Wo der Alkohol in Strömen fliesst – Europa eine Festhütte
Montag 6. September 2010 von htm
Die Sommerzeit bis in den Herbst zur Weinlese hinein wird gefestet. Der Alkohol fliesst in Strömen, die Rettungskräfte und Notfallstationen haben alle Hände voll zu tun. Diese paar Schlagzeilen nur zur Erinnerung, dass diese „Kultur“ weiterhin gedeiht und immer neue Blüten treibt. Wir alle, wir Passivtrinker, zahlen die Kosten.
– Tritte mit den Haferlschuhen. Am Wochenende kam es auf dem Erdinger Volksfest wieder zu Schlägereien. Ein 32-Jähriger traktierte einen auf dem Boden liegenden Jugendlichen mit seinen Haferlschuhen.
– Streit nach Fest: Täter ersticht Mitbewohner. U-Haft. Ein 50 Jahre alter Wuppertaler legt Geständnis ab.
– Ausnüchterungs-Zellen überfüllt. Die Bilanz der Polizei für das Dult-Wochenende ist gepflastert von „Alkohol-Leichen“. Jugendliche mit Wodka-Flaschen, Minderjährige mit Promille, Randalierer im Weinzelt und überfüllte Ausnüchterungs-Zellen berichten die Beamten. Eine feucht-unfröhliche Zwischenbilanz.
– Stühle flogen in der Notaufnahme. Zuerst in einem Club, dann auf einem Platz und schliesslich in der Notaufnahme des Zürcher Uni-Spitals gingen die Randalierer aufeinander los. Stühle wurden geworfen, ein Messer war auch dabei. Vier Verhaftungen, einer blieb im Spital.
Selbstverständlich sind auch die Blaufahrer übers Wochenende wieder besonders aufgefallen. Profiteur ist immer das Alkoholgewerbe, aber auch Sport- und andere Vereine, die ihre Verantwortung nicht sehen wollen.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 6. September 2010 um 09:50 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Allgemein, Feste und Feiern, Geschichten, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Passivtrinker, Schweiz, Sport, Verkehr. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.