Mittwoch 8. April 2009 von htm
Das Marin Institute in Kalifornien veröffentlicht ein kritisches Werkzeug für Fachleute und Parlamentarier, um die Jugend zu beschützen.
Der erste derartige Guide, um die Ausser-Haus (OOH) Alkoholwerbung einzuschränken, wird Parlamentariern helfen, effektive staatliche und lokale Gesetze zu entwerfen, um die Wirkung der allgegenwärtigen Alkoholwerbung auf die Jugend im 21. Jahrhundert zu minimieren.
Die Anleitung enthält Beispiele von bestehenden lokalen und staatlichen Gesetzen zur Alkoholwerbung, die als Muster dienen können, ebenso wie eine Erklärung der kommerziellen Sprache und die erste Verfassungs-Änderung. Der OOH-Guide beschreibt auch den Unterschied zwischen öffentlichem und privatem Eigentum und wie engagierte Fachleute für Gesetze in ihren Gemeinden kämpfen können, die legal vertretbar sind. Kopie vom Marin Institute
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Montag 6. April 2009 von htm
Die australische Ärztevereinigung sagt, die Regierung müsse ein dringendes Gipfeltreffen zur Alkoholwerbung einberufen. AMA-Präsidentin Dr Rosanna Capolingua gratulierte der Spirituosenindustrie zu ihrem Beschluss, freiwillig die Fernsehwerbung während des Tages einzustellen, sagte aber, viel mehr sei nötig. „Wir müssen diese Verbindung zwischen Sportshelden und Alkohol unterbrechen“. „Das einzig annehmbare Ergebnis ist, dass es keine Alkoholwerbung mehr gibt zu Zeiten, wenn Kinder fernsehen.“ „Wenn die Alkoholindustrie nicht handelt – dann muss es die Regierung tun.“ (Quelle: Medical News Today, 5.4.09)
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Samstag 4. April 2009 von htm
Eine grenzüberschreitende Inititiative ist nötig, um die Alkoholwerbung zu verbieten, die sich an Kinder und Jugendliche richtet, damit die jungen Leute vor den schädlichen Wirkungen des Alkohols beschützt werden. Gemäss dem führenden Fachmann der öffentlichen Gesundheit, Dr. Peter Anderson in Clinical Medicin dieses Monats, der Zeitschrift des Royal College of Physicians. (Quelle: Medical News Today, 3.4.09)
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Samstag 28. März 2009 von htm
Bemühungen, Jugendliche vom Alkoholkonsum abzubringen, indem er negativ dargestellt wird, können mittels Darstellungen von positivem Konsum in Programmen der Hauptsendezeit des Fernsehens hintertrieben werden. Eine neue Studie im Journal of Consumer Affairs enthüllt, dass TV-Serien oftmals gemischte Botschaften über Alkohol bringen, aber positive und negative Botschaften würden auf verschiedene Art und Weise gezeigt. (Quelle: Medical News Today, 27.3.09)
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Freitag 27. März 2009 von htm
Die Australian Medical Association, AMA, empfiehlt, dass das Geld, welches mit der auslaufenden Alcopop-Steuer eingenommen wurde, versuchsweise verwendet werden sollte, um die Alkoholwerbung im Sport zu reduzieren. AMA Präsidentin Dr. Rosanna Capolingua sagte, es mache keinen Sinn, die total $340 Mio. der Alkoholindustrie zurückzugeben. „Dieses Geld sollte für einen guten Zweck eingesetzt werden. Es könnte einen sorgfältig evaluierten Versuch finanzieren, bei dem die Regierung Werbeflächen zurückkauft, die sonst von Alkoholwerbern während Sportveranstaltungen gebraucht würden – speziell während Zeiten, wenn Kinder zuschauen. … Der Einfluss der Alkoholwerbung im Sport ist real. Wir müssen die Verbindung zwischen dem australischen Zelebrieren des Sports, gesunden sportlichen Vorbildern und dem Alkohol aufbrechen.“ (Quelle: Medical News Today, 26.3.09) Kommentar: Die gleiche Idee ist bereits in unserer Projekt-Idee enthalten. (30.3.04)
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Donnerstag 26. März 2009 von htm
Seit Jahren wird ein Kampf zwischen der tschechischen Brauerei Budejovicky Budvar (Budweiser Budvar) und der US-Brauerei Anheuser-Busch (im weltgrössten Bierkonzern AB InBev) um Namensrechte in Europa ausgefochten. Nun hat das EU-Gericht in erster Instanz eine Entscheidung des EU-Markenamts HABM bestätigt, dass Anheuser-Busch den Begriff „Budweiser“ nicht als EU-weit gültige Gemeinschaftsmarke für Bier- und einige weitere Getränke eintragen könne. Anheuser-Busch hat den Fall bereits an den Europäischen Gerichtshof EuGH weitergezogen. (T-191/07) (Quelle: NZZ, 26.3.09)
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Freitag 20. März 2009 von htm
Auf der Titelseite gross mit charmant lächelnder Frau beim Anstossen: „Rotwein fürs Herz“ und „Stichprobe: Das sind die gesündesten Tropfen“. Auf Seiten 14 und 15 geht es vor allem um Resveratrol, der vor allem in Bio-Weinen und Weinen aus kühlen Regionen stecke. Mediziner würden mindestens 0,5 Milligramm Resveratrol pro Tag empfehlen, Forscher vermuteten, dass Resveratrol neben dem Herzen auch vor dem Altern und vor Krebs schützen könne. Von trockenen Weinen heisst es, von ihnen müsste man mehr als eineinhalb Liter trinken, um auf die empfohlene Tagesdosis zu kommen. Am Schluss heisst es, „Kaum Resveratrol hat es in Weisswein und Traubensaft.“ gesundheitstipp.ch, Nr. 3, März 09 mit Anmeldung Kommentar: Der Chefredaktor spielt sich im Editorial als Hüter der Patienten und Konsumenten auf, klagt Behörden an, sie würden sich zu oft dem Druck der Industrie beugen und dann liefert er hier ein derart unverantwortliches Machwerk ab, dass einem zwangsweise der Druck der Industrie in den Sinn kommt, nachdem das Heft ein grösseres Interview mit htm über Alkoholpolitik gebracht hat. Wie wäre es, wenn der Presserat und das Bundesamt für Gesundheit einmal hier von sich aus aktiv würden? Im roten Traubensaft dürfte es ebenso viel Resveratrol haben wie im Rotwein der gleichen Lagen. Nur gibt es den kaum noch. Dafür hat er weitere positive Wirkungen und keine Nebenwirkungen, die der Artikel alle in unverantwortlicher Weise verschweigt, was in seriösen Forschungsberichten jeweils gesagt wird. Das lässt vermuten, dass der Stoff für den Artikel aus interessierten Quellen kam, was natürlich auch nicht offengelegt wird. Es wird auch keine einzige wissenschaftliche Quelle angegeben.
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Donnerstag 19. März 2009 von htm
Wir veröffentlichen nachfolgend den Kommentar der Schweizer Werber auf den Entscheid des Ständerates vom 18.3.09 für ein Werbeverbot am Fernsehen. Darunter folgt unser Kommentar dazu. Die Numerierung entspricht den Abschnitten auf der Werberseite.
Aus: Klein Report – Der Mediendienst der Schweizer Kommunikationsbranche
Archiv – Mittwoch, 18. März 2009
Alkohol-Werbeverbot am TV ist «abstrus»
Unser Kommentar:
Alkohol-Werbeverbote am TV und überall sonst sind sinnvoll
1. Je weniger Alkohol-Werbung sie sehen, desto besser. Was in unserer Macht steht, dies zu beeinflussen, sollten wir tun. Wir sind für das mediale Umfeld unserer Jugend mitverantwortlich. Dieses bestimmt, wie glaubwürdig und damit wie wirkungsvoll unsere Präventionsbotschaften sind.
2. Leider ist der Prozentsatz der Mitmenschen, vor allem der Jugendlichen und Kinder, die gegen Werbung immun sind, sehr gering, dazu gibt es genügend wissenschaftliche Nachweise, sogar eine kürzliche Untersuchung mit Studenten, die sicher von sich behaupten, eigenverantwortlich handeln zu können. Medienerziehung wird schon lange betrieben und bringt nicht viel. Da ein Schutz vor Werbung also nicht möglich ist, muss man diese schädliche Werbung so weit wie möglich ausschalten.
3. Wie „wertvoll“ diese sogenannt liberale Gesellschaftsordnung ist, erleben wir heute zur genüge. Wer daran glaubt, ist selber schuld und beweist das Fehlen oder nichtbenützen von Intelligenz und oder Charakter. Eine humane, ethische und/oder christliche Grundhaltung, die Verantwortung für den Nächsten übernimmt, die Menschenwürde hochhält und anerkennt, dass die Freiheit des Einzelnen aufhört, wo die Freiheit und die Rechte des Nächsten beeinträchtigt werden, passt besser in unsere Gesellschaft. Ein unbeschränktes Informationsrecht, das zum Schaden der Gesellschaft ausgeübt werden kann, gibt es bei uns nicht.
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Mittwoch 18. März 2009 von htm
Kommentar zur heutigen Ständeratsdebatte zum Media-Abkommen CH:EU (Quelle: NZZ, 18.3.09, mit unserm Kommentar) ) Amtliches Bulletin, 18.3.09
Dem Ständerat sei Dank!
Entgegen der Meinung vieler Uninformierter gibt es genügend Untersuchungen, welche die Wirkung der Alkoholreklame in Werbung und unbezahlter Schleichwerbung belegen. Eine der letzten wurde mit Studenten gemacht, die sicher auch von sich behaupten würden, mündige Bürger zu sein. Leider gibt es immer noch zu viele Parlamentarier, welche die Interessen der Alkohollobby über dasjenige ihrer WählerInnen und der Kinder stellen. Hoffentlich zieht der Nationalrat mit.
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Mittwoch 18. März 2009 von htm
Der Ständerat will Alkoholwerbung in inländischen und ausländischen Fernsehprogrammen, die sich ans schweizerische Publikum richten, untersagen. Dies im Zusammenhang mit dem Media-Abkommen Schweiz:EU. (Quelle: NZZ, 18.3.09, mit unserm Kommentar) ) Amtliches Bulletin, 18.3.09 Kommentar: Dem Ständerat sei Dank! Entgegen der Meinung vieler Uninformierter gibt es genügend Untersuchungen, welche die Wirkung der Alkoholreklame in Werbung und unbezahlter Schleichwerbung belegen. Eine der letzten wurde mit Studenten gemacht, die sicher auch von sich behaupten würden, mündige Bürger zu sein. Leider gibt es immer noch zu viele Parlamentarier, welche die Interessen der Alkohollobby über dasjenige ihrer WählerInnen und der Kinder stellen. Hoffentlich zieht der Nationalrat mit.
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