Montag 28. Juni 2010 von htm
Sie nennen ihn „El Pistolero“, weil er nach Toren die Hände zu einer Pistole formt. Luis Alberto Suarez (23) schießt sich in den WM-Himmel. Der Uruguay-Star machte beide Tore beim 2:1 gegen Südkorea. Die Urus stehen das erste Mal seit 40 Jahren in einem WM-Viertelfinale – dank Suarez.
Dabei wäre er fast in der Gosse gelandet. Suarez, der aus der 100 000-Einwohner-Stadt Salto stammt, erlebte eine schwere Kindheit, bei der alles für einen Absturz sprach. … In Montevideo meldete er sich beim Fußballverein Nacional an. „Aber ich begann zu trinken, nachts herumzustromern und machte nur wenig Tore.“ Als er 14 war, nahm ihn sein Trainer Ricardo beiseite. Suarez: „Er sagte: ‚Entweder du bringst dein Leben in Ordnung, trainierst richtig oder du verschwindest von hier.‘“ Diese Worte und seine Liebe zum Fußball retteten ihn vor Armut und Alkohol. (Quelle: Google Alkohol News, 28.6.10) bild.de, 27.6.10
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Samstag 26. Juni 2010 von htm
Mit Alkohol und Zigaretten haben sich einige Spieler Serbiens auf die Partie gegen Deutschland in der WM-Vorrunde eingestimmt. «Sie tranken und rauchten und zerstörten Serbien», titelte die Zeitung «Press» über den «Skandal».
«Man hätte ihnen einen ganzen Kasten Bier und eine Schachtel Zigaretten vor dem Spiel gegen Australien geben sollen, dann hätten sie vielleicht gewonnen», schrieben einige Fans in Internetforen. (Quelle: Google Alkohol News, 26.6.10) sueddeutsche.de, 25.6.10
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Mittwoch 23. Juni 2010 von htm
Nach diesen Enthüllungen wird der deutsche Ex-Bischof es schwer haben, sein Amt zurückzuerlangen: Mixa soll ein gravierendes Alkoholproblem und sich an jungen Priestern vergangen haben. Gemäss Berichten der «Süddeutschen» und der «Frankfurter Allgemeinen» belegen Zeugenaussagen darin, dass Mixa ein Trinker ist, der versucht, stets einen gewissen Alkoholpegel zu halten. Sein Alkoholproblem könnte damit schwerwiegender sein als bislang angenommen. Auch von „Wirklichkeitsverlust“ ist die Rede. (Quelle: Google Alkohol News, 22.6.10) blick.ch, 21.6.10 // auch bild.de, 22.6.10
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Dienstag 8. Juni 2010 von htm
Redaktion
Winterthurer Zeitung
Per e-mail
Leserbrief zu: Was ist „Service Public“? vom 26.5.10
Nationalrätin Natalie Rickli ist Vizepräsidentin der Aktion Medienfreiheit und zieht recht forsch über die SRG her. Bei einigen Punkten zum Programm kann ich ihre Kritik auch unterstützen, aber mich stört, dass sie nur von freiem Wettbewerb träumt, aber nicht daran denkt, was damit für negative Folgen produziert werden können. Sie will „grösstmögliche Freiheiten (z.B. keine Werbeverbote)“. Dank ihr und ihrer Partei hat das Parlament erstmals in der Geschichte des Schweizer Fernsehens Alkoholwerbung eingeführt. In der heutigen Zeit des Komasaufens eine Dummheit sondergleichen.
Der Medienspezialist Prof. Roger Blum hat am gleichen Tag im Tages-Anzeiger die Medien als vierte Macht im Staat bezeichnet, die massgeblich unsere Politik bestimmt. Eine SRG mit „grösstmöglichen Freiheiten“ würde diese Macht noch mehr missbrauchen, als sie es heute schon tut. Sie ist genau wie die grossen Pressehäuser auch schon unter der Fuchtel der Wirtschaftsverbände, welche gegen ihre eigenen Interessen die Alkoholindustrie unterstützen. Natalie Rickli, ihre SVP und die Aktion Medienfreiheit sind im gleichen Lager. Sie sprechen von Medienfreiheit und helfen mit, die Freiheit der Medien zu unterdrücken, damit das Volk nicht merkt, wie es manipuliert wird, und sich nicht wehren kann. Die Medienfreiheit, die sie meint, raubt der Bevölkerung die Freiheit, sich objektiv orientieren zu können und entsprechend informiert, politisch zu handeln.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einer Woche an ihrer Generalversammlung in Genf eine historische Resolution für eine globale Alkoholstrategie einstimmig verabschiedet. Darin wird die Bedeutung des Alkoholproblems für uns aufgezeigt und den Mitgliedstaaten die effektiven Massnahmen empfohlen, die sie zur Verbesserung der Situation übernehmen sollten. Die Schweizer Medien haben, offenbar unter dem Druck dieser Alkohollobby, die Bevölkerung darüber nicht informiert. Die Gewalt, welche diese vierte Macht dem Volk antut, ergibt für alle eine verminderte Lebensqualität und die ungefragte Bezahlung an die enormen alkoholbedingten Sozialkosten, ein Leben lang. Auf diesen Service Public würde ich gerne verzichten. Die andern wahrscheinlich auch, wenn sie informiert wären. Unabhängige Informationen dazu findet man bei www.alkoholpolitik.ch.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)
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Samstag 5. Juni 2010 von htm
Priorisierung im Gesundheitswesen: Die katholische Kirche will mitdiskutieren.
Bonn/Heidelberg – Die katholische Kirche ist bereit, sich an einer gesellschaftlichen Debatte über Konsequenzen aus knapper werdenden finanziellen Ressourcen im Gesundheitswesen zu beteiligen. Das sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, gegenüber der in Heidelberg erscheinenden Fachzeitschrift „Der Kassenarzt“ (Juni-Ausgabe). Er forderte einen „von allen Verantwortlichen getragenen Diskurs“ über dieses Thema. (Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 4.6.10) unser Online-Kommentar: Die katholische Kirche hätte hier eine grosse Chance, ihr Image aufzubessern, wenn sie sich in diesem Gremium für eine Reduzierung der grossen Alkoholschäden einsetzen würde. Das wäre ein wirklich effizienter Beitrag zur Senkung der Gesundheitskosten. Vor allem könnte sie dabei an die über eine Million Kinder denken, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen und stark verschlechterte Lebenschancen haben. Das wäre eine sehr sinnvolle Wiedergutmachung.
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Mittwoch 26. Mai 2010 von htm
Fünfte Gewalt. Ein Wirrwarr. Von Prof. Roger Blum, Medienwissenschafter, Präsident der UBI (Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen) Im Tages-Anzeiger, 26.5.10. (nicht online)
„Die Medien kontrollieren und kritisieren die Akteure in Politik und Wirtschaft. Sie stellen eine Art „vierte Gewalt“ dar, einen Wachhund der Demokratie. Wer aber kontrolliert die Medien? Es ist offensichtlich, dass es Instanzen braucht, die auch die Medien kritisieren und kontrollieren, gewissermassen eine „fünfte Gewalt“. Denn die Medien verfügen über beträchtliche Macht. Grosse Medienunternehmen wie Google, SRG, Tamedia (…) entscheiden weitgehend darüber, wie die Bevölkerung informiert wird. Kommentar: Er zählt die verschiedenen Gremien auf, die Medienkritik betreiben, allesamt ziemlich ineffektiv. Auch seine eigene UBI kritisiert er. Hat er dort so viel Gegenwind, dass er selber die nötigen Verbesserungen nicht durchbringt? Zum Schluss sagt er: „Es gäbe Wege aus dem Elend. Man muss sie nur gehen.“ Der Satz passt genau auch aufs Alkoholproblem. Aber alle verstecken sich und sagen, der Druck der Alkohollobby sei zu gross. Die UBI hat damals, unter dem Vorgänger von Roger Blum, meine Beschwerden wegen Schleichwerbung für Alkohol abgewiesen. Ebenso der Schweizer Presserat meine Beschwerde, die Presse halte sich nicht an ihre eigenen Regeln über Rechte und Pflichten der Journalisten und würden das Alkoholproblem nicht seiner Bedeutung entsprechend recherchieren und behandeln. Heute wieder besonders aktuell, wo sie die WHO-Resolution zur globalen Alkohol-Strategie totschweigt. (siehe auch www.persoenlich.com, 3.6.10) mit unserem Online-Kommentar
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Montag 24. Mai 2010 von htm
St. Gallen: Warum darf die Öffentlichkeit nicht erfahren, wer solche Straftaten begeht? Am Samstag, 22.05.2010, um 0147 Uhr, verursachte ein Fahrzeuglenker auf der Zürcher Straße einen Selbstunfall. Das Auto wurde stadteinwärts gelenkt. Auf Höhe der Zürcher Straße Nr. 82 prallte der Wagen ungebremst gegen ein parkiertes Auto. Dabei wurden zwei weitere parkierte Fahrzeuge beschädigt. Beim Fahrzeuglenker stellte sich heraus, daß er den Personenwagen trotz Alkohol- und Drogenkonsum gelenkt hatte. Es wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Da er keinen Führerausweis besaß, konnte dieser auch nicht eingezogen werden. Es entstand beträchtlicher Sachschaden, verletzt wurde niemand. (Quelle: Google Alkohol News, 24.5.10) polizeibericht.ch, 23.5.10 Kommentar: Die Redaktion stösst sich daran, dass die Öffentlichkeit offenbar kein Recht habe, zu erfahren, wer auf diese Weise die Strassen unsicher mache. Dabei ist die St. Galler Justizdirektorin als „scharfer Hund“ bekannt. Offenbar kommt Datenschutz vor Prävention. Immerhin wurde eine Blutprobe entnommen. Der Verdacht bleibt natürlich bestehen, dass hier jemand von Bedeutung geschützt wird. Vielleicht waren auch nur die kompetenten Beamten im wohlverdienten Pfingsturlaub.
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Mittwoch 19. Mai 2010 von htm
Die Ernennung des ehemaligen Tages-Anzeiger-Chefredaktors wird als grosse Überraschung aufgenommen. Von Journalisten und von links bis Mitte links begrüsst, von rechts abgelehnt. (Quellen: Tages-Anzeiger, 19.5.10 / NZZ, 18.5.10 Kommentar: Im TA-Interview zitiert er aus dem Programmauftrag der SRG: „Die Vielfalt der Ereignisse und Ansichten muss angemessen zum Ausdruck kommen. Ansichten und Kommentare müssen als solche erkennbar sein.“ „..ich wäre nicht Generaldirektor geworden, wenn ich nicht voll und ganz hinter diesem Gundsatz stehen würde.“ Beim Alkoholproblem ist die Vielfalt der Ansichten jedenfalls bisher nicht berücksichtigt worden. Es wäre schön, wenn dies jetzt ändern würde.
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Montag 17. Mai 2010 von htm
Laut der Bündner Regierung funktionierte die Polizei trotz der Alkoholsucht des Ex-Kommandanten Markus Reinhardt einwandfrei. Jetzt zeigt sich: Im Korps wurde gekokst, und es herrschte ein Klima der Begünstigung.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 17.5.10) Kommentar: Der Co-Alkoholismus innerhalb der Bündner Regierung und der GPK hat offenbar noch einen ziemlichen Sumpf unter dem Deckel halten wollen. Die Einstellung der Behörden zum Alkohol wird das kaum ändern.
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Samstag 8. Mai 2010 von htm
AUGSBURG. Gerade für gläubige Katholiken ist es ein Schock: Der Augsburger Bischof Walter Mixa soll einen minderjährigen Jungen missbraucht haben; die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat Vorermittlungen aufgenommen. Priester und Laien reagierten gestern mit Entsetzen. Von einem Super-GAU sprach Helmut Mangold, Vorsitzender des Diözesanrats. Unabhängig davon, was die Vorermittlungen ergäben, bleibe „viel hängen“.
Viele fragten sich: Hat der Bischof Wasser gepredigt und Wein getrunken? Die Gerüchte, dass Mixa seit Jahren übermäßig Alkohol konsumiert, sind nach Informationen der Augsburger Allgemeinen im Kern richtig. (Quelle: Google Alkohol News, 8.5.10) badische-zeitung.de, 8.5.10 Kommentar: Auch in diesem Fall gab es viele Co-Alkoholiker. Ob die in sich gehen? Die Missbrauchsvorwürfe sind inzwischen fallengelassen worden.
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