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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Alkoholverkauf an Tankstellen

Mittwoch 8. September 2010 von htm

Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollen Tankstellen selbstverständlich gar keinen Alkohol verkaufen. Alkohol hat im Straßenverkehr nichts zu suchen und damit auch nicht an Tankstellen. Die einzigen,
die darüber streiten möchten, sind die Tankstellen, ihre Verbände und andere Interessensvertretungen.
So bleibt Ihnen also die Wahl, sich zu betrinken oder Gesundheit und Allgemeinwohl vor Betriebsergebnis zu stellen. Denn, anders als Sie glauben machen wollen, sind für maßvollen Alkoholkonsum nicht nur Schule, Arbeitsplatz und Privatbereich verantwortlich. Gerade Tankstellen mit ihren massenhaften Verstößen gegen den Jugendschutz tragen einen deutlichen Teil der Verantwortung. Zunehmend durchgeführte Testkäufe belegen, dass neben Kiosken gerade Tankstellen den Jugendschutz regelmäßig missachten. Zeit
also, endlich zu begreifen, dass Jugendschutz nicht durch eine piepende Kasse belegt wird oder durch ein Hinweisschild, nicht durch Verkäuferschulungen und hehre Ankündigungen, sondern ausschließlich und allein dadurch, dass kein Alkohol entgegen dem Jugendschutzgesetz verkauft wird. (Quelle: DHS Newsletter, 7.9.10)
Kommentar: Dies könnte auch als Antwort an die Kreise gelten, die nun lauthals bejammern, dass Tankstellen in Zürich gebüsst wurden, nachdem das Bundesgericht Klarheit geschaffen hatte.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 8. September 2010 um 13:54 und abgelegt unter Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Gerichtsfälle, Internationales, Verhältnis-Präv., Verkehr, Zitate. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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