Archiv für September 2010
Dienstag 7. September 2010 von htm
Die Kantone erhalten 10 Prozent des Reinertrags aus der Besteuerung der gebrannten Wasser. Die aktuellen Zahlen sind auf der Website der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) zugänglich. Der Anteil der Kantone ist zur Bekämpfung des Alkoholismus, des Suchtmittel-, Betäubungsmittel- und Medikamentenmissbrauchs in ihren Ursachen und Wirkungen zu verwenden. Die Kantone erstatten dem Bundesrat jährlich Bericht über die Verwendung ihres Anteils. Der Bericht der Kantone 2006-2008 (pdf, 70S., 1.2Mb) ist online bei der EAV erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter September 2010)
Kategorie: Allgemein, Schweiz, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Dienstag 7. September 2010 von htm
Zeitliche und örtliche Verkaufseinschränkungen für alkoholische Getränke stellen ein wirksames Instrument der Prävention dar. Dies zeigt eine Studie von Sucht Info Schweiz. Seit 2005 gilt im Kanton Genf für Läden nachts ein Alkoholverkaufsverbot, und Tankstellen sowie Videotheken dürfen generell keinen Alkohol mehr verkaufen. Die Untersuchung im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt die positiven Auswirkungen auf das Rauschtrinken Jugendlicher und junger Erwachsener. (Quelle: Pressemitteilung der Sucht Info Schweiz, 7.9.10)
Kategorie: Allgemein, Diverse, Erhältlichkeit, Jugendliche, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Vorsorge |
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Montag 6. September 2010 von htm
Er bringt Informationen zu allen Suchtbereichen, vor allem aus der Schweiz. Hier be-/ abbestellen
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Werbung |
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Montag 6. September 2010 von htm
Rauchen und Alkoholkonsum sind die wichtigsten Verursacher.
Tumore in der Mundhöhle befielen lange Zeit vor allem Menschen ab 50 Jahren, die rauchen und viel Alkohol trinken. „In den letzten Jahren beobachten wir eine Verschiebung: Zunehmend mehr jüngere Menschen erkranken an einem Zungenkarzinom“, sagt Dr. med. dent. Wolfgang Bengel, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, in der „Apotheken Umschau“. … Nach fünf Jahren lebt nur noch etwa die Hälfte der Erkrankten. Eine frühzeitige Erkennung verbessert die Therapiechancen. (Quelle: Google Alkohol News, 6.9.10) Apotheken Umschau/presseportal.de, 5.9.10
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugendliche, Medizin, Senioren |
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Montag 6. September 2010 von htm
Unser Online-Kommentar – betrifft: Welt am Sonntag: 05.09.10|Gesundheit – Saufen ist gesünder als völlige Abstinenz
In der Montag-Ausgabe wurde der Titel geändert. Es heisst jetzt „Saufen soll gesünder sein… „(Red.)
Sie haben den Kommentarbereich geschlossen. Da ich erst jetzt durch Google auf den Artikel aufmerksam geworden bin, möchte ich Ihnen auf diesem Weg doch noch eine Meinung nahebringen.
Sie berichten über die Untersuchung in Texas, die in vielen Medien bereits erschienen ist. Je nachdem mehr oder weniger alkoholfreundlich. Sie haben die Interpretation auf die Spitze getrieben: Selbst starke Alkoholkonsumenten lebten länger als ehemalige Alkoholiker. Das würde bedeuten, dass es für einen Alkoholiker sinnlos ist, eine Kur zu beginnen. Er lebt ja länger ohne Abstinenz. Ist Ihnen nicht klar, dass eine Kur meist erst begonnen wird, wenn der Kranke endlich einsieht, dass er ein Problem hat, d.h. kurz vor dem Delirium, oder bevor die Ehe zerbricht, die Arbeitsstelle verlorengeht. Die in der Studie beobachteten starken Trinker können noch weit vor diesem Stadium sein. Dazu kommt, dass die ehemaligen Alkoholiker meistens starke Raucher sind, auch Übergewicht ist häufig ein Risiko-Faktor oder Diabetes. Wenn all diese Mitfaktoren ausgeschieden sind, heisst das noch lange nicht, dass man dann die Vergleichsgrösse lebenslange Abstinenz erreicht hat. Nur mit dieser Gruppe dürfte verglichen werden: In guter sozialer Situation, gebildet, auch sonst gesund lebend. Ich kenne viele dieser Abstinenten. Sie erreichen ein hohes Alter, sind geistig rege.
Mit Ihrer unbedarften Stellungsnahme für die Alkoholindustrie leisten Sie ihrer Leserschaft einen schlechten Dienst.
(Unser heutiger Online-Kommentar musste wegen der vorgegebenen Länge etwas gekürzt werden. htm, 7.9.10)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Internationales, Leserbriefe, Medien, Veröffentlichungen |
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Montag 6. September 2010 von htm
Die Sommerzeit bis in den Herbst zur Weinlese hinein wird gefestet. Der Alkohol fliesst in Strömen, die Rettungskräfte und Notfallstationen haben alle Hände voll zu tun. Diese paar Schlagzeilen nur zur Erinnerung, dass diese „Kultur“ weiterhin gedeiht und immer neue Blüten treibt. Wir alle, wir Passivtrinker, zahlen die Kosten.
– Tritte mit den Haferlschuhen. Am Wochenende kam es auf dem Erdinger Volksfest wieder zu Schlägereien. Ein 32-Jähriger traktierte einen auf dem Boden liegenden Jugendlichen mit seinen Haferlschuhen.
– Streit nach Fest: Täter ersticht Mitbewohner. U-Haft. Ein 50 Jahre alter Wuppertaler legt Geständnis ab.
– Ausnüchterungs-Zellen überfüllt. Die Bilanz der Polizei für das Dult-Wochenende ist gepflastert von „Alkohol-Leichen“. Jugendliche mit Wodka-Flaschen, Minderjährige mit Promille, Randalierer im Weinzelt und überfüllte Ausnüchterungs-Zellen berichten die Beamten. Eine feucht-unfröhliche Zwischenbilanz.
– Stühle flogen in der Notaufnahme. Zuerst in einem Club, dann auf einem Platz und schliesslich in der Notaufnahme des Zürcher Uni-Spitals gingen die Randalierer aufeinander los. Stühle wurden geworfen, ein Messer war auch dabei. Vier Verhaftungen, einer blieb im Spital.
Selbstverständlich sind auch die Blaufahrer übers Wochenende wieder besonders aufgefallen. Profiteur ist immer das Alkoholgewerbe, aber auch Sport- und andere Vereine, die ihre Verantwortung nicht sehen wollen.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Feste und Feiern, Geschichten, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Passivtrinker, Schweiz, Sport, Verkehr |
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Montag 6. September 2010 von htm
Ein Saufgelage von Studierenden einer privaten Elite-Hochschule hat in Oestrich-Winkel (Hessen) den Einsatz von Polizei und Rettungskräften ausgelöst. Zehn junge Leute kamen zur Ausnüchterung in ein Krankenhaus. Sie hatten sich bei einem von älteren Semestern organisierten Aufnahmeritual in den Weinbergen des Rheingaus betrunken. Nach Anrufen besorgter Bürger fanden Rettungskräfte und Polizisten mehrere Betrunkene, die ärztlich versorgt werden mussten. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich an der Suche nach weiteren hilflosen Hochschülern. … (Quelle: Google Alkohol News, 6.9.10) bild.de, 5.9.10
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Geschichten, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Veranstaltungen |
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Montag 6. September 2010 von htm
The Royal College of Psychiatrists in Northern Ireland has called on the Executive to take the advice of the Health and Social Development Ministers and follow Scotland’s lead in proposing a minimum price for alcohol of 45 pence a unit.
Both Health Minister Michael McGimpsey and Social Development Minister Alex Attwood have said in recent months that minimum pricing is needed to curb dangerous drinking habits that cost society up to £900 million a year. (Source: Medical News Today, 9/05/10)
Kategorie: Alcohol taxes, Alerts, Allgemein, Global, Health, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Social Costs |
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Samstag 4. September 2010 von htm
Blick sprach mit Monique Helfer (42) Sprecherin von der Sucht-Info Schweiz.
Blick.ch: Frau Helfer, ist ein Verbot die Richtige Lösung gegen Saufgelage, Pöbeleien und Vandalismus?
Monique Helfer: Wenn eine Stadt zum Ziel hat, Ruhe und Ordnung zu schaffen, mag dies helfen. Wollen die Sozialdepartemente etwas gegen das Rauschtrinken bei Jugendlichen unternehmen, kommt man damit nicht weit. … (Quelle: blick.ch, 3.9.10) mit unserem Online-Kommentar: Es kann kein Konsens über das Behandeln des Alkoholproblems als solches bestehen, weil die Bevölkerung weder über dessen Tragweite noch über die Verbesserungsmöglichkeiten informiert ist. Medien und die Politik schirmen ab, um nicht mit der Alkoholindstrie in Konflikt zu geraten. Wir alle zahlen die Zeche – jeder ungefragt ein Leben lang in Tausenden und nehmen die Einschränkung der Lebensqualität und die Alkoholisierung immer neuer Generationen in Kauf.
(siehe auch Interview im Beobachter 19/2010)
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Medien, Passivtrinker, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. |
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Samstag 4. September 2010 von htm
Vor zweieinhalb Wochen sprengte sich ein Glarner Waffennarr mitsamt seines Hauses in die Luft. Nun wird gemeldet, er sei kurz vor seinem Tod vom Zürcher Bezirksgericht wegen einer Blaufahrt zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.9.10)
Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Schweiz, Verkehr |
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