Archiv für die Kategorie 'Schweiz'
Montag 5. Oktober 2009 von htm
Reaktionen zum Entwurf des neuen Präventionsgesetzes: Die in der Allianz Gesunde Schweiz zusammengeschlossenen 45 Organisationen begrüssen die Botschaft und den Entwurf des Bundesrates für ein Präventionsgesetz und werden den Vorschlag prüfen und zu den einzelnen Aspekten der Vorlage Position beziehen. Medienmitteilung (pdf, 3S., 16Kb) und eine Liste der wichtigsten Argumente zum neuen Präventionsgesetz (pdf, 2S., 15Kb) von der Allianz. Kritischer bis ablehnend äussert sich der Arbeitgeberverband in einer Medienmitteilung zum Entwurf. Der Schweizerische Gewerbeverband sgv und die Allianz der Wirtschaft für eine massvolle Präventionspolitik AWMP erwägen in ihrer Medienmitteilung gar ein Referendum, falls das Parlament auf die Vorlage eintritt. (Quelle: Newsletter Infoset Oktober 09)
Kategorie: Allgemein, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Montag 5. Oktober 2009 von htm
Der Fachverband Sucht, GREA und SFA kritisierten in einer gemeinsamen Medienmitteilung (pdf, 1S., 300Kb) den Entscheid von National- und Ständerat. (Quelle: Infoset Newsletter Okt. 09)
Kategorie: Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Montag 5. Oktober 2009 von htm
Die Schweizer Städte möchten verbindliche Rechtsgrundlagen, um den Verkauf von Alkohol an Jugendliche und bei Sportveranstaltungen besser in den Griff zu bekommen. Das hat der Schweizerische Städteverband im Rahmen einer Umfrage festgestellt. Sie sprechen sich auch für Massnahmen gegen Billigpreisangebote aus. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.10.09) Bieler Tagblatt, 4.10.09 mit unserem Online-Kommentar Kommentar: Eigenartig die schlechte Beteiligung an der Umfrage. Haben die nichtreagierenden Städte keine Probleme, steckt man den Kopf in den Sand oder ist die Wahrnehmung durch Parteiideologie getrübt? – Mindestpreise sind nur sinnvoll, wenn die Differenz an den Staat für Rehabilitation und Prävention abgeführt wird.
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Freitag 2. Oktober 2009 von htm
Am Tag nach dem Artikel „Zu viel Prävention schadet“ kommt ein Replik vom Präsident der Zürcher Lungenliga, Otto Brändli: „Gesundheitsprävention ist wie Impfen“. Darin weist er richtig auf die Unterschiede zwischen der Verhaltens- und der Verhältnisprävention hin. Er erwähnt, dass z.B. Steuern wirksam sind, die ein Produkt verteuern. Und bringt dies in Zusammenhang mit Stoffen, die Übergewicht nach sich ziehen. Dann schreibt er: „Weniger Sorgen macht mir der Alkohol, den die meisten im Griff haben, weil sich die Menschen unseres Kulturkreises über Jahrtausende daran adaptieren konnten“. Einen solchen Schwachsinn liest man sonst nur bei der Alkohollobby. Offenbar ist da bereits ein Verteilungskampf ausgebrochen. Die Antirauch-Lobbies haben doch inzwischen ihre Ziele mehr oder weniger erreicht. Warum wollen sie jetzt verhindern, dass in der Alkoholfrage, die von der WHO als praktisch gleichbedeutend gewichtet wird, die aber eine wesentlich stärkere soziale Komponente aufweist, endlich auch Verbesserungen erzielt werden? Der Tag mit dem Krankenkassen-Prämien-Schock wäre doch der geeignete Zeitpunkt.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 2.10.09, nicht online)
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Andere Drogen, Gesundheit, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Zitate |
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Donnerstag 1. Oktober 2009 von htm
Redaktion der
Neuen Zürcher Zeitung
Briefe an die NZZ
8021 Zürich
Per e-mail redaktion@nzz.ch
Leserbrief zu „Ideen dürfen begeistern“ am 22.9.09
Die Wissenschaftskommunikation wird breit dargestellt, von ihrer Verantwortung, ihrer Aufgabe in Gesellschaft und Wirtschaft wird berichtet, auch dass sie Transparenz schaffen muss.
Auf Seite 2 wird vom Chefredaktor die Neugestaltung der NZZ angekündigt und zum wiederholten Mal von der führenden Qualität der NZZ geschwärmt, natürlich um die Kunden bei der Stange zu halten.
Vor einer Woche etwa hat der sicher nicht im Rufe der Wirtschaftsfeindlichkeit stehende Bundesrat Ueli Maurer der Schweizer Presse in einmalig deutlicher Art und Weise die Leviten gelesen.
Ich frage mich, warum die NZZ nicht ihrem Ruf gerecht werden will, indem sie diese Kritik durch Taten entkräftet? Ich denke da in erster Linie an die bisherige Unfähigkeit oder absichtliche Verhinderung, das Alkoholproblem in seiner ganzen politischen Bedeutung zu recherchieren und darzustellen, damit die Bevölkerung endlich die Tragweite des Fehlens einer echten Alkoholpolitik erfassen und diskutieren kann. Dazu gehörte auch die Diskussion einer Projekt-Idee, die begeistern könnte, (siehe Titel) wenn sie in die öffentliche Diskussion eingebracht würde. Seit Jahren ist sie den Medienschaffenden von www.alkoholpolitik.ch her bekannt, aber wie eine heisse Kartoffel unbeachtet geblieben. Dabei gäbe sie reichlich Stoff für angeregte Diskussionen und wissenschaftliche Untersuchungen. Würde sie verwirklicht, hätten wir auf einen Schlag eine Vielzahl sozialer Probleme stark gemildert und alle würden auf lange Zeit finanziell profitieren, auch die Wirtschaft, auch die Medien und die Werbung.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(bis 1.10.09 nicht veröffentlicht)
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Leserbriefe, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Werbung |
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Montag 28. September 2009 von htm
Anlässlich der Eröffnung des neugestalteten Dorfplatzes wurden akoholfreie Drinks ausgeschenkt. Ein Neunjähriger meinte, es könnte schon einen Schuss Schnaps vertragen. In den Ferien in Italien hätte er eine ganze Flasche Alkohol getrunken. (Quelle: Tages-Anzeiger, 28.9.09) Kommentar: Das wäre ein Fall für den Effretiker Gesundheitsvorsteher, Nationalrat Max Binder, der in der Herbstsession die Alkoholreklame am Fernsehen propagiert und die Verantwortung der Eltern betont hat. Auch die Schule des kleinen Aufschneiders müsste sich darum kümmern. (siehe auch Leserbriefe)
Kategorie: Allgemein, Jugend, Prominenz, Schweiz, Unterricht |
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Samstag 26. September 2009 von htm
Interview in der Neuen Zürcher Zeitung vom 26.9.09
Frage: Was stört Sie am meisten als Staatsbürger?
T. Mattig: „Ich wünsche mir mehr Leute aus Politik und Wirtschaft, die ihre eigenen Interessen in den Hintergrund stellen und stattdessen das Wohl unseres Landes in den Vordergrund rücken.“
Kommentar: Wir sind doch nicht allein mit diesem Wunsch.
Kategorie: Allgemein, Politik, Prominenz, Schweiz, Zitate |
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Freitag 25. September 2009 von htm
After three readings in both chambers of the Swiss Parliament, when the small Federal Chamber always said no and the big National Chamber said always yes to ads in all TV stations and private broadcasting for wine and beer they both agreed after a joint meeting of a commission to this new law, following the demand by the European Union to accept the EU directives on TV over the frontiers. This was a condition because Switzerland wanted to have a Media-Agreement with the EU and profit from film sponsoring. Since the beginning of Swiss Television alcohol advertising was always banned for preventive reasons.
Comment: This is a very sad moment, after a long fight in parliament. The only hope is now that future EU regulations on alcohol will be better and have to be taken by the Swiss legislation. It is against all logic and research on the influence of marketing on youth, in a time when alcohol abuse of young people is in the headlines. But the liberals, the conservatives and even christian democrates in agreement with economy organisations, the alcohol and marketing industry are too strong. The medias didn’t take up the matter and brought only short statements by agencies. This is freedom of the press. Journalists are not obliged to follow their own ethical basic rules which say journalists have to contribute to an open discussion in society. That means that the people cannot make up a realistic mind and put pressure on the parliament.
Theoretically there is the possibility to launch a referendum because this Media-Agreement is an international contract. But I doubt that there is somebody to take this chance as the industry, and the media are financially and in their publicity too strong.
Kategorie: Advertising, Alcohol industry, Allgemein, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Schweiz, TOP NEWS, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Youth |
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Donnerstag 24. September 2009 von htm
Der Gemeinderat von Zürich hat gestern die Ausgaben von jährlich 1,16 Mio. Franken für die definitive Einführung von unbewaffneten Patrouillen gegen Jugendgewalt und Alkoholexzesse beschlossen. Die NZZ schreibt, das sei „Ersatz für die Zivilcourage der Einzelnen“. (Quelle: NZZ, 24.9.09) NZZ, 23.9.09 Kommentar: Die NZZ könnte auch schreiben, es sei der Beweis dafür, dass die von ihr immer als Alibi missbrauchte Selbstverantwortung in vielen Fällen nicht funktioniert und deshalb der Staat notgedrungen eingreifen muss, um die Allgemeinheit zu schützen, die das auch noch selber bezahlen muss.
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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