Archiv für die Kategorie 'Forschung'
Freitag 29. Oktober 2010 von htm
Männer sterben öfter an Herzinfarkt, greifen häufiger zum Alkohol und haben ein höheres Selbstmordrisiko als Frauen: Der erste Männergesundheitsbericht lässt vom Image des starken Geschlechts nicht viel übrig. Doch Schuld daran tragen keinesfalls die Männer allein, glauben die Experten.
Die Daten des ersten Männergesundheitsberichts sprechen für sich: Bei Herzinfarkten, Lungenkrebs und Alkoholmissbrauch, aber auch Diabetes, Gicht und Fettleibigkeit liegen die Männer deutlich vorn. Ein Blick auf ihre spezifischen Probleme ist lange überfällig, betonen die Autoren von der Stiftung Männergesundheit und der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit, die den Report am Donnerstag in Berlin vorgestellt haben. Denn sowohl die Vorsorge als auch die medizinischen Angebote erreichten die Männer viel zu selten. (Quelle: Google Alkohol News, 29.10.10) spiegel.de, 28.10.10
Kategorie: Allgemein, Diverse, Medizin |
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Freitag 29. Oktober 2010 von htm
Viele Österreicher haben Erfahrungen mit illegalen Suchtgiften gemacht, dann aber damit aufgehört. Ganz anders schaut es bei Tabak und Alkohol aus. Todesfälle mit Drogen-Bezug gibt es noch öfter: Allein in Wien hat die Polizei im Vorjahr 230 bearbeitet.
Der Konsum von illegalen Suchtgiften ist in Österreich zum überwiegenden Teil ein „Lebensabschnittsproblem“. Konsumenten von Cannabis und Co. lassen zu einem weithöheren Maße wieder von den Drogen ab als Konsumenten von Alkohol oder Nikotin von diesen Substanzen (siehe Grafik) . Das ist eine der Hauptaussage des „Berichts zur Drogensituation 2010“. (Quelle: Google Alkohol News, 29.10.10) kurier.at, 28.10.10
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholkrankheit, Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Statistik |
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Donnerstag 28. Oktober 2010 von htm
Fast ein Viertel aller Darmkrebserkrankungen ließen sich vermeiden, wenn die Menschen die Ratschläge für einen gesunden Lebensstil befolgen würden – und zwar hinsichtlich Bewegung, Bauchumfang, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie Ernährung. Dieses Fazit ziehen dänische Forscher aus der Auswertung der Daten von mehr als 55.000 Erwachsenen. Sogar kleine Änderungen in der Lebensweise hätten einen entscheidenden Einfluss auf das Risiko für Darmkrebs (Kolorektales Karzinom), schreiben die Forscher im Fachmagazin „British Medical Journal“ (doi: 10.1136/bmj.c5504). (Quelle: netdoktor.de, 27.10.10)
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Gesundheit, Internationales, Medizin, Verhaltens-Präv., Vorsorge |
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Freitag 22. Oktober 2010 von htm
Ein bis zwei Gläser Wein wöchentlich fördern das menschliche Denkvermögen. Die Weintrinker schlügen mit ihrer Hirnleistung sogar Menschen, (nur Frauen) die überhaupt keinen Alkohol anrührten, berichten Norwegische Forscher in der Tromsø Studie. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt „Acta Neurologica Scandinavica“ veröffentlicht. (Quelle: netdoktor, 20.10.10) Kommentar: Wieder eine zweifelhafte Studie. Dass nur abstinente Frauen schlechter abschneiden wird meist nicht erwähnt, dass es auch daran liegen könnte, dass moderate Weintrinker ein besseres Bildungsniveau und höheren sozialen Status aufweisen und allgemein gesünder leben, auch nicht. Damit werden auch die Ergebnisse in Bezug auf die Herzkrankheiten relativiert, die bei den Untersuchten gleichfalls ein Thema waren.
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, Konsumhaltung |
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Freitag 22. Oktober 2010 von htm
Frauen werden durch Alkohol glücklich, Männer melancholisch? Alles quatsch, wie eine neue Studie jetzt bewies.
Männer neigen mehr zum Alkohol als Frauen. Die Tatsache ist lange bekannt, wer irgendeinen Zweifel daran hat, sollte an einem x-beliebigen Tag in einem x-beliebigen Winkel der Welt in eine Kneipe seiner Wahl gehen und einfach mal schauen, wer da so am Tresen hängt – okay, vielleicht sollte diese Kneipe nicht unbedingt in Großbritannien sein. Aber überall anders bietet sich folgendes Bild: Eine Überzahl schweigender Männer, eine Hand am Glas, eisern vor sich hinstarrend, wahlweise auf einen Bildschirm auf dem eine Sportsendung übertragen wird, in die Luft oder auf die weibliche Minderheit vor Ort. (Quelle: Google Alkohol News, 21.10.10) welt.de, 20.10.10
Kategorie: Allgemein, Diverse, Internationales, Medizin |
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Freitag 22. Oktober 2010 von htm
Chapel Hill – Die Wirkung von Alkohol auf das Gehirn wird von der Aktivität der Enzyme beeinflusst, die Ethanol im Körper abbauen. Das Gen für eines dieser Enzyme wird von US-Forschern in Alcoholism: Clinical and Experimental Research (2010; doi: 10.1111/j.1530-0277.2010.01317.x) jetzt mit dem verminderten Risiko einer Alkoholabhängigkeit in Verbindung gebracht. Wer schneller beschwipst ist, sei weniger suchtgefährdet. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 21.10.10)
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholkrankheit, Allgemein, Internationales, Medizin |
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Freitag 22. Oktober 2010 von htm
Kinder, die früh über Suchtgefahren aufgeklärt wurden, greifen später seltener zu Alkohol und Tabak. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Studie im Auftrag der AOK Hessen. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung hatte dafür von 2005 bis 2008 mehr als 500 Kinder nach ihren Erfahrungen mit Alkohol und Tabak befragt. Ein Teil davon hatte in der Grundschulzeit regelmäßig an einem von mehreren Präventionsprogrammen teilgenommen, die von Krankenkassen unterstützt wurden. (Quelle: Google Alkohol News, 18.10.10) welt.de, 17.10.10 unser Online-Kommentar: Der erreichte Unterschied von 8,4% beim Alkohol entspricht bei einer Schulklasse von 25 Kindern gerade einmal 2 Schülern, die von diesem Projekt profitiert haben. Das ist mir zu wenig. Wenn das als Alibi für die Politiker dient, keine wirksame Alkoholpolitik treiben zu müssen, verkaufen sie ihre Wähler für dumm. Nur weil sie sich vor dem Druck der Alkoholindustrie und der nicht korrekt informierten Bevölkerung fürchten. Würden sie letztere endlich objektiv über die Zusammenhänge aufklären, hätten sie diese für wirksame Präventionsmassnahmen hinter sich.
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Politik, Statistik, Unterricht, Verhaltens-Präv., Vorsorge |
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Samstag 16. Oktober 2010 von htm
Wellington — Alkohol ist in Neuseeland mittlerweile billiger zu haben als Wasser. Laut einer in der Zeitschrift „New Zealand Medical Journal“ veröffentlichten Studie der Otago University kostet ein Glas Wein mittlerweile nur 0,62 neuseeländische Dollar (0,35 Euro), 250 Milliliter Wasser aus der Flasche hingegen 0,67 Dollar. Ungeachtet der steigenden Löhne sei der Alkoholpreis im vergangenen Jahrzehnt gefallen, so dass sich Alkohol zur „wahrscheinlich billigsten Entspannungsdroge in Neuseeland“ entwickelt habe, erklärte einer der Autoren der Studie, Nick Wilson.
Dies sei besonders besorgniserregend, weil nach internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen billiger Alkohol Trinkgelage bei Jugendlichen fördere, sagte Wilson weiter. Der niedrige Alkoholpreis schade der Gesundheit der Neuseeländer und dem sozialen Gefüge im Land, warnten die Autoren der Studie. Außerdem belasteten die Folgen des vermehrten Alkoholkonsums das staatlich geförderte Gesundheitssystem mit hohen Zusatzkosten. (Quelle: Google Alkohol News/AFP, 16.10.10) Kommentar: In Europa ist es nicht viel besser. Verglichen mit dem Einkommen sinken die Alkoholpreise seit Jahrzehnten.
Kategorie: Alcopops (de), Alkoholfreies, Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Diverse, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Politik, Preisgestaltung, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Vorsorge |
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Donnerstag 14. Oktober 2010 von htm
Ein kurzes Gespräch reicht und Junge schrauben ihren Alkohol-Konsum deutlich zurück, so eine neue Studie. Jetzt fordern Eltern, Lehrer zu Suchtexperten auszubilden. (Quelle: Google Alkohol News, 14.10.10) 20min.ch, 12.10.10
Kategorie: Allgemein, Eltern, Jugend, Jugendliche, Schweiz, Unterricht, Vorsorge |
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Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm
Im September erhielten Professor Manfred Laucht und Dr. Jens Treutlein den bekannten Wilhelm Feuerlein Forschungspreis 2010.
Den renommierten Preis erhielten die beiden Wissenschaftler zu gleichen Teilen für ihre Forschungsarbeiten zum Thema genetische Anfälligkeit, Trinkverhalten und Alkoholabhängigkeit. Der Preis ist mit jeweils 4.000 Euro dotiert und wurde im Rahmen des Deutschen Suchtkongresses in Tübingen überreicht. (Quelle: Google Alcohol News, 12.10.10) pressemitteilungen-online.de, 12.10.10
Kategorie: Abhängigkeit, Allgemein, Internationales, Medizin |
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