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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Werbung'

Die Wirkung der Alkoholwerbung, Pressekommentare

Mittwoch 27. Mai 2009 von htm

Online-Kommentar zu Kommentare in sueddeutsche.de, 25.5.09

Kontrabass: Kommentare zur Alkoholwerbungs-Studie
Wenn zwischen „Zusammenhang“ und „Wirkung“ unterschieden wird, ist dies eine übliche Vorsichtsmassnahme bei Wissenschaftern. Am Ergbnis ändert sich nichts. Es wird durch eine ganze Reihe von andern Studien bestätigt. Die Hauptwirkung der Alkoholwerbung geht von der geballten Ladung an alkoholbezüglichen Eindrücken aus, die von der Gesellschaft ausgehend auf die Jugendlichen eindringen. Auch das Vorbild der Erwachsenen gehört dazu. Deshalb sind auch Präventionsprogramme für Jugendliche nicht sehr wirksam, weil die gesellschaftliche Wirklichkeit diesen Botschaften diametral gegenübersteht. Sie sind dadurch unglaubwürdig und deshalb wirkungslos.
– Auf die Peergroups haben die Eltern insofern Einfluss, als sie schon frühzeitig dafür sorgen können, dass ihre Kinder in Kreisen verkehren, die ein weniger grosses Risiko aufweisen, z.B. ausgesuchte Jugendorganisationen, die einen ethischen Hintergrund haben. Das Angebot ist allerdings nicht überall gleich gut. Es nützt aber nichts, dass man die Wichtigkeit der Peergroups hervorhebt und damit die Schädlichkeit der Alkoholwerbung neutralisiert. Das Problem benötigt eine ganze Palette an Massnahmen.
– Der Staat macht soviel, wie seine Bürgerinnen und Bürger zulassen. Wenn die Politiker um ihre Wählerstimmen fürchten müssen, wenn sie unpopuläre Massnahmen einführen, werden sie sich hüten, in diese Richtung vorzustossen und sich um Entscheide drücken. Genau wie es jetzt geschieht. Die Einnahmen des Staates aus dem Alkoholgeschäft sind ein Bruchteil des Schadens, der damit angerichtet wird. Nach dem Verursacherprinzip müssten schmerzhafte Alkoholsteuern eingeführt und für die Deckung der Schäden und für die Prävention eingesetzt werden.
– Wer sich über die unterschiedlichen Glasgrössen aufregt, hat natürlich insofern recht, als es die Alkoholindustrie immer wieder fertig bringt, mit neuen Grössen Verwirrung zu schaffen. Ganz abgesehen davon, dass der Alkoholgehalt ähnlicher Getränke, z.B. Bier, Schnaps, Wein, sehr unterschiedlich sein kann. Die Wissenschaft verwendet den Begriff Standard Drink und vergleicht damit Gläser, die bei verschiedener Getränkeart etwa den gleichen Alkoholgehalt bringt. Die Normen sind aber nicht wirklich einheitlich geregelt. So unterscheiden sich auch die als problemlos empfohlenen täglichen Konsummengen von Land zu Land.

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Pressekommentare zu: Die Wirkung der Werbung

Mittwoch 27. Mai 2009 von htm

Treibt die Werbung Jugendliche zum Komasaufen? SZ-Leser diskutieren über eine Studie zum Alkoholkonsum. (Source: Google Alkohol Alert, 27.5.09) sueddeutsche.de, 25.5.09 (mit unserem Kommentar)

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Offener Brief an den Nationalrat

Samstag 23. Mai 2009 von htm

Sehr geehrte Nationalrätinnen, sehr geehrte Nationalräte,

Sie werden in der kommenden Sommersession die schwierige Aufgabe haben, entscheiden zu müssen, ob Sie Alkoholwerbung auf den Fernsehschirmen in unserem Land zulassen wollen oder nicht. Der Ständerat hat den mutigen Schritt getan und nein gesagt. Als Stimmbürger, als Vater und Grossvater, als pensionierter Lehrer, als Alkoholfachmann bitte ich Sie, schliessen Sie sich dem Ständerat an. Die Beweislast, dass Alkoholwerbung direkt den Konsum und das zukünftige Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflusst, ist derart erdrückend, dass einfach keine Argumentation offen bleibt, die eine gegenteilige Auffassung zulassen würde.
Sie können jederzeit die neusten Studien auf www.alkoholpolitik.ch abrufen, ich brauche sie Ihnen nicht aufzuzählen.
Dazu kommt, dass die EU auch in vertieften Verhandlungen zu diesem Thema steht und erwartet werden kann, dass sie für unsern Standpunkt Verständnis aufbringt, umso mehr, als in der EU die Regel gilt, dass sie sich nicht in die Regelungen der einzelnen Mitgliedsländer einmischt aber eine gemeinsame Strategie sucht.
Sehen Sie selber auf der EU-Webseite: European Alcohol and Health Forum
und auf dieser ganz unten: Science Group of the European Alcohol and Health Forum

In der Fernmeldekommission hat man die Millionen nicht auf der Strasse liegen lassen wollen, die mit dieser Werbung den Fernsehanstalten zugehalten werden könnten. Sie sollten aber auch an die Kehrseite der Medaille denken, die Jugend, die in einer Weise beeinflusst wird, dass unserem Gesundheitswesen und dem Steuerzahler daraus weit mehr Millionen an Schäden erwachsen, ganz abgesehen von den persönlichen Dramen, die mit Alkoholproblemen einhergehen, die ganze Familien zerreissen können und wieder unschuldige Kinder benachteiligen, die in solchen Familien aufwachsen müssen. Heute schätzt man sie auf 100’000 bis 150’000. Können Sie sich das vorstellen? Wenn nicht, dann glauben Sie mir bitte einfach, ich habe es selber erlebt, ich weiss, worüber ich schreibe.

Es ist nicht einfach einzugestehen, dass man bisher die falsche Seite unterstützt hat. Es ist aber immer noch viel einfacher, als wenn ein Alkoholabhängiger von seiner Sucht ablassen soll. Das ist eine unerhörte Willensleistung, oft verbunden mit einer notwendigen Abkehr vom bisherigen Freundeskreis, vom bisherigen Lebensstil und verdient höchste Anerkennung und Achtung. Auch diesem helfen Sie, wenn er oder sie nicht dauernd durch die Werbung in Versuchung geführt und zum Rückfall angeregt wird.

Wenn Sie Wirtschaftsinteressen vertreten, denken Sie daran, dass auch die Gesamtwirtschaft unter der Schadenslast leidet, Sie ihr keinen Dienst erweisen, wenn Sie in den alten Denkmustern verharren. Der frühere irische EU-Kommissär formulierte es so: Health brings Wealth. Gesundheit bringt Wohlstand.

Ich danke Ihnen für Ihr Engagement für unser Land.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

Lindenstr. 32
8307 Effretikon

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Alkoholwerbung zielt auf Jugendliche

Samstag 23. Mai 2009 von htm

Werbung wirkt – besonders Alkoholwerbung auf Jugendliche. Dieses Ergebnis einer Studie der Deutschen Angestelltenkrankenkasse hat vergangene Woche für Aufsehen gesorgt. Die Werbewirtschaft betont zwar immer wieder, dass sie mit ihren Spots Werbung für Alkohol und Zigaretten nicht auf Jugendliche zielt – die Wirklichkeit sieht aber anders aus: „Schauen Sie sich die grünen Schiffe an, die über den Ozean fahren oder schauen Sie sich die Partystimmung an den weißen Sandstränden an. Egal ob da jetzt fröhlich etwas getrunken oder geraucht wird, das zielt auf Menschen, denen das ein Vorbild ist, und die dem nacheifern wollen und das erreicht man dann natürlich auch bei jungen Leuten“, meint Jens Ade. Er weiß, wie Werbung gemacht wird und was die Kunden wollen. 22 Jahre lang hat er für große, internationale Agenturen Kunden und Kampagnen betreut: „Unter anderem gehörte in dieses Portfolio der gesamte Drogenbereich – wie ich heute immer sage“. Mit Drogenbereich meint Ade Werbung für Zigaretten, Bier, Schnaps und Wein.
Markenbindung entsteht früh. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.509) ndrinfo.de, 22.5.09 Kommentar: Und die Nationalrats-Fernmeldekommission will uns diese Werbung zumuten!

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Die nationalrätliche Fernmeldekommission für Alkoholwerbung

Mittwoch 20. Mai 2009 von htm

Leserbrief zu „Nationalräte für Wein- und Bierwerbung“, im Tages-Anzeiger, 20.5.09
Vorweg: Dieser Titel ist falsch. Die Debatte im Nationalrat findet erst in der Sommersession statt. Geäussert hat sich die Fernmeldekommission. Ob es eine Entschuldigung bedeutet, dass die Medienmitteilung des Bundesrates ebenso falsch ist, sei dahingestellt. Dazu kommt, dass die angegebenen Stimmverhältnisse im Tages-Anzeiger und in der Medienmitteilung unterschiedlich sind.
Es ist erstaunlich, dass der sonst eher konservativ und reformkritisch eingestellte Ständerat die Alkoholwerbung verbieten will, während die Nationalrats-Kommission dem Bundesrat folgt. Man möchte die deutsche Bundespräsidentin-Kandidatin Gesine Schwan zitieren, die heute im grossen Interview im Tages-Anzeiger sagte: „Politik ist das Sichkümmern um das Gemeinwohl – und nicht nur eine Sache der Parteien“. Politiker (und Parteien), die heute noch für Alkoholreklame votieren, sind schlicht unverantwortlich und handeln ihrem Amtsgelübde zuwider. Laufend werden neue Studien publiziert, die nachweisen, wie die Alkoholreklame sich auf den Konsum (auch den von Jugendlichen) fördernd auswirkt, und die Politiker können nicht lesen oder foutieren sich einfach um die Schäden, die sie im Volk verursachen. Gerade heute zelebrierte das Schweizer Radio DRS1 während zwei Stunden die Verherrlichung des Bieres. Die einzige kurze Erwähnung von Alkoholschäden war falsch. Ob diese Nationalräte denken, wenn Radio und Fernsehen ohnehin stundenlange Alkoholwerbung im Programm senden dürfen, sei es doch schade, das Geld, das da auf der Strasse liegt, nicht zu kassieren? Weder der Ombudsmann, noch die Unabhängige Beschwerdeinstanz noch das BAKOM regen sich deswegen auf. Das Gemeinwohl hat wirklich keine grosse Bedeutung und keine massgeblichen Fürsprecher mehr. Dabei müssten alle das grösste Interesse haben, in der Zeit massiv steigender Gesundheitskosten und Krankenkassenprämien, die Alkoholschäden ebenso massiv zu reduzieren.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

(bis 17.6.09 nicht veröffentlicht, die falschen Formulierungen per e-mail zugegeben aber nicht richtiggestellt)

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Europäisches Alkohol und Gesundheits Forum

Mittwoch 20. Mai 2009 von htm

Neue Dokumente, nur englisch: # Health determinants: European Alcohol and Health Forum
Fourth plenary meeting, Brussels, 11 March 2009 Summary report, presentations
# Health determinants: European Alcohol and Health Forum
5th meeting of the Task Force Marketing Communication, Brussels, 10 March 2009 Summary report, presentations

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TOP NEWS: Nationalratskommission wünscht Alkoholwerbung am TV

Mittwoch 20. Mai 2009 von htm

Nationalratskommission geht auf Konfrontation zum Ständerat. Alle Fernsehsender in der Schweiz sollen für Wein und Bier werben dürfen. Die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen ist dem Bundesrat gefolgt. Politische Werbung will sie hingegen weiterhin nicht zulassen. Im Unterschied zum Ständerat hat sich die Nationalratskommission für eine Lockerung des Alkoholwerbeverbots im Zusammenhang mit dem Media-Abkommen mit der EU ausgesprochen, wie es der Bundesrat vorschlägt. (Quelle: NZZ, 19.5.09) Medienmitteilung des Bundes, 19.5.09 Kommentar: Siehe unsern Online-Kommentar in der NZZ. Im Gegensatz zum Tages-Anzeiger informiert die NZZ korrekt. Dieser brachte die Ueberschrift: „Nationalräte für Wein- und Bierwerbung“, als ob der Nationalrat schon beschlossen hätte. Auch stimmt das angegebene Stimmenverhältnis nicht mit der Medienmitteilung des Bundeshauses überein, deren Ueberschrift im gleichen Sinn unkorrekt ist.

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TOP NEWS: Jetzt auf Radio DRS1: 2 Std. Treffpunkt zu Bier

Mittwoch 20. Mai 2009 von htm

Kommentar: Auf Radio DRS1 läuft gegenwärtig eine zweistündige Sendung „Treffpunkt“ zum Thema Bier. Wie üblich verharmlosend, anpreisend, mit Reklame für verschiedene Sorten, auch aromatisierte für Frauen, Kochen mit Bier, für ein Bier-Buch, das private Bierbrauen zu Hause. In der zweiten Stunde eine kleine Sequenz, in der ein Wirt seine vorbildliche Haltung in Bezug auf angetrunkene Gäste hervorhebt. Ein Fachmann darf die Bedeutung des Biers beim Alkoholmissbrauch herunterspielen. In der Schweiz würden nur 1-2% der Biertrinker übermässig konsumieren. Tatsache ist, dass Bier mit rund 40% am Alkoholkonsum beteiligt ist und 11% der Alkohol-Konsumenten für 50% der konsumierten Alkoholmenge verantwortlich sind, d.h. in krankmachender Weise konsumieren, wobei der Anteil der Jugendlichen seit Jahren zunimmt.
Man könnte vermuten, das Radio will demonstrieren, dass ein Werbeverbot nichts bringt, denn die Medien können in ihren Programmen ohnehin stundenlang mit sogenannten Informationssendungen für Alkohol werben. Da sei es doch sinnvoll, das auf der Strasse liegende Geld zu kassieren.

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Wieviel ist ein Amtsgelübde wert?

Mittwoch 20. Mai 2009 von htm

Online-Kommentar zu „TV-Sender sollen für Alkohol werben dürfen“ in der NZZ online am 19.5.09
Es wäre wirklich an der Zeit, dass die Nationalräte ihrem Amtsgelübde nachleben würden und das Volkswohl über die finanziellen Interessen der Alkohollobby stellen würden. Der sonst als eher konservativ geltende Ständerat hat die Kurve gekriegt, hoffentlich folgt der Nationalrat nicht seiner Kommission.
Eben ist in Deutschland eine weitere Studie erschienen, die nachweist, dass Alkoholwerbung den Konsum bei Jugendlichen stark fördert. Trotzdem leugnete die Alkohol- und Werbeindustrie schon immer diese Wirkung. Viele Politiker hören leider lieber die Stimmen, die ihren Wünschen entsprechen. Man könnte sagen, das sei menschlich, doch stehen sie als gewählte Volksvertreter in einer besonderen Verantwortung. Insbesondere jene, die ein „C“ im Parteinamen tragen und behaupten, Familienpolitik zu betreiben.

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„Jugendliche und Alkohol“ im Fernsehen

Dienstag 19. Mai 2009 von htm

„Saufen bis der Arzt kommt? – Jugendliche und Alkohol“ PHOENIX RUNDE am Dienstag, 19. Mai 2009, 22.15 Uhr.
Sie trinken Wodka und haben mit 14 ihren ersten Vollrausch. Die Zahl jener, die mit Alkoholvergiftung in einer Klinik landen, steigt stetig – und die Hälfte sind Mädchen. Eine Studie zeigt, dass Kinder und Jugendliche, die häufig Alkoholwerbung sehen, mehr trinken. Suchtexperten fordern daher, über ein Werbeverbot nachzudenken. Doch dieser Zusammenhang wird von der Werbewirtschaft vehement bestritten. Anstatt etwas Abstraktem wie Werbung die Schuld zu geben, sollte man konkretere Maßnahmen, wie z. B. striktere Alterskontrollen einführen, sagen sie. Wie kann man bei Jugendlichen den Griff zur Flasche verhindern?
Gaby Dietzen diskutiert in der PHOENIX Runde mit Gabriele Bartsch (Deutsche Hauptstelle Suchtfragen eV), Matthis Morgenstern (Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung), Volker Nickel (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft) und David Hugendick (ZEIT ONLINE).
Wiederholung um 00.00 Uhr und Mittwoch um 09.15 Uhr (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.5.09) presseportal.de, 18.5.09

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