Archiv für die Kategorie 'TOP NEWS'
Dienstag 26. Mai 2009 von htm
Je nach Kanton steigen die Krankenkassenprämien um bis zu 20 Prozent. Im Bundeshaus ist Hektik ausgebrochen – und es könnte noch schlimmer kommen.
Je näher die Prämienrunde rückt, desto düsterer werden die Prognosen des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Am Montag stellte es für das nächste Jahr eine durchschnittliche Prämienerhöhung von 15 Prozent in Aussicht. Dabei bestehen grosse Unterschiede von Kanton zu Kanton. Wenn die Kassen in einem Kanton hohe Reserven aufweisen und die Behörden zudem Kostendämpfungsmassnahmen ergriffen haben – etwa Spitalschliessungen oder eine restriktive Ärztezulassung –, führt dies zu einem unterdurchschnittlichen Prämienanstieg. (Quelle: Tages-Anzeiger, 26.2.09) Kommentar: Kein Mensch spricht davon, den Kostenfaktor Alkohol zu verringern. (siehe unsern Leserbrief)
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Dienstag 26. Mai 2009 von htm
Oertliche Behörden in Rom haben Alkohol-Einschränkungen in der City und beim öffentlichen Transport bekannt gegeben, um Problemen am Champions League Final vorzubeugen.
Der Verkauf von Alkohol in Glasbehältern um das Stadium herum wird nicht gestattet sein von Dienstag, 17.00 Uhr bis Donnerstag, 06.00 Uhr. Der Verkauf von Alkohol über die Gasse ist auch verboten in den Zonen um das Stadium, wobei die Einschränkungen auch auf alle Metro- und Bahnstationen in Rom angewendet werden, und ebenso auf den Hafen Civitavechia.
„Alle nötigen Massnahmen sind getroffen worden, um dieser City das bestmögliche Image zu verleihen.“ Uefa-Präsident Michel Platini hat die Fans dringend aufgerufen, sich auf das Fussballspiel zwischen zwei der glänzendsten Mannschaften der Welt zu konzentrieren. „Fussball muss sich selber im besten Licht zeigen.“ (Quelle: Google Alkohol Alert, 5/26/09) news.bbc.co.uk/sport1, 25.5.09
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Mittwoch 20. Mai 2009 von htm
Nationalratskommission geht auf Konfrontation zum Ständerat. Alle Fernsehsender in der Schweiz sollen für Wein und Bier werben dürfen. Die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen ist dem Bundesrat gefolgt. Politische Werbung will sie hingegen weiterhin nicht zulassen. Im Unterschied zum Ständerat hat sich die Nationalratskommission für eine Lockerung des Alkoholwerbeverbots im Zusammenhang mit dem Media-Abkommen mit der EU ausgesprochen, wie es der Bundesrat vorschlägt. (Quelle: NZZ, 19.5.09) Medienmitteilung des Bundes, 19.5.09 Kommentar: Siehe unsern Online-Kommentar in der NZZ. Im Gegensatz zum Tages-Anzeiger informiert die NZZ korrekt. Dieser brachte die Ueberschrift: „Nationalräte für Wein- und Bierwerbung“, als ob der Nationalrat schon beschlossen hätte. Auch stimmt das angegebene Stimmenverhältnis nicht mit der Medienmitteilung des Bundeshauses überein, deren Ueberschrift im gleichen Sinn unkorrekt ist.
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Mittwoch 20. Mai 2009 von htm
Kommentar: Auf Radio DRS1 läuft gegenwärtig eine zweistündige Sendung „Treffpunkt“ zum Thema Bier. Wie üblich verharmlosend, anpreisend, mit Reklame für verschiedene Sorten, auch aromatisierte für Frauen, Kochen mit Bier, für ein Bier-Buch, das private Bierbrauen zu Hause. In der zweiten Stunde eine kleine Sequenz, in der ein Wirt seine vorbildliche Haltung in Bezug auf angetrunkene Gäste hervorhebt. Ein Fachmann darf die Bedeutung des Biers beim Alkoholmissbrauch herunterspielen. In der Schweiz würden nur 1-2% der Biertrinker übermässig konsumieren. Tatsache ist, dass Bier mit rund 40% am Alkoholkonsum beteiligt ist und 11% der Alkohol-Konsumenten für 50% der konsumierten Alkoholmenge verantwortlich sind, d.h. in krankmachender Weise konsumieren, wobei der Anteil der Jugendlichen seit Jahren zunimmt.
Man könnte vermuten, das Radio will demonstrieren, dass ein Werbeverbot nichts bringt, denn die Medien können in ihren Programmen ohnehin stundenlang mit sogenannten Informationssendungen für Alkohol werben. Da sei es doch sinnvoll, das auf der Strasse liegende Geld zu kassieren.
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Mittwoch 13. Mai 2009 von htm
Die Werbung verführt Jugendliche laut einer Studie zum Trinken. Je mehr Alkoholwerbung die Jungen und Mädchen sehen, umso mehr Alkohol trinken sie, wie eine gestern in Berlin vorgestellte Erhebung der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) unter rund 3400 Schülern im Alter von zehn bis 17 Jahren ergab. Die Kasse forderte ein entschiedenes Handeln von Werbewirtschaft und Politik. Alkoholwerbung müsse eingeschränkt werden – die im vergangenen Jahr eingegangene Selbstverpflichtung der Wirtschaft reiche zum Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht aus. (Quelle: Google Alkohol Alert, 13.5.09) RP ONLINE, 13.5.09 (Google.com/AFP, 13.5.09)
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Freitag 8. Mai 2009 von htm
Schockierende Aufnahmen des US-Neurologen und Autors Daniel G. Amen. Sie zeigen ein gesundes, gleichmäßig durchblutetes Gehirn (rechts) – neben dem, was davon übrig bleibt, wenn wir Alkohol trinken, kiffen, rauchen, Kaffee trinken oder Alzheimer bekommen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.5.09) bild.de, 8.5.09
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Mittwoch 22. April 2009 von htm
Die Monopole des Bundes auf der Herstellung von Spirituosen sowie auf Produktion und Import von Ethanol sollen fallen. Der Bundesrat hat dies am Mittwoch entschieden und das Finanzdepartement mit den nötigen Vorbereitungen beauftragt. Dem Bundesmonopol auf Spirituosen schreibt die Landesregierung keine grosse Bedeutung mehr zu. Sie will es deshalb abschaffen. Ebenso ist der Bundesrat der Ansicht, dass sich der Bund aus dem Ethanolmarkt zurückziehen sollte. Bis Ende Jahr will er die Totalrevision des Alkoholgesetzes in die Vernehmlassung schicken. Weiteres in Stichworten: Prävention ist nötig, Werbung und Verkauf, Testkäufe abklären, Instrumente gegen Billigstangebote, Mindeststeuer auf Hochprozentigem, Lenkungsabgaben, Mindestpreise, örtliche Alkoholverbote, Alkoholmarktgesetz für Handels- und Werbeverbote, Kompetenzneuregelung. (Quelle: cash.ch, 22.4.09) Kommentar: Da kann man ja gespannt sein, ob es auf eine weitere Liberalisierung hinausläuft oder ob die Volksgesundheit eine neue Chance erhält.
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Samstag 18. April 2009 von htm
Unmässiges Trinken ist für mindestens die Hälfte des gesamten Alkoholkonsums in Canada verantwortlich, laut einer neuen Studie des University of Victoria’s Center for Addictions Research. Forscher sagten, dass 54% der von Kanadiern konsumierten Drinks getrunken wurden, während sie die empfohlenen Grenzen von drei Drinks pro Tag für Frauen und vier Drinks pro Tag für Männer (total 10 Drinks pro Woche für Frauen, 20 für Männer) überschritten hatten. Bei den 15 – 24-Jährigen war 80% des Konsums unmässig. Die Forscher fanden auch, dass 10% der Trinkenden für 53% des Gesamtkonsums verantwortlich waren. (Quelle: Join Together, 16.4.09) Kommentar: Frühere Studien kamen auf ähnliche Zahlen für die USA und die Schweiz.
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Mittwoch 8. April 2009 von htm
Das Marin Institute in Kalifornien veröffentlicht ein kritisches Werkzeug für Fachleute und Parlamentarier, um die Jugend zu beschützen.
Der erste derartige Guide, um die Ausser-Haus (OOH) Alkoholwerbung einzuschränken, wird Parlamentariern helfen, effektive staatliche und lokale Gesetze zu entwerfen, um die Wirkung der allgegenwärtigen Alkoholwerbung auf die Jugend im 21. Jahrhundert zu minimieren.
Die Anleitung enthält Beispiele von bestehenden lokalen und staatlichen Gesetzen zur Alkoholwerbung, die als Muster dienen können, ebenso wie eine Erklärung der kommerziellen Sprache und die erste Verfassungs-Änderung. Der OOH-Guide beschreibt auch den Unterschied zwischen öffentlichem und privatem Eigentum und wie engagierte Fachleute für Gesetze in ihren Gemeinden kämpfen können, die legal vertretbar sind. Kopie vom Marin Institute
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Mittwoch 8. April 2009 von htm
Marin Institute Publishes Critical Tool for Advocates and Policymakers to Protect Youth.
The country’s first guide to restricting out-of-home (OOH) alcohol advertising will help policymakers draft effective state and local laws to minimize youth exposure to ubiquitous alcohol advertising in the 21st Century.
The guide includes examples of current local and state alcohol advertising laws that can serve as models, as well as an explanation of commercial speech and the First Amendment. The OOH guide also describes the difference between public and private property and how advocates can push for legally-defensible laws in their communities.
Click here to download a copy from the Marin Institute website to learn how to protect your community from exposure to egregious alcohol advertising.
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