen…“
Wo ist die Schmerzgrenze für Steuererhöhungen?Durch die letzten Steuererhöhungen sind die Zigarettenpreise in der Schweiz im europäischen Durchschnitt…“
„Es ist eine legitime gesundheitspolitische Massnahme, über den Preis das Volumen zu steuern….2007 gab es auch eine Steuererhöhung um 30 Rappen pro Päckchen. Trotzdem erreichten die Steuereinnahmen für 2007 nur gerade das Niveau des Vorjahres, weil das Volumen zurückging.“
Wollen Sie gegen das Werbeverbot kämpfen?„Nein, sicher nicht.“
Sie nehmen einen Anlauf, um mehr Glaubwürdigkeit zu erwerben. Warum soll das gelingen?„…So setzen wir uns für das Mindestalter 18 fürs Rauchen ein. Wir wollen nicht, dass Minderjährige unsere Produkte nutzen.“
Zum freiwilligen Marketingcode der Branche:„Nein, und es halten sich auch nicht alle daran. Im Interesse eines fairen Wettbewerbs wären Gesetze und Verordnungen eben besser. Deshalb sind wir unter anderem für Regulierungen….“
Kommentar: Herrlich, wie zahm er sich gibt. Hoffentlich lesen die Politiker diese Stellen gut. Sie wären auch auf das Alkoholproblem anwendbar, man müsste nur wollen. Philip Morris kann der Zukunft getrost ins Auge sehen, die wachsenden Märkte in den Entwicklungs- und Schwellenländern entschädigen grosszügig für Einbussen in den alten Märkten, denn Widerstand ist dort kaum zu erwarten: Die alte koloniale Ausbeutung, parallel zur Alkoholindustrie.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Andere Drogen, Jugend, Politik, Werbung, Zitate |
Keine Kommentare »
Dienstag 24. Februar 2009 von htm
Der Tages-Anzeiger berichtet ausführlich und positiv über den 37-jährigen Eishockeyaner Patrick Lamprecht, Topskorer beim Zweitligisten Illnau-Effretikon. Er sei ein Vorbild für die Jungen. Im Text heisst es dann: „Seit kurzem hat er zudem das traditionelle Bier nach dem Training gestrichen und löst stattdessen daheim seine Frau mit dem Schoppen ab.“ (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.2.09) Kommentar: Müssen wir wohl warten, bis alle Sportler verheiratet sind und Kinder kriegen, bis sie erkennen, dass Alkohol und Sport nicht zusammengehören? Von wegen „Vorbild für die Jungen“! Höchstens „seit kurzem“. Das „traditionelle Bier“, dem die andern Spieler möglicherweise weiter zusprechen, besteht ja wahrscheinlich aus mehr als einem Glas. Und wie kommen sie nachher nach Hause? Wie ängstigen sich ihre Partnerinnen? Wie lange halten sie es noch aus? Und die Kinder, wenn sie älter sind? Auch die Sportvereine sind gefordert, sie behaupten doch immer wieder, sie wirkten alkoholpräventiv.
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Jugend, Schweiz, Sport, Verhaltens-Präv., Zitate |
Keine Kommentare »
Sonntag 22. Februar 2009 von htm
Zum dritten Tag hintereinander befasst sich der Tages-Anzeiger am 21.2.09 mit den Testkäufen im Kt. Zürich. In der Einleitung zum Brennpunkt-Artikel „Jugendschutz als Juristenfutter“ heisst es: „Die Politik hat es verschlafen, die jugendlichen Lockvögel rechtlich abzusichern.“ Kommentar: Wann hat es die Politik nicht versäumt, rechtzeitig auf Alkoholprobleme zu reagieren? Die Alkohol-Lobby in den Parlamenten hat es noch immer fertiggebracht, Sand ins Getriebe zu streuen. Meistens kam dann ein sogenannt politischer Entscheid zustande, d.h. die Interessen der Alkoholwirtschaft siegten über die Interessen des Volkes.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Zitate |
Keine Kommentare »