Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
Online Comment on Join Together: Moderate Drinking Helps Healthy Older Patients:
It looks as if the alcohol industry starts a new alcohol=health campaign. I hope that serious scientists make an analysis of this unbelievable and lousy job. The best is the title to make alcohol marketing. Only those who read the full article may see perhaps the point. Deutsche Webseite: Leserbriefe See our comment on Join Together Deutsche Webseite: Leserbriefe
Kategorie: Advertising, Alcohol industry, Allgemein, Global, Letters and comments to editors, Research, Seniors |
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
Ein Experiment der Radbout University Nijmegen (NL) findet Beweise für eine direkte Wirkung der Alkoholwerbung und Alkohol-Darstellung in Kino-Filmen auf das Trinkverhalten von männlichen Jugendlichen.
Männliche Jugendliche, die bei der Betrachtung von Kinofilmen oder Werbespots substantieller Alkoholreklame ausgesetzt waren, konsumieren mehr Alkohol als andere Teilnehmer. Erstere tranken im Durchschnitt 1,5 Gläser mehr als letztere, innerhalb einer Stunde. Die Studie von Rutger Engels und Kollegen wird im Mai 09 in Alcohol & Alcoholism veröffentlicht. (Quelle: EUCAM Newsletter, 21.1.09) Tages-Anzeiger, 4.3.09 (Mit unserem Kommentar. Leserbrief eingereicht) Alcohol and Alcoholism, 4.3.09, Full Text
Kategorie: Allgemein, Global, Internationales, Jugend, Jugendliche, Reklame, Schweiz, Verhaltens-Präv., Werbung |
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
An experiment conducted by the Radbout University Nijmegen (NL) finds evidence of a direct effect of alcohol advertising and alcohol portrayal in movies on drinking behaviour of male adolescents.
Male adolescents that were assigned to the conditions with substantial alcohol exposure in either movies or commercials consume more alcohol than other participants. Those in the condition with alcohol portrayal in movies and commercials drank on average 1,5 glasses more than those in the condition with no alcohol portrayal, within a period of 1 hour. The study by Rutger Engels and colleagues will be published in Alcohol & Alcoholism in May this year. The study by Engels and colleagues is the first study that examines the direct effect of alcohol marketing on adolescents. (Source: EUCAM Newsletter, 1/21/09)
Kategorie: Advertising, Global, Research, Youth |
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
Leserbriefe an Tages-Anzeiger, Der Landbote, Zürcher Oberländer, Neue Zürcher Zeitung
zu: Eine neue Ära der Verantwortung: Die Antrittsrede des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama
Eindrücklich, dieser Aufruf zur Verantwortung in einer grossartigen Rede an die Welt an diesem historischen Tag. Fühlen sich wohl unsere Politiker und unser Volk auch angesprochen? Es wäre doch denkbar, denn Barack Obama ist nicht ein Prophet im eigenen Land, der bei uns bekanntlich nichts gilt, in Amerika schon. Das Alkoholproblem hat eine globale Dimension, die Schweiz ist davon ein Teil mit allen dazugehörenden Wirkungen und Nebenwirkungen. Wie wäre es, wenn unsere Politiker wie Obama Hoffnung verbreiten würden, dass doch endlich eine verantwortungsvolle Politik Platz greifen könnte?
Erschienen: NZZ, 24.1.09; Kürzung: „Das Alkoholproblem“ ersetzt durch „Die grossen Probleme unserer Zeit“
Kommentar: Wovor fürchtet sich die NZZ-Redaktion?
Kategorie: Allgemein, Global, Konsumhaltung, Leserbriefe, Prevention, Prominenz, Schweiz |
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
Zitat:
Aus der Rede des neuen amerikanischen Präsidenten nach seiner Vereidigung:
„Unsere Kapazität bleibt unvermindert. Aber die Zeit, nichts zu tun, engstirnige Interessen zu schützen und unangenehme Entscheidungen aufzuschieben – diese Zeit ist sicherlich vorüber.“
Der Präsident beschwört ein „neues Zeitalter der Verantwortung“, in der jeder einzelne gefordert sei, „der Pflicht gegenüber uns selbst, unserer Nation und der Welt“ gerecht zu werden.
(Quelle: Der Landbote, 21.1.09) THE WHITE HOUSE BLOG, Tuesday, January 20th, 2009 at 2:15 pm: A National Day of Renewal and Reconciliation
Kommentar: Eindrücklich, dieser Aufruf zur Verantwortung in einer grossartigen Rede an die Welt an diesem historischen Tag. Fühlen sich wohl unsere Politiker und unser Volk auch angesprochen? Es wäre doch denkbar, denn Barack Obama ist nicht ein Prophet im eigenen Land, der bei uns bekanntlich nichts gilt, in Amerika schon. Das Alkoholproblem hat eine globale Dimension, die Schweiz ist davon ein Teil mit allen dazugehörenden Wirkungen und Nebenwirkungen. Wie wäre es, wenn unsere Politiker wie Obama Hoffnung verbreiten würden, dass doch endlich eine verantwortungsvolle Politik Platz greifen könnte? Siehe auch International, Neuer Blog: „Chaiman’s Corner“
Kategorie: Allgemein, Internationales, Prominenz, Schweiz, Zitate |
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
Online-Kommentar zu „«Schweiz hat vielleicht das beste Kino der Welt» in der BAZ online, 21.1.09
Couchepin und die Alkoholwerbung
Ich würde eher sagen, dass Bundesrat Couchepin und die EU-Kommissarin provinzielle Hinterwäldler sind, welche die globale Bedeutung des Alkoholproblems noch nicht erkannt haben. Ein früherer Slogan hiess: „Weinkultur ist Scheinkultur in Reinkultur.“ Sie hält sonst vernünftige Bürger davon ab, ihre Verantwortung zu erkennen.
Kategorie: Allgemein, Leserbriefe, Prominenz, Verhältnis-Präv., Werbung |
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
An den Solothurner Filmtagen sprachen Bundesrat Couchepin und die aus Luxemburg stammende EU-Kommissarin Reding über das MEDIA-Abkommen CH-EU. Vor einer definitiven Teilnahme der Schweiz an MEDIA muss das Parlament einen Nebenpunkt klären. Im Dezember 2007 war das Geschäft an den Bundesrat zurückgewiesen worden, weil die Räte am Werbeverbot für Alkohol, Politik und Religion festhalten wollten.
Das Verbot kollidiert mit einer geltenden EU-Richtlinie, deren Übernahme eine Bedingung für die MEDIA-Teilnahme ist. Couchepin zeigte sich optimistisch, dass im Parlament ein Kompromiss gefunden werde – etwa die Aufhebung des Werbeverbotes für Wein und Bier für ausländische Werbefenster, nicht aber für die SRG.
Couchepin sprach am Dienstag von einer «etwas provinziellen Frage». Die EU-Kommissarin Reding erklärte rundweg, Wein und Bier seien weniger «alkoholische Getränke, als vielmehr landwirtschaftliches Kulturgut.» (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 21.1.09) Basler Zeitung, 20.1.09
Kommentar:Ich würde eher sagen, dass Bundesrat Couchepin und die EU-Kommissarin provinzielle Hinterwäldler sind, welche die globale Bedeutung des Alkoholproblems noch nicht erkannt haben. Ein früherer Slogan hiess: „Weinkultur ist Scheinkultur in Reinkultur.“ Sie hält sonst vernünftige Bürger davon ab, ihre Verantwortung zu erkennen.
Kategorie: Allgemein, Prominenz, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
Jugendliche sollen sinnvollen Umgang mit Alkohol lernen. Fachleute diskutierten in Wiesmoor (D) über Projekte gegen maßloses Trinken bei Jugendlichen. Denn die Zahl derer, die wegen „Koma-Saufens“ ins Krankenhaus eingeliefert werden, steigt. Verbote helfen hier nicht, sagt ein Experte. Für 73 Minderjährige endete im vergangenen Jahr das bei vielen Jugendlichen beliebte „Koma-Saufen” in der Ubbo-Emmius-Klinik. Tendenz steigend. „Die Jugendlichen werden mit zum Teil lebensbedrohlichen Alkoholvergiftungen eingeliefert”, sagte Dr. Rainer Willing von der Kinderkardiologie des Auricher Krankenhauses.
Diesem Trend könne man nicht durch Verbote Einhalt gebieten. „Das funktioniert nur, wenn wir zu einem sinnvollen Umgang mit dem Genussmittel Alkohol in der Gesellschaft zurückfinden”, so Willing. (Quelle: Google Alkohol Alert, 21.1.09) Ostfriesen Zeitung online, 20.1.09
Ostfriesen TV, 19.1.09
Kommentar: Jugendliche lernen von Vorbildern, die Gesellschaft ist heute keines. Also müssen die Erwachsenen erst einmal ihre Verantwortung wahrnehmen und ihren Konsum zügeln. Dass sie das nicht freiwillig tun werden, muss mit strukturellen Massnahmen nachgeholfen werden. Damit das Volk dies akzeptiert, braucht es Prävention, d.h. Aufklärung in diese Richtung. Und ein Werbeverbot, damit die Umwelt weniger mit alkoholfreundlichen Botschaften verseucht ist, welche die Glaubwürdigkeit der Prävention bei Jugendlichen ruiniert.
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Mittwoch 21. Januar 2009 von htm
Trotz eines leichten Rückgangs trinken die Deutschen jährlich immer noch knapp zehn Liter reinen Alkohol pro Kopf – und liegen damit weltweit auf Platz sechs. „Das Konsumniveau ist weiterhin inakzeptabel hoch“, sagte Rainer Gaßmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (Hamm), am Dienstag bei der Vorstellung des aktuellen Jahrbuches Sucht in Berlin. Schätzungsweise 9,5 Millionen Menschen waren danach 2007 hierzulande von legalen Suchtmitteln – von Alkohol über Tabak bis hin zum Glücksspiel – abhängig. (Quelle: Frankfurter Rundschau online, 20.1.09) FOCUS ONLINE, 20.1.09 Welt online, 20.1.09 mit Graphiken aus dem Jahrbuch
Kategorie: Allgemein, Internationales, Konsumhaltung, Statistik |
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Dienstag 20. Januar 2009 von htm
Roms Bürgermeister erlässt ein Alkohol-Verkaufsverbot in den Strassen der Ausgehquartiere ab 21 Uhr und in Bars und Restaurants ab 02 Uhr. Die Anwohner sind erfreut, die Wirte aufgebracht. Die Wirksamkeit ist umstritten, denn das Verbot gilt z.B. bei der Spanischen Treppe nicht und der Konsum bleibt erlaubt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 19.1.09)
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Verhältnis-Präv. |
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