Popexperte sieht Musiker immer stärker unter Druck
Dienstag 26. Juli 2011 von htm
Kreativ sein, in den Medien eine gute Figur machen, immer in der Öffentlichkeit stehen – Künstler müssen einem immensen Druck standhalten. Manche griffen da zu Alkohol und Drogen, wie Amy Winehouse, sagte der Leiter der Mannheimer Popakademie, Udo Dahmen, am Montag im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa.
Frage: Warum haben so viele Musiker Probleme mit Alkohol und anderen Drogen?
Udo Dahmen: «Ich glaube, das Thema ist mehrschichtig. Aber ganz deutlich ist immer wieder dieser Unterschied vom Eigenbild zum Fremdbild. Das heißt: Die schnelle, große Karriere, die ständige Öffentlichkeit und gleichzeitig der Druck, immer wieder einen hohen kreativen Output haben zu müssen – bei bestimmten Psychogrammen von Künstlern entsteht dann eben der Drang, sich einen zusätzlichen Treibstoff zu verschaffen. Und das können Alkohol und Drogen sein.» … (Quelle: Google Alkohol News, 26.7.11) newsticker-sueddeutsche.de, 25.7.11
Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 26. Juli 2011 um 17:28 und abgelegt unter Alkoholkrankheit, Allgemein, Andere Drogen, Arbeitsplatz, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Kultur, Medien, Prominenz, Veröffentlichungen, Wirtschaft. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.