Samstag 8. Mai 2010 von htm
Jetzt legte Bush bei Oprah Winfrey noch einen drauf: Sie plauderte über die Alkoholsucht ihres Mannes:
Drei B bestimmten das Leben ihres geliebten George: Bier, Bourbon und B&B. „Er war in den Alkohol verliebt“, gibt Laura Bush zu. Es ging wüst zu bei den Feiern im Hause Bush. „Der Alkohol war ein akzeptierter Teil unseres sozialen Lebens in Texas“, berichtet Laura Bush. Besonders wild war George W. Bushs 40. Geburtstag. Da habe ihr Gatte wirklich alles getrunken, was eben ging – und wachte am nächsten Tag mit dem Kater seines Lebens auf. Der war so mies, dass George W. Bush von einem auf den anderen Tag dem Alkohol entsagte. „Cold Turkey“, nennt Laura Bush das – von einem Tag auf den anderen. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) ovb-online.de, 6.5.10
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Samstag 8. Mai 2010 von htm
Das Thema geht immer. „Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?“, fragt Sandra Maischberger in ihrem Talk am Dienstagabend gewohnt provokant. Ein Bierbrauer versucht sich verzweifelt als Verteidiger. Schwer macht ihm das auch ein offenbar angetrunkener Schauspieler. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.10) derwesten.de, 5.5.10 mit vielen Kommentaren. Wir kommentierten bereits.
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Freitag 7. Mai 2010 von htm
SENDUNG VOM DIENSTAG, 4. MAI 2010, 22.45 UHR in das Erste (ARD)
„Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?“
Sehr geehrte Damen und Herren,
Statt in der gestrigen Sendung das übliche Procedere ablaufen zu lassen, d.h. die beiden Seiten gegeneinander antreten zu lassen, hätten Sie die historische Chance ergreifen können, die Wahrheit zum Alkoholproblem zu verbreiten, wie sie in der WHO-Resolution diesen Monat an der WHO-GV in Genf hoffentlich verabschiedet werden wird. Stattdessen verschafften sie den Alkoholbefürwortern eine Plattform für ihre Alkoholwerbung, mit der sie alle Alkoholkonsumenten in ihrem Konsum bestärkten. Leider war auch die Gegenseite nicht genügend vorbereitet. Der junge Modedesigner war zum Glück in der Lage, mit seinem Mundwerk dem Vielschwätzer der Bierlobby Paroli zu bieten.
Falls Sie überhaupt ernsthaft an dem Thema interessiert sind, empfehle ich Ihnen die Webseite www.alkoholpolitik.ch. Sie soll international die beste Informationsquelle zu dem Thema sein.
Damit Sie sehen, wohin die Alkoholstrategie der WHO zielt, hier eine kurze Erläuterung:
Die WHO bringt den neuen Begriff des Passivtrinkers in die Diskussion. Wir alle sind Passivtrinker, denn wir leiden unter den Folgen des Alkoholkonsums: Gewalt, sexuelle Gewalt, Vandalismus, zerrüttete Familien, Kinder, die in alkoholbelasteten Familien lange leiden (psychisch, armutsbedingt, Gewalt, schlechte Lebensaussichten; in Deutschland mehr als 1 Million), Unfälle mit Tot und Invalidität in Beruf, im Verkehr: oft sind unschuldige Opfer zu beklagen, Krankheiten und Tod: Die WHO spricht von ca 6O Krankheiten, bei denen Alkohol eine Haupt- oder Nebenrolle spielt. Armut. Passivtrinker sind wir auch, weil wir die finanziellen Schäden ein Leben lang ungefragt mit Steuern und Versicherungsprämien mitbezahlen. Würden nun diese mässigen- und Nichtkonsumenten ihre Verantwortung wahnehmen, könnten sie das Problem deutlich reduzieren. Sie sollen ja die Mehrheit bilden. Würden Alkoholsteuern erhoben, die den Namen auch
verdienen, hätten sie die geringste zusätzliche Last zu tragen und wären an den positiven Auswirkungen voll beteiligt. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen übrigens, dass alle Konsumgruppen auf die
Preiserhöhung mit Minderkonsum reagieren. Natürlich müsste, auch gemäss WHO, ein ganzes Massnahmepaket beschlossen werden.
Wenn Sie diese Botschaft ins Volk bringen, leisten Sie der Öffentlichkeit einen grossen Dienst. Und sich selber auch.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch
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Mittwoch 21. April 2010 von htm
Das neue iPhone, das erst im Juni der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollte, ist nun im Internetportal Gizmodo.com zu sehen, weil einer der Apple-Entwickler offenbar unter Alkoholeinfluss das Gerät in einem Restaurant in der Nähe von San Francisco vergessen hatte. Vielleicht war es auch ein Werbegag. (Quelle: Tages-Anzeiger, 21.4.10)
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Sonntag 18. April 2010 von htm
Die Bündner Regierung hat im Umgang mit dem Alkoholproblem des Polizeikommandanten Markus Reinhardt zu wenig konsequent gehandelt. Dies gab der Sonderausschuss der Geschäftsprüfungskommission bekannt. Dennoch sei es kein Fehler gewesen, ihn im Amt zu belassen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 16./17.4.10) Kommentar: Die Regierung und sein Umfeld haben sich als Co-Alkoholiker verhalten. Das Wissen um diese Problematik sollte wirklich weiter verbreitet werden. Vielleicht nützt es ja im einen oder andern Fall. (Siehe auch: Schlussstrich unter Fall Reinhardt in der Online-NZZ vom 19.4.10)
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Donnerstag 15. April 2010 von htm
Der Sozialpsychiater leitete seit 1997 die grösste Suchtklinik der Schweiz. Er plädiert für eine breite Therapie-Palette. Zuletzt eröffnet er noch das neue Ambulatorium in der Stadt Zürich. Nach der Pensionierung will er sich ganz aus dem Fachgebiet zurückziehen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.4.10) Kommentar: Wir wünschen Thomas Meyer viel Freude in seinem erfüllten Unruhestand und danken ihm für sein Wohlwollen.
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Mittwoch 14. April 2010 von htm
Wahlkampf-Theater in England – ein neues Stück zeigt, was Tory-Politiker heute lieber verschweigen.
Pünktlich zu den Wahlen in England widmet sich eine junge Autorin studentischen Ritualen einer offenbar orientierungslosen Oberschicht. Ihr Stück erinnert Tories um David Cameron an feuchtfröhliche Jugendsünden. (Quelle: NZZ, 14.4.10)
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Mittwoch 14. April 2010 von htm
Der neue BAG-Chef Pascal Strupler setzt auf Qualität. Von seiner eigenen hat er die Politiker indes noch nicht überzeugen können. Er werde die Ressourcenverteilung im BAG überprüfen und möglicherweise die Prävention etwas zurückfahren. Pascal Strupler lässt durchblicken, dass er sich das neue Präventionsgesetz auch ohne das umstrittene Institut vorstellen könne. (Quelle: Tages-Anzeiger, 14.4.10)
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Samstag 10. April 2010 von htm
An der Charité in Berlin hängen seit kurzem riesige Transparente, die mit dem Slogan »Mein Kind will keinen Alkohol« Schwangere dazu aufrufen, während ihrer Schwangerschaft auf Alkohol zu verzichten. Anlass war die Eröffnung des FASD-Zentrums, einer Einrichtung zur Behandlung von Menschen mit angeborenen Alkoholschäden. Finanzielle Unterstützung erhielten Charité und FASD-Zentrum ausgerechnet vom zweitgrößten Allkoholproduzenten Pernod Ricard, der die professionell top-gestaltete Website www.mein-kind-will-keinen-alkohol.de aufschaltete und die Kampagne mit prominenten Frauen aus Showbiz und Politik versorgte. …
»Rausch« würde gern Ihre Meinung dazu wissen: Soll die Alkoholindustrie Prävention betreiben? Herzlich willkommen bei unserer neuen Umfrage (Quelle: zeitschrift-rausch.de, 9.4.10) (Wir haben gestern bereits kommentiert.)
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Montag 5. April 2010 von htm
Der für Skandale bekannte Schauspieler Helmut Berger wurde bei den Aufzeichnungen zu Thomas Gottschalks Geburtstagsshow seinem Ruf gerecht: Er erschien zu der Sendung „My Swinging Sixties“ offensichtlich betrunken, nuschelte, machte anzügliche Witze und fasste dann auch noch einem Prominenten in den Schritt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.4.10) welt.de, 3.4.10 Kommentar: Da lob ich mir Dieter Hildebrandt. Das ZDF will die Szenen nicht herausschneiden. So sei das Leben. Erhofft man sich höhere Einschaltquoten?
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