Wissenschaftskommunikation, Sein und Schein
Donnerstag 1. Oktober 2009 von htm
Redaktion der
Neuen Zürcher Zeitung
Briefe an die NZZ
8021 Zürich
Per e-mail redaktion@nzz.ch
Leserbrief zu „Ideen dürfen begeistern“ am 22.9.09
Die Wissenschaftskommunikation wird breit dargestellt, von ihrer Verantwortung, ihrer Aufgabe in Gesellschaft und Wirtschaft wird berichtet, auch dass sie Transparenz schaffen muss.
Auf Seite 2 wird vom Chefredaktor die Neugestaltung der NZZ angekündigt und zum wiederholten Mal von der führenden Qualität der NZZ geschwärmt, natürlich um die Kunden bei der Stange zu halten.
Vor einer Woche etwa hat der sicher nicht im Rufe der Wirtschaftsfeindlichkeit stehende Bundesrat Ueli Maurer der Schweizer Presse in einmalig deutlicher Art und Weise die Leviten gelesen.
Ich frage mich, warum die NZZ nicht ihrem Ruf gerecht werden will, indem sie diese Kritik durch Taten entkräftet? Ich denke da in erster Linie an die bisherige Unfähigkeit oder absichtliche Verhinderung, das Alkoholproblem in seiner ganzen politischen Bedeutung zu recherchieren und darzustellen, damit die Bevölkerung endlich die Tragweite des Fehlens einer echten Alkoholpolitik erfassen und diskutieren kann. Dazu gehörte auch die Diskussion einer Projekt-Idee, die begeistern könnte, (siehe Titel) wenn sie in die öffentliche Diskussion eingebracht würde. Seit Jahren ist sie den Medienschaffenden von www.alkoholpolitik.ch her bekannt, aber wie eine heisse Kartoffel unbeachtet geblieben. Dabei gäbe sie reichlich Stoff für angeregte Diskussionen und wissenschaftliche Untersuchungen. Würde sie verwirklicht, hätten wir auf einen Schlag eine Vielzahl sozialer Probleme stark gemildert und alle würden auf lange Zeit finanziell profitieren, auch die Wirtschaft, auch die Medien und die Werbung.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(bis 1.10.09 nicht veröffentlicht)
Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 1. Oktober 2009 um 13:43 und abgelegt unter Alkoholsteuern, Allgemein, Leserbriefe, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Werbung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.