Wirtschaftsethik in der Schweiz
Mittwoch 13. Mai 2009 von htm
Drei Professoren der Betriebswirtschaftslehre, der Unternehmensethik und der praktischen Philosophie äussern sich in der Neuen Zürcher Zeitung ausführlich über „Die Aufregung um den Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann.“ Sie schreiben am Schluss über die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung, die gesellschaftliche Aufgabe der Universität, „die allein an der Wahrheit und der Erkenntnis orientiert ihren Beitrag leisten kann. In einem Klima, in dem unbequeme Positionen mit Sanktionen belegt werden, kommt nur allzu leicht das kritische Denken zum Erliegen. Dann werden Opportunisten produziert, die wir weder in der Schweiz noch anderswo zur verantwortlichen Lösung der anstehenden Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft gebrauchen können.“ (Quelle: NZZ, 13.5.09, nicht online) Kommentar: Nähme man die Behandlung der Alkoholfrage in der Wirtschaftsethik als Massstab, müsste man sagen, die Wirtschaftsethik existiert gar nicht. Oder anders gesagt, wann nimmt sich endlich die Wirtschaftsethik der Alkoholfrage an?
Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 13. Mai 2009 um 21:14 und abgelegt unter Abhängigkeit, Allgemein, Diverse, Schweiz, Zitate. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.