Archiv für die Kategorie 'Forschung'
Donnerstag 18. November 2010 von htm
Energy Drinks können das Risiko für Alkoholabhängigkeit steigern. Zu diesem Schluss kam ein US-amerikanisches Forscherteam der University of Maryland und Johns Hopkins University. Die Ergebnisse der Untersuchung sind online in der Fachzeitschrift „Alcoholism: Clinical & Experimental Research“ erschienen (doi: 10.1111/j.1530-0277.2010.01352.x).
Für die Studie verwendeten die Wissenschaftler Daten von mehr als 1000 Studenten, die über ihr Trinkverhalten bezüglich Energy Drinks und Alkohol in den vergangenen zwölf Monaten befragt worden waren. (Quelle: netdoktor.de, 18.11.10)
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholfreies, Alkoholkrankheit, Allgemein, Internationales, Jugendliche, Konsumhaltung |
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Mittwoch 17. November 2010 von htm
Zur weiteren Verhinderung pränataler Schädigungen hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Förderung unter dem Titel „Neue Präventionsansätze zur Vermeidung und Reduzierung von Suchtmittelkonsum in Schwangerschaft und Stillzeit“ ausgeschrieben. Nähere Informationen finden Sie hier.
Gegenstand der Förderung sind Modellprojekte, die neue und zielgruppenspezifische Ansätze zur Prävention, vor allem von Tabak- und/oder Alkoholkonsum, im Einzelfall auch von Drogenkonsum in der Schwangerschaft und Stillzeit, entwerfen und umsetzen. (Quelle: DHS Newsletter 9-10)
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Aufruf, Foetales Alkohol Syndrom, Internationales, Vorsorge |
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Dienstag 16. November 2010 von htm
Die Einführung des absoluten Alkoholverbots für Fahranfänger hat offensichtlich Erfolg: Die Unfallzahlen und Alkoholverstöße gingen merklich zurück.
Seit dem 1. August 2007 gilt für Fahranfänger: Sie dürfen keinen Schluck Alkohol trinken, wenn sie am Steuer sitzen. (getrunken haben, htm) Laut Gesetz handelt derjenige ordnungswidrig, der in der Probezeit oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres im Straßenverkehr alkoholische Getränke zu sich nimmt oder die Fahrt antritt, obwohl er unter der Wirkung eines solchen Getränks steht. Einer neuen Studie zufolge wirkt diese Regelung. ..(Quelle: Google Alkohol News, 15.11.10) zeit.de, 15.11.10
Kategorie: Allgemein, Internationales, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene, Vorsorge |
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Mittwoch 10. November 2010 von htm
Einer Studie zufolge sind Jugendliche gewaltbereiter und anfälliger für Drogen, wenn sie viele SMS verschicken. Diese Jugendlichen hätten auch eher Sex und tränken häufiger Alkohol, so die Studie. Auch die Nutzer von Online-Netzwerken wurden untersucht. (Quelle: Google Alkohol News, 9.11.10) focus.de, 9.11.10
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugendliche |
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Dienstag 9. November 2010 von htm
“Harry Potter”-Schauspielerin Emma Watson hat enthüllt, dass ihre Eltern Chris und Jacqueline, die sich trennten, als sie fünf war, sie immer wie eine Erwachsene behandelten und ihr schon im Kindesalter Wein (mit Wasser, Red.) zum Essen erlaubten.
Die mittlerweile 20-Jährige ist davon überzeugt, dass sie es der Einstellung ihrer Eltern zu verdanken hat, dass sie als Jugendliche nicht zur exzessiven Trinkerin geworden ist, wie viele ihrer Freunde. Sie erklärt: “Mein Vater erlaubte dieses ganze Kinderzeug nicht… (Quelle: Google Alkohol News, 8.11.10) showbiz.de, 8.11.10 unser Online-Kommentar: Schon eigenartig: Ein Tag, nachdem berichtet wurde, Emma Watson habe ein Jahr lang an der Uni auf Alkohol vezichtet, wird diese Story nachgeliefert. Hat hier die Alkoholindustrie reagiert?
Wissenschaftlich ist erwiesen, dass es am besten ist, den Erstkonsum möglichst lange hinauszuschieben, um späteren Problemen vorzubeugen. Wer bei den Eltern mittrinkt, trinkt später auch bei den Kollegen mit. Emma Watson gehört offenbar zur glücklichen Minderheit, die anders reagiert, wahrscheinlich hat dies auch mit ihrem speziellen Lebenslauf zu tun, der ihren Charakter geformt hat.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Geschichten, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Konsumhaltung, Medien, Prominenz, Verhaltens-Präv. |
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Montag 8. November 2010 von htm
Alkoholmissbrauch stieg innerhalb von acht Jahren um 166 Prozent. Die einen werden von Depressionen übermannt, die anderen von Stress und Problemen erdrückt – und greifen hemmungslos zur Flasche. Und das schon mit Zwölf. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover beobachten einen besorgniserregenden Trend: Alkoholsucht und psychische Störungen entwickeln sich zu einer Volkskrankheit unter Jugendlichen. (Quelle: Google Alkohol News, 7.11.10) berlinonline.de, 7.11.10
Kategorie: Abhängigkeit, Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Medizin, Statistik |
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Freitag 5. November 2010 von htm
Auf der Global Information System on Alcohol and Health Datenbank (GISAH) können international vergleichbare Daten zum Alkoholkonsum und alkoholbedingten Problemen aus über 190 Ländern abgerufen werden. Somit können länderspezifische und globale Entwicklungen der Alkoholproblematik verfolgt werden. Die EUSAH Datenbank baut auf die GISAH auf, beinhaltet aber noch weiterführende Informationen, welche auf die Situation der EU-Länder zugeschnitten sind. (Quelle: Infoset Newsletter, 5.11.10)
Kategorie: Allgemein, Diverse, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org. |
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Dienstag 2. November 2010 von htm
Alkohol, das sozial-medizinische Problem Nr. 1
Seit Jahrzehnten wird Alkohol bei uns als 1. sozial-medizinisches Problem bezeichnet. Diese Studie ist ein weiterer Beweis zur rechten Zeit. In einer Zeit, in der Regierungen sich weigern, die von ihnen mitunterzeichnete Alkohol-Strategie der WHO (Mai 2010) umzusetzen. Sie stehen unter ständigem Druck der Alkoholindustrie, keine Massnahmen zuzulassen, die den Konsum und damit die Schäden reduzieren könnten. Diese Art Korruption kostet täglich Leben und schädigt die ganze Bevölkerung, die von der WHO als Passivtrinker bezeichnet wurde, weil sie unabhängig von ihrem Konsum ein Leben lang ungefragt die immensen alkoholbedingten Sozialkosten bezahlt und unter der verminderten Lebensqualität leidet. Die Bevölkerung kann sich nicht wehren, weil ihr die nötigen Informationen vorenthalten werden.
PS für die Schweiz: Diese Untersuchung passt sehr schön zur Anklage von Bundesrätin Calmy-Rey, die Bundesräte der Mitteparteien stünden unter dem Einfluss der Economiesuisse. Diesem Einfluss ist es zu „verdanken“, dass ein völlig ungenügender Entwurf eines neuen Alkoholgesetzes in die Vernehmlassung geschickt wurde. Wie wäre das doch wunderbar, wenn nun der Bundesrat bei der Auswertung der Vernehmlassungsantworten jene der Fachleute und der Wissenschaft höher gewichten würde als diejenigen der Alkoholindustrie und der Wirtschaftsverbände. Sie müssten ja nur die globale Alkohol-Strategie der WHO, die sie im Mai mitunterzeichnet haben, in das neue Gesetz einfliessen lassen und die Parlamentarier überzeugen, dass dies der richtige Weg wäre, um ein Jahrhundertproblem zum Wohle der ganzen Bevölkerung wirksam zu entschärfen.
Kategorie: Advent-Aufruf, Allgemein, Diverse, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Leserbriefe, Neues Alkoholgesetz (CH), Passivtrinker, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft |
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Dienstag 2. November 2010 von htm
Eine Studie der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hat markante regionale Unterschiede beim Unfallgeschehen ergeben: In der Romandie gibt es besonders viele Temposünder. Die meisten Unfälle passieren aber anderswo. Mühe bekundet die lateinische Schweiz mit Alkohol am Steuer: Jeder fünfte Unfall geschieht in der Romandie unter Alkoholeinfluss. Während 2007 in der Deutschschweiz 11 Prozent aller Unfälle mit Toten oder Schwerverletzten auf Alkohol zurückzuführen waren, lag der Anteil im Tessin bei 19 und in der Romandie bei 21 Prozent. (Quelle: Tages-Anzeiger, 1.11.10)
Kategorie: Allgemein, Diverse, Schweiz, Statistik, Verkehr |
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Dienstag 2. November 2010 von htm
Alkohol schadet nicht nur dem Körper des Konsumenten, sondern vor allem zwischenmenschlichen Beziehungen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Sie rät trotzdem, Alkohol nicht zu verbieten. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 1.11.10) unser Online-Kommentar: Seit Jahrzehnten wird Alkohol bei uns als sozial-medizinisches Problem bezeichnet. Diese Studie ist ein weiterer Beweis zur rechten Zeit. In einer Zeit, in der Regierungen sich weigern, die von ihnen mitunterzeichnete Alkohol-Strategie der WHO (Mai 2010) umzusetzen. Auch unser Bundesrat mit seinem völlig ungenügenden Entwurf für ein neues Alkoholgesetz. Diese Korruption kostet täglich Leben. (siehe auch im englischen Teil.) (siehe noch ausführlicher: spiegel.de, 1.11.10) siehe Lancet-Artikel bei wissenschaft-online.de, 5.11.10
Kategorie: Abhängigkeit, Advent-Aufruf, Allgemein, Diverse, Internationales, Medizin, Neues Alkoholgesetz (CH), Schweiz, TOP NEWS, Veröffentlichungen, Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie |
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