Archiv für die Kategorie 'Alkoholsteuern'
Samstag 5. Februar 2011 von htm
Beim Thema Alkoholmißbrauch wird sich in den Medien und der öffentlichen Diskussion gerne und fast ausschließlich auf die Gruppe Kinder und Jugendliche konzentriert. Anstatt einer nüchternen Betrachtung der Datenlagen wird dieser schnelle und verlockende Weg eingeschlagen, da hier mit keiner Gegenwehr zu rechnen ist sowie einfach und bequem Klischees bedient werden können. Das eigentlich Ausmaß der wachsenden Alkoholprobleme in allen Altersgruppen fällt dabei komplett unter den Tisch. … (Quelle: Google Alkohol News, 4.2.11) alternative-drogenpolitik.de, 4.2.11 unser Online-Kommentar:
Gut, dass Sie auf dieses Grundübel hinweisen. So ziemlich überall wird nur etwas gegen den Jugendalkoholismus getan und nicht akzeptiert, dass das Alkoholproblem ein gesellschaftliches Problem ist und die Erwachsenenwelt das Vorbild für die Jugend abgibt. Der Grund liegt in der Verbreitung des Alkoholkonsums, d.h. die Gesellschaft ist derart alkoholisiert, dass es die Regierungen nicht wagen, dagegen anzukämpfen. Einerseits fürchten sie, Wählerstimmen zu verlieren, andererseits stehen sie unter dem Druck der Alkohollobby und der Medien.
Wenn sie das Stimmvolk richtig informieren würden, müssten sie eigentlich dessen Unterstützung erhalten, denn ein Rückgang des Konsums würde auch verminderte alkoholbedingte Sozialkosten bedeuten. Der nichteingeweihte Normalbürger ist sich nicht bewusst, dass er ein Leben lang ungefragt immense Summen an diese Sozialkosten zahlen muss. Selbst Alkoholsteuern würden die Mehrheit der Konsumenten, die ja angeblich mässig konsumiert, noch zu Gewinnern machen. Ganz abgesehen von der erhöhten Lebensqualität und der verminderten Zahl an Toten und Verletzten, Kranken, an Gewaltopfern, Opfern sexueller Gewalt und nicht zuletzt an Kindern, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen.
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Donnerstag 20. Januar 2011 von htm
Ab wann regiert in Deutschland die Logik? Wie viele Alkoholiker gibt es möglicherweise schon unter den Politikern, so dass sich seit vielen Jahren die Logik in Interessenpolitik umkehrt und damit die Süchte alkoholabhängiger Politiker und gleichsam die der Bürger Deutschlands unterstützt? Ab wann ist wohl zu erwarten, dass in Deutschland die Logik regieren wird? … (Quelle: Google Alkohol News, 19.1.11) readers-edition.de, 19.1.11 unser Online-Kommentar:
Den ersten Abschnitt finde ich super. Ich bin auch seit 54 Jahren Automobilist, aber ich verstehe, warum nach dem Verursacherprinzip Treibstoffsteuern erhoben werden müssen.
Was ich nicht verstehe, ist, dass für die horrenden Alkoholschäden keine kostendeckenden Steuern zu bezahlen sind. Davon hat der Artikelschreiber keine Ahnung. Eigenartigerweise werden Treibstoffsteuern mehrheitlich, auch von den Behörden, akzeptiert, während beim Alkohol Steuern zur Deckung der Sozialkosten tabuisiert werden. Wer hat denn kein Interesse, dass wegen höherer Preise ein Konsumrückgang stattfinden könnte? Die Hälfte des Alkohols wird in krankhafter Weise konsumiert. Das soll wohl so bleiben und wir alle zahlen die Zeche mit Steuern, Krankenkassen- und Versicherungsprämien. Nur merkt es kaum einer, dass er ein Leben lang ungefragt bezahlt, egal wie viel er trinkt. Beim Autofahrer und bei den Transportkosten ist das anders.
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Internationales, Medien, Passivtrinker, Politik, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene |
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Donnerstag 20. Januar 2011 von htm
Am südlichen Stadtrand von Juba steht der einzige Industriebetrieb des neuen Staates. SAB-Miller sei darauf spezialisiert, in aufstrebenden Märkten zu investieren. Aus dem Norden droht keine Konkurrenz, die Scharia verbietet den Konsum von Alkohol. Der Betrieb beschäftigt 280 einheimische und 11 ausländische Mitarbeiter. Die ausländischen seien vor allem mit der Ausbildung der einheimischen beschäftigt. An einem normalen Tag werden 150 000 Halbliterflaschen produziert, im Jahr maximal 180 000 hl. Eine Erweiterung soll die Kapazität um 50% erhöhen. Hopfen und Malz werden aus der EU importiert. Die Zusammenarbeit mit den Behörden wird gelobt. Die Brauerei sei während der zweijährigen Anlaufzeit von Steuern befreit gewesen, zahle aber eine Alkoholsteuer, die sie selber angeregt hätte. (Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 20.1.11) (nicht online) Kommentar: Wir haben am 30.11.10 eine Meldung über diese weltweit zweitgrösste Brauerei gebracht, die aufzeigte, wie sie es versteht, mit geringsten Steuern die Gewinne nach Europa zu schleusen. Nun hat sie ein neues Gebiet gefunden, wo sie die Ärmsten in den Teufelskreis des Alkohols hineinziehen kann. Ein soziales Auffangnetz oder eine Alkoholpolitik kennen die ja nicht. Unsere Entwicklungshilfe entsorgt als Bierdividenden.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Arbeitsplatz, Armut, Entwicklungs- und Schwellenländer, Internationales, Politik, Verbraucherschutz, Wirtschaft |
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Samstag 8. Januar 2011 von htm
Gemäss einer Umfrage des Konsumentenforums (kf) sind die Krankenkassenprämien Sorge Nr. 1; das widerspiegle auch den Unmut über die Unfähigkeit der Politiker, die Kostenspirale zu stoppen. Nr. 2 belegte jugendlicher Alkoholmissbrauch und Jugendgewalt, Platz drei aggressive Werbung. (Quelle: Tages-Anzeiger, 7.1.11) Kommentar: Ob es jemandem auffällt, dass alle drei Sorgen mit Alkohol zu tun haben? Dass diese Sorgen mit wirksamen politischen Massnahmen stark gelindert werden könnten? Wobei die Konsumenten ihre Mitverantwortung auch verstehen und tragen müssten.
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Eltern, Erhältlichkeit, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Verbraucherschutz, Werbung |
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Sonntag 2. Januar 2011 von htm
„The seven key messages of the alcohol industry“. Diese Broschüre ist eben auf Englisch herausgekommen. Aus der Einführung: Die Absicht dieser Broschüre ist es, die Fachleute über die Anstrengungen der Alkoholindustrie zu informieren, mit denen sie die globale Alkoholpolitik zu beeinflussen versuchen, und sie gegen die Methoden der Industrie zu wappnen, die darauf zielen, der Einführung effektiver Massnahmen vorzubeugen. (Quelle: EUCAM, 01/02/11) „The seven key messages of the alcohol industry“ (pdf) Kommentar: Sehr oft sind Fachleute, die nicht direkt mit Verhältnisprävention beschäftigt sind, über dieses Feld nicht informiert. In der politischen Debatte sind sie dann oft hilflos und dem Vertreter der Industrie nicht gewachsen. Diese Broschüre könnte für Abhilfe sorgen.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Entwicklungs- und Schwellenländer, Erhältlichkeit, Gesundheit, Internationales, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Werbung, WHO globale Alkohol-Strategie, Wirtschaft |
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Mittwoch 29. Dezember 2010 von htm
– Neu – Über die hohe Bedeutung der Verhältnisprävention, Fachbuch, 2010, 344 Seiten, Preis: 39,90 EUR (eBook), 49,90 EUR (Buch) von Jürgen Schlieckau
Aus der Zusammenfassung: Das allgemeine Desinteresse an der Problematik des Alkoholmissbrauchs steht in einem eigentümlichen Missverhältnis zur hohen gesellschaftlichen Schadensbilanz durch Alkohol. „Kein anderes Konsumgut, nicht einmal Tabak, hat so viele negative Auswirkungen auf den Körper“ (Babor et al. 2005, Alkohol – Kein gewöhnliches Konsumgut,35). Alkoholkonsum ist schon in der mittleren Adoleszenz weit verbreitet. Das Phänomen des frühen kindlichen und jugendlichen Rauschtrinkens kann nicht getrennt von den aktuellen Rahmenbedingungen der Gesellschaft betrachtet werden. Es gibt enge Zusammenhänge zwischen dem Rauschtrinken von Jugendlichen und Erwachsenen, der Haltung der Bürgerinnen und Bürger zum Alkoholkonsum, der praktizierten Alkoholkontrollpolitik und der zunehmenden Ökonomisierung aller Bereiche der Gesellschaft. „Der Unterschied zwischen guter und schlechter Alkoholpolitik ist nicht abstrakt, sondern oft eine Frage von Leben oder Tod“ (Babor et al. 2005,277). (Quelle: grin.com)
unser Online-Kommentar: Diesem Werk ist die grösstmögliche Verbreitung zu wünschen, damit die Abwehrfront der ideologie-verkrusteten Politiker endlich aufgeweicht wird und sie erkennen, wo die Interessen der ihnen anvertrauten Bevölkerung liegen. Jeder Tag kostet neue alkoholbedingte Todesfälle, Verletzte, persönliches Leid und immense Schäden für die Gesellschaft.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Alkoholsteuern, Allgemein, Erhältlichkeit, Jugend, Kinder, Politik, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Sonntag 28. November 2010 von htm
Alkohol, Kokain und Cannabis: Wie steht es um den Drogenkonsum der Deutschen? Die Trends haben sich in den vergangenen Jahren geändert. Noch immer gibt es keine einheitliche Linie, wie mit Rauschmitteln gesellschaftlich zu verfahren ist. Experten halten Alkohol für das größte Problem – besonders das Komasaufen unter Jugendlichen. …
Von allen Drogen in Deutschland bleibt Alkohol die meistverbreitete und tödlichste. Mehr als 70 000 Menschen sterben jährlich direkt an den Folgen exzessiven Konsums (Tote durch illegale Drogen pro Jahr insgesamt: rund 1300), die Sucht geht quer durch alle Schichten und Altersgruppen. Zwischen 2000 und 2008 stieg die Anzahl Minderjähriger, die jährlich wegen Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, um fast das Dreifache auf inzwischen 25 700. Aber bindende Absprachen mit den Herstellern, höhere Steuern, eine stärkere Sanktionierung der Werbung? All die Maßnahmen, die dazu führten, dass die Deutschen – gerade die deutschen Jugendlichen – heute deutlich weniger rauchen als noch vor Jahren, finden beim Alkohol keine Anwendung.
Gründe, weshalb der Mann, der in Deutschland als Suchtexperte Nummer eins gilt, seit Jahren Dinge fordert, die jeden Oktoberfest-Fan schmerzen würden: „Ein Bierpreis von mindestens 15, eher 20 Euro pro Maß ist notwendig, dann tut es vielleicht weh“, sagt Raphael Gassmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen in Hamm. Alkohol sei „die bei Weitem gefährlichste Droge der Welt, danach kommt erst Mal lange nichts“. Andererseits habe Alkohol die stärkste Lobby, in der Wirtschaft wie im Volk. Die Alkoholindustrie zählt außerdem zu den Branchen mit den höchsten Werbeetats, die Berichterstattung über Alkohol ist zahm. (Quelle: Google Alkohol News, 27.11.10) welt.de, 27.11.10 Kommentar: Vielleicht der erste Artikel in einer grossen Zeitung, der zum Alkoholproblem Klartext redet. Ob andere jetzt auch den Mut finden, sich anzuschliessen und eine Trendwende herbeizuführen zum Wohle der ganzen Bevölkrung und der Wirtschaft, die sich bis heute selbst schädigt mit ihrer Komplizenschaft? Von den Schäden zu Lasten der Passivtrinker, der Gesellschaft wurde noch gar nicht gesprochen.
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Donnerstag 25. November 2010 von htm
Unsere Antwort auf www.gutefrage.net
Als nach der industriellen Revolution die Massenproduktion von Alkohol (Kartoffelschnaps) die Armen noch ärmer machte, wurden erste Antialkoholgesetze erlassen. In Amerika und England waren es die Frauen, (Suffragetten) die auf der Strasse damit ihre politischen Rechte erkämpften. In der Schweiz waren es die Liberalen, die das Alkoholgesetz durchbrachten.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Alkohol das grosse Geschäft von globalen Konzernen, die mit immer raffinierteren Marketingmethoden zuerst die Frauen, dann auch die Jugendlichen und Kinder zum Alkoholkonsum verführten. Die Politik hat sich darauf beschränkt, je nach Land bescheidene Alkoholsteuern vor allem auf Spirituosen zu erheben, um das Budget zu entlasten, nicht um damit die alkoholbedingten Schäden zu verringern. (Ausnahme: Schweizer Alkoholzehntel in bescheidenem Umfang)
Die Politik hat sich bisher sehr widerstandsfähig gegenüber der wissenschaftlichen Forschung erwiesen, die sie einfach nicht zur Kenntnis nimmt und immer wieder sogenannt politische Entscheide trifft, d.h. die Interessen der Alkoholindustrie stärker gewichtet als die der Volksgesundheit. Seit Mai dieses Jahres ist auch allen klar, was getan werden müsste: Die WHO hat einstimmig eine globale Alkohol-Strategie verabschiedet, in der sie die alkoholbedingten Schäden aufzeigt und wie sie wirksam reduziert werden könnten. Die Regierungen haben unterschrieben und sie in den Schubladen versenkt. Die WHO hat in diesem Zusammenhang erwähnt, wir seien alle Passivtrinker, weil wir ungefragt ein Leben lang horrende Sozialkosten bezahlen und unter verminderter Lebensqualität leiden.
Und kürzlich haben englische Wissenschafter den Alkohol zur gefährlichsten Droge erklärt, wenn die Wirkung auf die Gesellschaft mitberücksichtigt wird. Dass die Politik nicht aktiv wird, hängt damit zusammen, dass die Bevölkerung sich nicht wehren kann, weil sie nicht informiert ist. Die Massenmedien berichten nur über Schäden, aber nicht über die Notwendigkeit, die möglichen Massnahmen dagegen zu ergreifen. So entsteht ein Gefühl des „man kann ja doch nichts machen!“
Die Politik wird gegenwärtig vor allem von bürgerlichen Parteien dominiert, deren Ideologie von der Selbstverantwortung geprägt ist. Darin enthalten ist das Recht auf den Suff, die Suchtkrankheit, die Selbstzerstörung. Sie glauben an diese Freiheit, merken aber nicht, dass wir alle von der Alkoholindustrie und ihren Vasallen in Geiselhaft genommen worden sind und wie oben erwähnt als Passivtrinker unsere Freiheit verloren haben. Dass die Freiheit des Einzelnen aufhört, wo die des Nächsten beschnitten wird, lassen sie höchstens als verbales Eingeständnis pro Forma gelten.
Auf meiner Webseite https://www.alkoholpolitik.ch habe ich einleitend geschrieben: „Alkoholpolitik ist in der Schweiz wie auch in andern Ländern ein eher unbeliebtes Thema, weil sehr oft die eigene Konsumhaltung, wirtschaftliche Eigeninteressen oder einfach die gesellschaftliche Wirklichkeit einer objektiven Betrachtungs- und Handlungsweise im Wege stehen.“ Zur Konsumhaltung wäre noch zu vermerken, dass jeder, der einmal ein Bier getrunken hat, glaubt, er sei jetzt ein Fachmann der Alkohologie. Die Web-Foren sind voll von Beiträgen dieser „Fachleute“. Es ist sehr schwierig, mit solchen Leuten eine Mehrheit für eine wirksame Alkoholprävention zu erreichen.
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Dienstag 23. November 2010 von htm
320 betrunkene Jugendliche wurden im ersten Halbjahr 2010 bewusstlos in Berliner Kliniken eingeliefert. Immer öfter sind die Koma-Trinker noch nicht einmal 15 Jahre alt.
Ein großes Problem besteht darin, dass Minderjährigen in Berlin fast überall Alkohol verkauft wird. In Kneipen, am Kiosk und im Spätverkauf werden Ausweiskontrollen vernachlässigt. (Quelle: Google Alkohol News, 22.11.10) morgenpost.de, 22.11.10 Kommentar: Da helfen in erster Linie sofortige Test-Käufe mit massiven Strafandrohungen. Und dann müsste die gesellschaftliche Akzeptanz für Alkohol generell vermindert werden. Auch ist Alkohol viel zu billig und überall erhältlich.
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Mittwoch 17. November 2010 von htm
Eigentlich sah alles ganz harmlos aus auf der Ladefläche des Lastwagens: Acht Paletten Mineralwasser standen dort, wie auf den Zollpapieren angegeben. Zielort des Lasters, der aus Tschechien über die Grenze nach Deutschland gekommen war: Stuttgart. Die Fahnder des Zollamts schauten trotzdem noch einmal genauer hin, als sie den 45-jährigen Fahrer auf der A3 bei Würzburg kontrollierten. Als sie eine der Flaschen öffneten, stellten sie fest, dass die durchsichtige Flüssigkeit doch kein Wasser war – sondern klarer Alkohol. (Quelle: Google Alkohol News, 16.11.10) sueddeutsche.de, 16.11.10
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Verhältnis-Präv. |
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