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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Winterthur nach dem Wochenende

Mittwoch 13. Oktober 2010 von htm

Kommentar: Gleich mehrere Meldungen im Zusammenhang mit dem Ausgehverhalten machen klar, dass alkoholbedingte Gewalt zum Wochenende dazugehört: Messerstecherei vor einem Nachtklub. Stich in den Bauch. Täter verhaftet. 16-Jähriger am Bahnhofplatz ohne Anlass niedergeschlagen. Mindestens Nasenbeinbruch. Opfer im Spital. 3 Personen zwischen 14 und 16 Jahren wurden festgenommen. Sie sind nicht geständig. Die Beizer würden die Vorkommnisse gelassen nehmen. Andernorts gäbe es auch Zwischenfälle. Vielleicht es es der Vollmond gewesen!
Dazu passt, dass am Samstag bei 10 Testkäufen in 6 Lokalen und einem Kiosk Alkohol an Jugendliche verkauft wurde. Diese „Erfolgsreihe“ in kurzer Zeit, 70%, 60%, 70%, ist offensichtlich das Ergebnis einer largen Praxis der Winterthurer Behörden, die wahrscheinlich immer noch von der „Haldengut-Brauerei-Tradition behindert sind, effektiv vorzugehen und die Bevölkerung vor sich selber und vor den Interessen der Alkoholindustrie zu schützen. Jetzt will die Polizei ihre Einsätze mehr auf die Nacht verlegen. Darunter hat dann die Sicherheit am Tag zu leiden. (Quellen: Tages-Anzeiger, 12.10.10, Der Landbote, 13.10.10)

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 13. Oktober 2010 um 18:14 und abgelegt unter Alkoholfreies, Alkoholindustrie, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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