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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Prominenz'

Michael Douglas: Krebs von Alkohol verursacht?

Donnerstag 2. September 2010 von htm

Der an Kehlkopfkrebs erkrankte Oscar-Preisträger Michael Douglas ist davon überzeugt, Alkohol sei die Ursache für sein Leiden. (Quelle: Google Alkohol News, 2.9.10) Star-News/naanoo.com, 1.9.10

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Aus den Memoiren von Tony Blair

Donnerstag 2. September 2010 von htm

• Alkohol: „Über die Beziehung der britischen Premierminister zum Alkohol könnte man ein ganzes Buch schreiben.“ Er trank „einen gut eingeschenkten Whisky oder Gin & Tonic vor dem Abendessen“, zum Essen noch „ein paar Gläser Wein oder sogar eine halbe Flasche“. Blair: „Ein Drink schafft Erleichterung, wenn man unter Druck steht. Er wirkt stimulierend. Aber er spielt eine Rolle im Leben. Die Ventil- und Entspannungsfunktion des Alkohols war sehr wichtig, damit mein Job nicht ausuferte. Ich glaubte, meinen Alkoholkonsum unter Kontrolle zu haben. Aber Alkohol ist eine Droge. Quelle: Google Alkohol News, 2.9.10) bild.de, 1.9.10

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Jan Ullrich: Alkohol-Probleme?

Montag 23. August 2010 von htm

Andeutungen in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“
Schwere Tage für Jan Ullrich (36). Kürzlich bestätigte er BILD, dass er am Burn-Out-Syndrom leidet und sich aus der Öffentlichkeit zurückzieht. Die Behandlung wird Monate dauern. Und jetzt deutet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ an, dass der Sieger der Tour de France von 1997 Probleme mit dem Alkohol habe. (Quelle: Google Alkohol News, 23.8.10) bild.de, 23.8.10 Nachtrag: Jan Ullrich: Ich habe kein Alkoholproblem. welt.de, 26.8.10. Kommentar: Hoffen wir es für ihn.

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UK: Premier unterstützt lokal Mindestpreise für Alkohol

Samstag 14. August 2010 von htm

Im Kampf gegen übermäßigen Alkoholgenuss in Großbritannien hat Premierminister David Cameron Unterstützung für regionale Initiativen zur Einführung von Mindestverkaufspreisen für Alkohol signalisiert. Cameron sagte der Abendzeitung „Manchester Evening News“, er wolle dabei helfen, „Preisnachlässe beim Alkohol“ zu beenden. Für Pläne, einen Minimalpreis pro Alkoholeinheit einzuführen, wie ihn mehrere Behörden für das Gebiet in und um Manchester im Nordwesten Englands vorsehen, habe er daher „Verständnis“. (Quelle: Google Alkohol News, 12.8.10) Google/AFP, 10.8.10

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Interview mit Dr. François van der Linde (Drogenlegalisierung)

Freitag 6. August 2010 von htm

Zitat: „…Die Prävention geht für den Arzt weit über Aufklärung und Jugendschutz hinaus. Sie lasse sich nur dann mit Autorität vertreten, wenn auch die Gesellschaft glaubwürdig auf ihre eigenen Suchtprobleme reagiere. Das sei aber nicht der Fall, solange die einen Drogen verboten und die anderen beworben würden – unabhängig davon, welche grösseren Schaden anrichteten….“ (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.8.10) Kommentar: Mindestens hier trifft er den Nagel auf den Kopf. Dass Drogensucht nichts mit Moral zu tun habe, ist in Bezug auf die Dealer sehr zu bezweifeln. Man denke nur an die Alkoholverkäufer, welche noch immer an Jugendliche Alkohol abgeben. Wenn van der Linde doch so gerne lärmt, um seine Botschaft zu verkünden, warum macht er sich nicht für unsere Projekt-Idee stark, die geeignet wäre, die Lenkungsabgaben für alle Drogen zu verwalten und der Bevölkerung vor Augen führen könnte, wie gross ihr Gewinn dabei wäre?

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D: Merkel will Problemen im Gesundheitswesen auf den Grund gehen

Mittwoch 21. Juli 2010 von htm

Nach dem monatelangen Koalitionsstreit um die Gesundheitsreform will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Problemen von Ärzten, Kliniken und Kassen intensiver auf den Grund gehen.
Sie wolle sich „in diesem Jahr gern verschiedene Facetten des Gesundheitswesens anschauen, wie ich das vor zwei Jahren bei meiner ‚Bildungsreise‘ gemacht habe“, kündigte Merkel in einem Interview mit der Münchner Illustrierten „Bunte“ an. Die Kanzlerin erhofft sich von einer Erkundung des Gesundheitswesens vor Ort demnach mehr Einblick in Nöte und Probleme von Ärzten, Pflegepersonal und Patienten. (Quelle: aerzteblatt.de, 20.7.10)
mit unserem Online-Kommentar: Sparmöglichkeit: Wenn Frau Merkel die WHO-Resolution zur Alkohol-Strategie vom Mai liest, wird sie massenhaft Möglichkeiten finden, wie im Gesundheitswesen zu sparen ist. Sie müsste nur den Mut haben, diese umzusetzen. Wir alle würden profitieren, auch die Wirtschaft, nur die Alkoholindustrie würde Amok laufen.

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Alkohol und Ausraster haben „Braveheart“ gestürzt

Freitag 16. Juli 2010 von htm

Er war einer der erfolgreichsten Schauspieler und ein glücklicher Ehemann. Heute ist „Braveheart“ Mel Gibson ein gefallener Held. „Mad Max“ ist Vergangenheit, „Mad Mel“ hat ihn abgelöst. Gut 30 Jahre nach dem apokalyptischen Actionfilm, in dem ein Polizist in einem brutalen Rachefeldzug den Tod seiner Tochter rächt, ist zu fragen, wie viel vom echten Mel Gibson in der Kunstfigur Max Rockatansky steckt. Denn der Schauspieler, der mit dem Gewaltstreifen eine der erfolgreichsten Hollywoodkarrieren aller Zeiten startete, hat seine Ex-Lebensgefährtin Oksana Grigorieva in vulgärster Form beschimpft und in wutentbrannten Telefonaten indirekt eingeräumt, sie geschlagen zu haben. (Quelle: Google Alkohol News, 15.7.10) welt.de, 15.7.10

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D: Landwirtschaftsministerin Aigner rettet Schnapssubvention

Mittwoch 14. Juli 2010 von htm

Ein deutsches Uraltgesetz fördert Schnapsbrenner mit Millionen. Gegen den Willen Brüssels erkämpft Berlin schon wieder eine Verlängerung. „Merke: Zu viel Alkohol bedeutet nix los in der Hose.“ So warnt einer der Slogans auf den Aufklärungsseiten der Bundesregierung. 8,7 Mio. Euro gibt sie jährlich für solche Kampagnen gegen Alkohol und Drogen aus – Peanuts gegen die 80 Mio. Euro, mit denen Berlin die Schnapsproduktion fördert. Gegen alle Widerstände von Ökonomen und Wettbewerbshütern. (Und Public Health Fachleuten, Red.) Und dank des Einsatzes von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Brüssel werden die Brenner nun noch weiter gepäppelt. …(Quelle: Google Alkohol News, 14.7.10) aktienboard.com, 13.7.10 Kommentar: Die deutsche Bundesregierung torpediert immer noch die Alkoholprävention.

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Interview mit Claude Hauser, Verw.ratspräs. Migros

Mittwoch 14. Juli 2010 von htm

„Es gibt gute Gründe dafür, dass die Migros heute Alkohol in ihr Sortiment aufnehmen könnte“
Wie viel Duttweiler darf es sein? Wie kein anderer Schweizer Betrieb steht die Migros im ständigen Dilemma zwischen Tradition und Erneuerung. Möglicherweise das Geheimrezept: Soeben wurde der Detailmulti zur beliebtesten Schweizer Marke gekürt. Migros-Verwaltungsratspräsident Claude Hauser über das Alkoholverbot, die Billigkonkurrenz und die Eigenmarkenstrategie. Das Interview:… (Quelle: Google Alkohol News, 12.7.10) persoenlich.com, 12.7.10 mit unserem Online-Kommentar: Dass von oberster Migros-Stelle immer wieder der Verzicht auf den Alkoholverkauf in Frage gestellt und mit dem Zukauf von Denner, den Tankstellenshops und dem Internet-Händler Le Shop umgangen wird, ist immer noch ein Verrat am Vermächtnis und Ideengut Duttweilers. Dass die Migros in ihren Läden keine alkoholischen Getränke verkauft, ist für die Schweizer Volksgesundheit immer noch von grossem Wert, weil die Erhältlichkeit damit eingeschränkt bleibt. Sicher ist es verlockend, Coop mit Alkohol Umsatz wegzuschnappen, für viele bleibt aber gerade wegen diesem Unterschied die Migros die erste Adresse für den Einkauf.

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Alkohol in der Politik oder die Gemeinsamkeit der Demokraten

Samstag 10. Juli 2010 von htm

Vor zwei Jahren wurde in Australien öffentlich die Einführung von Alkoholtests für Politiker gefordert. Eine ganze Reihe von Skandalen aus orgiastischen Weihnachtsfeiern, Minister in Unterhosen, ausrastenden Abgeordneten hatte das Fass zum Überlaufen gebracht. Die Forderung verhallte, das Problem ist geblieben.
Aber es ist kein australisches Phänomen. Politik und Alkohol gehören offenbar enger zusammen als es sich Politiker, Medien und Öffentlichkeit eingestehen. Schon in den 90er Jahren hatte der spätere Außenminister Joschka Fischer den Deutschen Bundestag einmal eine “unglaubliche Alkoholikerversammlung” genannt. Diese Behauptung löste große Empörung auf den Hinterbänken aus. Der Gegenbeweis wurde nicht angetreten. (Quelle: Google Alkohol News, 9.7.10) wir-in-nrw-blog.de, 8.7.10 Online-Kommentar: So viel ich weiss, hatte vor einigen Jahren ein mir bekannter Suchtfachmann einen Beraterauftrag im Deutschen Bundestag. Ob mit Erfolg ist mir nicht bekannt.
Etwas vom Bedenklichsten ist dabei, dass diese Politiker nicht in der Lage sind, unabhängig vom eigenen Alkoholkonsum, eine wirksame, objektive Alkoholpolitik zu betreiben. Die Alkoholprobleme in der Gesellschaft sind weitgehend durch diese Unfähigkeit bedingt. So fühlen sich die meisten nicht in der Lage, sich vom Einfluss der Alkoholindustrie zu lösen und für die Bevölkerung zu handeln, d.h. für die objektive Information und die nötigen Gesetze zu sorgen. Eine falsch und ungenügend informierte Bevölkerung kann sich aber auch nicht gegen diese Politiker wehren. So bleibt alles beim alten.

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