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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Couchepin und die Alkoholwerbung

Mittwoch 21. Januar 2009 von htm

An den Solothurner Filmtagen sprachen Bundesrat Couchepin und die aus Luxemburg stammende EU-Kommissarin Reding über das MEDIA-Abkommen CH-EU. Vor einer definitiven Teilnahme der Schweiz an MEDIA muss das Parlament einen Nebenpunkt klären. Im Dezember 2007 war das Geschäft an den Bundesrat zurückgewiesen worden, weil die Räte am Werbeverbot für Alkohol, Politik und Religion festhalten wollten.
Das Verbot kollidiert mit einer geltenden EU-Richtlinie, deren Übernahme eine Bedingung für die MEDIA-Teilnahme ist. Couchepin zeigte sich optimistisch, dass im Parlament ein Kompromiss gefunden werde – etwa die Aufhebung des Werbeverbotes für Wein und Bier für ausländische Werbefenster, nicht aber für die SRG.
Couchepin sprach am Dienstag von einer «etwas provinziellen Frage». Die EU-Kommissarin Reding erklärte rundweg, Wein und Bier seien weniger «alkoholische Getränke, als vielmehr landwirtschaftliches Kulturgut.» (Quelle: Google Alkoholpolitik Alert, 21.1.09) Basler Zeitung, 20.1.09
Kommentar:Ich würde eher sagen, dass Bundesrat Couchepin und die EU-Kommissarin provinzielle Hinterwäldler sind, welche die globale Bedeutung des Alkoholproblems noch nicht erkannt haben. Ein früherer Slogan hiess: „Weinkultur ist Scheinkultur in Reinkultur.“ Sie hält sonst vernünftige Bürger davon ab, ihre Verantwortung zu erkennen.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 21. Januar 2009 um 10:37 und abgelegt unter Allgemein, Prominenz, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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