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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Januar 2010

UK: The trouble with recommended standard drinks

Sonntag 3. Januar 2010 von htm

Average UK Drinker Thinks A Unit Of Wine Is Twice What It Actually Is
People drinking spirits at home in England are giving themselves more than double (128% extra) what they would get in a pub if they ordered a single shot according to new figures revealed today by the Know Your Limits campaign. A series of experiments across England found that the average ‚home barman‘ pours themselves 57ml when they drink a spirit such as vodka, gin or whisky – 32ml more than a standard single 25ml measure. (Source: Medical News Today, 1/2/10) Comment: It is worrying even more because in other countries only one or two glasses for women or men are recommended. One reason is the drink industry which always produces bigger glasses to make it difficult to find the correct measure.

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Schnaps-Krise in Frankreich

Samstag 2. Januar 2010 von htm

Armagnac mit Ahornsirup, Cognac mit Kakao, Calvados im Fruchtdrink: Die französische Schnaps-Industrie wartet mit skurrilen Innovationen auf. So will die Luxusbranche die Wirtschaftskrise überwinden – und gegen das angestaubte Image ihrer Getränke kämpfen. (Quelle: spiegel.de, 17.11.09)

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137 Berliner seien in 11 Monaten an Drogen gestorben(?)

Samstag 2. Januar 2010 von htm

Berlin (dpa/bb) – 137 Berliner sind von Januar bis Ende November 2009 an Drogenmissbrauch gestorben. Durchschnittlich wurden sie gut 36 Jahre alt, wie eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit der dpa sagte. Der Jüngste wurde 21-jährig, der Älteste 62. Männer 118, Frauen 19. Ein Viertel erlag laut Senatsverwaltung einer Überdosis Heroin. Die zweithäufigste Todesursache war Alkohol, gefolgt von Methadon und Kokain. Im Vorjahr hatte es in Berlin 152 Drogentote gegeben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.1.10) welt.de, 1.1.10 Kommentar: Diese Zahlenverhältnisse scheinen unglaubwürdig: Danach würden Alkohol und Heroin weniger als die Hälfte ausmachen und die übrigen Drogen mehr als die Hälfte.

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In Schaffhausen ist in der Silvesternacht viel Alkohol geflossen

Samstag 2. Januar 2010 von htm

Die Schaffhauser Polizei hat in der Silvesternacht viele Personen in Schaffhausen überprüft. Bei beinahe allen Personen stellte sie einen erhöhten Alkoholpegel fest. Eine stark betrunkene Person musste in Ausnüchterungshaft, ein 16-jähriges Mädchen am Rande der Bewusstlosigkeit ins Kantonsspital. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.1.10) schaffhausen.ch, 1.1.10

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Ukraine: Verbot für Alkohol- und Tabakwerbung in Printmedien

Samstag 2. Januar 2010 von htm

Vom heutigen 1. Januar an ist in ukrainischen Printmedien Werbung für Alkohol- und Tabakwaren verboten.
Ausgenommen vom Verbot sind auf diese Warengruppen spezialisierte Printmedien. Das entsprechende Gesetz wurde von der Werchowna Rada im März 2008 beschlossen. Bereits seit dem 1. Januar 2009 trat der erste Teil des entsprechenden Gesetzes in Kraft, wonach die Außenwerbung für Alkohol- und Tabakwaren verboten wurde. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.1.10) ukraine-nachrichten.de, 1.1.10 Kommentar: Die positive Meldung zum Jahresbeginn. Dabei spricht man immer von Korruption in östlichen Ländern….

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Gefährliches Silvester: Alkohol, Böller und Unachtsamkeit

Freitag 1. Januar 2010 von htm

Ausgebrannte Partyräume, schwer verletzte Gäste und tragisches Ende ausgelassener Feten: Beim Jahreswechsel kommt es erfahrungsgemäß zu zahllosen Zwischenfällen bei Silvesterfeiern. „Gefährlich ist die Kombination von Alkohol, Feuerwerkskörpern und Unachtsamkeit”, warnt Dr. h. c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Er appelliert an alle Organisatoren und Gäste von Feiern, durch umsichtiges Verhalten Unfälle zu vermeiden. „Denken Sie bereits beim Schmücken der Räume an das Freihalten der Fluchtwege und schwer entflammbare Dekoration”, rät der Experte. .. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) cop2cop.de, 31.12.09 Online-Kommentar: Der Aufruf des Feuerwehr-Vizepräsidenten ist sicher unterstützenswert. Ob er aber gehört wird? In meinem Erfahrungsbereich habe ich im Zusammenhang mit Feuerwehrübungen immer vor allem von der nachfolgenden Löschübung im Restaurant gehört, wo der Sold in Alkoholika umgesetzt wurde. Damit spielt die Feuerwehr eine nicht unwesentliche Rolle im Aufbau und bei der Aufrechterhaltung einer feuchtfröhlichen Gesellschaft, deren schlechtes Vorbild wir heute als Abbild bei einem zu grossen Teil der Jugend erleben.

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Urteil: Alkohol in der Silvesternacht während der Arbeitszeit

Freitag 1. Januar 2010 von htm

Tödlicher Unfall nach Schichtende verwirkt Anspruch auf Hinterbliebenenrente der Ehefrau. Trinkt ein Schiffslotse in der Silvesternacht während seiner Schicht Alkohol und verunglückt auf der anschließenden Nachhausefahrt tödlich und erwiesenermaßen aufgrund von Trunkenheit am Steuer, hat die hinterbliebene Ehefrau keinen Anspruch auf Hinterbliebenenrente durch die Unfallversicherung. Dies entschied das Bundessozialgericht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) recht-gehabt.de, 31.12.2009

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Kein Verkauf von Bier an russischen Kiosken

Freitag 1. Januar 2010 von htm

Die Feiern zum russischen Neujahrs- und Weihnachtsfest am 31. Dezember und 6. Januar werden wie immer feucht ausfallen. Krankenhäuser stellen sich auf eine erhöhte Zahl von Alkoholvergiftungen und halb erfrorenen Trinkern ein. …Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel hat die russische Duma nun in zweiter Lesung ein Gesetz verabschiedet, das den Verkauf von Bier und leicht alkoholischen Getränken in Straßenkiosken verbietet. Damit soll der Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen eingedämmt werden. Wie die Leiterin des Duma-Gesundheitskomitees, Olga Borsowa, berichtete, ist 2008 im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren, die Alkohol trinken, um 15,4 Prozent gestiegen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) nachrichten.rp-online.de, 31.12.09

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Sicherheitsmängel auf Deutschlands Flughäfen

Freitag 1. Januar 2010 von htm

Duty-free-Shops auf Flughäfen könnten laut Polizisten und Piloten ein gravierendes Sicherheitsrisiko darstellen. Rasierklingen, Parfums und hochprozentiger Alkohol wären für mögliche Terroristen jenseits der Sicherheitsschleusen frei verfügbar. Dementsprechend hat sich der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft nun für ein Verkaufsverbot an Deutschlands Flughäfen eingesetzt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) focus.de, 31.12.09 Kommentar: Ein solches Alkoholverkaufsverbot würde den Gesamtkonsum und damit die Schäden merklich senken. Entsprechende Bemühungen von Seiten der Prävention blieben bis jetzt erfolglos.

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Werbung und leichter Zugang erhöhen Alkoholkonsum bei Jugendlichen

Freitag 1. Januar 2010 von htm

Leichte Verfügbarkeit von Alkohol sowie die Werbung für alkoholische Getränke haben einen deutlich verstärkenden Effekt auf das Trinkverhalten von Jugendlichen. „Höhere Preise für alkoholhaltige Getränke, eine stärker begrenzte Verkaufszeit sowie eine stärkere Kontrolle der Alkoholwerbung bewirken hingegen, dass weniger Jugendliche Alkohol trinken und dabei auch weniger Alkohol konsumieren. Dies zeigt eine aktuelle Studie. Besonders kritisch ist dabei Alkoholwerbung im Zusammenhang mit Sport und das Sponsoring von Sportveranstaltungen durch Alkoholproduzenten zu sehen“, berichtet Dr. Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (BKJPP). Er bezieht sich dabei auf eine Studie unter der Leitung von Mallie Paschall von der Berkeley Universität in den USA. Die Forschungsarbeit wurde in der Fachzeitschrift Addiction veröffentlicht. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.12.09) neurologen-und-psychiater-im-netz.de, 1.1.10

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