Archiv für die Kategorie 'Werbung'
Samstag 16. Mai 2009 von htm
Jugendliche benützen Flaschen Etiketten zur Wahl des stärksten Getränks zu niedrigsten Preisen. Im Gegensatz zur Position der Alkoholindustrie, dass sichtbare Etiketten das verantwortungsbewusste Konsumieren fördern würden, benützen junge Leute diese sichtbaren Standard-Flaschen-Etiketten dazu, die Alkoholmenge, die sie konsumieren zu erhöhen oder sogar zu maximieren, zu tiefstmöglichen Kosten. (Quelle: Medical News Today, 15.5.09)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Preisgestaltung, Verhältnis-Präv., Werbung |
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Samstag 16. Mai 2009 von htm
Der Tages-Anzeiger berichtet auf der Titelseite und auf Seite 3 (halbe Seite) über die Studie im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) „Jugendliche und Alkoholwerbung, Einfluss der Werbung auf Einstellung und Verhalten“ (Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung Kiel). Wir haben am 13.5.09 unter Top News berichtet. Die Veröffentlichung ist besonders wichtig, weil die nationalrätliche Fernmeldekommission und nachher der Nationalrat das Media-Abkommen mit der EU behandeln, bei dem es auch um Zulassung oder Verbot der Alkoholwerbung in der Schweiz geht. Der Ständerat hat bereits die Option Verbot beschlossen. Es wäre ein grosser Lichtblick, wenn der Nationalrat der Ständekammer folgen würde. Diese Studie zeigt einmal mehr deutlich, dass Alkoholwerbung am Fernsehen wirkt. Politiker, denen das Wohl der Jugend ein Anliegen ist, können nicht weiter den Kopf in den Sand stecken. Die Zeit der sogenannt „politischen“ Entscheide sollte endlich vorbei sein, vor allem auch bei Parteivertretern, die ein „C“ im Namen führen und Familienpolitik betreiben wollen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16.5.09)
Kategorie: Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Werbung |
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Mittwoch 13. Mai 2009 von htm
Die Werbung verführt Jugendliche laut einer Studie zum Trinken. Je mehr Alkoholwerbung die Jungen und Mädchen sehen, umso mehr Alkohol trinken sie, wie eine gestern in Berlin vorgestellte Erhebung der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) unter rund 3400 Schülern im Alter von zehn bis 17 Jahren ergab. Die Kasse forderte ein entschiedenes Handeln von Werbewirtschaft und Politik. Alkoholwerbung müsse eingeschränkt werden – die im vergangenen Jahr eingegangene Selbstverpflichtung der Wirtschaft reiche zum Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht aus. (Quelle: Google Alkohol Alert, 13.5.09) RP ONLINE, 13.5.09 (Google.com/AFP, 13.5.09)
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Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Politik, Reklame, TOP NEWS, Verhaltens-Präv., Werbung |
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Samstag 9. Mai 2009 von htm
Verteuerung ist wenig wirksam, aber wahljahrtauglich.
Seit mehreren Jahren bestätigen regelmäßig (von der Bundesregierung ebenso regelmäßig als “alarmierend” bezeichnete) Studien einen europaweiten Anstieg des massiven Alkoholkonsums unter Jugendlichen, während nach dem neuesten Drogenbericht der Bundesregierung nun ein deutlicher Trend des nachlassenden Konsums von Tabak und Marihuana in dieser Bevölkerungsgruppe erkennbar ist. Bereits seit längerem wird die Notwendigkeit betont, staatlicherseits vermehrt in die Prävention zu investieren. Zu Wahlkampfzeiten ist die “tiefe Besorgnis” selbsternannter Volksgesundheitsschützer besonders billig zu haben. Neueste Forderung: Eine Verteuerung von Alkohol soll dem Komasaufen der mächtig angeschickerten Jugend nun ein Ende setzen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.5.09) READERS EDITION, 8.5.09 (unser Kommentar pendent, siehe bei Leserbriefen)
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Freitag 8. Mai 2009 von htm
Die April-Ausgabe des Online-Magazins der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) ist artikelweise oder als Ganzes (pdf, 12S., 208Kb) online zugänglich. Aus dem Inhalt: * Von der Plakatwand in die Online-Welt: Alkohol-Marketing im Wandel
* Macht Alkohol alt? * St(r)andpunkt: Auf das Bier gekommen (Quelle: Infoset Newsletter Mai)
Kategorie: Allgemein, Schweiz, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen, Werbung |
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Mittwoch 22. April 2009 von htm
Ein Australier will das staatliche Alkoholmonopol in Schweden knacken – und macht sich damit mächtige Feinde: Nach anfänglichem Erfolg bringt ausgerechnet die Post die Pläne für seinen Online-Weinhandel aus Deutschland ins Wanken. – Tatsächlich ist es nicht etwa so, dass die Schweden sich in der Mehrzahl nach einer liberaleren Alkoholpolitik sehnen würden – den restriktiven Umgang mit Wein, Schnaps und Likör finden die meisten ganz in Ordnung. (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.09) Financial Times Deutschland online, 21.4.09
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Montag 20. April 2009 von htm
Der Weltmarktführer von Bierdeckeln – die Katz Group – hat Insolvenz angemeldet. Das Geschäft ist abhängig vom Bierkonsum in der Gastronomie – und der ist um ein Fünftel zurückgegangen. Seit 1903 hat das Traditionsunternehmen Bierdeckel hergestellt und liefert rund drei Viertel des weltweiten Bedarfs. (Quelle: Google Alkohol News, 18.4.09) nachrichten.aol.de, 20.4.09
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Samstag 11. April 2009 von htm
Google verbreitete am 7.4.09 eine ausführliche Darstellung des Alkoholproblems in Deutschland aus Sicht der Brauer. Es heisst einleitend: „Eine effektive Alkoholpolitik muss aber bei den Ursachen des Missbrauchs ansetzen“. Wir haben die Thesen abschnittweise kommentiert. Der Text könnte sich für den Unterricht als Arbeitspapier eignen. Thesen der deutschen Brauer zur Alkoholpolitik
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Donnerstag 9. April 2009 von htm
Das US Center for Science in the Public Interest (CSPI) drängt wieder den Präsidenten Myles Brand der National Collegiate Athletic Association (NCAA) mit der Bierreklame bei College Sportübertragungen aufzuhören. Dabei zitiert es eine neue Untersuchung, die sagt, dass die NCAA finanziell überleben könne, wenn die Bierreklame eliminiert würde. (Quelle: Join Together, 8.4.09)
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Mittwoch 8. April 2009 von htm
Michael Stoll ist Dozent für Journalismus an der San José State University und schrieb früher u. a. für die «New York Times». Die Hoffnung, dass viele Leser in einen qualitativ hochwertigen Journalismus zu investieren bereit sind, ist die Prämisse, auf der Stolls Zuversicht basiert. Deshalb möchte er andere Prioritäten setzen als die unter Druck geratene traditionelle Presse. Nicht immer mehr Unterhaltung, Mode und Schöner Essen, sondern seriöse Nachrichten aus Bereichen, die zunehmend aus dem Blickfeld geraten oder boulevardisiert werden, wie Kultur und Bildung und Hintergrundreportagen. Und allem voran: Verzicht auf jegliche Werbung. (Quelle: NZZ, 6.4.09) Kommentar: Vielleicht hätte dann die Alkoholfrage auch eine Chance, objektiv recherchiert zu werden.
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Kategorie: Allgemein, Global, Internationales, Werbung |
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