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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Zitat zu Alkohol und Sport

Dienstag 24. Februar 2009 von htm

Der Tages-Anzeiger berichtet ausführlich und positiv über den 37-jährigen Eishockeyaner Patrick Lamprecht, Topskorer beim Zweitligisten Illnau-Effretikon. Er sei ein Vorbild für die Jungen. Im Text heisst es dann: „Seit kurzem hat er zudem das traditionelle Bier nach dem Training gestrichen und löst stattdessen daheim seine Frau mit dem Schoppen ab.“ (Quelle: Tages-Anzeiger, 24.2.09) Kommentar: Müssen wir wohl warten, bis alle Sportler verheiratet sind und Kinder kriegen, bis sie erkennen, dass Alkohol und Sport nicht zusammengehören? Von wegen „Vorbild für die Jungen“! Höchstens „seit kurzem“. Das „traditionelle Bier“, dem die andern Spieler möglicherweise weiter zusprechen, besteht ja wahrscheinlich aus mehr als einem Glas. Und wie kommen sie nachher nach Hause? Wie ängstigen sich ihre Partnerinnen? Wie lange halten sie es noch aus? Und die Kinder, wenn sie älter sind? Auch die Sportvereine sind gefordert, sie behaupten doch immer wieder, sie wirkten alkoholpräventiv.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 24. Februar 2009 um 14:57 und abgelegt unter Allgemein, Geschichten, Jugend, Schweiz, Sport, Verhaltens-Präv., Zitate. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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