Newsletter im Mai / Juni 2009
Montag 15. Juni 2009 von htm
TOP NEWS
Selbstregulierung der Alkoholwerbung funktioniert nicht. Freitag 12. Juni 2009
Alkoholwerbung zielt auf junge Konsumenten. Suchtforscher verlangen straffere Regulierung der Alkoholwerbung, da neue Forschung zeigt, dass Selbstregulierung der Alkoholindustrie beeindruckbare Kinder und Jugendliche nicht schützt. (Quelle: Medical News Today, 11.6.09)
Deutsche Innenminister uneins über jugendliche Testkäufer. Samstag 6. Juni 2009
Die Innenminister der Länder haben sich im Kampf gegen Alkoholmissbrauch nicht auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Vor allem der Einsatz jugendlicher Testkäufer ist umstritten. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.6.09) ZEIT ONLINE, 5.6.2009 (Mit unserem Online-Kommentar)
Aus geheimen Akten der Alkoholindustrie. Freitag 5. Juni 2009
Forscher der Curtin University of Technology in Australien haben einige der geheimen Arbeiten und Befürchtungen der internationalen Alkoholindustrie aufgedeckt. Die Informationen wurden vom Curtin’s WA Tobacco Document Searching Program gefunden. … (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09) Kommentar: Leider konnte man diese Informationen schon lange erahnen. Strafbares wie bei der Tabakindustrie wird man schwerlich finden. Von der Alkoholindustrie abhängige Politiker werden sich kaum von diesen Enthüllungen beeinflussen lassen. Auch Enthüllungen über die Verfilzung mit gewissen Forschern oder Instituten werden kaum viel Staub aufwirbeln. Die Presse wird sie einfach verschweigen.
Die deutsche Alkohollobby macht die Alkoholpolitik. Donnerstag 4. Juni 2009
Zufällig stiessen wir auf einen gut 14 Tage alten, ausgezeichnet recherchierten Artikel in “Die Zeit”, den wir nicht vorenthalten möchten. Auf 5 Seiten wird geschildert, wie die Versuche von Sabine Bätzing, der Drogenbeauftragten der deutschen Bundesregierung, eine wirksame Alkoholpolitik zu beginnen, von der Alkoholindustrie und ihren Vasallen bekämpft und zur wertlosen Makkulatur degradiert wurden. Hier unser Online Kommentar “Die Gesetzeshüter” in “Die Zeit” vom 14.5.09
Alkohol macht die Vandalen erst stark. Dienstag 2. Juni 2009
Jugendliche Vandalen machten in den letzten Wochen im Zürcher Oberland von sich reden. … Hans-Werner Reinfried, Jugendpsychologe in Uster: «Einige Jugendliche wissen mit ihrer Freizeit nichts anzufangen und fallen gerne und schnell auf.» Vandalenakte würden zudem meist von Gruppen verübt – häufig in Zusammenhang mit Alkohol- und/oder Drogenkonsum. «Die Schweiz ist ein sehr drogenfreundliches Land. Die Erwachsenen leben den Kindern vor, dass es in Ordnung ist, sich zu betrinken», sagt Reinfried. Die enthemmenden Substanzen seien ein wesentlicher Faktor. Wichtig sei, dass eine gesellschaftliche Diskussion ausgelöst werde und die Medien nicht nur plakativ über Vandalenakte berichteten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 2.6.09) Tages-Anzeiger, 1.6.09 Kommentar: Endlich ein Fachmann, der den Durchblick hat und es auch wagt, Klartext zu reden.
Die sozialen Kosten des Drogenmissbrauchs in USA. Donnerstag 28. Mai 2009
Ein neuen CASA REPORT findet, föderale, staatliche und lokale Regierungen geben pro Jahr fast eine halbe Billion Dollars aus für Drogenmissbrauch und Abhängigkeit. …(Quelle: CASA Report press release, 28.5.09)
D: Bundesweite Aktionswoche „Alkohol? Kenn dein Limit.” Mittwoch 20. Mai 2009
Vom 13. bis 21. Juni 2009 findet bundesweit die Aktionswoche „Alkohol? Kenn dein Limit“ statt. Ziel ist es, durch eine öffentliche Diskussion das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu schärfen. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.5.09) pinnwand.ln-online.de, 19.5.09
Neuer Direktor des Bundesamtes für Gesundheit. Mittwoch 20. Mai 2009
Auf Antrag von Pascal Couchepin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), hat der Bundesrat Pascal Strupler zum neuen Direktor des Bundesamtes für Gesundheit ernannt. Pascal Strupler, der die Stelle am 1. Januar 2010 antritt, übernimmt die Nachfolge von Thomas Zeltner, der nach neunzehn Jahren an der Spitze des BAG unter Verdankung der geleisteten Dienste durch den Bundesrat in Pension geht. Medienmitteilung des Bundesrates, 20.5.09 Kommentar: Politiker sind überrascht über den Coup von Bundesrat Couchepin.
Nationalratskommission wünscht Alkoholwerbung am TV. Mittwoch 20. Mai 2009
Nationalratskommission geht auf Konfrontation zum Ständerat. Alle Fernsehsender in der Schweiz sollen für Wein und Bier werben dürfen. Die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen ist dem Bundesrat gefolgt. … (Quelle: NZZ, 19.5.09) Medienmitteilung des Bundes, 19.5.09 Kommentar: Siehe unsern Online-Kommentar in der NZZ. Im Gegensatz zum Tages-Anzeiger informiert die NZZ korrekt. Dieser brachte die Ueberschrift: “Nationalräte für Wein- und Bierwerbung”, als ob der Nationalrat schon beschlossen hätte. Auch stimmt das angegebene Stimmenverhältnis nicht mit der Medienmitteilung des Bundeshauses überein, deren Ueberschrift im gleichen Sinn unkorrekt ist.
Jetzt auf Radio DRS1: 2 Std. Treffpunkt zu Bier. Mittwoch 20. Mai 2009
Kommentar: Auf Radio DRS1 läuft gegenwärtig eine zweistündige Sendung “Treffpunkt” zum Thema Bier. Wie üblich verharmlosend, anpreisend, mit Reklame für verschiedene Sorten, auch aromatisierte für Frauen, Kochen mit Bier, für ein Bier-Buch, das private Bierbrauen zu Hause. Wieviel ist ein Amtsgelübde wert?
SCHWEIZ
Frage im Nationalrat zu Tankstellenshops. Donnerstag 11. Juni 2009
09.5301 – Fragestunde. Frage: Arbeitsplätze in Tankstellenshops nicht gefährden von
Wasserfallen Christian am 08.06.2009 im Nationalrat. Antwort des Bundesrates vom 08.06.2009
Weiter negative Jugendpolitik im Furttal. Mittwoch 10. Juni 2009
Das Projekt eines Jugendhauses in Dänikon ist von den Trägergemeinden im Furttal aus Kostengründen abgelehnt worden. (254′000 Franken für zwei unbenützte Schulcontainer) Die Gemeinde ist mit einem Ansammlungsverbot für Minderjährige ab 22.00 Uhr vor Gericht abgeblitzt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.6.09 nicht online) Kommentar: Die Gemeinden müssten mindestens neue Wege kommunizieren.
Testkäufe in Zürich bei Veranstaltungen: Skandalös. Dienstag 9. Juni 2009
In der Stadt Zürich haben am vergangenen Wochenende 15 von 22 getesteten Betrieben verbotenerweise alkoholische Getränke an Jugendliche verkauft. Davon Testkäufe an der Euro-Pride: Neun von 14 Bars verkauften Alkohol (auch Spirituosen) an 14- und 15-Jährige. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 8.6.09)
Finanzielle Auswirkung von Interessenbindungen. Sonntag 7. Juni 2009
Parlamentarische Initiative Freysinger Oskar: Finanzielle Auswirkung von Interessenbindungen
Einreichungsdatum 26.09.07. Nationalrat (Vorprüfung) Bericht SPK-SR 12.05.09 Ständerat 28.05.09 Vorprüfung) Amtliches Bulletin Ständerat, 28.5.09 Kommentar: Abgelehnt. Es wäre ja ungeschickt, wenn der finanzielle Einfluss der Alkohollobby auch noch sichtbar würde. Andererseits, wenn kümmert’s schon!
Ausschreitungen von Hooligans. Sonntag 7. Juni 2009
09.5213 Fragestunde. Frage Amstutz Adrian: Ausschreitungen von Hooligans. Wer steht in der Pflicht?
Einreichungsdatum 02.06.09. Amtliches Bulletin, 2.6.09 Kommentar: In der Antwort wird u.a. Alkoholprävention erwähnt.
Schaden für Schweizer Sport durch Randalierer verhindern. Sonntag 7. Juni 2009
09.5258 Fragestunde im Nationalrat. Frage Stahl Jürg: Schaden für Schweizer Sport verhindern. Einreichungsdatum 02.06.09. Amtliches Bulletin, 2.6.09
Infoset Newsletter Juni 2009. Freitag 5. Juni 2009
Der Infoset Newsletter Juni 2009 ist erschienen. Informationen zu allen Suchtfragen, vor allem in der Schweiz.
Street Parade 2009 in Zürich. Freitag 5. Juni 2009
Gleiche Regeln wie im Vorjahr: Wie bereits 2008 werden auch an der diesjährigen Street Parade vom 8. August keine zusätzlichen Baraufbauten und Musikanlagen im Freien bewilligt. Die positiven Erfahrungen mit diesen Einschränkungen gegenüber früheren Jahren haben den Stadtrat bewogen, vorderhand an diesen Regeln festzuhalten. … (Quelle: Infoset Newsletter Juni 09) Medienmitteilung der Stadt Zürich.
Die Schweizer Parlamentsdebatte zu Alkohol am Fernsehen. Freitag 5. Juni 2009
Im Newsletter April/Mai 09 berichtet Eurocare von der Parlamentsdebatte in der Schweiz über ein Media-Abkommen mit der EU, in dem es auch um Alkoholwerbung am Fernsehen geht. Inzwischen hat der Nationalrat die Alkoholwerbung akzeptiert, der Ständerat in 2. Lesung wieder abgelehnt, so dass jetzt ein Vermittlungsausschuss zum Zuge kommt. (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09) (Das war unser Beitrag)
Ständerat bleibt knapp beim Werbeverbot für Bier und Wein. Donnerstag 4. Juni 2009
Nachdem der Nationalrat das Media-Abkommen mit der EU mit der Alkoholwerbung im Fernsehen akzeptiert hat, ist gestern der Ständerat, wenn auch knapp mit 21:19 Stimmen, bei seiner Ablehnung geblieben.
07.074 Programm Media 2007-2013. Abkommen mit der Europäischen Gemeinschaft, Wortprotokoll vom 3.6.09 Kommentar: Jetzt kommt es auf gute Vertreter in der Schlichtungskommission an.
Wilde Kerle feiern Pfingsten mit sehr, sehr viel Bier. Dienstag 2. Juni 2009
Männercliquen, Abenteurer auf Flossen und Familien mit Kleinkindern. So haben Hunderte das lange Wochenende an oder auf der Thur genossen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 2.6.09) Kommentar: Reportage mit grossem Bild, die genau das plakative Darstellen von Saufgelagen Erwachsener zelebriert, wie sie der Jugend-Psychologe in Uster (siehe heutiger Beitrag) anprangert.
Neue Parlamentariergruppe für Senkung der Gesundheitskosten. Donnerstag 28. Mai 2009
Der umtriebige Nationalrat und Geschäftsmann Otto Ineichen hat eine 10-köpfige Parlamentariergruppe gebildet, mit der er die Gesundheitskosten zum Sinken bringen will. Er könnte sich doch der alkoholbedingten Schäden annehmen, damit würde er beim Volk (weniger in seiner Partei) bei Erfolg stark punkten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 26.5.09)
Neue Kampagne: Fit für die Strasse. Donnerstag 28. Mai 2009
Da die Wirkung der Senkung der Promillegrenze im Strassenverkehr inzwischen ausgeschöpft sei, plant die BfU zusammen mit der Polizei eine neue Präventionskampagne “Fit für die Strasse”. Noch immer sei bei 15% der tödlich oder schwer Verunfallten Alkohol im Spiel. … (Quelle: Der Landbote, 27.5.09) www.fachstelle-asn.ch
Nationalrat: TV Alkoholwerbeverbot soll für Wein und Bier fallen. Donnerstag 28. Mai 2009
Im Gegensatz zum Ständerat hat der Nationalrat einer Lockerung des Alkoholwerbeverbots mit 91:78 Stimmen zugestimmt. … (Quelle: NZZ, 28.5.09) (mit unseren Online-Kommentaren) Amtliches Bulletin, 27.5.09 Kommentar: Die bürgerliche Mehrheit hat einmal mehr eine alkoholpolitische Vorlage bachabgeschickt. Nun ist der Ständerat wieder am Zug. Haben die zustimmenden Nationalräte auch bedacht, dass so ein weiteres wichtiges Massenmedium von der Alkoholindustrie erpressbar wird, die alkoholfreundlichen Programme zunehmen und die alkoholpräventiven noch mehr zurückgehen würden? Wer kontrolliert dieses heute schon bestehende Missverhältnis? Oder hat es auch damit zu tun, dass die Berufsgattung Journalisten in England mit Abstand am meisten alkoholgefährdet, d.h. in dieser Frage voreingenommen ist? (Bei uns kaum viel anders)
Gesundheitskostenanstieg schreckt Politiker auf. Dienstag 26. Mai 2009
Je nach Kanton steigen die Krankenkassenprämien um bis zu 20 Prozent. Im Bundeshaus ist Hektik ausgebrochen – und es könnte noch schlimmer kommen. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 26.2.09) Kommentar: Kein Mensch spricht davon, den Kostenfaktor Alkohol zu verringern. (siehe unsern Leserbrief)
Esther Maurer, Zürichs Polizeivorstand zu den Krawallen. Freitag 22. Mai 2009
Interview im Tages-Anzeiger vom 22.5.09: Das vom Stadtrat verordnete Verbot, bei Hochrisikospielen rund um den Letzigrund Alkohol zu verkaufen, hat der Statthalter kürzlich aufgehoben. Hat dies zur Eskalation beigetragen?
Davon bin ich überzeugt. Alkoholkonsum erhöht eindeutig die Gewaltbereitschaft. … Am Mittwoch hat der Stadtrat deshalb die neue Allgemeine Polizeiverordnung verabschiedet. Sie schafft die gesetzliche Grundlage, um diese wirkungsvolle Massnahme wieder umzusetzen. Kommentar: Der Wirteverband ist natürlich wieder dagegen. Das sei reine Symptombekämpfung. – Als ob er schon je für Ursachenbekämpfung gewesen wäre. (siehe auch unser Online-Kommentar)
Bundesgericht: Wer genug trinkt, zahlt keine Busse. Freitag 22. Mai 2009
Wer angetrunken, aber mit weniger als 0,8 Promille Alkohol im Blut ein Auto lenkt, wird mit einer Busse bestraft, die stets unbedingten Charakter hat und daher in jedem Fall bezahlt werden muss. Trinkt der Blaufahrer dagegen ein paar Gläser mehr, dann kann er mit einer bedingten Geldstrafe davonkommen, die er nie zu bezahlen braucht, wenn er sich fortan korrekt verhält. Das geht aus einem neuen Urteil des Bundesgerichts hervor und ist eine weitere merkwürdige Konsequenz des mittlerweile immer heftiger kritisierten neuen Strafrechts. (Quelle: NZZ, 22.5.09) Kommentar: Im Parlament soll dies geändert werden.
Ausgehverbot in Dänikon: Gemeinderat gibt auf. Mittwoch 20. Mai 2009
In Dänikon dürfen sich Jugendliche in der Nacht wieder draussen treffen. Der Gemeinderat wird das Urteil gegen das Däniker Ausgehverbot nicht ans Bundesgericht weiterziehen. Er scheut die Kosten. (Quelle: Tages-Anzeiger, 20.5.09) mit unserem Kommentar (pendent)
Schwere Krawalle nach dem Hochrisikospiel FCZ:FCB. Montag 18. Mai 2009
Nach dem Fussball-Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel haben sich am Sonntag in Zürich schwere Ausschreitungen ereignet. 15 Personen, darunter 7 Polizisten, wurden leicht verletzt, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. 14 Personen wurden festgenommen. Der öffentliche Verkehr wurde gestört. (Quelle: NZZ, 18.5.09)
Kein Alkoholverbot in Neuenburger Tankstellen Shops. Montag 18. Mai 2009
Die Stimmbevölkerung lehnte das neue Handels- und Gastgewerbegesetz mit 56,11 Prozent Nein zu 43,89 Prozent Ja ab. Das Verkaufsverbot von Alkohol in Tankstellen-Shops ist damit vom Tisch. Hauptargument dagegen war, in den Nachbarkantonen bestehe kein Alkoholverbot. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.5.09) Bieler Tagblatt, 17.5.09
INTERNATIONAL
Eltern sollten die Null Toleranz anwenden. Freitag 12. Juni 2009
Restaurants in Deutschland verkaufen legal Alkohol an Teenagers über 16 Jahre und französische Kinder trinken Wein zum Dinner schon in jungen Jahren, aber US-Eltern, … sollten vorsichtig sein — es könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ihre Kinder im College zu Binge Drinkern werden. (Quelle: Medical News Today, 11.6.09)
US Senat beschliesst Tabak Regulierung. Freitag 12. Juni 2009
Der Senat beschloss am Donnerstag mit grosser Mehrheit, Zigaretten und andere Formen von Tabak einer bundesstaatlichen Regulierung zu unterstellen. (Quelle: Harvard World Health News, 11.6.09) The New York Times, 6/11/09 Kommentar: Wie wär’s als nächstes mit einer Alkohol-Regulierung?
MADD trennen sich vom Century Council (USA). Donnerstag 11. Juni 2009
Wegen unterschiedlicher Meinungen über Strafen für erstmalige Verstösse wegen Alkohol am Steuer hat Mothers Against Drunk Driving (MADD) die Beziehungen mit dem von der Alkoholindustrie finanzierten Century Council abgebrochen. (Source: Join Together, 6/10/09)
Alkohol ist Droge Nummer eins. Donnerstag 11. Juni 2009
Immer mehr Jugendliche trinken Alkohol. Schlagzeilen dieser Art häufen sich derzeit: In Bayern sind abermals zwei Kinder völlig betrunken in Krankenhäuser gebracht worden. In Landshut wurde ein elfjähriges Mädchen von Polizisten bewusstlos und mit deutlich mehr als zwei Promille unter einer Brücke entdeckt. etc. Auslöser dafür ist laut Landesstelle für Suchtfragen die allgegenwärtige Werbung für Alkohol und die Verfügbarkeit der „Droge Nummer 1“ auch für Minderjährige. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.6.09) faz.net, 11.06.09
Alkohol und Sport kein gutes Team. Mittwoch 10. Juni 2009
Zu einem Familientag lädt der Turnverein Hofheim am kommenden Sonntag, 14. Juni, ein. Im Blickpunkt steht dabei die Aktionswoche der Bayerischen Sportjugend, des Bayerischen Landes-Sportverband, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Deutschen Olympischen … (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.6.09) Main Post, 9.6.09 Kommentar: Wann lösen sich diese Sportverbände vom Alkohol-Sponsoring?
Elfjährigen mit Alkohol abgefüllt. Mittwoch 10. Juni 2009
Auf offener Straße haben Jugendliche in Landshut, D, einen Elfjährigen offenbar mit Schnaps abgefüllt. Der Knabe war so betrunken, dass er in einer Unterführung bewusstlos zusammenbrach, wo ihn Polizisten nach dem Hinweis eines Anwohners fanden. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.6.09) Täglicher Anzeiger, Holzminden, 9.6.09
Alkoholkontrollen im Wiener Museums Quartier. Dienstag 9. Juni 2009
Gegen die neue Regel des Wiener Museumsquartiers, derzufolge auf dem Areal keine selbstmitgebrachten alkoholischen Getränke mehr konsumiert werden dürfen, regt sich Protest: Am 20. Juni versammeln sich Gegner der Bestimmungen unter dem Motto “Bring your beer to the Museumsquartier.” … (Quelle: Google Alkohol Alert, 9.6.09) kurier.at, 8.6.09
Keine neue Regeln der EU für Rosé. Montag 8. Juni 2009
Rosé bleibt Rosé: Nach monatelangen Protesten französischer Winzer hat die Europäische Kommission einen umstrittenen Vorschlag zurückgezogen, erstmals die Herstellung des rosafarbenen Weines durch das Zusammenschütten von Rot- und Weißwein zu erlauben. … (Quelle: tagesschau.de, 8.6.09)
Gemeinsam gegen Alkoholmissbrauch Jugendlicher. Montag 8. Juni 2009
Private Krankenversicherung und BZgA starten neues Präventionsprojekt. Mit jährlich 10 Millionen Euro unterstützt der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in der Prävention von Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. … PRESSEMITTEILUNG VERBAND DER PRIVATEN RANKENVERSICHERUNG E.V., 8.6.09 Kommentar: Endlich engagiert sich eine Krankenkasse für Alkoholprävention. Verhältnisprävention wäre allerdings wirkungsvoller.
Deutsche Drogenbeauftragte gegen nächtliches Alkoholverbot. Sonntag 7. Juni 2009
Die deutsche Drogenbeauftragte sei gegen ein nächtliches Alkoholverbot an Tankstellen. Das betreffe ja nur die Zeit zwischen 22.00 und 05.OO Uhr. a href=”http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=8609730.html”>bild.de, 6.6.09 Kommentar: Neues Kapitel im Zickzack-Kurs der Ohnmacht.
Gelbe Karte für zuviel Alkohol auf Strassenfesten. Samstag 6. Juni 2009
Immer mehr Jugendliche trinken bis zur Besinnungslosigkeit und landen mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Städte und Gemeinden, Polizei und Jugendzentren in Baden-Württemberg, D, wollen verhindern, dass das dies auch bei der jetzt beginnenden Strassenfest-Saison so ist – und verhängen notfalls ein Alkoholverbot. (Quelle: Google Alkohol Alert, 6/6.09) Stuttgarter Nachrichten. 5.6.09
Eurocare Bericht zu neuen Markt Trends. Freitag 5. Juni 2009
Asien geht voran. Da einige Firmen weiterhin Stagnation und zurückgehende Verkäufe in Westeuropa sehen, hat sich ihr Hauptaugenmerk auf die aufstrebenden Märkte verschoben – vor allem auf Asien und Russland, aber auch Osteuropa. … (Quelle: Eurocare, Newsletter April/May 09)
Europäische Landkarte mit Daten zu Alkohol. Freitag 5. Juni 2009
Als ihre Verpflichtung zum Europ. Forum Alkohol und Gesundheit hat IAS (Institute of Alcohol Studies, London) eine Daten-Karte in englischer Sprache geschaffen, eine Uebersicht, die Fragen über den Alkoholkonsum und damit zusammenhängende Angelegenheiten enthält. … (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09) EU Data Map
Neues Wikipedia ähnliches Alkohol Portal. Freitag 5. Juni 2009
Das Portal bezweckt, Regierungs-Prozesse auf den Gebieten von Alkohol und öffentlicher Politik zu überprüfen und Verbindungen zwischen der Alkoholindustrie, Politikern und deren Beziehungen zu den Medien, Forschern und laufenden Untersuchungen und Debatten auf diesem Gebiet herzustellen. … (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09) Besuchen Sie das Portal hier.
Carlsberg bricht seinen Verhaltenskodex in Malawi. Freitag 5. Juni 2009
Carlsberg, der dänische Biergigant, wurde heftig wegen seiner Marketing-Praktiken in Malawi kritisiert, einem der ärmsten Länder weltweit, das zahlreiche Alkoholprobleme hat. das Programm hören (Schwedisch).
Kurze Zusammenfassung auf English. (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09 and Øystein Bakke, GAPA)
Rückgang des Alkoholkonsums in Estland. Freitag 5. Juni 2009
Das estländische Institut für Wirtschaftsforschung publizierte im Mai seinen jährlichen Bericht über den Alkoholkonsum. Demzufolge tranken die Estländer 2008 11,9 Liter reinen Alkohol pro Kopf. 2007 waren es 12,6 Liter. … (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09)
Die dänische Regierung ignoriert Empfehlungen. Freitag 5. Juni 2009
Im Jahr 2008 setzte die dänische Regierung eine unabhänige Kommission für Gesundheitsförderung und Prävention ein mit einem Auftrag: Im Laufe der nächsten 19 Jahre solle die Lebenserwartung der Dänen um 3 Jahre verlängert werden. Das Komitee brachte 52 Vorschläge, wie das Leben der Dänen um drei Jahre velängert werden könnte. Eine Anzahl der Vorschläge handelten von Alkoholpolitik. … Die Regierung hat allerdings den Empfehlungen der Kommission widersprochen, noch bevor der Bericht veröffentlicht wurde. … (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09)
Deutsche Innenminister fordern jugendliche Testkäufer. Donnerstag 4. Juni 2009
Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) und sein Bremer Amtskollege Ulrich Mäurer (SPD) fordern, Jugendliche als Lockvögel einzusetzen, um illegalen Alkoholverkauf an Minderjährige aufzudecken. Mäurer erwartet, dass die Innenministerkonferenz das Testkäufer-Modell billigt. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.6.09) FOCUS ONLINE, 3.6.09
Die 62. WHO Generalversammlung. Mittwoch 3. Juni 2009
Am 22.5.09 hat die 62. WHO-GV die Resolution 62.14 verabschiedet, …Nach dem Ende der 62. WHO-GV bleibt ein Jahr bis zur 63. WHO-GV, die eine Globale Strategie, um den schädlichen Gebrauch von Alkohol zu reduzieren, berücksichtigen wird. (Quelle: NGO Alliance for a Global Strategy on Alcohol, 2.6.09)
Typischer Fall: Zu viel Alkohol an Pfingsten. Dienstag 2. Juni 2009
Eine ganze Reihe von Einsätzen, ausgelöst durch die Trunkenheit der Beteiligten, prägte das Pfingstwochenende bei der Friedberger Polizei. (Bayern, D) Rabiat gebärdete sich ein 19-jähriger Augsburger, der in der Nacht zum Pfingstmontag in einer Disco in der Friedberger Seestraße ausgiebig gezecht hatte, so die Polizei. Gegen 4.20 Uhr sprang er an der Kreuzung Augsburger Straße auf die Motorhaube eines BMW, dessen Fahrer an der roten Ampel wartete. Der Täter ließ sich auch durch Rückwärtsfahren nicht von weiteren Angriffen abhalten, sondern folgte dem Fahrzeug und sprang auf der Fahrtlänge von etwa 100 Metern immer wieder auf Motorhaube und Windschutzscheibe. … (Quelle: Google Alkohol Alert, 2.6.09) Augsburger Allgemeine, 1.6.09
Sexuelle Kriminalität und Knockout Drogen. Dienstag 2. Juni 2009
Sexuelle Kriminalität mit Drogenunterstützung ist im Zunehmen begriffen. Das Bonner Institut für Forensische Medizin hat festgestellt, dass die Zahl von Untersuchungen im Hinblick auf den Gebrauch von Betäubungsmitteln bei sexuellen Vergehen innerhalb seines Einzugsgebietes zwischen 1997 und 2006 um das 10-Fache gestiegen ist. (Dtsch Arztebl Int 2009; 106 (20): 341-347). (Qeulle: Medical News Today, 1.6.09)
Zum Nichtrauchertag über Alkohol und Rauchen. Montag 1. Juni 2009
“Wir haben ein gutes Jugendschutzgesetz. Es müsste nur vollzogen werden”, sagt Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung im Interview. Sorgen bereitet der Regierung das sinkende Einstiegsalter bei Alkohol. (Quelle: Google Alkohol Alert, 1.6.09) WELT ONLINE, 31.5.09
Verbote in Ravensburg, D: Neue Spielregeln ab Montag. Samstag 30. Mai 2009
Ab Pfingstmontag gelten auf 120 Plätzen und Anlagen in der Stadt neue Spielregeln: Zum 1.Juni greifen die vom Gemeinderat vor kurzem beschlossenen Alkohol- und Aufenthaltsverbote, die für mehr Sicherheit und Ordnung in Ravensburg sorgen sollen. Ein privater Wachdienst wird ab sofort die Kontrolle übernehmen.
(Quelle: Google Alkohol Alert, 30.5.09) szon.de, 29.5.09
Die Alkoholindustrie an Schulen in Namibia! Samstag 30. Mai 2009
Mit einer Aktion “Contra Alkoholmissbrauch, pro Recycling” hat sich eine grosse einheimische Brauerei in die Schulen Namibias geschlichen und betreibt angeblich Prävention mit einem Recycling-Wettbewerb. (Quelle: Google Alkohol Alert, 30.5.09) Allgemeine Zeitung Windhoek, Namibia, 29.5.09 (siehe auch Online-Kommentar (pendent) und unter Leserbriefe)
Nach dem gestrigen CASA Bericht: Aufruf an die US Bürger. Freitag 29. Mai 2009
Gemäss dem CASA-Bericht geben die Föderation, die Bundesstaaten und die lokalen Regierungen fast eine halbe Billion Dollars jährlich aus, um die Schäden des Drogenkonsums (inkl. Alkohol und Tabak) aufzuräumen. Dabei wurden 95% für das Gesundheitswesen, für Kriminaljustiz, Kinderwohlfahrt, Bildung etc. ausgegeben und nur 2% in Prävention und Behandlungsprogramme investiert, welche diese Schäden reduzieren und damit Leben retten könnten. Dieser gewaltige Geldverschleiss ist in vielen verschiedenen Budgetposten versteckt, so dass die meisten Parlamentarier keine Ahnung haben, wie viel Alkohol, Tabak und andere Drogen den Steuerzahler wirklich kosten und wie wenig die Regierungen investieren, um das Problem wirksam anzugehen. Join Together ruft auf, die Regierungen, ihre gewählten Vertreter auf diesen Missstand hinzuweisen und offeriert einen Musterbrief. (Quelle: Join Together, Take Action! 29.5.09) Kommentar: Bei uns ist es nicht viel anders. Nur kümmert’s hier (ausser einige Fachleute) kaum jemand.
Das Champions-League-Finale verlief ohne Krawalle. Freitag 29. Mai 2009
In Rom sind Krawalle nach dem Fußball-Champions-League-Finale zwischen dem FC Barcelona und Manchester United (2:0) ausgeblieben. Offenbar bedingt durch das strenge Alkohol-Verbot wurden nach Polizeiangaben insgesamt kaum Probleme verzeichnet. (Quelle: Google Alkohol Alert, 29.5.09) bild.de, 29.5.09 Kommentar: Wäre, was in Italien möglich ist, nicht auch bei uns machbar?
USA: Senatoren überlegen höhere Alkoholsteuern. Mittwoch 27. Mai 2009
US-Senatoren fassen ins Auge, die nationale Biersteuer und die Steuer auf Softdrinks als Teil der Finanzierung für die Reform des nationalen Gesundheitswesens zu erhöhen, die das Land bis $1.5 Billionen, über 10 Jahre, kosten könnte. (Quelle: Join Together, 26.5.09) (mit unserem Kommentar)
Tieferes Mindestalter verschlechtert Ergebnisse bei Geburten. Sonntag 24. Mai 2009
In einer Zeit, in der immer wieder Rufe ertönen, das legale Mindestalter zu senken, findet eine neue Studie der Universität von Georgia, USA, dass eine Senkung des Mindestalters die Zahl ungeplanter Schwangerschaften und von Frühgeburten bei jungen Frauen erhöhen würde. … Das legale Mindestalter sollte so bleiben, wie es jetzt ist. (Bei 21) (Quelle: Medical News Today, 23.5.0909)
Ein Onlinerechner für Alkoholsteuern in den USA. Mittwoch 20. Mai 2009
Das Marin Institute hat den ersten Online-Alkoholsteuer und -Gebühren-Rechner der USA herausgebracht, der den Parlamentariern helfen soll, die nach neuem Einkommen Ausschau halten. … verfügbar bei http://www.MarinInstitute.org/. Das mächtige Programm funktioniert für jeden US-Bundesstaat, auch national und für den den District of Columbia.
US Studie: Vom Wert gemeinnütziger Arbeit. Montag 18. Mai 2009
Eine neue Studie des National Committee for Responsive Philanthropy (NCRP) fand, dass die Einwohner von North Carolina, USA, pro Kopf den Gegenwert von $89 für jeden Dollar erhielten, den 13 lokale gemeinnützige Organisationen in Beratungen, mit Organisieren und beim Einsatz für Bürgerinitiativen investierten. (Quelle: Join Together, 15.5.09)
Polizei will Alkohol- und Flaschenverbote auf Weg zum Stadion. Samstag 16. Mai 2009
Wenn es nach der Polizei geht, müssen sich die Fußballfans auf harte Schritte einstellen.
Nachdem der DFB dem zweitägigen Symposium der Polizei-Gewerkschaft (GdP) in Berlin fern geblieben ist, hat GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg im Kampf gegen Gewalt am Rande von Fußballspielen einen Runden Tisch mit allen betroffenen Gruppen im Bundesinnenministerium (BMI) gefordert. Laut GdP-Angaben ist die Anzahl von Ausschreitungen bei Fußball-Spielen in letzter Zeit enorm angewachsen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.5.09) reviersport.de, 15.5.09
FORSCHUNG
Krankenkassen und Lebensversicherungen investieren in die Tabakindustrie. Mittwoch 10. Juni 2009
Krankenkassen und Lebensversicherungen in den USA, Kanada und England besitzen mindestens $4,4 Mia. an Investitionen in Firmen, die Tabakprodukte herstellen. (Quelle: Join Together, 9.6.09) (mit unserem Kommentar) Kommentar: Wie steht es wohl mit Investitionen in die Alkoholindustrie? Und wie in andern Ländern? Mindestens wissen wir nun, dass Philip Morris auch Alkoholfirmen besitzt oder besass. Siehe: Eurocare Newsletter April/May 09) und Aus geheimen Akten der Alkoholindustrie
Alkohol der wichtigste Risikofaktor für Darmkrebs. Mittwoch 3. Juni 2009
Eine neue Meta-Analyse sieht im Alkoholkonsum den wichtigsten Risikofaktor für das Kolorektalkarzinom. A (Quelle: Deutsches Aerzteblatt, 2.6.09)
Studie definiert Binge Drinking bei Kindern und Jugendlichen neu. Samstag 30. Mai 2009
Die benützten Kriterien, um den Blutalkoholgehalt (BACs) und Binge Drinking Verhalten bei Kindern und Jugendlichen zu definieren, sollte besser auf die Kinder-Physiologie statt Erwachsenen-Physiologie abgestützt werden, … (Quelle: Medical News Today, 29.5.09)
Wer wenig auf Alkohol reagiert, hat ein Risiko. Mittwoch 27. Mai 2009
Wie stark eine Person auf Alkohol reagiert, sagt viel aus über ihr Risiko in Bezug auf Alkoholismus. Jemand, der ein niedriges Mass an Reaktion zeigt, hat ein höheres Risiko, Alkoholkrankheiten zu entwickeln. … (Quelle: Medical News Today, 25.5.09)
Alkoholwerbung zielt auf Jugendliche. Samstag 23. Mai 2009
Werbung wirkt – besonders Alkoholwerbung auf Jugendliche. Dieses Ergebnis einer Studie der Deutschen Angestelltenkrankenkasse hat vergangene Woche für Aufsehen gesorgt. Die Werbewirtschaft betont zwar immer wieder, dass sie mit ihren Spots Werbung für Alkohol und Zigaretten nicht auf Jugendliche zielt – die Wirklichkeit sieht aber anders aus: … (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.509) ndrinfo.de, 22.5.09 Kommentar: Und die Nationalrats-Fernmeldekommission will uns diese Werbung zumuten!
Jugendliche benützen Flaschen Etiketten zur Wahl. Samstag 16. Mai 2009
Jugendliche benützen Flaschen Etiketten zur Wahl des stärksten Getränks zu niedrigsten Preisen. Im Gegensatz zur Position der Alkoholindustrie, dass sichtbare Etiketten das verantwortungsbewusste Konsumieren fördern würden, benützen junge Leute diese sichtbaren Standard-Flaschen-Etiketten dazu, die Alkoholmenge, die sie konsumieren, zu erhöhen oder sogar zu maximieren, zu tiefstmöglichen Kosten. (Quelle: Medical News Today, 15.5.09)
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