www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Februar 2009

SA(AR)TIRE: Der Dämon Alkohol

Montag 2. Februar 2009 von htm

Wie eine Saargemeinde gegen das Komasaufen zu Felde zieht.
Kommentar: Ziemlich deftige Satire, mit grossen Körnchen Wahrheit. (Quelle: Google Alkohol News, 2.2.09) Linkszeitung, 1.2.09

Kategorie: Allgemein, Geschichten, Internationales, Jugend, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Berlins Sauf-Kinder

Montag 2. Februar 2009 von htm

Schock-Studie aus dem Senat enthüllt: Zahl der akuten Alkoholvergiftungen steigt dramatisch. Und immer häufiger trinken sich Mädchen in die Klinik! Dennoch führt Berlin die Koma-Sauf-Statistik nicht an: Von 100 000 Kindern (10-15 Jahre) hatten im Bundesschnitt 97 eine Alkohol-Vergiftung, in der Hauptstadt „nur“ 70. Spitzenreiter ist Mecklenburg-Vorpommern mit 154 Sauf-Kids. (Quelle: Google Alkohol News, 2.2.09) Bild.de, 1.2.09

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Statistik | Keine Kommentare »

Free the Bowl Contest Winners!!

Montag 2. Februar 2009 von htm

The Marin Institute is proud to announce the three winners of the country’s first anti-Super Bowl-beer-ad video contest for youth. Over the past two months, young activist filmmakers from 23 different states have submitted 61 videos to the Free the BowlTM contest. Be part of the experience. Visit www.freethebowl.com to enjoy not only the three prizewinners‘ work, but 58 other entertaining entries as well. Deutsche Webseite: Werbung

Kategorie: Advertising, Allgemein, Events, Global, Prevention | Keine Kommentare »

Die Preisträger des „Free The Bowl“ Video-Wettbewerbs

Montag 2. Februar 2009 von htm

Das Marin Institute hat die drei Preisträger seines Video-Filmwettbewerbs „Free The Bowl“ zur Super Bowl bekanntgegeben. English website: Prevention

Kategorie: Allgemein, Internationales, Sport, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Werbung | Keine Kommentare »

Zur IV-Zusatzfinanzierung

Sonntag 1. Februar 2009 von htm

Mail an Nationalräte, Ständeräte und die EKAL (Eidgen. Kommission für Alkoholfragen)

Neue Zürcher Zeitung vom 20.1.09: „Wir stecken alle in einer ekelhaften Situation“ Sozialpartner zur bundesrätlichen Idee der IV-Zusatzfinanzierung.
Tages-Anzeiger vom 22.1.09: Bundesrat erwägt, bereits angesetzte IV-Abstimmung zu verschieben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir können lesen, dass diese IV-Zusatzfinanzierung sehr umstritten und auch mit politischen Risiken behaftet ist. Wäre es nicht sinnvoll, endlich die Projekt-Idee auf www.alkoholpolitik.ch näher zu prüfen, die für die IV in etwa die benötigten Mittel liefern könnte? (https://www.alkoholpolitik.ch/archiv08/projekt4.htm) Sicher widerstrebt die Idee einer generellen Alkoholsteuer nach dem Verursacherprinzip einigen Kreisen, die nicht über ihren Schatten springen wollen, doch erfordern schwierige Zeiten auch besondere Anstrengungen. In diesem Fall sollte es eigentlich leicht fallen, denn praktisch alle würden nur gewinnen und schwerwiegende soziale Probleme würden wesentlich entschärft, was auf andere Art in diesem Ausmass nicht möglich ist:

Z.B. Gesundheitskosten beim Staat, im Versicherungs- und Krankenkassenwesen, Alkoholismus, Binge Drinking, Armut, Scheidungsrate, kriminelle und sexuelle Gewalt, Kinder in alkoholbelasteten Familien (ca 150’000), Verkehrs- und andere Unfälle, Alkohol am Arbeitsplatz (Personalkosten), Ablösung der Alkoholwerbung in Sport und Kultur, ausreichende Mittel für Gesundheitswerbung (gleich lange Spiesse und die Möglichkeit, für Verhältnis-Prävention zu werben.).
Die „natürliche“ Opposition (Wein- und Obstbauern, Gastgewerbe, Werbebranche, Medien) könnte mit flankierenden Massnahmen schadlos gehalten werden. Sport und Kultur könnte in präventivem Sinn gewaltig gefördert werden.

Ich bitte Sie, dieses Projekt, das finanziell und für die Lebensqualität für alle grosse Vorteile brächte, gründlich und objektiv zu prüfen.

Dazu drei Zitate in diesem Monat in Deutschland:

„Das Problem ist so gravierend, dass das übliche Augenzwinkern nicht mehr gelten darf“ – zu diesem Schluss kam eine nichtöffentliche Diskussionsrunde mit Bundes- und Landespolitikern, mit Jugend- und Suchtberatern sowie Vertretern des Bürgervereins und der Jugendinitiative. Diese hatte bereits eine Podiumsdiskussion veranstaltet, an der sich alle beteiligten, die professionell mit dem Alkoholmissbrauch vor allem junger Leute zu tun haben – Sozialarbeiter, Polizei, Ärzte, Rotes Kreuz.“ (Quelle: Badische Zeitung, 17.1.09

Südkreuz, Gleis 1 – einen ungewöhnlichen Ort haben sich die Initiatoren der Kampagne »Na klar…« für ihre Pressekonferenz ausgesucht. Während der Sonderzug der S-Bahn einmal um den Ring tuckert, präsentieren Vertreter der Fachstelle für Suchtprävention und der zwölf Bezirke das gemeinsame Projekt unter Schirmherrschaft Katrin Lompschers (LINKE). Die Gesundheitssenatorin hofft, damit ein »entscheidendes Signal« vor allem für junge Menschen zu setzen: »Erst wenn es uns gelingt, die positiven Assoziationen zu brechen, die es beim Thema Alkohol in der Gesellschaft gibt, können wir erreichen, dass sich das Alkoholkonsumverhalten der Kinder und Jugendlichen ändert.« Es gab auch kritische Stimmen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.09) Neues Deutschland, 15.1.09

Alkoholfrei am Neujahrsempfang
Dienstag 13. Januar 2009 von htm
Illerrieden, D, geht als gutes Beispiel voran. Beim Neujahrsempfang prognostizierte Bürgermeister Jens Kaiser ein spannendes Jahr. Es werde aber nicht einfach werden. Es war der erste alkoholfreie Empfang in Illerrieden.
Ein Thema stellte der Bürgermeister in dem Mittelpunkt seiner Neujahrsrede: “Jugend und Alkohol”. Aufgerüttelt durch nackte Zahlen, die belegten, dass sich die Zahl der Alkoholvergiftungen von Jugendlichen seit dem Jahr 2000 verdoppelte, hätten sich die Gemeinden im Alb-Donau-Kreis vorgenommen zu handeln.
Jens Kaiser griff in diesem Zusammenhang einen Titel der SÜDWEST PRESSE auf, der da lautete: “Alkoholkonsum ist Teil unserer Alltagskultur”. Es sei also kein Wunder, wenn den Jugendlichen suggeriert wird, dass zu einem Fest Alkohol selbstverständlich dazu gehöre, so der Schultes. Illerrieden habe sich deshalb entschlossen, den Neujahrsempfang ohne Alkohol zu begehen. So stießen die Gäste auf das neue Jahr mit alkoholfreiem Fruchtcocktail, Streuobst-Apfelsaft, Mineralwasser oder ausgezeichnetem Illerriedener Trinkwasser an. “Quellfrisch, Natur belassen und erquickend”, wie der Bürgermeister anmerkte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 13.1.09) südwestpresse.de, 12.1.09
Kommentar: Dieser Bürgermeister hat etwas gemerkt und gehandelt. Zur Nachahmung empfohlen.

Ebenfalls Eintrag auf www.alkoholpolitik.ch:
TOP NEWS: Alkoholsteuern sind wirksam!
Freitag 16. Januar 2009 von htm
Mit einer neuen Studie wurden über 30 Jahre Forschungsarbeit neu analysiert. Während viele lokale und nationale Regierungen gegenwärtig über Vorschläge zur Erhöhung der Alkoholsteuern debattieren, kommt eine neue Studie gerade rechtzeitig, die heute in der Februar-Ausgabe des Addiction journal online erscheint. Sie findet, dass je mehr die alkoholischen Getränke kosten, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass die Leute diese konsumieren. Und wenn sie konsumieren, trinken sie weniger. Nach der Analyse von 112 Studien aus fast vier Jahrzehnten dokumentierten die Forscher einen konkreten Zusammenhang zwischen der Menge Alkohol, welche die Leute trinken und den Kosten. (Source: Medical News Today, 15.1.09)
Kommentar: Diese Studie sollte allen Regierungen und Parlamenten zugestellt werden. Die deutsche Drogenbeauftragte Sabine Bätzing wünschte sich ja diese Abklärung. Was macht sie jetzt?

Für weitere Auskünfte bin ich gerne bereit. Besten Dank für Ihr Interesse.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
https://www.alkoholpolitik.ch/archiv08/projekt4.htm

PS Die Webseite ist neu gestaltet worden. Bisherige direkte Links auf innere Seiten bis 2008 funktionieren möglicherweise nicht mehr. Am besten geht man über die normale URL: https://www.alkoholpolitik.ch und dann oben über „Archiv bis 2008“

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Interventionen, Übersicht

Sonntag 1. Februar 2009 von htm

Kleiner Rechenschaftsbericht über unsere alkoholpolitischen Interventionen, Briefe, Mails, Gespräche, Anfragen, Beschwerden. Aus Diskretion nicht vollständig.
Die bisherige Übersicht finden Sie im Archiv bis 2008 hier
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23.5.09 Offener Brief an den Nationalrat betr. Sommersession, Debatte über das Media-Abkommen CH-EU und Alkoholwerbung am Fernsehen.

30.3.09 Beschwerde betr. Gesundheitsanpreisung für Rotwein in „Gesundheitstipp“ Nr. 3, März 2009 an den Schweizer Presserat

19.3.09 Wir veröffentlichen nachfolgend den Kommentar der Schweizer Werber auf den Entscheid des Ständerates vom 18.3.09 für ein Werbeverbot am Fernsehen. Darunter folgt unser Kommentar dazu. Die Numerierung entspricht den Abschnitten auf der Werberseite.
Aus: Klein Report – Der Mediendienst der Schweizer Kommunikationsbranche
Archiv – Mittwoch, 18. März 2009
Alkohol-Werbeverbot am TV ist «abstrus»
Unser Kommentar:
Alkohol-Werbeverbote am TV und überall sonst sind sinnvoll

16.3.09 Die Stiftung für Konsomentenschutz startet eine E-Mail-Kampagne zu Handen der Schweizer Werbung.
Hier unser Beitrag bei http://www.konsumentenschutz.ch/dienstleistungen/spezialaktionen/ (Ab Punkt 3)
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4.3.09 Kopie zur Kenntnisnahme unseres Leserbriefs an den Tages-Anzeiger betr. Artikel „Alkohol am Fernsehen regt zum Trinken an“, vom 4.3.09, gesandt an die National- und Ständeräte mit E-Mail-Adresse:
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5.2.09 An die Parteileitungen der grösseren schweizerischen Parteien
Projekt-Idee: IV-Zusatzfinanzierung durch verursachergerechte Abgabe auf alkoholischen Getränken
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1.2.09 Mail an Nationalräte, Ständeräte und die EKAL (Eidgen. Kommission für Alkoholfragen) betr.
Neue Zürcher Zeitung vom 20.1.09: „Wir stecken alle in einer ekelhaften Situation“ Sozialpartner zur bundesrätlichen Idee der IV-Zusatzfinanzierung.
Tages-Anzeiger vom 22.1.09: Bundesrat erwägt, bereits angesetzte IV-Abstimmung zu verschieben.

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Missachtung des Rauchverbots: Patententzug

Sonntag 1. Februar 2009 von htm

In St. Gallen wurde einem Wirt das Patent entzogen, weil er selber und seine Gäste bei mehreren Kontrollen geraucht hatten. Er hatte keine Ausnahmebewilligung. (Quelle: Tages-Anzeiger, 30.1.09)
Kommentar: Wie viele Wirte wurden schon mehrmals wegen verbotenem Alkoholverkauf an Jugendliche erwischt? Vor einem Patententzug hat man noch nie etwas gehört oder gelesen.

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Couchepin und die politischen Motive

Sonntag 1. Februar 2009 von htm

Walter Stüdeli, Kampagnenleiter des Ja-Komitees für den 17. Mai (Zukunft mit Komplementärmedizin) im Bericht des Tages-Anzeigers vom 30.1.09 „Alternativmedizin: Couchepin räumt Fehler ein“: „Der GPK-Bericht zeigt, dass die Komplementärmedizin aus rein politischen Motiven aus dem Grundleistungskatalog gekippt worden ist.“
Kommentar: Diese „politischen Motive“ sind in der Alkoholpolitik die Regel. Da gibt es nicht nur eine „abgewürgte Studie“, sondern das ganze wissenschaftliche Grundlagenwissen wird ignoriert und damit Volk und Wirtschaft geschädigt.

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Kurzinterventionen vermindern Binge Drinking

Sonntag 1. Februar 2009 von htm

Kurze, aber persönliche Interventionen reduzieren das Binge Drinking unter riskanten College Trinkern, gemäss einer Studie an der University of Texas School of Public Health. Scott Walters, associate professor an der UT School of Public Health Dallas Regional Campus, leitete die Studie. The Southern Methodist Alcohol Research Trial (SMART) fand, dass motivierende Interviews mit Feedback (MIV) das Binge Drinking unter einer Gruppe von viel trinkenden College Studenten markant reduzierte. (Quelle: Medical News Today, 1/31/09) English website: Prevention

Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Intervention Method Reduces Binge Drinking

Sonntag 1. Februar 2009 von htm

Brief but personal intervention reduces drinking among risky college drinkers, according to a research study at The University of Texas School of Public Health. Scott Walters, associate professor at the UT School of Public Health Dallas Regional Campus, led the study on an intervention designed to reduce college binge drinking. The Southern Methodist Alcohol Research Trial (SMART) found that motivational interviewing with feedback (MIF) significantly reduced drinking among a group of heavy-drinking college students. (Source: Medical News Today, 1/31/09) Deutsche Webseite: Verhaltens-Prävention

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