Donnerstag 28. Juli 2011 von htm
Im vergangenen Jahr sind so wenig Blutproben wie nie zuvor bei Verkehrsdelikten und Straftaten unter Alkoholeinfluss angeordnet worden: Nur noch knapp 1800 Blutproben wurden vom Institut für Rechtsmedizin ausgewertet. 2009 waren es noch 2500. Bei der Polizei ist von einem weiteren drastischen Rückgang im laufenden Jahr die Rede. Mit anderen Worten: Die Wahrscheinlichkeit, dass alkoholisierte Autofahrer in Hamburg unentdeckt davonkommen, ist größer geworden. (Quelle: mobil.abendblatt.de, 26.7.11) Dass bei einem mutmaßlich betrunkenen Autofahrer vier Stunden gewartet werden müsse, bis die Blutentnahme genehmigt werde, sei äußerst kritisch, sagt ADAC-Sprecher Matthias Schmitting. Angesichts der Tatsache, dass ohnehin nur jede 600. Fahrt unter dem Einfluss von Alkohol überhaupt aufgedeckt werde, sei diese Entwicklung nicht hinzunehmen.
Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Internationales, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Donnerstag 28. Juli 2011 von htm
Es geschah am helllichten Tag: Mit über 3 Promille Alkohol im Blut fuhr am Dienstag ein Automobilist durch Meggen LU unter hinterliess seine Spuren. Mehrere Autos und Bootsanhänger wurden beschädigt, selbst die Zugstrecke Küssnacht-Luzern blieb für eine Stunde blockiert.
Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft ereignete sich die Karambolagenfahrt kurz nach 13.30 Uhr. Der 43-jährige Schweizer prallte bei seiner Fahrt durch das Dorf in mehrere parkierte Autos, fegte einen Busch um, streifte auf einer Gartenterrasse Tische und Stühle und fuhr dann in mehrere leere Bootsanhänger. Diese wurden aufs Bahngleis geschoben. (Quelle: Google Alkohol News, 27.7.11) bielertagblatt.ch, 26.7.11
Kategorie: Allgemein, Schweiz, Verkehr |
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Donnerstag 28. Juli 2011 von htm
Bei der RTL II-Serie X-Diaries ist mächtig was los. Alkhol und Sex sind die zentralen Themen, die den Zuschauer am Vorabend unterhalten sollen. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) fühlt sich offenbar zu gut unterhalten und stellte allein im zweiten Quartal 2011 37 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) fest.
Wegen der „aufdringlichen Darstellung der Themen Sex und Alkohol und der derb-zotigen Sprachwahl“ hat die Kommission die Verstöße gemeldet, die den jungen Zuschauer unter 16 und gar unter 12 irreführen könnten. … RTL II hat jetzt gehandelt. Die laufenden Folgen werden nun erst von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen gesichtet. Darauf hatte man zuvor verzichtet. (Quelle: Google Alkohol News, 27.7.11)roadrunnerswelt.blogspot.com, 26.7.11
Kategorie: Allgemein, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Reklame, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Werbung |
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Dienstag 26. Juli 2011 von htm
Köln – Ob und wie Präventionsmaßnahmen dazu beitragen, den Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren, ist nicht hinreichend nachgewiesen. Darauf weist das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information in einem neuen Health Technology Assessment (HTA) hin.
Demnach können Familieninterventionsprogramme sowie personalisierte computergestützte Interventionen an Schulen, Colleges und Universitäten vermutlich zwar dazu beitragen, Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen.
Dagegen sei die Wirksamkeit von Anzeigen- und Informationskampagnen in Funk und Fernsehen nicht ausreichend belegt. Der Bericht zeigt auch, dass nur wenige Maßnahmen Häufigkeit oder Menge des Alkoholkonsums dauerhaft reduzieren. (Quelle: aerzteblatt.de, 26.7.11)unser Online-Kommentar: Die im Rahmen der Gesundheitsförderung seit bald 20 Jahren übermächtige Verhaltensprävention hat nicht nur nichts gebracht sondern auch noch das Aufkommen der neuen Modeerscheinungen Rauschtrinken und Mixgetränke erleichtert.
Die Regierungen sollten endlich ihre Verantwortung übernehmen und wirksame Massnahmen der Verhältnisprävention einführen und durchsetzen. Die bisherigen Alibiübungen der Verhaltensprävention dienen nur der Alkoholindustrie und nicht der Bevölkerung. Sogar die Weltgesundheitsorganisation der UNO drängt seit einem Jahr darauf.
Kategorie: Alcopops (de), Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Politik, Sozialkosten, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Vorsorge, WHO globale Alkohol-Strategie |
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Dienstag 26. Juli 2011 von htm
A new study has revealed how the alcohol industry is using its Drinkwise organisation to create an impression of social responsibility while promoting measures for which there is little evidence of impact and are unlikely to hurt profits.
A research team from Deakin University’s School of Psychology examined submissions to the Australian National Preventative Health Taskforce (NPHT) to determine which organisations or individuals discussed positive relationships or work by Drinkwise. … (Source: Alcohol Reports, 07/25/11)
Kategorie: Alcohol industry, Allgemein, Global, Media, Research, societal effects, Watchdogs |
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Dienstag 26. Juli 2011 von htm
A report from the North West Public Health Observatory (NWPHO) demonstrates brief interventions for alcohol are the most cost effective, followed by interventions for smoking, sexual health and physical activity.
Changing Health Choices – A review of the cost-effectiveness of individual level behaviour change interventions
Key findings include: The cost-effectiveness of brief interventions is strongest for interventions among high risk drinkers. … (Source: Alcohol Reports, 07/25/11)
Kategorie: Addiction, adults, Allgemein, Global, Health, Publications, Research, societal effects, Treatment |
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Dienstag 26. Juli 2011 von htm
Umfassendes Wissen hilft, den richtigen Umgang mit Alkohol zu lernen. Deshalb können sich Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren in der Woche vom 1. bis 5. August zu Barkeepern ausbilden lassen. Täglich zwischen 10 und 15 Uhr wird in der „reizbar“, Goebenstraße 7, gemixt und informiert. Neben dem Wissen um das Mixen alkoholfreier Cocktails erhalten die Jugendlichen Informationen zum Thema Alkohol, die sie bei drei Veranstaltungen im August und September an andere Jugendliche weitergeben. … (Google Alkohol News, 26.7.11) fr-online.de, 26.7.11
Kategorie: Aktionen, Alkoholfreies, Allgemein, Internationales, Jugend, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv. |
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Dienstag 26. Juli 2011 von htm
Kreativ sein, in den Medien eine gute Figur machen, immer in der Öffentlichkeit stehen – Künstler müssen einem immensen Druck standhalten. Manche griffen da zu Alkohol und Drogen, wie Amy Winehouse, sagte der Leiter der Mannheimer Popakademie, Udo Dahmen, am Montag im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa.
Frage: Warum haben so viele Musiker Probleme mit Alkohol und anderen Drogen?
Udo Dahmen: «Ich glaube, das Thema ist mehrschichtig. Aber ganz deutlich ist immer wieder dieser Unterschied vom Eigenbild zum Fremdbild. Das heißt: Die schnelle, große Karriere, die ständige Öffentlichkeit und gleichzeitig der Druck, immer wieder einen hohen kreativen Output haben zu müssen – bei bestimmten Psychogrammen von Künstlern entsteht dann eben der Drang, sich einen zusätzlichen Treibstoff zu verschaffen. Und das können Alkohol und Drogen sein.» … (Quelle: Google Alkohol News, 26.7.11) newsticker-sueddeutsche.de, 25.7.11
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Andere Drogen, Arbeitsplatz, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Kultur, Medien, Prominenz, Veröffentlichungen, Wirtschaft |
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Dienstag 26. Juli 2011 von htm
… with and without a recent history of sexual violence.
Alcohol misuse among college students is a significant public health problem that can have negative long-term implications. One important correlate of problem drinking among college female populations is sexual violence. The current study investigated: (1) past year sexual violence and its association with alcohol consumption and related psychosocial variables (stress, coping, and mental health); and (2) whether the impact of an alcohol intervention was different for college women with a history of sexual violence compared to those without such a history. … (Source: Alcohol Reports, 07/24/11)
Kategorie: Allgemein, Binge Drinking, consumption, Global, Prevention, Research, societal effects, Violence and crimes, Workplace, Youth |
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Dienstag 26. Juli 2011 von htm
Amy Winehouse, die verzweifelte Londoner Soul-Sängerin, starb am Samstag mit 27 Jahren in ihrer Wohnung, wie sie zuvor gelebt hatte: an einer Überdosis.
Der erste Gedanke und das erste Gefühl, als am frühen Samstagabend die Nachricht von ihrem Tod eintrifft: Das musste ja kommen. Und: Jetzt wird sie zum Mythos. Beides macht etwas traurig – und vor allem wütend.
Wütend auf eine junge, begabte Musikerin, die ihre Selbstzerstörung erst ironisch, dann beklemmend und zuletzt verzweifelt in aller Öffentlichkeit inszenierte. Und die dabei von der Presse und dem Publikum und der Plattenfirma in einer kaum verhohlenen Mischung aus Abscheu, Faszination und Zynismus beobachtet und angetrieben wurde. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 25.7.11)Kommentar: Auch sie ein Opfer unserer Gesellschaft und deren Alkoholproblem.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Andere Drogen, Arbeitsplatz, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Kultur, Prominenz |
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