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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Zitate'

Alkohol am Steuer: Australischer Politiker rät zu Minzdrops

Samstag 20. November 2010 von htm

Melbourne — Mit seinem Tipp, Alkohol am Steuer mit Pfefferminzbonbons zu bekämpfen, hat sich der ehemalige Regierungschef des südostaustralischen Bundesstaats Victoria keinen Gefallen getan. Jeff Kennett verriet einem örtlichen Radiosender, dass er in den „seltenen Fällen“, in denen er trotz zu viel Alkoholkonsums Auto fahre, zu Minzdrops greife. … (Quelle: Google Alkohol News, 11/18/10) google.com 11/18/10

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Vettel: Meine Turbo-Party-Nacht (fast) ohne Alkohol

Dienstag 16. November 2010 von htm

Ich habe den ganzen Flug nach München geschlafen! Da ist die ganze Anspannung zum 1. Mal von mir abgefallen. Ich hatte keinen Kater – weil ich quasi nichts getrunken hatte. Noch so ein abgedroschener Spruch, der aber nun mal der Wahrheit entspricht: Man kann auch ohne Alkohol Spaß haben. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie wirklich betrunken! (Quelle: Google Alkohol News, 15.11.10) bild.de, 15.11.10

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TOP NEWS: CH: Bundesrätin M. Calmy-Rey kritisiert ihre Kollegenmmen

Montag 1. November 2010 von htm

Die Aussenministerin hält die Bundesräte der Mitteparteien für Vertreter des Wirtschaftsverbands Economiesuisse und spricht von «Minderheitsregierung».
Mit überraschend scharfen Worten hat Micheline Calmy-Rey am SP-Parteitag ihre Bundesratskollegen attackiert. Grund dafür ist die Departementsverteilung, welche die Sozialdemokraten noch immer umtreibt. Sie sind empört, dass SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga gegen ihren Willen ins Justiz- und Polizeidepartement abgeschoben wurde.
Damit nicht genug: Calmy-Rey gab noch einen drauf und warf ihren Bundesratskollegen vor, der verlängerte Arm des Wirtschaftsverbands Economiesuisse zu sein. Wörtlich sagte sie: «Economiesuisse hat seine Vertreter im Bundesrat. (Quelle: Tages-Anzeiger, 1.11.10 Kommentar: Das ist nicht erst seit der Departementsverteilung Tatsache. In der Alkoholfrage gibt Economiesuisse ebenso den Kurs an. Auch bei der bürgerlichen Parlamentsmehrheit. Und das komischerweise gegen ihre eigenen Interessen. Wann rebellieren die Aktionäre? (siehe auch die Reaktion der Angefeindeten; und unsern Online-Kommentar)Tages-Anzeiger, 2.11.10)

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Zitat: Die Versicherten als Spielball der Lobbyisten

Samstag 9. Oktober 2010 von htm

Aus dem Interview mit dem CEO der Comparis.ch AG, Richard Eisler: „Frage: Wann bereitet Ihnen Ihre Berufstätigkeit Bauchschmerzen?“
R. Eisler: „Wir vertreten die Interessen der Versicherten, doch die haben in der Politik keine Lobby. Das stört mich, weil die Versicherten so zum wehrlosen Spielball von Lobbyisten werden.“ (Quelle: NZZ, 9.10.10, nicht online)
Kommentar: Die WHO hat uns im Vorfeld ihrer Resolution im Mai zur globalen Alkohol-Strategie als Passivtrinker bezeichnet. Wir zahlen ungefragt ein Leben lang die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten in den Versicherungs- und Krankenkassenprämien und Steuern. Die Alkohollobby verhindert eine Verbesserung der Lage. Es freut uns, dass die Comparis.ch AG den Durchblick hat. Vielleicht kommen gelegentlich auch noch andere darauf.

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«Journalismus ohne Verantwortung ruiniert die Gesellschaft»

Freitag 24. September 2010 von htm

Die Medien stecken in der Krise. Doch der Verband Schweizer Medien will nicht darüber reden. Diese Vogel-Strauss-Politik ergibt keinen Sinn.
Vergangene Woche trat am Jahreskongress der Schweizer Verleger der Nobelpreisträger Richard R. Ernst auf. Der emeritierte ETH-Professor sprach über Infotainment und verantwortungsbewusste Bildung. Er nahm vor den hochkarätigen Managern der Medienbranche kein Blatt vor den Mund. «Journalismus ohne Verantwortung ruiniert die Gesellschaft», sagte er. Ferner: Gratiszeitungen sind nichts wert. Werbung verführt und bringt die Konsumenten vom Pfad der Erkenntnis ab. Und die UBS solle ihre Sponsoringgelder für die Formel 1 gescheiter für Bildung und Medien einsetzen. (Quelle: Google Medienkritik, 23.9.10) NZZ online, 22.9.10 Unser Online-Kommentar:
Dem kritischen Publikum sei die Entwicklung nicht verborgen geblieben. Von wegen! Wenn der Leserschaft wichtige Fakten nicht weitergegeben werden, kann die öffentliche Diskussion gar nicht stattfinden. Das geschieht auch jetzt wieder in Bezug auf die Alkoholpolitik. Behörden und Medien verheimlichen dem Publikum wesentliche Informationen, weil sie unter dem permanenten Druck der Alkohollobby stehen. Wir alle sind Passivtrinker, wie die WHO es nennt. Wir zahlen ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten und ertragen die verminderte Lebensqualität. Dass es effiziente Massnahmen gibt, um die alkoholbedingten Schäden zu reduzieren, wird dem Publikum verschwiegen. So wird vermieden, dass das Stimmvolk die Verbesserungsmöglichkeiten verlangen kann. Auch die NZZ macht da keinen grossen Unterschied. Leider.

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Alkoholverkauf an Tankstellen

Mittwoch 8. September 2010 von htm

Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollen Tankstellen selbstverständlich gar keinen Alkohol verkaufen. Alkohol hat im Straßenverkehr nichts zu suchen und damit auch nicht an Tankstellen. Die einzigen,
die darüber streiten möchten, sind die Tankstellen, ihre Verbände und andere Interessensvertretungen.
So bleibt Ihnen also die Wahl, sich zu betrinken oder Gesundheit und Allgemeinwohl vor Betriebsergebnis zu stellen. Denn, anders als Sie glauben machen wollen, sind für maßvollen Alkoholkonsum nicht nur Schule, Arbeitsplatz und Privatbereich verantwortlich. Gerade Tankstellen mit ihren massenhaften Verstößen gegen den Jugendschutz tragen einen deutlichen Teil der Verantwortung. Zunehmend durchgeführte Testkäufe belegen, dass neben Kiosken gerade Tankstellen den Jugendschutz regelmäßig missachten. Zeit
also, endlich zu begreifen, dass Jugendschutz nicht durch eine piepende Kasse belegt wird oder durch ein Hinweisschild, nicht durch Verkäuferschulungen und hehre Ankündigungen, sondern ausschließlich und allein dadurch, dass kein Alkohol entgegen dem Jugendschutzgesetz verkauft wird. (Quelle: DHS Newsletter, 7.9.10)
Kommentar: Dies könnte auch als Antwort an die Kreise gelten, die nun lauthals bejammern, dass Tankstellen in Zürich gebüsst wurden, nachdem das Bundesgericht Klarheit geschaffen hatte.

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Interview mit Dr. François van der Linde (Drogenlegalisierung)

Freitag 6. August 2010 von htm

Zitat: „…Die Prävention geht für den Arzt weit über Aufklärung und Jugendschutz hinaus. Sie lasse sich nur dann mit Autorität vertreten, wenn auch die Gesellschaft glaubwürdig auf ihre eigenen Suchtprobleme reagiere. Das sei aber nicht der Fall, solange die einen Drogen verboten und die anderen beworben würden – unabhängig davon, welche grösseren Schaden anrichteten….“ (Quelle: Tages-Anzeiger, 3.8.10) Kommentar: Mindestens hier trifft er den Nagel auf den Kopf. Dass Drogensucht nichts mit Moral zu tun habe, ist in Bezug auf die Dealer sehr zu bezweifeln. Man denke nur an die Alkoholverkäufer, welche noch immer an Jugendliche Alkohol abgeben. Wenn van der Linde doch so gerne lärmt, um seine Botschaft zu verkünden, warum macht er sich nicht für unsere Projekt-Idee stark, die geeignet wäre, die Lenkungsabgaben für alle Drogen zu verwalten und der Bevölkerung vor Augen führen könnte, wie gross ihr Gewinn dabei wäre?

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Interview mit Claude Hauser, Verw.ratspräs. Migros

Mittwoch 14. Juli 2010 von htm

„Es gibt gute Gründe dafür, dass die Migros heute Alkohol in ihr Sortiment aufnehmen könnte“
Wie viel Duttweiler darf es sein? Wie kein anderer Schweizer Betrieb steht die Migros im ständigen Dilemma zwischen Tradition und Erneuerung. Möglicherweise das Geheimrezept: Soeben wurde der Detailmulti zur beliebtesten Schweizer Marke gekürt. Migros-Verwaltungsratspräsident Claude Hauser über das Alkoholverbot, die Billigkonkurrenz und die Eigenmarkenstrategie. Das Interview:… (Quelle: Google Alkohol News, 12.7.10) persoenlich.com, 12.7.10 mit unserem Online-Kommentar: Dass von oberster Migros-Stelle immer wieder der Verzicht auf den Alkoholverkauf in Frage gestellt und mit dem Zukauf von Denner, den Tankstellenshops und dem Internet-Händler Le Shop umgangen wird, ist immer noch ein Verrat am Vermächtnis und Ideengut Duttweilers. Dass die Migros in ihren Läden keine alkoholischen Getränke verkauft, ist für die Schweizer Volksgesundheit immer noch von grossem Wert, weil die Erhältlichkeit damit eingeschränkt bleibt. Sicher ist es verlockend, Coop mit Alkohol Umsatz wegzuschnappen, für viele bleibt aber gerade wegen diesem Unterschied die Migros die erste Adresse für den Einkauf.

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Das Elend der Medienkritik

Mittwoch 26. Mai 2010 von htm

Fünfte Gewalt. Ein Wirrwarr. Von Prof. Roger Blum, Medienwissenschafter, Präsident der UBI (Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen) Im Tages-Anzeiger, 26.5.10. (nicht online)
„Die Medien kontrollieren und kritisieren die Akteure in Politik und Wirtschaft. Sie stellen eine Art „vierte Gewalt“ dar, einen Wachhund der Demokratie. Wer aber kontrolliert die Medien? Es ist offensichtlich, dass es Instanzen braucht, die auch die Medien kritisieren und kontrollieren, gewissermassen eine „fünfte Gewalt“. Denn die Medien verfügen über beträchtliche Macht. Grosse Medienunternehmen wie Google, SRG, Tamedia (…) entscheiden weitgehend darüber, wie die Bevölkerung informiert wird. Kommentar: Er zählt die verschiedenen Gremien auf, die Medienkritik betreiben, allesamt ziemlich ineffektiv. Auch seine eigene UBI kritisiert er. Hat er dort so viel Gegenwind, dass er selber die nötigen Verbesserungen nicht durchbringt? Zum Schluss sagt er: „Es gäbe Wege aus dem Elend. Man muss sie nur gehen.“ Der Satz passt genau auch aufs Alkoholproblem. Aber alle verstecken sich und sagen, der Druck der Alkohollobby sei zu gross. Die UBI hat damals, unter dem Vorgänger von Roger Blum, meine Beschwerden wegen Schleichwerbung für Alkohol abgewiesen. Ebenso der Schweizer Presserat meine Beschwerde, die Presse halte sich nicht an ihre eigenen Regeln über Rechte und Pflichten der Journalisten und würden das Alkoholproblem nicht seiner Bedeutung entsprechend recherchieren und behandeln. Heute wieder besonders aktuell, wo sie die WHO-Resolution zur globalen Alkohol-Strategie totschweigt. (siehe auch www.persoenlich.com, 3.6.10) mit unserem Online-Kommentar

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CH: Zwei betrunkene Frauen fallen aus dem Auto

Mittwoch 26. Mai 2010 von htm

In Schaffhausen fielen sie nach dem Anfahren, als sie in eine Kurve einbogen aus dem Wagen. Sie hatten 1,7 und 2 Promille. Sie verletzten sich leicht. (Quelle: Tages-Anzeiger, 26.5.10) Kommentar: Darüber wird berichtet. Über die WHO-Generalvesammlung mit der Resolution für eine globale Alkohol-Strategie seit einer Woche kein Wort. Aber ein grosser Artikel von Prof. R. Blum über „Das Elend der Medienkritik“.

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