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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Veröffentlichungen'

«Bundeshaus-GA»: Die Lobbyisten der National- und Ständeräte

Freitag 25. Juni 2010 von htm

Ehefrauen, Firmenvertreter, PR-Beauftragte: Mittels persönlichen Freikarten holen sich die Schweizer Volksvertreter eine bunte Lobbyisten-Truppe in die Wandelhalle. Die Weltwoche publiziert exklusiv eine aktualisierte Version (Stand Juni 2010) der im März 2009 erstmals auf Weltwoche online erschienenen Liste. (Quelle: Weltwoche Newsletter 25/10) Kommentar: Die Gesundheitslobby ist auch vertreten, im Vergleich zur Wirtschaft, wie zu erwarten war, in der Minderzahl.

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Artikel betr. Bundesrat vertagt das Alkoholgesetz

Dienstag 8. Juni 2010 von htm

20.5.2010

Tages-Anzeiger
Redaktion der Seite „Analyse“
8021 Zürich

Per E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bitte Sie, den folgenden Text auf Ihrer Seite „Analyse“ zu veröffentlichen. Meine Webseite und meine während vieler Jahre vom Tages-Anzeiger veröffentlichten Leserbriefe weisen mich als Kenner dieser Materie aus. Besten Dank und freundliche Grüsse

Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch

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Der Bundesrat vertagte gestern  die Behandlung des Alkoholgesetzes. Als Grund wird die starke Lobbyarbeit der Wirtschaft vermutet, deren Vertreter ihre Anstrengungen im Interview bei „10 vor 10“ auch bestätigt. Diese Vertagung ist nicht unbedingt ein Nachteil. So können die Bundesräte die Resolution der WHO für eine Alkoholstrategie in ihre Überlegungen einbeziehen, die dieser Tage in Genf an der WHO-GV verabschiedet werden sollte. Vielleicht sind auch die departementsübergreifenden Verhandlungen Finanzdepartement (EAV) /Departement des Innern (BAG) / Verkehrs-Departement. noch nicht abgeschlossen. Man sollte doch erwarten können, dass nun endlich einmal eine ausgewogene Alkoholpolitik Einzug hält.

Dass die Wirtschaft sich immer noch gegen wirksame Präventivmassnahmen in die Bresche wirft, ist nicht nachvollziehbar. Sie schädigt sich selber, nur um eine einzelne Branche und den Handel vor der Notwendigkeit neuer Innovationen und Strukturanpassungen zu schützen, wie sie in der Wirtschaft allenthalben vorkommen. Auch die Wirtschaft gehört zu den „Passivtrinkern“, wie die WHO all jene bezeichnet, welche unter den alkoholbedingten Schäden leiden, d.h. uns alle. Sie hat auch nicht begriffen, dass Gelder, die nicht in den Alkoholkonsum fliessen, im Wirtschaftskreislauf verbleiben und diesen anzukurbeln helfen, sei es durch Konsum oder als Sparkapital zur Investition durch die Banken. Auf www.alkoholpolitik.ch, der weltweit wahrscheinlich besten Informationsquelle zum Thema, wurde eine Projekt-Idee entwickelt, die der Alkohol- und der Werbebranche ermöglichen würde, ohne Schaden den erhofften Umsatzrückgang auf Alkoholika zu bewältigen.

Mit „Passivtrinker“ meint die WHO natürlich in erster Linie die breite Bevölkerung, die auch noch nicht gemerkt hat, dass sie nicht nur unter den alkoholbedingten Schäden leidet und ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten mitbezahlt, sondern selber massgeblich dafür verantwortlich ist, weil sie politisch nicht eingreift und den Politikern nicht den Rücken stärkt. Gerade die mässigen und die Nicht-Konsumenten, welche die Mehrheit bilden, hätten es in der Hand, das Land von dieser schweren sozialen Hypothek zu entlasten. Sie sind es auch, die am meisten von einem Schadenrückgang profitieren würden, denn sie hätten die geringste Belastung durch zusätzliche Steuern zu tragen. Die Behauptung der Gegner, sie würden bestraft, ist völlig falsch. Das Gegenteil trifft zu.

Die im „10 vor 10“-Beitrag erwähnten Mindestpreise für Alkoholika sollten übrigens nicht ein Hauptthema bei den Massnahmen sein, sondern in Verbindung mit generellen Alkoholsteuern, damit diese nicht unterlaufen werden können. Die Steuern wären in erster Linie zur Deckung der alkoholbedingten Schäden und für die Prävention einzusetzen. Das Alkoholgesetz betrifft nur die gebrannten Wasser. Steuerliche Massnahmen auf diesem Gebiet sollten bald von einer allgemeinen Alkoholsteuer mit Mindestpreisen ergänzt werden, damit nicht wieder ein Ausweichen auf andere Alkoholika provoziert wird. Wichtig wäre auch, dass die ganze Gesellschaft betroffen wird und nicht nur die Jugendlichen. Sie prägt ja das Bild einer alkoholfreudigen Erwachsenenwelt, die von einem Teil der Jugend als Vorbild für ihr Trinkverhalten wahrgenommen wird.

Gleichentags wurde in den Medien wieder über die steigenden Gesundheitskosten geklagt, und es sei kein Ende des Anstiegs abzusehen. Alkoholbedingte Gesundheitskosten fallen stark ins Gewicht. Sie zu senken, würde unser Gesundheitssystem merklich entlasten und die Lebensqualität steigern. Wer hat den Mut, das Tabu zu brechen und der Bevölkerung endlich klaren Wein einzuschenken?

Anstiegs abzusehen. Alkoholbedingte Gesundheitskosten fallen stark ins Gewicht. Sie zu senken, würde unser Gesundheitssystem merklich entlasten und die Lebensqualität steigern. Wer hat den Mut, das Tabu zu brechen und der Bevölkerung endlich klaren Wein einzuschenken?
(Quelle: Schweizer Fernsehen, „10 vor 10“, 19.5.10)
(Bis heute nicht veröffentlicht.)

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Infoset Newsletter Juni 2010

Freitag 4. Juni 2010 von htm

Infos zu allen Suchtgebieten vor allem aus der Schweiz. Hier bestellen

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Leitbild für künftige suchtpolitische Herausforderungen

Freitag 4. Juni 2010 von htm

Schweiz: Herausforderung Sucht: Gesellschaftliche Beschleunigung, die uneingeschränkte Verfügbarkeit verschiedenster Produkte, neue Kommunikationsgewohnheiten: die gesellschaftlichen Realitäten ändern sich und bilden neue Herausforderungen, auch für die Suchtpolitik. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 2008 eine Steuergruppe beauftragt, ein Leitbild für die künftigen suchtpolitischen Herausforderungen zu verfassen. Das Leitbild (pdf, 1.5Mb, 108S.) stellt mögliche Ansätze vor, wie auf diese wandelnden sozialen Realitäten und auf neue Suchtformen reagiert werden kann und wie die bisherigen sektoriellen und substanzorientierten Massnahmen in eine suchtpolitische Gesamtperspektive integriert werden können. Eine Kurzversion (pdf, 8S., 100Kb) ist ebenfalls erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter Juni 2010)

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Magazin „rausch“, Juni Ausgabe

Mittwoch 2. Juni 2010 von htm

Geesthacht, 2. Juni 2010. Der demografische Wandel stellt auch die Suchthilfe vor große Herausforderungen: Künftig müssen immer mehr alte Menschen mit Abhängigkeitsproblemen betreut werden. „rausch“, das unabhängige Magazin für Suchtfragen, stellt in seiner Juni-Ausgabe die wenigen vorhandenen Konzepte vor und geht auch der Frage nach, wie das Pflegepersonal mit Opas Wunsch nach seinem Joint zur Pink-Floyd-CD künftig umgehen könnte.
Wer die Lücke füllen soll, wenn die vergreisenden Selbsthilfeorganisationen ihre Angebote nicht mehr aufrecht halten können, ist eine weitere Facette zum Themenschwerpunkt »Sucht in der alternden Gesellschaft.«
Weitere Themen des Heftes sind ein Besuch in Deutschlands einzigem Hanfmuseum, wie die Bundesregierung Gesundheitsgefahren durch verunreinigtes Cannabis ignoriert sowie die aktuelle Positionierung der Suchthilfe in Deutschland. (Quelle: „rausch“, 2.6.10) www.neuland.com

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Alkoholfreies Weizenbier ist kalorienarmer Durstlöscher

Samstag 29. Mai 2010 von htm

Stiftung Warentest hat 20 alkoholfreie Weizenbiere getestet. Das Ergebnis: Durstlöscher ja. Sportlergetränk nicht unbedingt. Nur 2 Hefeweizen ohne Alkohol waren mangelhaft.
In Deutschland liegt alkoholfreies Bier im Trend. Besonders beliebt ist Hefeweizen ohne Alkohol. Stiftung Warentest hat deshalb 20 alkoholfreie Weißbiere untersucht. Die meisten getesteten Biere erhielten das Urteil „gut“ bzw. „befriedigend“. Wer ein säuerliches Hefeweizen ohne Alkohol mag, dem empfehlen die Tester „Schneider Weisse“ und „Tucher“. „Erdinger“ ist im Geschmack eher süßer, kann aber auch empohlen werden. Das billigste alkoholfreie Weißbier im Test mit dem Urteil „gut“ war „Original Oettinger“, es kostet nur 35 Cent pro Flasche. Deutlich teurer war das mit „gut“ bewertete Bio-Weizen „Neumarker Lammsbräu“ mit 1,09 Euro por Flasche. (Quelle: Google Alkohol News, 29.5.10) ratgeberbox.de, 28.5.10

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TOP NEWS: WHO will nun auch gegen Alkohol vorgehen – Resolution angenommen

Freitag 21. Mai 2010 von htm

Höhere Preise und Steuern für alkoholische Getränke und striktere Vorgaben für die Vermarktungsstrategien der Alkoholkonzerne sowie kürzere Öffnungszeiten für Bars und Clubs sieht der neueste Beschluss der WHO vor. Damit will die WHO gegen das weltweite Problem des Alkoholmissbrauchs vorgehen. Weltweit an dritter Stelle steht Alkohol als Grund für vorzeitiges Ableben und Behinderungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Donnerstag eine globale Strategie gegen Alkoholmissbrauch beschlossen. Die insgesamt 193 Mitgliedstaaten einigten sich auf eine Fülle unverbindlicher Maßnahmen gegen gefährliches Trinkverhalten. (Quelle: Google Alkohol News, 21.5.10) focus.de, 20.5.10 Kommentar: Dies ist ein Meilenstein im globalen Bestreben für eine lebenswertere Welt. Herzliche Gratulation und grossen Dank für all die Wissenschafter und Public Health Fachleute, die mit unendlicher Geduld und unermüdlichem Einsatz dieses Ergebnis ermöglicht haben. Hoffen wir nun, dass diese Empfehlungen in den Ländern aufgenommen und umgesetzt werden, damit möglichst bald weltweit die Lebensqualität steigen kann.

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Alkohol und Medikamente im Alter

Mittwoch 12. Mai 2010 von htm

Alkoholprobleme sind auch im Alter eine Realität. Fachleute schätzen, dass ungefähr jede dritte alkoholabhängige ältere Person dies erst nach der Pensionierung wurde. Alkohol wirkt im Alter stärker. Zudem nehmen ältere Menschen oft mehr Medikamente ein. Sich informieren ist daher wichtig. Sucht Info Schweiz und die ZüFAM, Zürcher Fachstelle zur Prävention des Alkohol- und Medikamenten-Missbrauchs, orientieren Menschen ab 60 Jahren und Personen aus deren Umfeld über wenig bekannte Risiken. Sie haben dazu Faltblätter und eine Broschüre herausgegeben. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 11.5.10)

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Jugendanwaltschaften Statistik 2009 aus dem Kanton Zürich

Samstag 8. Mai 2010 von htm

12’361 neue Untersuchungen haben die Jugendanwaltschaften im Kanton Zürich im vergangenen Jahr eröffnet. Das waren drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. 4047 Jugendliche (Vorjahr 4003) wurden verurteilt. 6,1 Prozent aller Taten, und damit 0,5 Prozent weniger als 2009, waren Delikte gegen Leib und Leben (vom Raufhandel bis zum Tötungsdelikt). Polizeirapporte wegen Körperverletzung, Tätlichkeit oder Raufhandel stiegen um 10.2%.
(Quelle: NZZ, 6./7.5.10)

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New fact sheet: impact of alcohol advertising in the cinema

Freitag 7. Mai 2010 von htm

While there has been a multitude of research on the various ways and media of alcohol marketing and their effects on young people, research on alcohol marketing in the cinema has only recently taken off. This fact sheet covers the prevalence, range and effects of alcohol marketing in the cinema as proven in recent studies in the Netherlands and the UK. factsheet-advertising-in-cinemas.pdf

Kategorie: Advertising, Allgemein, Global, Internationales, Prevention, Reklame, Research, Veröffentlichungen, Youth | Keine Kommentare »

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