Archiv für die Kategorie 'TOP NEWS'
Samstag 28. August 2010 von htm
While moderate drinking – one to less than three drinks per day – is linked to a decrease in mortality in middle-aged and older adults, there is also concern that the health benefits of moderate drinking have been overestimated. A new study of the association between drinking and mortality during a 20-year period, which controlled for confounding factors such as previous problem drinking, confirms an association of moderate drinking and reduced mortality among older adults. … „Our findings demonstrate that abstainers were significantly more likely to have had prior drinking problems, to be obese, and to smoke cigarettes than moderate drinkers and scored significantly higher than moderate drinkers on health problems, depressive symptoms, and avoidance coping,“ he said. „In addition, abstainers were significantly lower than moderate drinkers on socioeconomic status, physical activity, number of close friends, and quality of friend support and significantly less likely to be married than moderate drinkers. Moreover, all of these factors that were associated with abstention significantly predicted mortality.“ … (Source: Medical News Today, 8/27/10) our online-comment: This study is the end of all those alcohol friendly research we have had in the last decade. We always said, that the control group of abstainers used in those studies was a swindle, now that’s the proof. In German newspapers the headlines still say the contrary. Perhaps they learn now that the wind has changed. We have to thank a lot to that team of researchers!
Kategorie: Allgemein, Global, Health, Prevention, Publications, Research, TOP NEWS |
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Montag 2. August 2010 von htm
Eine Expertengruppe unter Führung des Bundes will in der Suchtpolitik neue Wege einschlagen. Sie propagiert Straffreiheit auch für harte Drogen. Damit löst sie harsche Kritik aus. (Quelle: Tages-Anzeiger, 2.8.10) mit unserem Online-Kommentar: Mir scheint dies ein riesiges Ablenkungsmanöver zu sein. Diese Diskussion wird die Behandlung der Alkoholfrage für Jahre zudecken. Genau zu dem Zeitpunkt als die WHO-Generalversammlung die Resolution zur globalen Alkohol-Strategie einstimmig verabschiedete und die Mitgliedstaaten, auch die Schweiz, auffordert, diese umzusetzen.
Kategorie: Allgemein, Politik, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Weltgesundheits-Org. |
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Freitag 30. Juli 2010 von htm
Die Bevölkerung in der Schweiz hat im 2009 erneut weniger Schnaps, Wein und Bier getrunken als im Vorjahr. Insgesamt belief sich der Pro-Kopf-Konsum auf noch 8,6 Liter reinen Alkohol – ein Deziliter weniger als im Vorjahr und ganze 2,2 Liter weniger als 1990. Ein Deziliter reinen Alkohols entspricht etwa 2,5 Deziliter Spirituosen, einer Flasche Wein oder zwei Liter Bier. (Quelle: 20min.ch, 29.7.10) news.admin.ch, 29.7.10 Kommentar: Der Rückgang ist minim und mit dem allgemeinen Trend zu gesünderem Leben zu erklären. Die seit den 90er-Jahren vom Staat betriebene Gesundheitsförderung hat praktisch nichts gebracht. Die im neuen Alkoholgesetz nun vorgesehenen Massnahmen sind völlig ungenügend. Sie zielen auf die Jugend ab und vermeiden, die Erwachsenenwelt mit ihrem schlechten Vorbild in die Verantwortung zu nehmen. In Deutschland, wo eben auch die aktuellen Zahlen veröffentlicht wurden, werden 3 Liter reinen Alkohol pro Erwachsenen als Zielvorstellung genannt. Für uns würde dies heissen, dass wir immer noch mehr als das Dreifache davon konsumieren. (Bei uns sind die Zahlen pro Kopf berechnet.)
Kategorie: Allgemein, Jugend, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Statistik, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Montag 12. Juli 2010 von htm
Die niederländischen Fußball-Fans sitzen rund um das WM-Finale gegen Spanien auf dem Trockenen. Um mögliche Krawalle in Holland zu verhindern, wurde für Sonntag und Dienstag ein landesweites Alkoholverbot in Kraft gesetzt. Auf allen öffentlichen Plätzen, in Bahnhöfen, Zügen, anderen öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Veranstaltungen darf kein Alkohol ausgeschenkt werden. (Quelle: Google Alkohol News, 11.7.10) zeit.de, 10.7.10 Kommentar: Holland macht’s möglich, trotz Heineken.
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Sport, TOP NEWS, Verhältnis-Präv. |
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Samstag 10. Juli 2010 von htm
Ein nächtliches Alkoholverkaufsverbot ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Die Karlsruher Richter bestätigten in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss eine bundesweit bislang einmalige Regelung im baden-württembergischen Ladenöffnungsgesetz.
Seit 1. März darf im Südwesten von 22.00 bis 05.00 Uhr kein Alkohol mehr in Ladengeschäften aller Art sowie in Tankstellen, Kiosken und Supermärkten verkauft werden. Betriebe mit Gaststättenkonzession sind von dem Verbot ausgenommen.
Die Karlsruher Richter halten die Regelung wegen „wichtiger Belange des Gemeinwohls“ für gerechtfertigt. Das nächtliche Alkoholverkaufsverbot diene der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und dem Gesundheitsschutz. Es solle nächtliche Straftaten Betrunkener und exzessiven Alkoholkonsum eindämmen. (Quelle: aerzteblatt.de, 9.7.10)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gerichtsfälle, Internationales, Jugend, TOP NEWS, Verhältnis-Präv. |
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Freitag 2. Juli 2010 von htm
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung von heute Mittwoch die Vernehmlassung zur Totalrevision des Alkoholgesetzes eröffnet. Er legt Entwürfe für zwei neue Gesetze vor: ein Spirituosensteuergesetz und ein Alkoholgesetz.
Das Alkoholgesetz aus dem Jahr 1932 gehört zu den ältesten Bundesgesetzen. Es wird trotz mehrerer Teilrevisionen den heutigen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Realitäten nicht mehr gerecht. Eine Totalrevision ermöglicht einen Paradigmenwechsel in der Alkoholpolitik des Bundes. Durch die Schaffung zweier neuer Gesetze lassen sich zudem steuerliche und gesundheitspolitische Interessen des Bundes trennen. (Quelle: Google Alkohol News, 30.6.10) Medienmitteilung / Kurzfassung des Gesetzesentwurfs siehe auch dazu 3 Leserbriefe
Tages-Anzeiger, 30.6.10 / NZZ, 30.6.10 Kommentar: Die Eidg. Kommission für Alkoholfragen (EKAL) hatte zu Handen des Bundesrates ihre Vorstellungen für ein Alkoholgesetz formuliert. Der Vernehmlassungsentwurf des Bundesrates zeigt, dass er lieber auf die Wirtschaft als auf sein Beratergremium hört.
Kategorie: Allgemein, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Verschiedene |
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Freitag 11. Juni 2010 von htm
Für 20 Prozent der Menschen in der Schweiz ist der Alkoholkonsum ein Problem. Damit belasten sie sich selbst, ihre Familien und die Gesellschaft. Die Regierung es Kantons St. Gallen handelt und hat bis 2014 einen Aktionsplan mit konkreten Vorschlägen zur Reduktion des Alkoholkonsums verabschiedet. (Quelle: Google Alkohol News, 11.6.10) suedostschweiz.ch, 10.6.10 //Der Aktionsplan 1010 – 2014 wurde am 26.5.2010 von der St. Galler Regierung verabschiedet. Kommentar: Ausser bei der Absicht, die Aussenwerbung auf öffentlichem Grund und auf privatem Grund, der öffentlich einsehbar ist, zu reglementieren, was andere Kantone schon lange machen, scheint der Aktionsplan stark auf den Jugendschutz ausgerichtet zu sein. Ausser mit Aufklärung werden die Erwachsenen kaum behelligt. Und ob dies die bisherige ziemlich nutzlose Information ist, oder ob sie das Ziel hat, Verhältnisprävention möglich zu machen, steht nicht geschrieben.
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Politik, Schweiz, TOP NEWS, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene, Werbung |
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Freitag 4. Juni 2010 von htm
Der Bundesrat schlägt ein Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungsprogramm vor, von dem die Prävention und Gesundheitsförderung empfindlich betroffen sind. Stellungnahme (pdf, 4S., 400Kb) von Sucht Info Schweiz, dem Fachverband Sucht und der GREA im Rahmen der Vernehmlassung. (Quelle: Infoset Newsletter Juni 2010) Kommentar: Der Stellungnahme kann nur beigepflichtet werden. Ein Skandal, wenn diese Vorlage durchkommt. Dabei hätte es der Bundesrat mit dem Parlament in der Hand, mit einer generellen Alkoholsteuer die Schäden zu kompensieren und die Prävention zu finanzieren.
Kategorie: Allgemein, Politik, Schweiz, TOP NEWS, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Freitag 21. Mai 2010 von htm
Höhere Preise und Steuern für alkoholische Getränke und striktere Vorgaben für die Vermarktungsstrategien der Alkoholkonzerne sowie kürzere Öffnungszeiten für Bars und Clubs sieht der neueste Beschluss der WHO vor. Damit will die WHO gegen das weltweite Problem des Alkoholmissbrauchs vorgehen. Weltweit an dritter Stelle steht Alkohol als Grund für vorzeitiges Ableben und Behinderungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Donnerstag eine globale Strategie gegen Alkoholmissbrauch beschlossen. Die insgesamt 193 Mitgliedstaaten einigten sich auf eine Fülle unverbindlicher Maßnahmen gegen gefährliches Trinkverhalten. (Quelle: Google Alkohol News, 21.5.10) focus.de, 20.5.10 Kommentar: Dies ist ein Meilenstein im globalen Bestreben für eine lebenswertere Welt. Herzliche Gratulation und grossen Dank für all die Wissenschafter und Public Health Fachleute, die mit unendlicher Geduld und unermüdlichem Einsatz dieses Ergebnis ermöglicht haben. Hoffen wir nun, dass diese Empfehlungen in den Ländern aufgenommen und umgesetzt werden, damit möglichst bald weltweit die Lebensqualität steigen kann.
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Dokumente, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Statistik, TOP NEWS, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org. |
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Mittwoch 19. Mai 2010 von htm
Die Ernennung des ehemaligen Tages-Anzeiger-Chefredaktors wird als grosse Überraschung aufgenommen. Von Journalisten und von links bis Mitte links begrüsst, von rechts abgelehnt. (Quellen: Tages-Anzeiger, 19.5.10 / NZZ, 18.5.10 Kommentar: Im TA-Interview zitiert er aus dem Programmauftrag der SRG: „Die Vielfalt der Ereignisse und Ansichten muss angemessen zum Ausdruck kommen. Ansichten und Kommentare müssen als solche erkennbar sein.“ „..ich wäre nicht Generaldirektor geworden, wenn ich nicht voll und ganz hinter diesem Gundsatz stehen würde.“ Beim Alkoholproblem ist die Vielfalt der Ansichten jedenfalls bisher nicht berücksichtigt worden. Es wäre schön, wenn dies jetzt ändern würde.
Kategorie: Allgemein, Medien, Politik, Prominenz, Schweiz, TOP NEWS, Werbung, Zitate |
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