Montag 18. Mai 2009 von htm
Nach dem Fussball-Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel haben sich am Sonntag in Zürich schwere Ausschreitungen ereignet. 15 Personen, darunter 7 Polizisten, wurden leicht verletzt, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. 14 Personen wurden festgenommen. Der öffentliche Verkehr wurde gestört. (Quelle: NZZ, 18.5.09)
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Montag 18. Mai 2009 von htm
Zürcher Süssmostproduzenten erhielten beim Qualitätswettbewerb des Schweizerischen Obstverbandes in Bern mehrere Auszeichnungen: 5 Goldmedaillen und mehrere Silbermedaillen. (Quelle: NZZ, 18.5.09) Kommentar: Die Förderung der alkoholfreien Obstverwertung war früher ein wichtiger Bestandteil der Alkohol-Prävention. Heute ist nicht mehr viel in dieser Richtung zu sehen.
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Montag 18. Mai 2009 von htm
Die Stimmbevölkerung lehnte das neue Handels- und Gastgewerbegesetz mit 56,11 Prozent Nein zu 43,89 Prozent Ja ab. Das Verkaufsverbot von Alkohol in Tankstellen-Shops ist damit vom Tisch. Hauptargument dagegen war, in den Nachbarkantonen bestehe kein Alkoholverbot. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.5.09) Bieler Tagblatt, 17.5.09
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Sonntag 17. Mai 2009 von htm
10% der Frauen werden im Laufe ihres Erwachsenenlebens Opfer von häuslicher Gewalt. Zwischen 2001 und 2004 starben jährlich 22 Frauen und 4 Männer an den Folgen von Partnergewalt. Die Direktorin des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann, Patricia Schulz, präsentierte am 14.5.09 eine Studie mit einer Uebersicht zu den Ursachen der Gewalt. Es sei immer ein Zusammenspiel verschiedener Risikofaktoren, darunter auch erhöhter Alkoholkonsum. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.5.09) Medienmitteilung
Siehe auch: https://de.vpnmentor.com/blog/der-umfassende-internet-sicherheitsleitfaden-fuer-frauen/
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Sonntag 17. Mai 2009 von htm
Das Verwaltungsgericht entschied, dass das vom Stimmvolk am 18.6.08 beschlossene Ausgehverbot ab 22.00 Uhr für schulpflichtige Jugendliche gegen die Versammlungsfreiheit verstösst. Ob der Gemeinderat den Fall vors Bundesgericht bringen will, ist noch offen. Die Gemeinde will den Jugendlichen einen Container als Treffpunkt zur Verfügung stellen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.5.09) Kommentar: Es wäre doch viel einfacher, wenn die Gemeinden die Bedürfnisse der Jugendlichen erkennen würden, bevor diese ihren Frust auf unangenehme Weise kundtun.
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Samstag 16. Mai 2009 von htm
Morgennachmittag steht das Hochrisiko-Fussballspiel Zürich:Basel auf dem Programm. Die Polizei muss einen Grosseinsatz leisten. Die Kosten gehen weiterhin auf Kosten der Steuerzahler. Es war schon von 300’000 Franken die Rede. In der Nacht auf Montag wird es keine Freinacht geben. Dies hat das Zürcher Polizeidepartement entschieden. «Spielschluss ist bereits um 18 Uhr. Somit bleibt genügend Zeit zum Feiern, bis die Bars regulär schliessen», begründet Departementssprecher Robert Soos. Viele der Fans, aber auch Anwohner werden am nächsten Tag arbeiten müssen. Ohnehin sind im Kreis 4 169 Clubs und Bars bis in den Morgen offen. Im Stadion soll es nur Leichtbier (1,8%) geben. Das von der Stadtpolizei bei Hochrisikospielen verfügte Alkoholverbot in angrenzenden Gaststätten wurde vom Statthalteramt im April aufgehoben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.5.09)
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Samstag 16. Mai 2009 von htm
Der Tages-Anzeiger berichtet auf der Titelseite und auf Seite 3 (halbe Seite) über die Studie im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) „Jugendliche und Alkoholwerbung, Einfluss der Werbung auf Einstellung und Verhalten“ (Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung Kiel). Wir haben am 13.5.09 unter Top News berichtet. Die Veröffentlichung ist besonders wichtig, weil die nationalrätliche Fernmeldekommission und nachher der Nationalrat das Media-Abkommen mit der EU behandeln, bei dem es auch um Zulassung oder Verbot der Alkoholwerbung in der Schweiz geht. Der Ständerat hat bereits die Option Verbot beschlossen. Es wäre ein grosser Lichtblick, wenn der Nationalrat der Ständekammer folgen würde. Diese Studie zeigt einmal mehr deutlich, dass Alkoholwerbung am Fernsehen wirkt. Politiker, denen das Wohl der Jugend ein Anliegen ist, können nicht weiter den Kopf in den Sand stecken. Die Zeit der sogenannt „politischen“ Entscheide sollte endlich vorbei sein, vor allem auch bei Parteivertretern, die ein „C“ im Namen führen und Familienpolitik betreiben wollen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.5.09)
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Donnerstag 14. Mai 2009 von htm
Nationalrat, 48. Legislaturperiode (PDF)
Darunter: 07.074 MEDIA Programm 2007-2013. Abkommen mit der Europäischen Gemeinschaft (Frage der Alkoholwerbung im Fernsehen)
Ständerat, 48. Legislaturperiode (PDF)
Darunter: 07.074 MEDIA Programm 2007-2013. Abkommen mit der Europäischen Gemeinschaft
07.402 Pa.Iv. Amherd. Verfassungsgrundlage für ein Bundesgesetz über
die Kinder- und Jugendförderung sowie über den Kinder- und Jugendschutz
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Mittwoch 13. Mai 2009 von htm
Drei Professoren der Betriebswirtschaftslehre, der Unternehmensethik und der praktischen Philosophie äussern sich in der Neuen Zürcher Zeitung ausführlich über „Die Aufregung um den Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann.“ Sie schreiben am Schluss über die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung, die gesellschaftliche Aufgabe der Universität, „die allein an der Wahrheit und der Erkenntnis orientiert ihren Beitrag leisten kann. In einem Klima, in dem unbequeme Positionen mit Sanktionen belegt werden, kommt nur allzu leicht das kritische Denken zum Erliegen. Dann werden Opportunisten produziert, die wir weder in der Schweiz noch anderswo zur verantwortlichen Lösung der anstehenden Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft gebrauchen können.“ (Quelle: NZZ, 13.5.09, nicht online) Kommentar: Nähme man die Behandlung der Alkoholfrage in der Wirtschaftsethik als Massstab, müsste man sagen, die Wirtschaftsethik existiert gar nicht. Oder anders gesagt, wann nimmt sich endlich die Wirtschaftsethik der Alkoholfrage an?
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Mittwoch 13. Mai 2009 von htm
Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates stimmt Schaffung einer Verfassungsgrundlage für ein Bundesgesetz über die Kinder- und Jugendförderung zu. Die Bundesverfassung soll ergänzt werden, damit der Bund Vorschriften zur Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie zu deren Schutz erlassen kann. (Quelle: parlament.ch, 13.5.09)
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