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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für September 2010

Bayern unschlagbar beim Bierkonsum

Samstag 4. September 2010 von htm

„Kein Tag ohne Bier“ heißt es für viele Bundesbürger – und die meisten davon leben in Bayern. Wie eine Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, greift im blau-weißen Freistaat jeder Fünfte täglich zum „flüssigen Brot“. Das sind dreimal so viele wie im Rest der Republik: Dort gab nur jeder Fünfzehnte an, jeden Tag Bier zu trinken. (Quelle: Google Alkohol News, 4.9.10) netdoktor,de, 3.9.10

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UK: Announcement Of Minimum Price For Alcohol

Samstag 4. September 2010 von htm

The BMA has welcomed plans to set the minimum price per unit of alcohol in Scotland at 45 pence.
Commenting on the proposed price announced by the Cabinet Secretary this morning, Dr Brian Keighley, chairman of the BMA in Scotland, said that so far, no credible alternative to minimum pricing had been identified by opposition parties and he urged them to back the Alcohol Bill. (Source: Medical News Today, 9/03/10)

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Intimate partner violence and alcohol

Samstag 4. September 2010 von htm

»Cheers to the family«
Das Internationale Institut der schwedischen IOGT-NTO-Bewegung hat eine englischsprachige Broschüre herausgegeben, die auf den Zusammenhang von innerfamiliärer Gewalt und Alkoholkonsum hinweist: »Wir leben in einer Welt, in der Gewalt zu oft zuhause ist. Studien aus aller Welt zeigen, dass keine Gesellschaft gegenüber Gewalt zwischen Intimpartnern gefeit ist. (Quelle: Google Alkohol News, 3.9.10) zeitschrift-rausch.de, 1.9.10

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In England geht der Bierkonsum zurück

Samstag 4. September 2010 von htm

Die britischen Brauer erlebten 2009 den grössten Umsatzeinbruch in 60 Jahren. Der Alkoholkonsum sei um 6% eingebrochen, der grösste Rückgang in einem Jahr seit 1949. Als Grund werden die Rezession und die hohen Alkoholsteuern angegeben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.9.10) Kommentar: Gut zu wissen, dass Steuern den Konsum senken. Mit 8,4 Liter reinem Alkohol pro Kopf liegt England unterhalb des Schweizer Konsums. (Details im englischen Teil)

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UK: Alcohol consumption ‚continues to fall‘

Samstag 4. September 2010 von htm

Alcohol consumption in 2009 saw the sharpest year-on-year decline since 1948, figures from the British Beer and Pub Association (BBPA) suggest. The data showed a 6% fall in 2009 – the fourth annual drop in five years. The association said UK drinkers were now consuming 13% less alcohol than in 2004, below the EU average. The organisation said UK taxes on beer remained the second highest duty rate in EU – 10 times higher than in Germany and seven times higher than in France. …
Neil Williams, from the BBPA, said while alcohol consumption had historically fallen during recessions, the figures showed a long-term downward trend. „A key factor is that beer is by far the worst hit sector and we feel that it’s the government’s taxation policy in relation to beer that’s causing that,“ he told the BBC. … (Source: Google Alcohol News, 9/03/10) bbc.co.uk, 9/03/10 Comment: Good to know that taxes reduce the alcohol consumption.

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CH: Verzicht auf neues Institut für Prävention beantragt

Freitag 3. September 2010 von htm

Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz soll neu positioniert werden und im Rahmen des Präventionsgesetzes gewisse Aufgaben erhalten. Diesen Grundsatzentscheid hat die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats gefällt. (Quelle: parlament.ch, 3.9.10) Kommentar: Nachdem dieses Institut von verschiedenster Seite Kritik fand, kommt dieser Entscheid nicht überraschend.

Kategorie: Allgemein, Neues Präventionsgesetz CH, Politik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene | Keine Kommentare »

CH: Städteverband wünscht lokal begrenzte Alkoholverbote

Freitag 3. September 2010 von htm

Im neuen Luzerner Sicherheitsbericht wird ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum als Option erwähnt. Der Städteverband äusserte sich für eine solche Klausel im neuen Alkoholgesetz, doch der Bund winkt ab. Er sei nur für den Alkoholhandel zuständig. (Quelle: NZZ, 3.9.10) Siehe dazu auch: „Sichbetrinken verboten“ in der gleichen NZZ und unsern Leserbrief dazu. (pendent)

Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Die Schwingfest-Puristen begehren auf

Freitag 3. September 2010 von htm

Das «Eidgenössische» wurde auch zum Schweizer Oktoberfest der Nichtschwinger. Trotzdem hält der Schwingerverband am neuen Konzept fest. Sponsoren wollen es so. Katerstimmung nach dem Fest: Am «Eidgenössischen» wurde randaliert.
Vor zwei Wochen frohlockten noch alle. Mit 260’000 Besuchern war es das grösste Eidgenössische Schwingfest aller Zeiten. Männiglich lobte die friedliche Atmosphäre in Frauenfeld, bei der es keine Hooligans und keine Polizeigrenadiere gab. Und OK-Präsident Urs Schneider bilanzierte, es sei gelungen, Tradition und Moderne zu vereinen.
Jetzt hat der «Blick» aber Bilder ins Internet gestellt, die ein Chaos zeigen: eine Halle mit wild durcheinandergewirbelten Festbänken, und der Boden übersät mit Bierflaschen. Kein Zweifel: Während draussen im Sägemehl wacker geschwungen wurde, sind hier im Alkoholrausch die Bänke geflogen. Kann man ein Schwingfest mit solchen Kollateralschäden noch als friedlich bezeichnen? (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.9.10)

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D: Kein Alkohol mehr für den Staat (Branntweinmonopol)

Freitag 3. September 2010 von htm

Das Branntweinmonopol gibt es nur noch wenige Jahre. Für Brenner, die für gutes Geld ihr Hochprozentiges verkaufen können, ist das jedoch kaum mehr relevant.
Das Branntweinmonopol erlaubt es Privatpersonen im Moment noch, steuerfrei Schnaps zu brennen und dafür aber einen gewissen Ausbeutesatz an Alkohol an das Monopolamt abzuführen, für den man dann ausgezahlt wird.
Da dieses Gesetz nur noch bis spätestens 2017 gilt, besteht die Befürchtung, dass man in unseren Gasthäusern in Zukunft auf selbstgebrannte Spezialitäten verzichten muss. … (Quelle: Google Alkohol News, 3.9.10) infranken.de, 2.9.10

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TOP NEWS: Consequences of Privatizing Sweden’s Retail Alcohol Sales

Freitag 3. September 2010 von htm

A study published in the scientific journal Addiction argues that privatising Sweden’s government monopoly on the sale of alcohol will significantly increase alcohol-related violence and other harms. Depending on the type of privatisation, experts predict that total alcohol consumption in Sweden will increase by 17 – 37%, with thousands more alcohol-related deaths, assaults, and drunk driving offences per year and up to 11 million more days of sick leave. …(Source: Medical News Today, 9/02/10)

Kategorie: Addiction, Alcohol industry, Allgemein, Driving under the Influence, Global, Health, Politics, Prevention, Research, Social Costs, Violence and crimes | Keine Kommentare »

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