Samstag 16. Januar 2010 von htm
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV hat im letzten Herbst einen Vernehmlassungstext ins Internet gesetzt, der es verdient, breiter bekannt zu werden. Leider ist er uns damals entgangen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) SAJV, 7.10.09
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
Schweiz: Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates spricht sich knapp für eine transparentere Regelung des Zugangs von Lobbyisten zum Bundeshaus aus. Die Bevölkerung hat Anspruch darauf zu wissen, wer Zugang zum Parlamentsgebäude hat und damit Einfluss auf die Entscheide des Parlaments ausüben kann.
Nationalrätin Edith Graf-Litscher (SP/TG) verlangt mit ihrer parlamentarischen Initiative (09.486 Pa.Iv. Lobbying und Transparenz im Bundeshaus), dass der Zugang von Lobbyisten zum Parlamentsgebäude und ihre Akkreditierung neu zu regeln ist. Die Kommission beantragt mit 11 zu 11 Stimmen und Stichentscheid des Präsidenten, der Initiative Folge zu geben. Wenn auch die Schwesterkommission des Ständerates zustimmt, so kann eine gesetzliche Neuregelung ausgearbeitet werden. (Quelle: Medienmitteilung SPK-N, 15.1.10)
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Montag 11. Januar 2010 von htm
Das Branntweinmonopol ist zur Subvention verkommen. Sie kostet die Staatskasse jährlich 80 Millionen Euro. Trotzdem will Berlin eine Gnadenfrist für die Brennereien und das eigentlich für 2010 geplante Ende der Regelung noch ein wenig aufschieben – wenn die EU es erlaubt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.1.10) spiegel.de, 10.1.10 Kommentar: In den Kommentaren ist von Gesundheit kaum die Rede.
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Montag 11. Januar 2010 von htm
Germany’s Next Topmodel-Siegerin Barbara Meier wählt ihre Werbeangebote sehr genau aus. Anfragen für Alkoholwerbung lehnt sie rigoros ab. „Solange ich auf meiner Homepage jeden Tag Nachrichten von sehr jungen Mädchen finde, die mir schreiben, dass sie so sein wollen wie ich, werde ich nicht sagen, Alkohol trinken ist gut. Für kein Geld der Welt“, sagte die 23-Jährige. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.1.10) rp-online.de, 10.1.10 Kommentar: Zur Nachahmung empfohlen.
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Samstag 9. Januar 2010 von htm
Marc Lüthi, CEO des SC Bern, erklärte, der Übergang zu reinen Sitzplatzstadien und ein totales Alkoholverbot würden aus finanziellen Gründen das Aus für den Berufssport in der Schweiz bedeuten. (Quelle: NZZ, 9.1.10)Kommentar: Wenn der Berufssport in der Schweiz zu einem grossen Teil vom Alkohol abhängt, wäre es doch höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Z.B. unsere Projekt-Idee unterstützen, dann wäre das Problem gelöst. Diese Alkoholabhängigkeit ist ein Skandal! siehe auch Das Hooliganismus-Konkordat ist in Kraft
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Samstag 9. Januar 2010 von htm
Polizeidirektoren hoffen auf rasche Umsetzung ihres Massnahmenpakets gegen Gewalt im Sport.
Anfang Jahr ist das Konkordat der Kantone über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen in Kraft getreten. Damit wurde es möglich, die drei Massnahmen Rayonverbot, Polizeigewahrsam und Meldeauflagen für Gewalttäter fortzuführen. Sie waren von den eidgenössischen Räten, zusammen mit der Schaffung einer Hooligan-Datenbank, im Hinblick auf die an die Schweiz vergebenen Grossanlässe Fussball-Euro 2008 und Eishockey-Weltmeisterschaft 2009 beschlossen worden. …Marc Lüthi, CEO des SC Bern, erklärte, der Übergang zu reinen Sitzplatzstadien und ein totales Alkoholverbot würden aus finanziellen Gründen das Aus für den Berufssport in der Schweiz bedeuten. (Quelle: NZZ, 9.1.10) Kommentar: Wenn der Berufssport in der Schweiz zu einem grossen Teil vom Alkohol abhängt, wäre es doch höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Z.B. unsere Projekt-Idee unterstützen, dann wäre das Problem gelöst. Diese Alkoholabhängigkeit ist ein Skandal!
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Samstag 9. Januar 2010 von htm
von Sally Casswell, Raul Caetano, Thomas Babor, Untertitel: Forschung und Alkoholpolitik, 2005
ISBN 10: 3801719235, ISBN 13: 9783801719234, Erschienen bei: Hogrefe-verlag, EUR 59,95
Aus der Perspektive der Gesundheitsforschung ist Alkohol kein gewöhnliches Konsumgut. Alkohol hat weltweit Folgen für Individuen und Gesellschaften bis hin zu Krankheit und vorzeitigem Tod. Alkohol hat darüber hinaus einen ungünstigen Einfluss auf viele Aspekte des sozialen Lebens. Gesundheitspolitik und Alkoholforschung haben zum Ziel, diesen Auswirkungen sinnvoll zu begegnen. Was sind alkoholpolitische Maßnahmen Warum sind sie wichtig Welche Interventionen sind effektiv Das Buch beleuchtet die neuesten Erkenntnisse zur Effizienz nationaler und internationaler alkoholpolitischer Maßnahmen. Der Fokus liegt auf Empfehlungen hinsichtlich der wichtigsten Strategien: Besteuerung und Preispolitik, Regulierung von Kauf und Verkauf von alkoholischen Getränken, Modifizierung der Trinksituation, Maßnahmen gegen Trunkenheit am Steuer, Regulierung der Werbung für Alkohol, Präventions- und Therapieprogramme. Der deutschen Ausgabe sind drei Kapitel zur Alkoholpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz beigefügt. Diese Beiträge diskutieren u.a. die Frage ob und wie die Ergebnisse auf den deutschen Sprachraum übertragen und welche Maßnahmen umgesetzt werden können. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10) cgi.ebay.de, 8.1.10 Kommentar: Dies ist das Standardwerk der Alkoholpolitik. Alle Politiker sollten dieses gelesen haben. Englisches Original: Alcohol – No ordinary commodity, 2003
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Donnerstag 7. Januar 2010 von htm
Bochum. Im Prozess wegen eines Gewaltexzesses bei einem Fan-Turnier in Wattenscheid haben die vier Angeklagten (20 bis 29) am Mittwoch im Grunde Geständnisse abgelegt.
Vier Fans (20 bis 29) von Wattenscheid 09, die wegen eines Gewaltexzesses bei einem Fußball-Fan-Turnier angeklagt sind, spielten bei dem Turnier am 13. Juni 2009 alle in einer Mannchaft. Direkt nach dem Turnier sollen sie den Trainer (28) einer anderen, der Sieger-Mannschaft, gnadenlos zusammengetreten und zusammengeschlagen haben. Wegen schwerer Lungenverletzungen schwebte er in Lebensgefahr. Bis heute hat er massive Beschwerden. Weiter wurde bekannt, dass das Turnier ein heftiges Trinkgelage war. Es wurde ein „Trinkpokal” ausgelobt für die Mannschaft, die am meisten Alkohol schluckt – schon während des Turniers. Zum Ausloben des „Trinkpokals” auf Fanclub-Turnieren hieß es auf der Anklagebank: „Das ist gang und gäbe.” (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.1.10) derwesten.de, 6.1.10 Kommentar: Da spielt das Sponsoring wohl auch eine trübe Rolle. Wie steht es mit der Veranwortung der Club-Vorstände, der Fan-Betreuer und der Turnier-Organisatoren?
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Dienstag 5. Januar 2010 von htm
Nachdem in der letzten Nummer vor einer Woche für Schaumwein geschrieben wurde, ist gestern unter der gleichen Rubrik BESSER LEBEN unter Kulturgeschichte ein Artikel mit grossem Farbbild mit dem Titel „Der Schwips des Pharao“ erschienen. Schon die alten Ägypter hätten den Pharaonen hölzerne Bierbrauer ins Grab mitgegeben, usw. (Quelle: Migros-Magazin, 4.1.10, S. 73) Kommentar: Wir hatten letzten Herbst 12 Kleininserate im Migros-Magazin laufen, um die Webseite bekannter zu machen. Offenbar muss nun die Migros Gegensteuer geben. Das spricht eigentlich für unsere Bedeutung. Unsern Leserbrief hat sie natürlich nicht gebracht.
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Samstag 2. Januar 2010 von htm
Vom heutigen 1. Januar an ist in ukrainischen Printmedien Werbung für Alkohol- und Tabakwaren verboten.
Ausgenommen vom Verbot sind auf diese Warengruppen spezialisierte Printmedien. Das entsprechende Gesetz wurde von der Werchowna Rada im März 2008 beschlossen. Bereits seit dem 1. Januar 2009 trat der erste Teil des entsprechenden Gesetzes in Kraft, wonach die Außenwerbung für Alkohol- und Tabakwaren verboten wurde. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.1.10) ukraine-nachrichten.de, 1.1.10 Kommentar: Die positive Meldung zum Jahresbeginn. Dabei spricht man immer von Korruption in östlichen Ländern….
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