Donnerstag 9. September 2010 von htm
Several World Health Organisation reports over recent years have highlighted the high incidence of chronic diseases such as diabetes, coronary heart disease and cancer. Contributory factors include unhealthy diets, alcohol and tobacco use and sedentary lifestyles. This paper reports the findings of a review of reviews of behavioural change interventions to reduce unhealthy behaviours or promote healthy behaviours. We included six different health-related behaviours in the review: healthy eating, physical exercise, smoking, alcohol misuse, sexual risk taking (in young people) and illicit drug use. We excluded reviews which focussed on pharmacological treatments or those which required intensive treatments (e.g. for drug or alcohol dependency). (Source: BMC Public Health, 9/08/10)
Kategorie: Allgemein, Children, Education, Global, Health, Other Drugs, Prevention, Research, Statistics, WHO, Youth |
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Donnerstag 9. September 2010 von htm
Background: The mass media has enormous potential to influence health-related behaviours and perceptions. Much research has focused on how the media frames health issues. This study sought to explore how journalists in Australia select and shape news on health issues.
Results: Journalists routinely attempted to balance different, sometimes competing, aims amidst significant operational constraints. They perceived the most trusted sources on health issues to be respected and independent doctors. Specialist health and medical reporters had a more sound technical knowledge, channels to appropriate sources, power within their organizations, and ability to advocate for better quality coverage.
Conclusions: An awareness of how to work with the media is essential for health communicators. This includes understanding journalists‘ daily routines, being available, providing resources, and building relationships with specialist health reporters. (Source: BMC Public Health, 9/08/10) Comment: Unfortunately regarding studies on alcohol there are more criteria, e.g. the policy of the editor (his dependence on the alcohol industry) and a possible more or less alcohol dependency of the journalist.
Kategorie: Addiction, Advertising, Alcohol industry, Allgemein, Global, Media, Politics, Publications, Research |
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Mittwoch 8. September 2010 von htm
Die Vuelta 2010 sollte so etwas wie eine der letzten Vorstellungen von Andy Schleck und Stuart O’Grady im Trikot von Saxo-Bank werden. Doch sie fand bereits vor der zehnten Etappe ein jähes Ende. Teamchef Bjarne Riis schickte das Duo nach verbotenem Alkoholgenuss vorzeitig nach Hause. (Quelle: Google Alkohol News, 8.9.10) sportalplus.com, 7.9.10
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Geschichten, Internationales, Prominenz, Sport |
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Mittwoch 8. September 2010 von htm
Alkohol in der Schwangerschaft wirkt wie Gift, warnen Ärzte seit langem: Trotzdem kommen in Deutschland jährlich Tausende Babys mit schweren Schäden zur Welt. Die Schätzungen schwanken zwischen 4000 und 10.000 Kindern, die teils schwere körperliche und geistige Schäden davontragen.
„Das ist eine Hypothek fürs ganze Leben. Da wir nicht genau wissen, wann und wie stark Alkohol in der jeweiligen Phase der Schwangerschaft wirkt, sollten Frauen auf jedes Glas verzichten, sobald sie wissen, dass sie schwanger sind“, warnt der Kinderarzt Prof. Hans-Jürgen Spohr zum „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September. Studien zufolge trinken 12 bis 15 Prozent der werdenden Mütter mindestens einmal pro Monat Alkohol. (Quelle: Google Alkohol News, 8.9.10) welt.de, 7.9.10
Kategorie: Allgemein, Eltern, Fetales Alkohol Syndrom (FAS), Internationales, Kinder, Verhaltens-Präv. |
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Mittwoch 8. September 2010 von htm
Die Landesschülervertretung (LSV) hat nach dem Saufgelage an einer Elite-Uni im Rheingau mehr Aufklärung über die Folgen von Alkohol gefordert. (Quelle: Google Alkohol News, 8.9.10) bild.de, 7.9.10 Kommentar: Welche Aufklärung, bei welchen Vorbildern? Z.B. trinkt mit Verstand – aber trinkt? Siehe auch: EBS-Besäufnis hat Folgen im Wiesbadener Tagblatt, 7.9.10
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Internationales, Jugend, Unterricht, Verhaltens-Präv. |
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Mittwoch 8. September 2010 von htm
Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollen Tankstellen selbstverständlich gar keinen Alkohol verkaufen. Alkohol hat im Straßenverkehr nichts zu suchen und damit auch nicht an Tankstellen. Die einzigen,
die darüber streiten möchten, sind die Tankstellen, ihre Verbände und andere Interessensvertretungen.
So bleibt Ihnen also die Wahl, sich zu betrinken oder Gesundheit und Allgemeinwohl vor Betriebsergebnis zu stellen. Denn, anders als Sie glauben machen wollen, sind für maßvollen Alkoholkonsum nicht nur Schule, Arbeitsplatz und Privatbereich verantwortlich. Gerade Tankstellen mit ihren massenhaften Verstößen gegen den Jugendschutz tragen einen deutlichen Teil der Verantwortung. Zunehmend durchgeführte Testkäufe belegen, dass neben Kiosken gerade Tankstellen den Jugendschutz regelmäßig missachten. Zeit
also, endlich zu begreifen, dass Jugendschutz nicht durch eine piepende Kasse belegt wird oder durch ein Hinweisschild, nicht durch Verkäuferschulungen und hehre Ankündigungen, sondern ausschließlich und allein dadurch, dass kein Alkohol entgegen dem Jugendschutzgesetz verkauft wird. (Quelle: DHS Newsletter, 7.9.10)
Kommentar: Dies könnte auch als Antwort an die Kreise gelten, die nun lauthals bejammern, dass Tankstellen in Zürich gebüsst wurden, nachdem das Bundesgericht Klarheit geschaffen hatte.
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Gerichtsfälle, Internationales, Verhältnis-Präv., Verkehr, Zitate |
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Mittwoch 8. September 2010 von htm
Unter diesem Slogan findet die kommende Aktionswoche Alkohol vom 21.-29. Mai 2011 statt. Seit kurzem ist die neue Homepage der Aktion online http://www.aktionswoche alkohol.de, noch übersichtlicher, noch informativer als beim letzten Mal. Bereits jetzt können Veranstaltungen angemeldet werden, was wie immer die Voraussetzung zum Bezug kostenfreier Informationsmaterialien sein wird. Auch diesmal wird es wieder
die bewährten, so genannten Z-Cards geben, selbstverständlich mit neuem Inhalt. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Bundesdrogenbeauftragte, Mechthild Dyckmans. (Quelle: Newsletter DHS, 7.9.10)
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Internationales, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv. |
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Mittwoch 8. September 2010 von htm
3.9.2010
Redaktion
Neue Zürcher Zeitung
8001 Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Sich betrinken verboten!“, vom 3.9.2010
„Mit immer neuen Verboten wächst die Unfreiheit“, schreibt Markus Spillmann. Er bezieht sich auf die vom Städteverband gewünschte gesetzliche Grundlage für lokale, begrenzte Alkoholverbote, wie sie mehrere Städte in der Schweiz und im Ausland mit gutem Erfolg eingeführt haben.
Er greift damit indirekt in die Diskussion um ein neues Alkoholgesetz ein, wie es einer Zeitung vom Format der NZZ wohl ansteht. Sie hat sich dafür immerhin fast drei Monate Zeit gelassen. Es wäre schön, wenn die Diskussion weitergehen und die NZZ auch andere als die eigene Meinung veröffentlichen würde. Zum Beispiel diese: Es ist nicht verwunderlich, dass die Städte, die am meisten von den Auswüchsen des Alkoholkonsums betroffen sind, sich nicht mehr anders als mit Verboten zu helfen wissen, weil die nationale Politik auf diesem Gebiet völlig versagt, und weil, wenn man den Entwurf des neuen Alkoholgesetzes kritisch anschaut, sich wahrscheinlich nicht viel ändern wird. Obwohl die richtigen Rezepte vorliegen.
Der Grund für das Verdrängen dieses grössten sozialmedizinischen Problems liegt weitgehend bei der bürgerlichen Mehrheit in Parlament und Bundesrat, die immer wieder dem permanenten Druck der Alkohollobby und dem der mit ihr verlinkten Wirtschaftsverbände nachgibt. Auch die Medien unterliegen diesem Druck, sonst hätten sie schon lange dem Volk die tatsächlichen Zusammenhänge klarlegen und eine Politikänderung herbeiführen können.
Es ist leichtfertig, wenn Herr Spillmann ein Bier zu nächtlicher Stunde in Chur als Banalität im Vergleich zu schwerwiegenden Grenzverletzungen abtut und damit die ganze Alkohol-Problematik als erledigt betrachtet. Es ist auch scheinheilig zu schreiben, die Erziehungsberechtigten könnten sich quasi per Steuerzettel ihrer Erziehungsverantwortung entledigen. Dabei unterlässt er es tunlichst zu erwähnen, dass wir alle ein Leben lang ungefragt die enormen alkoholbedingten Sozialkosten per Steuerzettel und Versicherungsprämien tragen und die Einbussen an Lebensqualität ertragen. Das ist die Freiheit, die abhanden gekommen ist, seit die Alkoholindustrie und ihre Lobby die Allgemeinheit als Geisel genommen hat. Die WHO nennt uns deshalb Passivtrinker.
Ich bin immer wieder erstaunt, dass eine liberale Zeitung, die der Wirtschaft nahesteht, dieser nicht zeigt, wie sie sich selber mit ihrer alkoholfreundlichen Politik schadet. Man geht von 5% alkoholbedingten Personalkosten aus, die gespart werden könnten. Bei Abgaben an die Sozialwerke wird sogar um Promille gestritten. – Ganz abgesehen von der Möglichkeit alkoholbedingter Fehlentscheide in den Chefetagen.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(pendent)
Nachtrag: Am 7.9.10 brachte die NZZ dazu einen Leserbrief, der voll die Thesen von Herrn Spillmann unterstützt. Unser Leserbrief wurde nicht veröffentlicht. So versteht die NZZ offenbar den öffentlichen Diskurs. Nur die eigene Meinung zählt. Ihre Leserschaft ist wahrscheinlich nicht reif genug, auch andere Meinungen gewichten zu können.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Eltern, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Leserbriefe, Medien, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Werbung |
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Dienstag 7. September 2010 von htm
Beim Deutschen Werberat weiss die rechte Hand nicht was die linke tut. Ein ums andere Mal wird deutlich, dass die so genannte „freiwillige Selbstregulierung der Werbewirtschaft“ bei Alkoholwerbung nicht funktioniert. Sexistische Alkoholwerbung, auf Jugendliche gerichtetes Produktdesign neu erfundene Alkoholgetränke, Nutzung des positiven Images des Sports zur Verkaufsförderung – all dies ist in Deutschland unter dem Deckmantel der freiwilligen Selbstregulierung möglich. Offensichtlich ist der Werberat mit seinen Aufgaben völlig überfordert und wird der Flut neuartiger Werbemethoden und kreativer Werbestrategen nicht mehr Herr. Unfähigkeit, Zufall oder bewusstes Verwirrspiel? Medienmitteilung (pdf, 3S., 47Kb) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). (Quelle: Infoset Newsletter September 2010)
Kategorie: Allgemein, Jugend, Medien, Reklame, Veröffentlichungen, Werbung |
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Dienstag 7. September 2010 von htm
Das Bundesamt für Gesundheit plant mit Partnern eine neuartige Alkoholkampagne: Die Gesellschaft sucht nach einem neuen Umgang mit dem Alkohol. Wie können wir einen genussvollen Umgang mit dem Kulturgut Alkohol praktizieren und vorleben, den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen – und gleichzeitig glaubwürdig den Exzessen und ihren Folgekosten entgegen treten? Es besteht Diskussionsbedarf! Deshalb plant das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammen mit verschiedenen Trägern eine neuartige Form der Kampagnenführung, in deren Mittelpunkt der gesellschaftliche Dialog steht – das Gespräch am Tisch, die Aktion im Quartier. Als erster Schritt findet vom 21. bis 29. Mai 2011 eine Aktionswoche statt – eingebettet in ein trinationales Projekt mit Deutschland und Österreich. Infoblatt (pdf, 2S., 28Kb) mit weiteren Informationen und der Möglichkeit einen Newsletter zur kommenden Aktionswoche zu abonnieren. (Quelle: Infoset Newsletter September 2010) Kommentar: Positiv: Der gesellschaftliche Diskurs wird versucht, den die Medien verweigern. Fragwürdig: Die Rücksichtnahme auf die Alkoholwirtschaft. Mit ihr gibt es keinen Konsumrückgang. Vielleicht hat dann unsere Projekt-Idee endlich eine Chance. Leider kommt diese öffentliche Diskussion reichlich spät, wenn sie einen Einfluss auf die Revision des Alkoholgesetzes haben soll.
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Neues Präventionsgesetz CH, Projekt-Idee, Schweiz, TOP NEWS, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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