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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Januar 2010

Der „Beobachter“ zum alkoholbehinderten Kind

Mittwoch 6. Januar 2010 von htm

Wenn der Alkohol den Familienalltag bestimmt, gerät die Welt der Kinder ins Wanken. Die Anklage eines Geschwisterpaars – und das Schuldeingeständnis einer Mutter, die dem Treiben ihres Mannes zu lange zugesehen hat. (Quelle: Infoset Newsletter Januar 2010) Beobachter, 26/09 Online-Kommentar: Das hier gut geschilderte Problem ist lange missachtet worden, obwohl es wahrscheinlich das schlimmste Teilproblem in der ganzen Alkoholproblematik darstellt. Obwohl nun einzelne Schicksale durch solche Angebote gemildert werden können, ist eine Verbesserung der Situation im Grossen nur denkbar, wenn der Alkohol-Gesamtkonsum zurückgedämmt werden kann. Dazu bräuchte es eine griffige Alkoholpolitik. Leider hat sich bisher der Beobachter in diesem Gebiet stets vornehm zurückgehalten und seine Werbungs-Interessen bevorzugt.

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Bilanz der 20. Ausgabe der Aktion Nez Rouge

Mittwoch 6. Januar 2010 von htm

Die Freiwilligen von Nez Rouge haben am Jahresende 23’812 (3% mehr als im Vorjahr) Personen sicher nach Hause gebracht. Während der ganzen Aktionsperiode vom 4. Dezember 2009 bis am 1. Januar 2010 nahmen 7442 Freiwillige an der Präventionskampagne teil und führten insgesamt 11’025 Transporte durch. (Quelle: Infoset Newsletter Januar 2010 Medienmitteilung (pdf, 4S., 104Kb) von Nez Rouge.

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Leitfaden für Alkoholprävention in der Gemeinde

Mittwoch 6. Januar 2010 von htm

Die Alkoholprävention des Kantons Zürich hat einen Leitfaden für Alkoholprävention in der Gemeinde herausgegeben. Schrittweise wird das Vorgehen beim Aufbau einer lokalen Alkoholpolitik beschrieben.
(Quelle: Google Alkohol Alert, 5.1.10) Broschüre, pdf, Oktober 09

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European Alcohol and Health Forum: Fifth plenary meeting

Dienstag 5. Januar 2010 von htm

Agenda, presentations and Summary Report, released 12/23/09

Kategorie: Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Global, Health, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Research | Keine Kommentare »

Fortsetzung der Alkoholwerbung im Migros-Magazin

Dienstag 5. Januar 2010 von htm

Nachdem in der letzten Nummer vor einer Woche für Schaumwein geschrieben wurde, ist gestern unter der gleichen Rubrik BESSER LEBEN unter Kulturgeschichte ein Artikel mit grossem Farbbild mit dem Titel „Der Schwips des Pharao“ erschienen. Schon die alten Ägypter hätten den Pharaonen hölzerne Bierbrauer ins Grab mitgegeben, usw. (Quelle: Migros-Magazin, 4.1.10, S. 73) Kommentar: Wir hatten letzten Herbst 12 Kleininserate im Migros-Magazin laufen, um die Webseite bekannter zu machen. Offenbar muss nun die Migros Gegensteuer geben. Das spricht eigentlich für unsere Bedeutung. Unsern Leserbrief hat sie natürlich nicht gebracht.

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Schweiz, Veröffentlichungen, Werbung | Keine Kommentare »

„Prosit Neujahr“ mit Feuerwerken und viel Alkohol

Dienstag 5. Januar 2010 von htm

Bern – Hunderttausende haben in der Schweiz das neue Jahr auf öffentlichen Plätzen begrüsst. In Basel und Zürich stiegen grosse Feuerwerke. In St. Gallen hinterliessen Feiernde viel Abfall. Die Polizei griff vor allem bei alkoholbedingten Zwischenfällen ein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.1.10) swissinfo.ch, 1.1.10

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Zum Vollzug von Jugendschutzgesetzen in USA und Deutschland

Montag 4. Januar 2010 von htm

Ein spontan uns zugestellter Erlebnisbericht mit der Erlaubnis der Wiedergabe:
Die nachfolgend aufgeführten Geschichten habe ich mit meiner Frau persönlich erlebt. Die Geschichte mit der Kassiererin kann Ihnen jeder bestätigen, der in USA eine Flasche Wein gekauft hat und an der Kasse eine Kassiererin fand, die unter 20 Jahren war.

1) Meine Tochter, seinerzeit 19 Jahre, heiratete einen amerikanischen Staatsbürger(GI), ebenfalls 19 Jahre. Nach 1 Jahr haben wir die beiden in Michigan/USA besucht. Sie waren damals 20. Als ich am 2. Tag mit meiner Frau einkaufen gehen wollte, bat mich mein Schwiegersohn ganz verschämt, ihm etwas mitzubringen, er würde so gerne mal wieder einen Whisky trinken. Auf mein verdutztes Gesicht hin teilte er mir mit, er könne nirgends einen Tropfen Alkohol bekommen, weil er noch keine 21 sei. Ich erfüllte ihm diesen Wunsch ausnahmsweise, erfuhr aber später, dass ich mich strafbar gemacht hatte, und wäre dies aufgefallen, ich sofort ausgewiesen worden wäre.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in USA befolgt.

2) Bei meinem zweiten Besuch in USA passierte mir folgendes: Ich besuchte mit meiner Frau gerne die dortigen Nationalparks und Stateparks. Der Eintritt kostete zwischen 15 und 25 $. (Damals kostete der Dollar ca 4,20 DM.) Man konnte auch ein sogen. „State-Ticket“ für 60$ (ca 250 DM) kaufen, mit dem man alle Parks in Michigan besuchen konnte, was wir auch taten. Am Eingang des ersten Park sahen wir ein Schild: „No Alkohol, no Litter“. Also kein Alkohol und keine Abfälle. Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, und ein kleines Feuer in der Feuerstelle brannte, grillten wir unsere Würstchen und ich trank eine Flasche Bier. Es war weit und breit niemand zu sehen. Plötzlich trat aus einem Gebüsch ein Ranger hervor und stellte einen Strafzettel über 200 $ aus. Erst nach einer halbstündigen Diskussion mit meiner Tochter, sie hatte glaubhaft gemacht, dass ich kein Wort englisch verstehen würde und das Verbotsschild nicht gesehen und auch nicht verstanden hätte, wurde uns die Strafe erlassen. Wir mussten jedoch unser Dauerticket abgeben und den Park sofort verlassen.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in USA befolgt.

3) Vor 3 Jahren besuchten wir unsere Tochter, inzwischen 40, mal wieder in den USA-NH. Beim Einkauf wollten wir u.a. eine Flasche Rotwein mitnehmen. Unser Einkauf lag auf dem Transportband vor der Kasse. Die Flasche wurde immer wieder von der jungen Kassiererin durch andere Waren oder mit dem Ellenbogen zurückgeschoben. Als alles, bis auf den Wein registriert war, rief unsere Kassiererin eine ältere Kollegin zur Kasse. Auf unsere Frage, was das zu bedeuten habe, wurde uns mitgeteilt, unsere Kassiererin sei erst 20 und sie dürfe doch die Flasche mit Wein nicht anfassen.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in USA befolgt.

4) Mein Großsohn studiert in New Hampshire und wohnt auf dem Universitätscampus. An seinem 22. Geburtstag fand auf seinem Zimmer eine Geburtstagsparty statt. Es wurde auch Alkohol getrunken. Als im Nachhinein bekannt wurde, dass er einem 19-jährigen Zimmernachbarn Bier angeboten hatte, wurde er sofort von der Highschool verwiesen. Nur nach Entschuldigungen und Bitten der Eltern und Kommilitonen durfte er sein Studium fortsetzen, jedoch nicht mehr auf dem Campus wohnen. Unabhängig davon, wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in USA befolgt.

Gestern sah ich im Fernsehen eine Übertragung der Sylvesterfeier in New York. Es waren etwa 200 000 Gäste gekommen und es herschte eine Bombenstimmung. Nur ganz nebenbei wurde erwähnt, dass auf dieser Veranstaltung ein Alkoholverbot bestand. Können Sie sich so etwas in Deutschland vorstellen? Anschließend wurde von der Veranstaltung in Berlin gesprochen und mitgeteilt, dass einige hundert, meist Jugendliche, mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten.
So werden die „Gesetze gegen Alkoholmissbrauch“ in Deutschland befolgt.

Persönlich erlebt von
Ilse und Otto Dietrich

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EU: Parlament-Hearing mit John Dalli, designiertem EU-Komm.

Montag 4. Januar 2010 von htm

Das parlamentarische Hearing mit dem designierten EU-Kommissär für Gesundheit und Konsumenten-Politik, John Dalli, wird am 14.1.10 um 13.00 Uhr stattfinden. Es steht unter Leitung des Komitees für Umwelt, öffentliche Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit. Auch Parlamentsmitglieder der Komitees für Internen Markt und Konsumentenschutz und Landwirtschaft und ländliche Entwicklung nehmen teil.
Er wird Fragen der Parlamentsmitglieder beantworten, um seine Fähigkeiten zu beweisen, vor allem jene, die Geschäfte innerhalb seines Tätigkeitsfeldes betreffen. Der Parlamentspräsident und Führer von politischen Gruppen werden die Resultate des Hearings beurteilen. Die Debatte und die Abstimmung über die neue Kommission werden voraussichtlich während einer ausserordentlichen Plenarsitzung am 26.1.10 stattfinden. Das Hearing kann als Webstream auf der Webseite des Parlaments mitverfolgt werden. Weitere Informationen auf: http://www.europarl.europa.eu/

Kategorie: Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Internationales, Politik, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

EU: Parliamentary hearing of Commissioner-Designate Dalli

Montag 4. Januar 2010 von htm

The parliamentary hearing of the Commissioner-Designate for Health and Consumer Policy, John Dalli, is to take place on 14 January at 13.00hrs under the lead of the Committee on the Environment, Public Health and Food Safety, with MEPs from the Internal Market and Consumer Protection and Agriculture and Rural Development Committees also attending.
He will answer questions from MEPs to assess his abilities, particularly regarding issues covering his portfolio. The parliament’s President and political group leaders will examine the results of the hearing. The debate and vote on the new Commission is expected to take place at an extraordinary plenary session on 26 January. The hearing will be webstreamed on the Parliament’s website.
For further information, please see: http://www.europarl.europa.eu/

Kategorie: Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Events, Global, Health, Parliaments / Governments, Politics, Prevention | Keine Kommentare »

Die deutsche Bundesregierung informiert

Montag 4. Januar 2010 von htm

In ihrem Online-Magazin für Soziales, Familie und Bildung, Nr. 083, 1/2010 setzt die neue Drogenbeauftragte, Mechthild Dyckmans, den Schwerpunkt „Alkoholismus und Alkoholprävention“
Alkohol ist ein gesellschaftlich anerkanntes Genussmittel, ein Genussmittel, das allerdings abhängig machen kann. Das Glas Wein zum Essen, das Glas Bier in gemütlicher Runde gehört für viele Menschen zum Lebensstil. Wird aber viel Alkohol getrunken und dies regelmäßig, steigt das Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen. Deshalb ist es erforderlich, sich über den eigenen Konsum im Klaren zu sein und verantwortlich mit Alkohol umzugehen. …Bei allen Diskussionen über Gesetze und Prävention gilt eines immer wieder: Jeder von uns ist mit seinem eigenen Verhalten auch Vorbild – und für jeden gilt: Alkohol – Verantwortung setzt die Grenze. (Quelle: Online-Magazin für Soziales, Familie und Bildung, Nr. 083, 1/2010) Kommentar: Viele schöne Worte über Selbstverantwortung, und was bereits getan wird. Die Verantwortung der Gesellschaft, der Politik, wird kaum angetönt.

Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Politik, Sport, Statistik, Verhaltens-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

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