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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Oktober 2010

Studie: Dank Gespräch weniger Alkohol

Donnerstag 14. Oktober 2010 von htm

Ein kurzes Gespräch reicht und Junge schrauben ihren Alkohol-Konsum deutlich zurück, so eine neue Studie. Jetzt fordern Eltern, Lehrer zu Suchtexperten auszubilden. (Quelle: Google Alkohol News, 14.10.10) 20min.ch, 12.10.10

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Winterthur nach dem Wochenende

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

Kommentar: Gleich mehrere Meldungen im Zusammenhang mit dem Ausgehverhalten machen klar, dass alkoholbedingte Gewalt zum Wochenende dazugehört: Messerstecherei vor einem Nachtklub. Stich in den Bauch. Täter verhaftet. 16-Jähriger am Bahnhofplatz ohne Anlass niedergeschlagen. Mindestens Nasenbeinbruch. Opfer im Spital. 3 Personen zwischen 14 und 16 Jahren wurden festgenommen. Sie sind nicht geständig. Die Beizer würden die Vorkommnisse gelassen nehmen. Andernorts gäbe es auch Zwischenfälle. Vielleicht es es der Vollmond gewesen!
Dazu passt, dass am Samstag bei 10 Testkäufen in 6 Lokalen und einem Kiosk Alkohol an Jugendliche verkauft wurde. Diese „Erfolgsreihe“ in kurzer Zeit, 70%, 60%, 70%, ist offensichtlich das Ergebnis einer largen Praxis der Winterthurer Behörden, die wahrscheinlich immer noch von der „Haldengut-Brauerei-Tradition behindert sind, effektiv vorzugehen und die Bevölkerung vor sich selber und vor den Interessen der Alkoholindustrie zu schützen. Jetzt will die Polizei ihre Einsätze mehr auf die Nacht verlegen. Darunter hat dann die Sicherheit am Tag zu leiden. (Quellen: Tages-Anzeiger, 12.10.10, Der Landbote, 13.10.10)

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Ein Sieg für Kenyas Trinker

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

Schnapsbrenner in Nairobis Elendsvierteln feiern neues Alkoholgesetz.
Kenyas Unterschichten geben traditionellen Bieren und illegal gebrannten Schnäpsen den Vorzug vor kommerziell gehandelten Alkoholika. Jetzt werden diese Produkte legalisiert. (Quelle: NZZ.13.10.10) unser Online-Kommentar: Wie die Trinker sei auch die Öffentlichkeit dem Alkoholismus gegenüber gleichgültig eingestellt. Die WHO berichtet, dass mehr als die Hälfte aller Familien vom Alkoholismus betroffen sei. Der Kampf ums Überleben lässt alle andern Probleme zurücktreten. Wenn jetzt die internationalen Konzerne ins Alkoholgeschäft einsteigen, kann es noch schlimmer werden. Da ist es höchste Zeit, dass die WHO versucht, für Afrika eine Alkohol-Strategie zu entwickeln. Siehe unsern Artikel vom 3.9.10.

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Crusader Against Substance Abuse Receives Institute Of Medicine’s 2010 Lienhard Award

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

The Institute of Medicine has presented the 2010 Gustav O. Lienhard Award to Joseph A. Califano Jr., founder and chairman of the National Center on Addiction and Substance Abuse (CASA) at Columbia University and former U.S. secretary of health, education, and welfare. The award honors Califano for his leadership in catalyzing federal action to curb smoking and his broader efforts to reduce the toll of addiction and substance abuse, as well as for his contributions to improving public health in general. (Source: Medical News Today, 10/12/10)

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US Students Tend To Booze More When Abroad

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

When American students go abroad they have the opportunity to experience a new culture, learn a foreign language, and in many cases end up consuming much more alcohol, researchers from the University of Washington reveal in a report published in the medical journal Psychology of Addictive Behaviors. Some people wonder whether the increased drinking is just due to the excitement of travel – most tourists tend to behave in a more daring way when away from home – or are other factors at play? Could it be simply that in a large part of the world the minimum drinking age is 18, rather than 21? A 19-year-old student from the USA will not be refused service from a pub in England or a bar in Paris or Rome. (Source: Medical News Today, 10/12/10)

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Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts/Alkoholverkauf

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

Der Segen der fehlenden Gelegenheit.
1000 Euro gingen ihr jeden Tag durch die Lappen, seit sie ihre Tankstelle ab 22 Uhr schließen müsse, sagt die Pächterin aus Konstanz. Das ist ein wirtschaftliches Ungemach für sie – zumal das Bundesverfassungsgericht das nächtliche Alkoholverkaufsverbot nun bestätigt hat. Für jeden Jugendlichen, der durch das Verbot vom nächsten Bier abgehalten wird, ist die Entscheidung aber ein Glücksfall.
Volltrunkene Teenager in der Notfallklinik, Komasaufen mit bisweilen tödlichen Folgen – hier zeigt sich, wie verheerend die Kollision von Kindlichkeit mit dem vermeintlichen Reife-Indikator Alkohol sein kann. Junge Menschen können die heftige Wirkung der Droge einfach nicht abschätzen – viele Erwachsene ja bekanntermaßen auch nicht. (Quelle: Google Alkohol News, 13.10.10) gratis-pressemeldung.de, 12.10.10

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D: Wilhelm Feuerlein Forschungspreis 2010

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

Im September erhielten Professor Manfred Laucht und Dr. Jens Treutlein den bekannten Wilhelm Feuerlein Forschungspreis 2010.
Den renommierten Preis erhielten die beiden Wissenschaftler zu gleichen Teilen für ihre Forschungsarbeiten zum Thema genetische Anfälligkeit, Trinkverhalten und Alkoholabhängigkeit. Der Preis ist mit jeweils 4.000 Euro dotiert und wurde im Rahmen des Deutschen Suchtkongresses in Tübingen überreicht. (Quelle: Google Alcohol News, 12.10.10) pressemitteilungen-online.de, 12.10.10

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SAMHSA Seeks Public Comment on Eight Strategic Initiatives

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

The Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA) seeks public feedback by Oct. 22 on its plan to focus on eight strategic initiatives.
SAMHSA released a paper that details its plans, titled, Leading Change: A Plan for SAMHSA’s Roles and Actions 2011 – 2014 (PDF). It was developed with input from leaders at the federal, state and local levels; SAMHSA’s advisory councils; constituency groups; and people in recovery and their family members.
“This paper outlines the immediate and future priorities for SAMHSA, and to deliver the best results to the American people, we are seeking help and assistance from the world outside of government,” said Pamela S. Hyde J.D., SAMHSA administrator. (Source: Join Together, 10.12.10)

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Nächtliches Alkoholverkaufsverbot bleibt bestehen

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

Karlsruhe/Konstanz – Der Verkauf von Alkohol bleibt in Baden-Württemberg in der Nacht verboten. Das Bundesverfassungsgericht wies am Dienstag die Beschwerde einer Tankstellenpächterin aus Konstanz zurück, die sich dadurch in ihrer Berufsfreiheit verletzt sah und zudem einen Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz geltend machte. (Quelle: aerzteblatt.de, 12.10.10) unser Online-Kommentar: Es wäre wirklich zu begrüssen, wenn andere Bundesländer nun nachziehen würden.

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Rise in Drunkenness Among Eastern European Teens

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

Eastern European teenagers, particularly girls, are closing the drinking gap with their Western European and American counterparts, Reuters Health reported Oct. 4. According to a new study, the number of adolescents in Eastern Europe who reported getting drunk rose by 40 percent between 1998 and 2006. Although the increase was seen in both genders, the rate was higher among girls. (Source: Join Together, 10/12/10) with our online-comment: J.P. tells us the arguments of the alcohol industry. They won’t become better by reproducing them always again. Alcohol taxes on alcopops have dropped the sales in Switzerland by 75%. Binge drinking is still rising. The effect of advertising is clearly shown by recent research. You can hardly find any government in Western Europe which started new alcohol taxes or has risen existing ones. The pressure of the industry is just too strong.

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